@fahrzeugsammler (Fred): das (noch) vorhandene System ist Open Suse 9.1 auf einem Rechner von 1995 mit Pentium S (200 MHz) und 256 MB RAM. Das System läuft und ist stabil. Solange es läuft, ändere ich daran Nichts. Weil dieser Rechner einen guten Monitor hat (27'') ist für mich die Bildbearbeitung daran sehr bequem. Neuere Versionen kann ich darauf nicht installieren. Speichermedien hatte ich viele verschiedene von Disketten über Syquest SCSI-Wechselplatten, ZIP-Drive bis hin zu SATA-Platten (500 GB). Die DVD-RAM haben mir im Laufe der Zeit am meisten zugesagt, bisher keinen einzigen Ausfall.
@moppe (Klaus): Archivation von Filmen belegt mit Abstand den meisten Speicher. Danach kommen Bilder. Texte interessieren hier nicht. :-) Allein für die Modelle aus meinen Erfahrungsberichten wird es langsam knapp auf der DVD-RAM. Für weitere Modelle habe ich weitere DVD auf Vorrat, aber noch kein zweites Laufwerk.
@axpde : lass gut sein, wer nicht will hat schon (genug).
bei einem system von 1995 kann sata nicht sein; das wurde erst im jahre 2000 vorgestellt und vermarktet. es handelt sich also um ein ata system. wie dem auch sei, wenn sie in der digitalen vorsteinzeit agieren ist es ihre sache. der datenverlust wird aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. ich würde zur vorbeugung eine kopie der dvd- ram und eine jährliche überprüfung der dateien (öffnen und schauen, ob nicht doch datenverluste sich eingeschlichen haben; im vorschaubild sieht es "normal" aus, beim öffnen der datei werden ausser dem "head" nur farbige balken angezeigt) plädieren. wenn sie ihre bilder nicht verlieren möchten, drucken sie sie im grösstmöglichen format und scannen sie sie diese im ebenso in einem neu erworbenen system ein. diese empfehlung aus erfahrung. sie benötigen für eine weitere dvd - ram kein weiteres laufwerk. in einer 2.3. x.dvd können sie beliebig viele dateien hinterlegen. nur können sie diese erst nach einlegen in das laufwerk abrufen. fahrzeugsammler fred
Zitat von SAH im Beitrag #26 @fahrzeugsammler (Fred): das (noch) vorhandene System ist Open Suse 9.1 auf einem Rechner von 1995 mit Pentium S (200 MHz) und 256 MB RAM. Das System läuft und ist stabil. Solange es läuft, ändere ich daran Nichts.
Nimm deiner Bilder mit der Olympus 1,2 Mp Kamera und speichern die Bilder in 100 ppi.
Wenn du bereit ist für dieser Jahrtausende, kaufst du dir ein kleines Kamera und ein moderner Windows Rechner mit ein kleines 2TB Festplatte. Dann hab du Möglichkeit alle Details ihren Loks zu sehen!
Servus, was die Auflösung angeht, gehöre ich auch eher zu der "viel hilft viel"-Fraktion, daher speichere ich meine Fotos mit 6000px Breite ab - Ausschnitte davon gehen immer - und alle aufbewahrenswerten Fotos wandern auf ein NAS. Bis das voll ist, bin ich längst kalt.
Gleichwohl ist der Wunsch verständlich, einen Minimalbedarf zu identifizieren: so mache ich es auch bei (beispielsweise) für Foren benutzte Bilder, denn die hier völlig ausreichenden Briefmarken fressen kein Brot, dafür reicht auch ein Uralt-Pentioum mit Monochrom-Bildschirm (Scherz!).
