RE: Zurüstteile bei Roco

#76 von Krokodil , 10.04.2024 08:37

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #75
Ich denke einer der Gründe für den teilweise ausartenden Zurüstwahn (nicht erst seit gestern, nicht nur bei Roco) ist die Tatsache das bei dem Wunsch nach immer besser und filigraner detaillierten Modellen diese gar nicht mehr so gebaut werden können das ein entsprechendes Modell auch nur den Transport zum Händler überstehen würde. Dann ist das Geschrei groß wenn eine winzige, hauchdünne Griffstange geknickt ist und die Lok geht als Gewährleistungsfall zurück.. Die Hersteller müssen halt davon ausgehen das der Karton aus dem Werk bis zum Kunden durchaus mal etwas robuster bewegt wird.
Den Montageaufwand zum Kunden zu verlagern ist ein zusätzlicher Faktor, da geht es ums Geld. Der Zeitaufwand entspricht je nach Modell durchaus mal 50,-€, zusammen mit den anteilig einzukalkulierenden Gewährleistungsfällen, s.o., müssten die Hersteller bis zu 100,- auf den Preis aufschlagen.. Dafür setze ich mich dann doch mal ein halbes Stündchen mit Pinzette und Skalpell hin..


Warum sind dann bei Märklin und Piko immer fast alle Teile an den Fahrzeugen montiert im Gegensatz zu vergleichbar detaillierten Roco Fahrzeugen? Rückläufer wegen abgebrochenen Teile hatte ich noch nie.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#77 von bleudeur , 10.04.2024 08:39

Zitat von Mucalex im Beitrag #73
Aber hilft ja nix: Hab aber in letzter Zeit ca. 10 Roco Loks (darunter 2x 218 / 2x Vectron) zugerüstet und ehrlich gesagt, das einstecken der Scheibenwischer klappt in kürzerer Zeit + ohne Nacharbeiten, als dieser Satz geschrieben ist.... Und außer Scheibenwischer is ja bei der 218 nix...:

Und wieso lässt Roco diese wenigen Schritte dann nicht von der trainierten und spezialisierten Fachkraft im Werk erledigen, die das nicht nur deutlich schneller, sondern auch besser hinkriegt?

Meine Erfahrung mit Scheibenwischern bei einer sehr hochpreisigen Re 460:
- Löcher in der Front einseitig zu gross
- Wenn man mit dem zwangsläufig benötigten Kleber nicht höllisch aufpasst und einen µL zuviel nimmt, ist die Front des teuren Modells versaut
- Auch mit der feinsten Wiha Pinzette brechen die Teile bei der Montage sehr schnell

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #75
Den Montageaufwand zum Kunden zu verlagern ist ein zusätzlicher Faktor, da geht es ums Geld. Der Zeitaufwand entspricht je nach Modell durchaus mal 50,-€, zusammen mit den anteilig einzukalkulierenden Gewährleistungsfällen, s.o., müssten die Hersteller bis zu 100,- auf den Preis aufschlagen.. Dafür setze ich mich dann doch mal ein halbes Stündchen mit Pinzette und Skalpell hin..

Die tatsächlich anfallenden Mehrkosten sind bei den Lohnansätzen in den Produktionsländern wohl massiv tiefer. Was du in einer halben Stunde machst, machen die mit der entsprechenden Erfahrung und Hilfsmitteln wohl in 5-10 Minuten. Rechnen wir mal einen grosszügigen Stundenlohn bzw Lohnkosten von 20€, was in diesen Ländern wohl kaum gezahlt wird, sind wir bei 10min bei knapp 3,50€ an effektiven Mehrkosten. Von mir aus 4,20€ mit Märchensteuer, runden wir auf 5€ auf. Und das alles wie gesagt bei einem bereits sehr sportlichen Basispreis, der eigentlich für den gelieferten Montagestand deutlich zu hoch ist.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#78 von Stahlblauberlin , 10.04.2024 09:23

Zitat von bleudeur im Beitrag #77
- Wenn man mit dem zwangsläufig benötigten Kleber nicht höllisch aufpasst und einen µL zuviel nimmt, ist die Front des teuren Modells versaut

Den richtigen Kleber nehmen: Die Teile müssen ja nur fixiert werden. Leicht mit Isopropanol verdünnter Alleskleber (der in der gelben Tube) mit Zahnstocher oder bei ganz filigranen Geschichten mit der Stecknadel aufgetragen reicht und ist rückstandsfrei zu entfernen wenn es mal sein muss.
Zitat von bleudeur im Beitrag #77
Die tatsächlich anfallenden Mehrkosten sind bei den Lohnansätzen in den Produktionsländern wohl massiv tiefer. Was du in einer halben Stunde machst, machen die mit der entsprechenden Erfahrung und Hilfsmitteln wohl in 5-10 Minuten. Rechnen wir mal einen grosszügigen Stundenlohn von 20€, was in diesen Ländern wohl kaum gezahlt wird, sind wir bei 10min bei knapp 3,50€ an effektiven Mehrkosten. Von mir aus 4,20€ mit Märchensteuer, runden wir auf 5€ auf.

