Segmentübergänge

#1 von Einheitswagen , 22.01.2022 18:54

Hallo,

ich komme bei meiner Anlagenplanung nicht weiter, weil mir die Erfahrung fehlt. Die Anlage soll aus zwei Segmenten bestehen. Insgesamt 210cm x 90cm. Es soll eine Gebirgslandschaft dargestellt werden; Schattenbahnhof liegt auf Höhe 0, der oberste Landschaftszipfel auf 40cm. Die Anlage soll nur allerhöchstselten getrennt werden.

Rahmenholz habe ich mir schon bestellt: 15mm Multiplex Birke, 8cm hoch. Allerdings denke ich, dass es bei den 7 Trassen, die über die Segmentgrenzen gehen, "labberig" werden kann, wenn ich die Trassen alle nur an Stützen befestige. Die bekomme ich nie passend aneinandergefügt. Von der Landschaft mal ganz zu schweigen.

Daher würde an den Übergängen eher zu Spanten greifen, die flächig aufeinanderstoßen und auf denen die Trassen befestigt sind. Aber ich möchte mich noch nicht so genau auf die Landschaftskontur festlegen. Selbst wenn ich die Spanten nur 10mm dick mache (mal 2, also 20mm total), stelle ich es mir sehr schwierig vor, im Nachhinein Material auf- oder abzutragen. Muss ich jetzt schon den Querschnitt von Schotterbett, Entwässerungsgräben, etc. in die Spanten mit einplanen? Ich bin froh, dass ich den Gleisplan halbwegs habe, wer weiß, was sich beim Aufbau noch tut.

Wie macht ihr das? Habt ihr den fertigen Plan im Kopf und haltet daran fest, egal, was komme? Oder wird vielmehr getrickst, sodass der Übergang wie ein Flickenteppich aussieht?

So in etwa würde eine Spante aussehen:
Bild entfernt (keine Rechte)

(Mein Planungsthread ist in meiner Signatur, ich habe extra hier einen Thread aufgemacht, weil es sich mehr um ein generelles Thema eines Unerfahrenen handelt handelt und ich hoffe, hier gezielt Antworten zu erhalten.)

Danke und Grüße
Marvin


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zuletzt bearbeitet 22.01.2022 | Top

RE: Segmentübergänge

#2 von Atlanta , 23.01.2022 06:55

Moin Marvin,

Deine Spanten bzw. Seitenrahmen sind schon mal recht gut geplant, dennoch fehlen weitere 10 cm unterhalb der Ebene 0, der Grund liegt darin, daß man dort die Verbindungen zum nächsten Segment vollzieht.

Um zu gewährleisten, daß die Verbindungsbohrungen zum jeweiligen Nachbatsegment immer an der selben Stelle sind, interessieren dich hierfür nur die 10 cm unterhalb der Ebene Null.

90 cm × 10 cm × Spanten-/Rahmenstärke (1 cm)

Plane nicht zu dickes Holzmaterial ein, sonst wird die Konstruktion nur unnütz schwer in Eigengewicht, es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, zu meinen, daß man als Rahmenstärke auch besonders dickes Material bräuchte, dem ist aber nicht so.

Ich hatte bei mehreren Segmenten auch mal einige mit 6 mm Rahmenstärke gehabt, da ist bisher auch nichts passiert.

Für die Bohrungen lege mehrere Spanten oder Seitenrahmen übereinander und befestige sie erst einmal mit Schraubzwingen, das verhindert ein seitlichs Verrutschen bei den nächsten Arbeitsschritten.

Nun werden im Abstand von jeweils 5 cm Markierungen gemacht, wo dann die nötigen Löcher gebohrt werden.
• 5 mm für Zentrierdübel
• 8 mm oder 10 mm für Verbindungsschrauben
• 10 mm bis 25 mm für Leitungsdurchführungen

In den beiden äußeren 8 mm oder 10 mm Bohrungen werden später die modularen Segmente die Verbindungsschrauben eingesetzt.

In den beiden Bohrungen daneben kannst du entweder Leitungsdurchführungen oder Zentrierdübel setzen.

