Zitat von X2000 im Beitrag #25Solche Kontakte hinterlassen immer Schleifspuren. Das liegt in der Natur der Sache. Zu unseren Lebzeiten werden die sicher nicht abgeschliffen. Man muß da kein Faß aufmachen. Einverstanden, beim VT 08 ist es solider gelöst.
Hallo Martin, das sind mir zu pauschale Aussagen. Zu meinen Erfahrungen mit DC gehören komplett durchgeschliffene Radschleifer, zerstörte Achsen usw. Die Loks / Tfz wurden aber auch gefordert. Zugegeben sind die Bilder unscharf, mir reichen sie schon für eine Einschätzung. Märklin AC hätte eine solch typische DC-Konstruktion gar nicht nötig und einem harten Dauerbetrieb wird die auch nicht lange standhalten. Klar, in der Vitrine, bei wenigen Bewegungsfahrten oder einer Betriebssession wird es keine Probleme geben.
Ich habe mir das mal genau angesehen. Die Federn liegen nicht zu fest an und sie sind auch nicht verbogen. Mir ist aufgefallen das die Laufflächen der Räder am Treibdrehgestell nicht so blank sind wie die am Laufgestell. Auch sind die Achsen beim Laufgestell an den Kunststofflagern schon blank gelaufen. Vermutlich sind die Achsen weicher als gewöhnlich, das würde auch erklären warum sich die Federn so einfräsen.
Ich schliesse mich dem Volker an und sage das ist nicht auf viel Betrieb ausgelegt. Da hat man es sich zu einfach gemacht oder am falschen Teil gespart...
@Martin
Ich habe wie schon geschrieben mehrere Konstruktionen mit Radschleifern von Märklin und keine hat derartigen Einschliff.
Es liegt nicht " in der Natur der Sache" sondern am Material/Verarbeitung. Mein Startup Lint hat zB das dreifache gelaufen und da ist kein Einschliff an den Rädern - die Kontaktstellen sind lediglich blank und sonst nichts.
Lasst mal euren VT 92.5 Runden laufen und dann sprechen wir nochmal...
was genau soll man auf den Bildern erkennen? Ich sehe da nur unscharfen „Matsch“. Ich habe die Trix-Version, da kann ich keine Unregelmäßigkeiten an den Kontakten oder den Radinnenseiten erkennen.
Die Frage ist was sehen Volker und ich was du nicht sehen kannst ( oder willst)?
Oder steht dein VT in der Vitrine? Dann brauchst du dir um den Umstand keinen Kopf machen...
Da nun bei mir erstmal Zwangspause beim Zugspielen angesagt ist wegen defekter Gleisbox/MS2 geht der VT zur Überprüfung zu Märklin. Ich Berichte wieder wenn es was neues gibt.
mein VT hat inzwischen einige Betriebsstunden hinter sich. Nicht nur zu Hause, er war auch schon beim MIST4 und beim MIST47 am Start und da kommen dann schon einige Stunden zusammen.
Es quietscht nichts und es sind auch keine Einfräsungen an den Radscheiben der Laufachsen entstanden. Natürlich sieht man inzwischen, wo die Kontaktfedern anliegen, aber Rillen sind da nicht.
ich habe versucht, ein einigermaßen aussagekräftiges Foto zu machen und habe zu diesem Zweck den Schleifer abgenommen.
Der Verschleiß sieht auf dem Foto stärker aus als er ist. Ich habe es noch einmal mit der Kante meines kleinsten Schraubendrehers probiert, da ist keine Rille, das Metall ist nur blank poliert.
Ein Foto des Schleifers zeigt dagegen deutlichen Verschleiß.
Da sind wirklich schon einige "Kilometer" auf dem Tacho.
hier Bilder der TRIX-Version. Betriebsstunden ca. 150-200h. Verschleiß ist für mich bis völlig OK. Die Radschleifer haben Riefen in die Beschichtung geschliffen, aber keine Riefen ins Metall.
Gruß Markus
seit 1975 (Weihnachten) Nenngröße H0 (NEM 010), seit 1995 Zweischienenbetrieb 1-2 (NEM 620/621), seit 2002 reiner DCC-Betrieb
So sieht es bei meinen anderen Modellen mit Radschleifern auch aus. Ich weiß nicht was bei dem VT anders ist. Ich Versuche nochmals ein schärferes Bild zu machen...
Lg
Angefügte Bilder:
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...leider gibt die Kamera nicht mehr her. Es sind spürbare Riefen in den Radscheiben. Den sichtbaren Abrieb habe ich ein paar mal entfernt der ist nach ein paar Runden wieder da. Beide Achsen sind zudem sehr schwergängig.
Ich wollte ihn Morgen einsenden. Oder hat einer von euch noch eine Idee was ich machen kann?
die Laufachsen an meinem VT sind für Achsen mit Kontaktblechen sehr leichtgängig. Ich würde da bei einem neuen Modell selbst nichts mehr machen, da ist wohl Einschicken der einzig richtige Weg.
Zitat von Kegelschoner im Beitrag #24...Bei mir lief er auch haklig,und blieb hängen. CV 943 war auf 7 eingestellt.Habe den Wert auf 9 gestellt,und schon lief alles...
Lieber Karl-Heinz,
das war ja eine super Idee. Habe den Wert 10 gewählt. Jetzt sieht die Sache sehr viel besser aus. Bis zu welchem Wert darf man gehen? Weißt Du oder jemand anderes das Maximum? Der Wert 10 ist aber kein Problem - oder? Denn so eingestellt, darf auch auf Dauer kein Problem oder Defekt durch übermäßige Abnutzung entstehen. Im Prinzip kaschiert die Erhöhung des Wertes aber etwas die eigentliche Problematik. Ich gehe mal davon aus, daß dadurch z. B. die Spannung des Lüftermotors erhöht wird und damit dessen Laufgeschwindigkeit. Damit läuft er etwas runder und man sieht das Stottern auch weniger.
Ein bißchen unsicher bin ich allerdings, ob ich mich mit dieser Lösung zufrieden geben kann. Nicht, daß ich jetzt sorglos mich in Sicherheit wähne und nach Ablauf der Garantie etwas in die Röhre schaue, wenn dann ein verfrühter Tod des Lüfters mich ereilt. Klar, ich muß das entscheiden. Aber dennoch, was würdet Ihr tun?
Ich denke das passt schon. Man sollte in den CV Werten nur einstellen können was auch (langfristig) nicht zur Schädigung des Modells führt. Alles andere wäre sinnlos.
Zu meinem Lüfter: dieser läuft gleichmäßig. Von Anfang an. Auch ändert er die Drehzahl während des Rangierens etc.
Bei meiner V320 aus 2019 wo vier dieser Lüfter werkeln habe ich es auch das einer nicht so rund läuft wie die anderen. Im Jahre 2022 und vielen, vielen Betriebsstunden kann ich aber sagen das alles immer noch genauso wie am Anfang funktioniert.
Also Stefan lass dir von dem Lüfter nicht den Spass vermiesen. Sei froh wenn deiner nicht von dem "fräßenden" Radschleifern betroffen ist...