Milchmädchenrechnung. Die Lohnkosten für die nackte Montage machen nur vielleicht ein Drittel der Produktionskosten dieses Schrittes aus. Auch der höhere Verpackungsaufwand etc. kommt da mit rein.
Zitat von Krokodil im Beitrag #76
Warum sind dann bei Märklin und Piko immer fast alle Teile an den Fahrzeugen montiert im Gegensatz zu vergleichbar detaillierten Roco Fahrzeugen? Rückläufer wegen abgebrochenen Teile hatte ich noch nie.
Als einzigen direkten A-B-Vergleich Piko/Roco habe ich die V200, was die Zurüst/Anbauteile angeht praktisch identisch: Schläuche an den Pufferbohlen, Griffstangen an der Front. Bei der Roco-Maschine waren die Griffstangen schon immer Zurüstteile und erstaunlich robust. Bei meiner Piko-V200 waren die Griffstangen montiert, da der Karton wohl mal etwas weniger zärtlich gehändelt wurde aber auf einer Seite ziemlich platt. Äußerlich war an der Verpackung nichts erkennbar, auch der Umkarton samt ausreichend Füllmaterial sah einwandfrei aus. Nach ein paar Tagen hatte ich einen Brief mit den jetzt Zurüstteilen im Briefkasten.
Warum Märklin praktisch keine Zurüstteile kennt? Antwort: andere Konstruktion. Aber: Gucke ich mir die BR 218 an und vergleiche sie mit dem schon reichlich angejahrten Fleischmann-Modell fallen mir die dicken Drahtgriffe gleich negativ auf. Für den Spielbahner sicher eine gute Lösung weil wirklich robust, aber optisch einfach kein Highlight... Wobei die Fleischmann-Kunststoff-Griffe erstaunlich robust sind.
Dabei beziehe ich mich ausdrücklich nur auf Modelle die ich persönlich in den Händen hatte bzw. habe.
Was gerade bei Güterwagen noch mit reinschlägt: die Zurüstteile ermöglichen oft die Darstellung verschiedener Betriebszustände, mit Rungen, ohne Rungen z.B. Dazu kommt das heutige Waggonmodelle inzwischen ähnlich komplex sind wie Lokomotiven, es fehlt oft nur der Antrieb was die Komplexität angeht. Deswegen kann man ja für einen "einfachen" Personenwagen auch mal locker 100,- hinlegen, für einen Zug braucht man aber mindestens drei oder vier davon. Bei z.B. 50,- alles in allem für das Zurüsten ab Werk pro Wagen sind das dann 150,- bis 200,- € für den Zug.. Oder man nimmt Piko-Hobby-Wagen, die sehen ganz ohne Zurüstung im Anlagenbetrieb auch nicht schlechter aus...


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RE: Zurüstteile bei Roco

#79 von bleudeur , 10.04.2024 10:59

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #78
Den richtigen Kleber nehmen: Die Teile müssen ja nur fixiert werden. Leicht mit Isopropanol verdünnter Alleskleber (der in der gelben Tube) mit Zahnstocher oder bei ganz filigranen Geschichten mit der Stecknadel aufgetragen reicht und ist rückstandsfrei zu entfernen wenn es mal sein muss.

Auf die Idee, normalen Kleber (den von Uhu?) zu nehmen, bin ich tatsächlich noch nicht gekommen. Bei den Teilen kann man allerdings von Anfang an die Stecknadel rausholen, alles andere ist zu gross. Und ich bin nach wie vor nicht einsichtig, wieso der Kunde Scheibenwischer montieren muss wenn andere zeigen wie es besser geht. Mitunter schafft das ja Roco auch, bei der neuen Swissexpress waren filigrane Scheibenwischer aber Werk montiert.
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #78
Milchmädchenrechnung. Die Lohnkosten für die nackte Montage machen nur vielleicht ein Drittel der Produktionskosten dieses Schrittes aus. Auch der höhere Verpackungsaufwand etc. kommt da mit rein.