Die übrigen Bohrungen werden für Leitungsdurchführungen genutzt.

Wenn du Zentrierdübel nutzen möchtest werden diese nur einseitig eingeklebt, damit sie Segmente zusammensteckbar bleiben.

Wem die Holzdübel von 5 mm nicht vertrauenswürdig erscheinen nimmt dickere Dübel mit größeren Bohrungen oder verwendet eine andere Methode zur Zentrierung.

Wenn du Einschlaghülsen (Einschlaggewinde, Einschlagschrauben) verwenden möchtest benötigst die eine etwas größere Bohrung als die später zu verwendenden Befestigungsschrauben.

Bringe diese Einschlaghülsen nur von der Innenseite des Rahmenholzes auf einer Seite an.

Als Verbindungsschrauben haben sich Maschinenschrauben von 6 mm bzw. 8 mm gut bewährt.

Maschinenschrauben gibt es in mehreren Ausführungen, bei der Verwendung mit Einschlaghülsen benötigst du Schrauben nach DIN 933 mit Gewinde bis zum Schraubenkopf.
Wenn du ohne Einschlaghülsen arbeitest dan langen auch die billigeren DIN 931 Schrauben mit Schaft zwischen dem unteren Gewindeteil und dem Schraubenkopf.

Des Weiteren benötigst du noch Flügelmuttern und Karosseriescheiben von 0,5 mm bis 1 mm Stärke.

Karosseriescheiben sind im Durchmesser größer und sind im Gegensatz zu Unterlegscheiben bei Holzarbeiten die bessere Wahl.

Als Verbindungschrauben verwendest du dann 6 mm oder 8 mm, also 2 mm ,,dünner" als deine Verbindungsbohrungen.

Das seitliche Spiel wird zum nächträglichen feinhjustieren genutzt wenn man modulare Segmentkästen zusammenfügt.

Der Schraubenkopf sollte auf einer Unterlegscheibe = U-Scheibe aufliegen dann auf einer Karosseriescheibe, dann durch beide Rahmenhölzer geführt wieder eine Karosseriescheibe und U-Scheibe und mit einer Flügelmutter zum Anziehen der Verschraubung.

Man verwendet die zusätzlichen U-Scheiben, damit Karosseriescheiben nicht durch den Schraubenkopf oder die Flügelmutter eindrücken und verformt werden, läßt man die Karosseriescheiben weg und ziehr die Schrauben fest an ,,frißt" sich die U-Scheibe ins Holz, was man ja vermeiden möchte.

Du kannst auch normale Sechskantmuttern verwenden, die du mit einem Schraubenschlüssel oder einem Steckschlüssel festziehst.

Von selbstsichernden Muttern mit dem Plastikschneidring ist abzuraten.

Bei der Verwendung mit Einschlaghülsen schraubst du die DIN 933 Schrauben bis zum Schraubenkopf durch das Gewinde der Einschlaghülse, ähnlich wie ein Dübel sitzt die Schraube nun fest in der Bohrung, du kannst nun das andere Segment heranführen und verbinden.
Auf der Seite wo du die Schrauben mit Muttern befestigst benötigst du eine Karosseriescheiben und eine Unterlegscheibe und dann die Befestigungsmutter bzw. Flügelmutter.
Die Flügelmutter ermöglicht es dir die Mutter mit der Hand festzuschrauben.

Du kannst ja auch die Segmente nach den ,,Vorgaben" von FREMO verbinden.
Unten auf der Webseite eine Pdf Datei mit deren Normvorgaben, Abbildung auf Seite 18.


LG Ingo

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RE: Segmentübergänge

#3 von Einheitswagen , 23.01.2022 14:01

Hallo Ingo,

zunächst einmal vielen Dank für deine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Einiges davon war mir bekannt, anderes im Detail weniger. Sie ist definitiv sehr hilfreich! Dass der Spant nach unten noch etwas größer werden muss, ist natürlich richtig.

Ich glaube auch, dass ich keine 15mm Stärke brauche aber weniger als 10mm fände ich schwierig, wenn es um das Verschrauben mit dem Rahmen oder um das Einsetzen der Holzdübel geht.

Meine eigentliche Frage zielte aber mehr darauf ab, mit welchem Grad der Genauigkeit ich die Kontur planen muss. Die Höhen der Gleise stehen "ziemlich" fest aber wie genau die Landschaft geformt ist, vermag ich jetzt noch nicht genau sagen. Was ist, wenn hinterher 2cm fehlen? Oder wenn die Kontur zu hoch ist? Wie soll ich dies im zusammengebauten Zustand jemals korrigieren?

Oder verkompliziere ich das Thema?

Grüße
Marvin


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RE: Segmentübergänge

#4 von PhilippJ_YD , 24.01.2022 13:19

Zitat von Einheitswagen im Beitrag #3

Oder verkompliziere ich das Thema?



Ich denke, die Antwort darauf lautet ja. Sollte von den Spanten am Ende etwas zu viel übrig sein, kannst du auch recht spät noch etwas entfernen oder umgekehrt etwas Holz zur Korrektur anleimen. Das sollte an den außen erreichbaren Kanten kein Problem sein.

Im Inneren sollten solche Probleme hingegen vermieden werden, vor Allem in der Höhe der Durchführungen.


Gruß, Philipp


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RE: Segmentübergänge

#5 von Einheitswagen , 24.01.2022 18:39

Hallo Philipp,

danke für deine Einschätzung. Weiß ich sehr zu schätzen! Ich denke, ich werde im Inneren eher mit Stützen und Gewindestangen arbeiten und die Landschaft nachträglich irgendwie fixieren. Ggf. im Nachhinein eine Spante, die man von oben über die Gleistrassen auf dem Rahmen befestigen kann. Macht das Sinn? Ich traue mir die millimetergenauen Arbeiten bei den Spanten noch nicht so wirklich zu. Zumal ich sehe hier in mehreren Beiträgen sehe, wie viel schon ein paar Millimeter ungenaue Gleisführung ausmachen. Da bleibe ich lieber "variabel". An den Segmentübergängen brauche ich trotz allem definitiv eine Spante; ich denke an den Außenseiten auch (einfacher, da dort keine Gleistrassen liegen).

Würde es Sinn machen, die Spanten zunächst etwas zu hoch zu wählen und sie im Nachhinein zu kürzen? Mit Holzfräse und/oder Stichsäge?

Danke und Grüße
Marvin


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RE: Segmentübergänge

#6 von ludwig2020 , 25.01.2022 10:38

Hallo Marvin,

Zitat von Einheitswagen im Beitrag #5
Würde es Sinn machen, die Spanten zunächst etwas zu hoch zu wählen und sie im Nachhinein zu kürzen? Mit Holzfräse und/oder Stichsäge?


also ich würde sagen eher etwas tiefer. Unterlegen geht einfacher als im nachhinein ausfräsen. Vorsicht bei den Ausschnitten in Wintrack, berücksichtig nicht die Trassenstärke und Isolierung
WT berechnet den Plan von Schienenunterkante, siehe Foto. Habe Gleise Höhe 30/75mm und Höhenline mit 30/75mm zur Veranschaulichung eingegeben

Bild entfernt (keine Rechte)

An den Segmentübergang beide Spanten gemeinsam ausschneiden.
Ziemlich genau musst du sowieso arbeiten:
Du hast bei der Höhenkontrolle 45mm angegeben. Das ist der Abstand z.B. Schienenoberkante <=> Schienenoberkante!
echte lichte Höhe z.B. ist : 45 - Gleis 2,4 - Trasse 8 - Isolierung 3 = 31,6mm!


Gruß Ludwig

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RE: Segmentübergänge

#7 von Einheitswagen , 25.01.2022 22:31

Hallo Ludwig,

auch dir danke für deine Tipps.

Zitat von ludwig2020 im Beitrag #6
also ich würde sagen eher etwas tiefer. Unterlegen geht einfacher als im nachhinein ausfräsen.