Und wie kommst du zu diesem Schluss? Wenn man eine gescheite Verpackung hätte, die entsprechende Schaumstoffpolster an den Fronten hat oder in denen das Modell generell anders gehalten wird als an den Fronten eingequetscht zu werden, gäbe es keinen erhöhten Packungsaufwand. Märklin und Piko zB zeigen wies geht - und bei den Schubern ist das Ein- und Auspacken sogar noch einfacher als bei Rocos Gequetsche.
Was für weitere Schritte (etc.) habe ich denn noch übersehen? Aber selbst bei einem Drittel, wie von dir behauptet, wären wir dann bei 15€ extra und nicht bei den von dir angesetzen 50€. Ganz generell sollte bei den Preisen und wohl auch Margen von Roco solche Montageschritte schlicht eingepreist sein, und wir uns gar nicht über Mehrkosten unterhalten müssen.

Wieso muss ich bei den Re 460 neben den Scheibenwischern auch noch 8 Griffstangen (sorry, dünne Drahtstücke) selbst einstecken? Sie sitzen sogar versetzt im Gehäuse, da kann rein gar nichts abbrechen oder kaputt gehen beim Transport. Es ist eine reine Margenoptimierung, und das stinkt mir langsam bei Rocos Preisen die Jahr für Jahr saftig steigen, und zwar deutlich über den relevanten Teuerungs- oder Inflationsraten.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#80 von Stahlblauberlin , 10.04.2024 11:44

Zitat von bleudeur im Beitrag #79
Wieso muss ich bei den Re 460 neben den Scheibenwischern auch noch 8 Griffstangen (sorry, dünne Drahtstücke) selbst einstecken? Sie sitzen sogar versetzt im Gehäuse, da kann rein gar nichts abbrechen oder kaputt gehen beim Transport. Es ist eine reine Margenoptimierung, und das stinkt mir langsam bei Rocos Preisen die Jahr für Jahr saftig steigen, und zwar deutlich über den relevanten Teuerungs- oder Inflationsraten.

Da hilft dann nur eine direkte Anfrage bei Roco bzw. der Modelleisenbahn-GmbH. Oder zukünftig einfach auf Roco-Modelle verzichten...
Zitat von bleudeur im Beitrag #79
Und wie kommst du zu diesem Schluss?

Ich habe schon in der Ausbildung mal die Aufgabe bekommen die genauen Produktionskosten für eine einfache Baugruppe zu berechnen nach dem ich die Schnauze zu weit aufgerissen habe wie viel zu teuer das doch sei..
Das fängt dabei an das zumindest im Deutschland der frühen 90er Jahre die Arbeitsstunde unter Berücksichtigung aller Arbeitgeberanteile etc. rund das eineinhalbfache des Bruttogehaltes ausmacht. Dann kommen die Kosten für den Arbeitsplatz, Energie, Arbeitsmittel, Lagerhaltung und Logistik etc. dazu. Was dabei zusammen kam sorgte bei der Baugruppe dafür das der Preis für die schwarze Null ungefähr beim sechsfachen des Materialwertes lagen, dabei waren Entwicklung und Hilfsvorrichtungen bewusst noch nicht eingepreist weil sich diese Kosten durch Stückzahl auf einen sehr kleinen Anteil drücken lassen. Bezogen auf 1000 Stück allerdings überschlagsmässig umgelegt schlug das alleine mit damals rund 50,- pro Stück zu Buche, rund dem vierfachen des Materialwertes. Die Baugruppe mit einem Materialwert von 12,- hätte also für die schwarze Null für rund 140,- verkauft werden müssen, zzgl. Steuern, ab Lager.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#81 von bleudeur , 10.04.2024 13:42

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #80
Das fängt dabei an das zumindest im Deutschland der frühen 90er Jahre die Arbeitsstunde unter Berücksichtigung aller Arbeitgeberanteile etc. rund das eineinhalbfache des Bruttogehaltes ausmacht. Dann kommen die Kosten für den Arbeitsplatz, Energie, Arbeitsmittel, Lagerhaltung und Logistik etc. dazu. Was dabei zusammen kam sorgte bei der Baugruppe dafür das der Preis für die schwarze Null ungefähr beim sechsfachen des Materialwertes lagen, dabei waren Entwicklung und Hilfsvorrichtungen bewusst noch nicht eingepreist weil sich diese Kosten durch Stückzahl auf einen sehr kleinen Anteil drücken lassen. Bezogen auf 1000 Stück allerdings überschlagsmässig umgelegt schlug das alleine mit damals rund 50,- pro Stück zu Buche, rund dem vierfachen des Materialwertes. Die Baugruppe mit einem Materialwert von 12,- hätte also für die schwarze Null für rund 140,- verkauft werden müssen, zzgl. Steuern, ab Lager.