Nur damit wir uns richtig verstehen, ich meinte das Korrigieren der Spantenkontur an den Segmentübergängen mit Stichsäge und/oder Fräse. Bei den Trassen, die durch ein ausgesägtes Durchfahrtsloch fahren müssen, sehe ich ein, dass Unterlegen einfacher ist. Wenn ich jedoch die Kontur an den Oberkanten der segmentbegrenzenden Spanten korrigieren möchte, müsste ich beide Module um denselben Betrag "aufstocken", inklusive der angrenzenden Landschaftskontur. Na ja, geht wahrscheinlich alles. mit viel Leim und Brettchen . Oder was meinst du?

Die Höhenberechnung war mir schon klar aber ich habe die Maße tatsächlich nur grob überschlagen. Gerade aufgrund deiner Bemerkungen mal nachgemssen: Ja, 45mm sind ausreichend aber dann sind nur noch wenige Millimeter Luft. Meine Rechnung:

* Peco Code 55: 3,4mm. Damit eine gerade Zahl dabei rauskommt: +0,6mm Kleber
* Bei der Trasse wollte ich zumindest an der Wendel 2 * 3mm Sperrholz nehmen. Für die übrigen Trassen eventuell 6mm.
* Höhe meiner (bisherigen 2) Loks ab Lauffläche: 27mm, 33m mit halbwegs ausgefahrenem Pantographen
* Dämmung (welche steht noch nicht fest, daher übernehme ich deine Angabe): 3mm.

Wären in der Summe 40mm bzw. 46mm mit Pantographen (der Teufel hat die Summe erfunden). Die Pantographen hatte ich bisher wegignoriert aber sobald ich etwas will, muss ich das auch bekommen. In dem Fall also die Möglichkeit, mit ausgefahrendem Pantographen zu fahren. Daher danke ich dir herzlich für den Fokus auf die Höhe. Ich habe meinen Plan mit Augenmerk auf die Durchfahrtshöhe geändert und in meinem Planungsthread eingestellt.

Grüße
Marvin


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zuletzt bearbeitet 25.01.2022 | Top

RE: Segmentübergänge

#8 von Austria-Express , 26.01.2022 00:31

Hallo Marvin,

ich stand im Prinzip vor genau dem gleichen Problem wie du, nur in kleinerem Maße. Bei nur 40cm Tiefe ließ sich der Geländeverlauf allerdings etwas leichter abschätzen als in deinem Fall..

Zitat von Einheitswagen im Beitrag #5

Würde es Sinn machen, die Spanten zunächst etwas zu hoch zu wählen und sie im Nachhinein zu kürzen? Mit Holzfräse und/oder Stichsäge?


Aus meiner Erfahrung macht das definitiv Sinn! Absägen ist immer leichter, vor allem da es am Segmentübergang in der Regel auch gut zugänglich ist (zumindet so lange die Landschaftsgestaltung noch nicht zu weit fortgeschritten ist). Anstückeln dagegen an einer geschwungenen Kante eher schwierig. Nur bei Details wie dem angesprochenen Entwässerungsgraben nebem dem Gleis würde ich versuchen, diese soweit wie möglich von Beginn an einzuplanen, einfach da ein Arbeiten mit der Stichsäge und konkavem Schnitt direkt neben dem Gleis etwas hakelig sein kann.

Ansonsten hab ich gelernt:
  • die Gleistrassen am Segmentübergang sollte man wirklich mit allergrößter Sorgfalt ausarbeiten, hier kann ein mm Abweichung/Schräglage etc. im Betrieb danach wirklich sehr nervig sein
  • Beide Abschlussspanten wie schon vorgeschlagen, vor dem Sägen/Bohren unbedingt zusammenspannen, damit sie identisch sind

Vielleicht hilft es.

Grüße,
Martin


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RE: Segmentübergänge

#9 von Atlanta , 26.01.2022 08:25

Moin Marvin,

zu Martins Ausführungen noch eine Ergänzung aus der Baupraxis, plane deine Gleistrassenbretter, somit auch in der Geländestruktur der Seitenrahmen und Spanten etwa 1 cm bis 2 cm breiter ein.
Der Grund hierfür liegt darin, daß du ja noch die Böschung bis in den seitlichen Graben gestalten willst und man dazu beiderseits der Gleistrasse noch Mückennetz anbringen muß, dieses muß aber auch befestigt werden können, entweder mit Tackerklammern oder Klebstoffen wie Heißkleber.
Oberhalb der seitlichen ,,Böschungsmückennetze" also dort wo du sie auf dem Trassenbrett befestigt hast verwendest du aus Schallisolierung oder Kork zurechgeschnittene Streifen, die du noch überschotterst um die Befestigungsstellen zu kaschieren und ,,wegzutarnen."

Die Böschungswinkel sollten aber nicht steiler als 45° sein, das ist für die Landschaftsgestaltung mit einzuplanen und wird oft vergessen.
Hast du wenig seizlichen Platz kannst auch Stützmauern einsetzen und darüber den Damm mit 45° Böschungen bauen, der seitliche Graben verläuft dunn neben der Stützmauer.

Gucke dir im Internet mal Führerstandsmitfahrten bei chinesischen Bahnstrecken an, dort hat man vielfach die seilichen Gräben und Böschungen an Bahndämmen ausgemauert, sieht sehr eindrucksvoll aus.
Gucke dir Führerstandsmitfahrten auf deutschen Bahnlinien an, um auf die Landschaftsdetails zu achten.
Gicke dir bei Gebirgsstrecken Bahnlinien der entsprechenden Gebirgsregionen weltweit an, du kannst da viel interessantes an Informationen ziehen die du benötigst.

Für die seitliche Korrektur verwendet man beim Zusamnenschrauben ohne Dübel die um 2 mm geringeren Durchmesser versehenen Befestigungsschrauben als bei den gebohrten Löchern, so kann man noch etwas nachjustieren.

Die modularen Segment ruhen auf Stützbeinen die zu mindestens an den jeweiligen Rahmenecken mit dem modularen Segment verschraubt sind.
Von der Unterseite der Strützbeine werden mittig eine Bohrung von etwa 5 cm bis 8 cm Tiefe gesetztund eine Einschlagjülse verwendet un kannst du Möbelfüße hineinschrauben, um Höhenverstellbare Beine zu erhalten, Gummimatten verhindern eine Beschädigung am Fußbodenbelag.


LG Ingo

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RE: Segmentübergänge

#10 von Einheitswagen , 26.01.2022 21:39

Hallo Martin,

Zitat von Austria-Express im Beitrag #8
ich stand im Prinzip vor genau dem gleichen Problem wie du


Hilft! Baut auf!

Zitat von Austria-Express im Beitrag #8
Nur bei Details wie dem angesprochenen Entwässerungsgraben nebem dem Gleis würde ich versuchen, diese soweit wie möglich von Beginn an einzuplanen, einfach da ein Arbeiten mit der Stichsäge und konkavem Schnitt direkt neben dem Gleis etwas hakelig sein kann.


Bekomme ich das in überhaupt hin mit der Stichsäge? Ich denke, ich werde mal an einem Probestück herumsägen.

Ich danke dir für deinen Input!

Hallo Ingo,

ich danke dir erneut für deine Hinweise. Ich habe direkt mal auf Youtube ein paar Filmchen geschaut und auch die Streetview-Ansicht ist nicht von schlechten Eltern:[URL= https://www.google.de/maps/@46.6257973,9...!7i13312!8i6656]Streetview[/URL] An der verlinkten Stelle sieht man schön die beginnende Stützmauer.

Die Platzierung deines geschotterten Korkstreifens auf den Tackernadeln habe ich nicht so ganz verstanden. Ich habe zur Veranschaulichung meines derzeitigen Kenntnisstandes eine konzeptionelle Zeichnung erstellt (nicht zu 100% maßstabsgetreu), wie eine Spante oder eine frei verlaufende Strecke im Querschnitt aussehen könnte. Mit etwas Phantasie erkennst du auch Tackernadeln. Wo genau würdest du deinen kaschierenden Korkstreifen aufsetzen?