Das mag ja alles stimmen. Ich sehe aber nicht so ganz inwiefern das auf einen Mitarbeiter in Vietnam zutrifft, der 10min länger am vorhandenen Arbeitsplatz ein paar extra Teile montiert. Umgekehrt müsste eine H0 Lok weit im 4-stelligen Bereich kosten wenn man jeden Arbeitsschritt, der mit dem momentanen Auslieferungs-Montagestand notwendig ist, gemäß deiner Rechnung und Größenordnungen einpreist. Irgendwas muss da um eine 10er-Potenz daneben liegen.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#82 von riedochs , 10.04.2024 13:43

Ich klebe die Zurüstteile mit Noch hin und weg ein. Der greift das Gehäuse nicht an und lässt sich gut entfernen


gruß

Jochen


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RE: Zurüstteile bei Roco

#83 von Stahlblauberlin , 10.04.2024 14:34

Zitat von bleudeur im Beitrag #81
Umgekehrt müsste eine H0 Lok weit im 4-stelligen Bereich kosten wenn man jeden Arbeitsschritt der bereits heute notwendig gemäß deiner Rechnung und Größenordnungen einpreist.

Wenn die Loks in Deutschland produziert werden würden wären wir auch bei vierstelligen Preisen..oft fehlt da bei aufwändigeren Modellen ja jetzt schon nicht mehr viel. 10 min sind übrigens auch für den geübten Modellbahner oder Fertigungsmitarbeiter nur bei eher einfachen Zurüstungen realistisch, je nach Modell ist eine wirklich transportsichere Verpackung dann eine echte Herausforderung. Eine rundherum mit diversen Griffstangen, Tritten, Scheibenwischern etc. bestückte E-Lok kann eigentlich nur noch auf den Rädern stehen, an den Puffern in Längsrichtung fixiert werden, quer am Lokkasten unter Umgehung der seitlichen Griffstangen und von oben an den Schleifstücken der Panthos abgestützt werden. Wie man sowas aus der Verpackung bekommt ist dann auch ein Thema.
Und wie schon geschrieben: Es steht jedem frei welches Modell er von welchem Hersteller kauft. Hab ich keine Lust auf ein bisschen Basteln kaufe ich halt keine zuzurüstenden Modelle. Ein "das hab ich nicht gewusst" lasse ich auch nicht gelten, bei allen namhaften Herstellern kann man sich vorab die Anleitung und meist auch das Ersatzteilblatt herunterladen, dann ist schnell klar ob da was zum Zurüsten ist oder nicht. Ohne Zurüsten muss ich aber auch mit teilweise gröberer (Frontgriffe BR218..) oder fehlender Detaillierung leben oder ganz auf ein bestimmtes Fahrzeug verzichten. Modellbahn ist ein Teilgebiet des ModellBAUs , da steckt die Silbe "BAU" von "Bauen" drin. Das Hobby heißt ja nicht Modellkauf...
Und mal so als Vergleich was Fertigungszeiten angeht: eine alte, ziemlich runtergerockte 3021 habe ich mal grundrenoviert. Wirklich bis aufs letzte Schräubchen zerlegt, neuer Lack, Räder frisch vernickelt.
Dieser Bausatz hat schon eine knappe Stunde gebraucht um wieder eine Lok zu werden, zügig aber ohne Hektik. Ich bin vermutlich auf eher routiniertem Level was das Montieren von Lokomotiven angeht einzuordnen, eine 3021 oder auch zeitgenössische Fleischmann-Modelle baue ich ohne Anleitung und Denken zusammen.
Etwas an den Abläufen optimieren und ein paar kleine Hilfsvorrichtungen lässt das eventuell auf etwa 30 min. zusammenschnurren.
Würd jemand den Job zum Mindestlohn machen würde die nackte, optimierte Montage das Unternehmen schon etwa 15,- alles in allem kosten, bei einem nach heutigen Ansprüchen bestenfalls Spielzeugmodell ohne jegliche Elektronik. Für Mindestlohn macht sowas kaum noch jemand bzw. das Ergebnis sieht auch nach Mindestlohn aus.
Eine völlig zerlegte Fleischmann-50er (1363) mit Kabinentender (nur die Treib- und Kuppelachsen noch im Rahmen und das Gestänge noch vernietet) wieder zu montieren dauert schon rund eine Stunde, und die ist weit weg von kompliziert.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#84 von bleudeur , 10.04.2024 14:47

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #83
Wenn die Loks in Deutschland produziert werden würden wären wir auch bei vierstelligen Preisen..oft fehlt da bei aufwändigeren Modellen ja jetzt schon nicht mehr viel.