Bild entfernt (keine Rechte)
Bild entfernt (keine Rechte)

Bei den Beinen würde ich so vorgehen wie von dir angeregt. Ich werde aber vermutlich direkt Rollen in die Einschlaghülsen schrauben. Schön mit Kontermutter höhenverstellbar. In etwa so etwas: https://www.ebay.de/itm/290909452780?has...yAAAOxydgZTKof6

Grüße
Marvin


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RE: Segmentübergänge

#11 von JanD , 26.01.2022 22:22

Hallo Marvin,
bei den Bohrungen, die die Segmente verbinden, habe ich meine Rahmen bzw. das erste Brett des neuen Rahmens zuerst gesägt und dann sehr genau am vorhandenen Rahmen ausgerichtet, mit Schraubzwingen fixiert und dann aussen zwei 8mm Löcher mit einem Holzbohrer durchgebohrt. Ich schraube meine Rahmen mit normalen M8 Schaftschrauben zusammen, die bekommt man mit dem Daumen gerade so durch Bohrungen gedrückt, aber nur wenn die Bohrungen exakt fluchten, d.h. wenn die Schraube durchgeht, passt die Position der Rahmen sehr gut. Meine Rahmen stehen jeweils auf eigenen Füssen, in die ich Einschlaghülsen und verstellbare Möbelfüsse eingesetzt habe, damit lässt sich die Höhe der Rahmen dann recht gut einstellen. Für meine Zwecke reicht mir das, für häufigen Auf- und Abbau sollte man sich sicher etwas mehr Gedanken machen.

Die Einschlaghülsen in den Füssen sitzen nicht sooo fest wie ich mir das gewünscht hätte. Wenn du da Rollen einschrauben willst, wird das evtl. etwa instabil, je nachdem welches Holz du verwendest. Probiere das am besten aus bevor du alle Beine so kurz absägst, dass die Rollen drunter passen. Ggf. Rollen mit Blechflansch benutzen.

Grüsse,
Jan-Dirk


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RE: Segmentübergänge

#12 von Einheitswagen , 26.01.2022 22:53

Hallo Jan-Dirk,

danke für deinen Input. Jetzt muss ich mich entscheiden: Schrauben spack oder mit Luft. Ich werde mir drüber Gedanken machen. Dein Vorgehen erscheint mir jedenfalls pragmatisch, sofern man die Segmente nicht oft auseinander nimmt, muss man auch keine Sorge haben, dass die Schraublöcher ausleiern.

Der Hinweis mit den labberigen Einschlagmuttern und den Rolllen mit Flansch ist auch gut. Das Tolle: Es gibt auch eine Kombination: Ein Flansch für eine höhenverstellbare Rolle:

https://www.hornbach.de/shop/Stahlaufsch...03/artikel.html

Grüße
Marvin


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RE: Segmentübergänge

#13 von JanD , 26.01.2022 23:11

Hallo Marvin,
der Flansch sieht auf jeden Fall besser aus als das was ich verbaut habe.
Ich habe gerade mal etwas im Netz gesucht, Möglichkeiten das stabil zu bauen gibt es genug, viele davon leider ohne mögliche Höheneinstellung.

Ein Punkt noch: Willst du die Gleise am Segmentübergang trennen und bestimmst dann die Gleislage über die Bohrungen in den Rahmen oder schraubst du die Segmente zusammen und legst dann die Gleise über den Übergang? Im ersteren Fall musst du sehr viel genauer positionieren als im zweiten Fall.
Bei mir ist das Zweite der Fall und daher ist das Vorgehen für mich ausreichend.

Grüsse,
Jan-Dirk


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RE: Segmentübergänge

#14 von Einheitswagen , 26.01.2022 23:24

Hallo Jan-Dirk,

meinst du mit deinem 1. Vorschlag, dass die Gleise vorgeschnitten an die Grenzen gelegt werden?

Ich hätte jetzt gesagt, ich schraube die Segmente zusammen in der bestmöglichen Ausrichtung, montiere alle Trassenbretter und Dämmung, die an den Segmentübergängen bereits entsprechen der Grenze getrennt sind, richte sie aus und verlege dann Gleise und schneide sie im Nachgang durch (Dremel). Macht das Sinn?

Grüße
Marvin


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RE: Segmentübergänge

#15 von Aurel_B , 28.01.2022 12:53

Eine völlige andere Idee: wie wäre es, wenn du 2 Spanten verwendest? Jetzt in der Bauphase verbaust du nur die erste Spante fix als Teil der Segmentkonstruktion. Als oberste Begrenzung wählst du deine Trassehöhe. Die Schienen stehen genau so viel über, wie nachher die 2. Spante (die Verblendungsspante) dick ist (z.B. 1cm). Die Segmente verbindest du provisorisch und legst 1-2 Bretter dazwischen die total genau die gleiche Dicke wie 2x die 2. Spante haben (also hier z.B. 2cm). Die Gleise sollten dann bündig passen. Wenn es zur Landschaftsphase geht trennst du die Segmente wieder und passt die zwei Verblendungsspanten an. Grosser Vorteil: du kannst sie nur provisorisch befestigen, alles anzeichnen, wieder demontieren, ausschneiden und wieder montieren. Erst wenn dir alles passt werden sie definitiv verschraub/verklebt. Im Anhang eine rudimentäre Zeichnung :-) (violett ist das Gleis)


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RE: Segmentübergänge

#16 von E17 , 28.01.2022 23:28


Gruß aus dem Westerwald

Hans-Georg


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RE: Segmentübergänge

#17 von JanD , 29.01.2022 12:01

Zitat von Einheitswagen im Beitrag #14
Hallo Jan-Dirk,

meinst du mit deinem 1. Vorschlag, dass die Gleise vorgeschnitten an die Grenzen gelegt werden?

Ich hätte jetzt gesagt, ich schraube die Segmente zusammen in der bestmöglichen Ausrichtung, montiere alle Trassenbretter und Dämmung, die an den Segmentübergängen bereits entsprechen der Grenze getrennt sind, richte sie aus und verlege dann Gleise und schneide sie im Nachgang durch (Dremel). Macht das Sinn?

Grüße
Marvin


Hallo Marvin,
ja, im Prinzip meinte ich das so. Ich baue nicht so, meine Anlage ist ein stationärer Aufbau und ich habe die Einteilung in Segmente gemacht um diese aufrecht gestellt verkabeln und Antriebe verbauen zu können und im schlimmsten Fall die Möglichkeit zu haben, die Anlage einmal abbauen zu können ohne sie komplett abreissen zu müssen.
Meine Gleise werden erst einmal also nicht durchtrennt.
Wenn du konsequent modular bauen möchtest, weil du vielleicht alle paar Monate zum Fenster putzen die Segmente auseinander schieben möchtest, solltest du dir über die Segmentsübergänge etwas mehr Gedanken machen als ich.
Suche mal im Forum nach „Feriendorf“, dort findest du eine Anlage, die von vorn herein so aufgebaut ist und der Kollege hat das augenscheinlich ziemlich gut gelöst.

Viele Grüsse,
Jan-Dirk


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RE: Segmentübergänge

#18 von Einheitswagen , 30.01.2022 19:11

Hallo Aurel_B,

herzlichen Dank für deinen Beitrag und die passende Zeichnung. Er hat mich auf eine Lösung gebracht, mit der ich mich wohlfühle. Da ich schon einen Teil des Rahmens (ohne Spanten) gekauft hatte und den Rahmen nach Möglichkeit verwenden möchte, ändere ich deinen Plan ein wenig ab. Der Grundgedanke bleibt aber bestehen:

Ich werde das Rahmenholz an den Segmentübergängen einfach 1 cm nach innen versetzt montieren und die Trassen 1 cm über den nach innen versetzten Rahmen herausstehen lassen und die Gleise darauf fix montieren. Allerdings befestige ich die Trasse am Rahmen provisorisch mit Stüzen. So kann ich auch die Steigung feintunen. Wenn ich so weit bin und mit der Landschaft beginne, fertige ich die Spante schrittweise an: Erst nur die Gleissausschnitte auf der richtigen Höhe, dann kann ich sie seitlich an meinen Rahmen schrauben und die Landschaftskontur auftragen. Danach wieder abschrauben und zusammen mit der Spante auf dem 2. Segment aussägen. In etwa so:

Bild entfernt (keine Rechte)

Hallo Hans-Georg,

danke, die Passstifte sind notiert. Einfach spack vorbohren und reinhämmern?