Ja, ich habe mich aber auf 3000€ vs 300€ auf eine in Vietnam gefertigte E-Lok bezogen, wenn man deiner Kostenkalkulation folgen würde, gemäß derer das Anbringen von ein paar Zurüstteilen in Vietnam 50-100€ Extrakosten verursachen würde.

Wie ich schon geschrieben habe, sind die "Anleitungen" von Roco bei den Taschen/Containertragwagen dermaßen unklar (ein paar Pfeile, Fragezeichen und Klebstoffzeichen, oft nicht erkennbar um welches Anbauteil es sich eigentlich handelt), dass man sich da nicht so einfach vorher informieren kann wie du sagst. Oft sind die Waschzettel auch noch nicht zum Download verfügbar wenn man das Modell vorbestellen muss um nicht zu riskieren, leer auszugehen.

Das Argument "ja dann kauf halt nicht von x" ist so langsam auch ein wenig öde. Schön für alle, die gerne basteln und das zu diesen Modellpreisen noch akzeptable finden - aber so groß ist die Auswahl auf dem Markt jetzt nicht, dass man jeden Wagentyp von mehreren Herstellern kaufen kann.

Zur OVP: Die Schuber mit Klapp/Rastblister die Märklin und Piko einsetzen halten auch sehr empfindliche Modelle sehr gut in Postition. Kontaktpunkte sind Räder, manchmal Nasen die in Vertiefungen im Unterboden greifen, und die obere Kante des Lokrahmens mit Aussparungen für heikle Stellen, manchmal auch noch die Puffer. Neben der guten Sicherung lassen sich Modelle damit auch deutlich kundenfreundlicher ein- und wieder auspacken im Vergleich zu jeder der gefühlt 30 OVP-Varianten, die Roco momentan parallel benutzt. Ganz nebenbei stehen die Loks in den Schubern bei "normaler" Schachtelposition aufrecht im Regal, bei den flachen Roco-Schachteln mit Deckel liegen sie auf der Seite.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#85 von 11652 , 10.04.2024 16:51

Hallo zusammen

Der Vergleich, der zu den letzten Beiträgen sehr gut passt, ist ja da…

Roco vs. LS Models Vectron oder generell Roco vs. LS Models.
LS Models Loks kommen de facto fertig aus der Verpackung und sind im allgemeinen noch feiner ausgeführt - ja, sie sind auch teurer.
Dieser Aufpreis ist es mir mehr als Wert…

Nun warte ich aber gespannt auf eine bestellte Roco 465 - die gibt es aktuell in so feiner Ausführung nur bei Roco…


Gruss Christian

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RE: Zurüstteile bei Roco

#86 von bleudeur , 10.04.2024 18:33

Zitat von 11652 im Beitrag #85
LS Models Loks kommen de facto fertig aus der Verpackung und sind im allgemeinen noch feiner ausgeführt - ja, sie sind auch teurer.
Dieser Aufpreis ist es mir mehr als Wert…

Aber mittlerweile nicht mehr viel - und der Mehrwert den man dafür bekommt ist enorm. Das gilt für Loks und sowieso für (Personen)wagen von LS.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#87 von Litra_EG , 10.04.2024 20:42

Ich glaube auch, daß das leidige Nichtzurüstenmüssen der Loks ein (mit-)entscheidender Aspekt von Pikos Erfolg ist. Iirc war die V200 die letzte Lok, wo man Griffstangen anfummeln mußte. Verbessert mich, wenn ich falsch liege, aber abgesehen davon sind die Piko- und auch LS-Griffe deutlich feiner als die Plastikteile (gern auch mal durchscheinend) d


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RE: Zurüstteile bei Roco

#88 von Elokfahrer160 , 10.04.2024 21:27

Zitat von bleudeur im Beitrag #86
Aber mittlerweile nicht mehr viel - und der Mehrwert den man dafür bekommt ist enorm. Das gilt für Loks und sowieso für (Personen)wagen von LS.


Das unterschreibe ich gerne - die Fa. LS models gehört mit zur 1. Liga bei Reisezug-, Schlaf- und Speisewagen. Diese Qualität wird auch von REE models Wagen erreicht, teilweise kooperiert man ja.

Zu den Roco Zurüst-Orgien:

Meine erste Roco Lok - die SBB E-Lok Ae 6/6 - Geneve 11425 hatte keinerlei Zurüstteile, das Modell erschien im Jahr 1987, auspacken , aufgleisen und losfahren. Heute darf ich das Beipack Tütchen einer Roco Lok auspacken und die beil. 25-30 Teile selber montieren ................... und dies bei deutlich gestiegenen UVP Preisen. Fehlt dann ein Kleinteil - darf ich den Zurüstbeutel extra bestellen und bezahlen. Man merkt sehr deutlich, dass dieses Unternehmen unter der Regie von Banker`n gesteuert wird. Diese Banker hatten die "Dependance Roco Schweiz" im Jahr 2006 platt gemacht.

Meine Piko EW 1 Wagen der SBB und der BLS kommen samt Griffstangen fertig aus der Verpackung, Roco hat sich gerade im wichtigen Schweizer MoBa Markt " die Butter vom Brot " nehmen lassen und Piko macht nun zusammen mit Arwico das Geschäft auf dem Schweizer Markt. Schade, dabei hatte Roco mal rund 4,0 Mio. Wagen/Jahr produziert, das war in den Jahren 1990 - 1995. Bestimmte und gesuchte Roco Wagen kaufe ich mittlerweile auf dem Second Hand Markt.

SBB Grüsse - Elokfahrer160/Rainer


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RE: Zurüstteile bei Roco

#89 von Ciao , 11.04.2024 05:56

Sinnvoll wäre es, dass endlich eine Verpackung nach Märklin Standard verwendet wird.
Trix, Piko, Rivarossi, Brawa und andere verwenden zumeist eine sehr ähnliche Verpackung.
Da ist in der Regel auch eine sehr detaillierte Lok sehr gut geschützt und man kann sie relativ leicht aus- und wieder einpacken.
Warum das Roco Schwierigkeiten bereitet, ist nicht nachvollziehbar.
Auch die Qualität und die (Un-)Vollständigkeit der Zurüstteile ist häufig bescheiden - jedes Kinder Überraschungsei hat da bessere Qualität.
Vor allem bei Wägen sind die Billigplastikteile oft unpassend und zerbrechlich.
Hier ist noch Luft nach oben - vor allem bei den Mondpreisen.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#90 von Petz1 , 11.04.2024 07:18

Zitat von Ciao im Beitrag #89
Auch die Qualität und die (Un-)Vollständigkeit der Zurüstteile ist häufig bescheiden - jedes Kinder Überraschungsei hat da bessere Qualität. Vor allem bei Wägen sind die Billigplastikteile oft unpassend und zerbrechlich..
Deshalb bevorzuge ich nicht zugerüstete Fahrzeuge weil ich mir dann erspare den Schrott mühevoll vor dem Ersteinsatz entfernen zu müssen.
Eine Verpackung ist für mich ausschließlich Transportschutz sprich wird nach Eintreffen ausnahmslos entsorgt.


Grüße von Markus

Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)


 
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RE: Zurüstteile bei Roco

#91 von Gisly , 11.04.2024 09:02

Hallo

Zitat von Petz1 im Beitrag #90
Eine Verpackung ist für mich ausschließlich Transportschutz sprich wird nach Eintreffen ausnahmslos entsorgt.

Damit bist Du einer der sehr wenigen Einzelfälle. Die weitaus größere Menge der Modellbahner hebt die Originalverpackung natürlich auf.
Vieleicht auch in der Hoffnung auf Wertsteigerung beim Wiederverkauf.
Ich finde eine Komplette Lok oder Wagen MUß auch in die Verpackung passen.
Gruß Heinz