Hallo Jan-Dirk,

ich möchte meine Anlage von Anfang an teilbar haben. Allerdings werde ich sie nicht oft teilen müssen. Gegebenfalls werde ich sogar die Übergänge landschaftlich überbauen. Wenn ich die Anlage mal teilen muss, muss dort nachgearbeitet werden. Jedoch sollen der Unterbau und die Elektrik ordentlich trennbar sein, sodass ich bei einer Teilung nicht direkt vor einem vollumfänglichen Schwerbenhaufen stehe. Das Feriendorf ist mir noch als Mitleser aus der Planungszeit bekannt, ich werde es mir als Abendlektüre vornehmen. Deine Anlage, also den bisherigen Bau und die ursprüngliche Planung, finde ich übrigens auch toll, ich hoffe, du kommst weiter!

Grüße
Marvin


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zuletzt bearbeitet 01.02.2022 | Top

RE: Segmentübergänge

#19 von Einheitswagen , 06.04.2022 18:24

@E17
Hans-Georg,

könntest du bitte einmal ausführen, wie die Passstifte gehandhabt werden? Werden sie einfach in ein zuvor gebohrtes Loch gehämmert? Bleiben sie von allein darin? Welche Kraft wirkt beim Auseinanderziehen? Kommen mir die Buchsen entgegen, wenn ich die Segmente auseinander ziehe?

Danke und Grüße
Marvin


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RE: Segmentübergänge

#20 von E17 , 06.04.2022 22:43

Hallo Marvin,
die Verbindung ist sehr leicht,ist nur eine Fixierung ( Der Aussendurchmesser der Buchse beträgt 8 mm, der des unteren, zylindrischen Zapfenteils 7,95 mm.)habe zusätzlich noch die Module mit Schrauben verbunden,die eine Firma schickt Muster zum Testen.Ich bohre meine Kopfplatten gemeinsam und schlage die 2Teile dann gemeinsam ins Holz unter Zugabe von 2K-Kleber wenn die Bohrung nicht zu stramm ausfallen sollte,somit lassen sich die Module(Segmente) nach entfernen der Schrauben leicht auseinanderschieben.Bestelle Dir Muster und dann zum Verbinden einfach mal testen.


Gruß aus dem Westerwald

Hans-Georg


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RE: Segmentübergänge

#21 von regalbahner , 06.04.2022 22:44

Hallo Marvin,
vor Deiner Idee, die Spanten zu verschrauben und dann die
verlegten Gleise zu trennen möchte ich warnen.
Je nachdem welche Trennscheibe verwendet wird kann eine
erhebliche Lücke bei den Gleisen entstehen. Du solltest bei
der Verlegung der Gleise dann zumindest vor der Verschraubung
zur Durchtrennung einen ca. 2 -3 mm Karton dazwischen legen.
Falls Deine Trennscheibe dünner ist kannst Du immer noch die
Schienenprofile dann bündig mit der Ausssenkante der Moduls
feilen.
Gruss
regalbahner


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RE: Segmentübergänge

#22 von Einheitswagen , 06.04.2022 23:14

Hallo Hans-Georg,
danke für die Tipps zur Verwendung. Ich werden dann in die Beschaffung übergehen.

Hallo regalbahner,
danke für den wertvollen Hinweis! Ist notiert und wird berücksichtigt!

Ansonsten sind die ersten Schritte getan. Anbei ein paar Fotos auch von den oben diskutierten Rollen. Die Überplattungen haben zwar Spaß gemacht aber ich würde bei einem größeren Projekt aufgrund der sehr langwierigen Feinarbeit davon abraten. Auf einem Foto stehen beide Segmente nebeneinander (mit einer temporären Tischplatte, die später wegkommt); man kann den hier diskutierten Ausschnitt für die noch nicht existenten Übergangsspanten gut erkennen.

Grüße
Marvin


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Angefügte Bilder:
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