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RE: Zurüstteile bei Roco

#92 von sbbfan , 11.04.2024 09:02

Moin Kollegen!
das mit der Verpackung würde ich nicht gelten lassen, das sehe ich eher als Ausrede.
Es geht mit Sicherheit um Kosteneinsparungen in der Montage!
Eigentlich rüste ich gerne Rollmatherial zu,
aber nur wenn die Teilchen auch in die vorgesehenen Bohrungen passen und dort auch nachhaltig verbleiben...
Bei vielen der heute verwendeten Kunststoffe funktioniert das mit dem "Kleben" nicht wirklich gut.
Ein stückweit tragen wir als Kunden auch dazu bei, wir wollen ja immer detailliertere Modelle und möglichst 200% Vorbild.
Zu kritisieren ist auf alle Fälle dass es des öfteren vorkommt dass Teile im Zurüstbeutel fehlen oder defekt sind. Ersatz muss ich beschaffen und was am nervigsten ist, ist dass diese nur zeitlich begrenzt erhältlich sind.
... mittlerweile ist es auch ganz schön happig was für so ein Fusseltütchen zu berappen ist.
Für mich gehört das Zurüsten von Rollmarherial als Teil des Hobbys dazu aber, wie gesagt es muss passen.
Da ich kaum noch neue Wagen und Loks anschaffe (... zwecks Überbeständen...) ist das ja auch etwas anderes wie wenn ein Kollege sich einen neuen Zug mit UKV Tragwagen anschafft.
(... zu meiner Schande: Mein Ganzzug aus T1000 Tragwagen ist bis heute noch nicht zugerüstet, da sind soviele Minifuzzelteile ... das schreckt ab!)

Gruß Uwe


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RE: Zurüstteile bei Roco

#93 von kowalskipm3 , 11.04.2024 09:58

Roco hat sich ganz von seinem früheren Weg entfernt, nämlich Top-Modelle zu einigermaßen günstigen Preisen zu entwickeln, auf den Markt zu bringen und damit Geld zu verdienen. Der Höhepunkt waren wohl die 90er, als man auch besonders im Wagenbau Hervorragendes leistete - die damals kreierten Wagenserien genügen heute noch den Ansprüchen - abgesehen von den 120 %igen Wagenfuzzies, die aber zahlenmäßig für den Markt eine untergeordnete Rolle spielen , dafür aber in den Foren und den Resten der Print-Presse umso lautstärker auftreten und die Detaillierung in dei Höhe trieben.
Soll dies "Super-Detail-Gefuzzel " noch einigermaßen bezahlbar sein, so muß man dem Erwerber auch etwas Hand-Modellbauarbeit zumuten können, was ja früher ohne großes Protestgeschrei auch möglich war, man denke an die Abteilwagen mit ihren unendlich vielen Griffstangen.....
Dies ist natürlich nichts für Grobmotoriker mit ihren dicken Fingern - aber es war in Modellbahnerkreisen bekannt und akzeptiert.
Externe Faktoren haben dann auch die Modellbahnindustie ins lohngünstigere Ausland vertrieben, wo man auch vor der Auftragsproduktion an kommunistische Diktaturen nicht zurückschreckte.
Roco hat diesen Weg bekannterweise nicht gleich beschritten, sondern hat nach guter alter K.u.k.-Tradition den Weg zu den "Tschuschen" beschrieben, um diese Lohnkosten zu sparen.
Mit dem Ende des Einflusses der dynamischen mittelständischen Unternehmerfamilie geriet die Firma ins Schleudern und letztendlich in die Krakenarme der Banken. Das Ergebnis ist bekannt: Ein weiterer aktiver Unternehmer hat quasi die Nachfolge von Roco auf dem Markt angetreten. Diese werden von immer wieder kurzfristig ausgetauschten Managern " unter der Knute der Banken "geführt" und finden den Weg zum Markt nicht mehr zurück, da ihr Platz inzwischen von anderen eingenommen worden ist.
Dazu gehören auch die nicht passende Qualität und ein etwas verwirrendes Marketing - wozu brauchen wir eine "3. P8 " für 600,- Euro usw.
Es wäre an der Zeit, dass ein Erwerber , der etwas von der Modellbahn und ihrem geschrupften Markt versteht, in die Firma eintritt. Dass es geht, beweist die Konkurrenz......


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RE: Zurüstteile bei Roco

#94 von bleudeur , 11.04.2024 10:31

Zitat von Petz1 im Beitrag #90
Eine Verpackung ist für mich ausschließlich Transportschutz sprich wird nach Eintreffen ausnahmslos entsorgt.

Das muss man wohl nicht verstehen. Wir können für dich nur hoffen, dass du nie wieder umziehen musst, nie wieder ein Modell aus welchen Gründen auch immer verkaufen/zu Geld machen musst, und auch nie eine grössere Menge an Modellen auf ein Treffen/Club/etc transportieren musst.

Statt aus einer (meist) hochwertigen, mehrteiligen Verpackung mit entsprechendem Produktionsaufwand/Emissionen einfach Müll zu machen könntest Du sie wenigstens verkaufen. Einen 10er gibts dafür idR immer, meist mehr, und ein anderer freut sich drüber/hat einen Nutzen.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#95 von Stahlblauberlin , 11.04.2024 10:59

Zitat von Petz1 im Beitrag #90
Eine Verpackung ist für mich ausschließlich Transportschutz sprich wird nach Eintreffen ausnahmslos entsorgt.

Gebrauchte Modelle ohne OVP kaufe ich nur wenn der Preis wirklich stimmt... und das heißt für mich mindestens ein Drittel unter dem was ich für ein in jeder Hinsicht identisches Modell zahlen würde. Alleine des Transportrisikos wegen aber auch bei der heimischen Aufbewahrung macht sich das einfach besser. Eine nicht passende OVP lässt sich praktisch immer mit minimalem Aufwand passend machen, Hart- oder Weichschaum ist ja wirklich leicht zu bearbeiten. Die Plastik-Klapp/Rasteinsätze von Fleischmann und MäTrix sind in der Tat mit das bestmögliche, das einzige was übel ausgehen kann ist eine starke vertikale Belastung bei liegender Schachtel.. Bei einer Fleischmann-03 war auf diese Weise trotz ordentlicher Umverpackung dank der freundlichen DHL-Mitarbeiter ein Windleitblech platt, das Führerhaus abgebrochen und der Umlauf lose..
Dürfte aber wirklich ein sehr heftiger Sturz gewesen sein.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#96 von Analog Fahrer , 11.04.2024 14:25

Hallo zusammen

Zu den Zurüstteilen kann ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Dies ist in etwa das was innert eines Jahres irgendwo verloren geht und der Staubsauger dann wieder findet...Ich schätze 90% Roco


Ich habe es darum Aufgegeben Zurüstteile zu montieren. Bei mir ist der funktionierende Betrieb wichtig.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#97 von bleudeur , 11.04.2024 15:50

Zitat von Analog Fahrer im Beitrag #96
Hallo zusammen

Zu den Zurüstteilen kann ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Dies ist in etwa das was innert eines Jahres irgendwo verloren geht und der Staubsauger dann wieder findet...Ich schätze 90% Roco


Ich habe es darum Aufgegeben Zurüstteile zu montieren. Bei mir ist der funktionierende Betrieb wichtig.

Hm, da sind ganz schön viele Puffer dabei - die würde ich jetzt nicht unbedingt als Zurüstteile bezeichnen. Wenigstens die sollte doch eigentlich dran bleiben.


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RE: Zurüstteile bei Roco

#98 von Ciao , 11.04.2024 17:03

Leider gibt es das bei vielen Herstellern.
Außer bei Märklin und Trix. Da ist fast alles fest montiert und Steckteile sind von innen zumeist verschweißt.
Hier machen sich eher selten Teile selbständig.
Viele andere Hersteller befestigen die Teile nicht richtig, so dass man sie sehr leicht verlieren kann.
Ich frage mich, ob diese vermeintlich billigen Hersteller - wie Roco oder Piko - unterm Strich nicht deutlich teurer sind, als Märklin oder Trix.
Wenn ich die Modelle mit Decoder und Sound - auch DC-Modelle entsprechend nachgerüstet - vergleiche, bekomme ich bei Märklin bzw. Trix mehr fürs Geld und das bei deutlich besserer Qualität.
Und das von Märklin ursprünglich mit Lenz entwickelte und bei einigen so geschätzte DCC können sie auch. Und natürlich echtes und voll funktionsfähiges mfx.
Aber natürlich darf jeder das kaufen und toll finden, was er will. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten.


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zuletzt bearbeitet 11.04.2024 | Top

RE: Zurüstteile bei Roco

#99 von Analog Fahrer , 11.04.2024 17:03

Hallo

Zitat von bleudeur im Beitrag #97
Hm, da sind ganz schön viele Puffer dabei - die würde ich jetzt nicht unbedingt als Zurüstteile bezeichnen. Wenigstens die sollte doch eigentlich dran bleiben.

Bei Roco leider nur wenn sie geklebt werden, sonst fallen sie raus.


Gruss Thomas

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RE: Zurüstteile bei Roco

#100 von sbbfan , 11.04.2024 18:11

... das mit den flüchtigen Puffern hat ja nix mit "zurüsten" zu tun:
Das ist einfach konstruktiver Murx!
Das ist ein Punkt wo der Roco so mit das misserabelste ist was der Markt hergibt und das ist ein Problem seit es die Marke gibt.
Sag ich jetzt hier und in aller Deutlichkeit obwohl mein Rollmaterial zu 80% aus Roco besteht...
eigentlich ist es eher traurig über solche Probleme hier zu berichten!

Gruß Uwe


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