Wofür solche Pixelrechnungen allerdings nicht taugen, ist ein Größenvergleich, der über die "Gesamtlänge" von Lok A im Vergleich zu Lok B hinaus geht. Ich kann mir also nicht als Ausschnitt ein Fenster meiner Lok greifen und weiß dann anhand der Anzahl Pixel, wie breit das Fenster in Millimetern ist. Und das liegt nicht an den hauseigenen Abbildungsfehlern mancher heutigen Objektive, sondern schlicht daran, dass es eine Projektion ist. (so, wie Afrika im Atlas üblicherweise kleiner abgebildet ist, als es real im Vergleich zu Europa etc. wäre)
Wenn das nicht stört und (Bearbeitungs-)Zeit keine Rolle spielt, warum also nicht?
Zitat von fahrzeugsammler im Beitrag #27bei einem system von 1995 kann sata nicht sein; das wurde erst im jahre 2000 vorgestellt und vermarktet. es handelt sich also um ein ata system. wie dem auch sei, wenn sie in der digitalen vorsteinzeit agieren ist es ihre sache. der datenverlust wird aber nicht mehr lange auf sich warten lassen. ich würde zur vorbeugung eine kopie der dvd- ram und eine jährliche überprüfung der dateien (öffnen und schauen, ob nicht doch datenverluste sich eingeschlichen haben; im vorschaubild sieht es "normal" aus, beim öffnen der datei werden ausser dem "head" nur farbige balken angezeigt) plädieren. wenn sie ihre bilder nicht verlieren möchten, drucken sie sie im grösstmöglichen format und scannen sie sie diese im ebenso in einem neu erworbenen system ein. diese empfehlung aus erfahrung. sie benötigen für eine weitere dvd - ram kein weiteres laufwerk. in einer 2.3. x.dvd können sie beliebig viele dateien hinterlegen. nur können sie diese erst nach einlegen in das laufwerk abrufen. fahrzeugsammler fred
bitte keine Spekulationen über meine Systemzusammenstellung ohne Fragen, das geht in der Prognose daneben. Es *ist* 1995 gekauft und im Laufe der Zeit um weitere Komponenten ergänzt worden. DVD-Daten sind eine von drei Backups die ich habe.
@moppe (Klaus): die alte Kamera kann nur ca.100 ppi, mehr kann ich da nicht herausholen. Da ich beim fotografieren viele Fehler gemacht habe, muss ich eben "einiges" neu machen. Das ist die Ausgangslage. Eine neue Kamera (habe ich auch schon genannt) ermöglicht mir bessere und größere Bilder. Aber Windows kommt mir nicht mehr in die Tüte für die Bildbearbeitung und Speicherung. Da nehm ich Linux. Ohne Linux wäre der alte Rechner nicht mehr funktionsfähig.
@RichyD (Richy): sorry, ich habe nicht zwischen dpi und ppi korrekt unterschieden. Bei einer Auflösung von 254 ppi entspricht ein Pixel auf dem Monitor (d.h. dem digitalen Bild) 0,1mm beim Objekt (nicht beim Ausdruck, das ist eine andere Baustelle!). Folglich kann ich Größenvergleiche anhand der Pixelzahl durchführen. Bedingungen sind parallele Ausrichtung von Kamera und Objekt. Mit geeigneten Mitteln (z.B. mm-Papier) könnte man sogar eine Fehlerbetrachtung quantitativ durchführen. Werde ich evtl. sogar machen. Einfach nur Bilder mit möglichst vielen Pixel in H x B kann man machen, davon halte ich nicht viel. Kurze Überlegung: die neue Kamera kann ca. 4300 px in der Breite. Damit bin ich theoretisch bei maximaler Länge von 430,0mm. Berücksichtige ich die Notwendigkeit kleinerer Objekte mit 10% komme ich auf ca. 380,0mm Länge die ich maximal mit einem Bild aufnehmen kann.
aufgrund der Hinweise habe ich nun einfach mal ein Foto aus meiner Galerie herausgepickt und stelle diese Formate hier vor:
Dies ist das 25ppi-Format, mit dem die interaktiven Zuganzeiger gefüttert werden. Zu diesem Zweck werden diese Bildchen so abgeschnitten, dass die rechten und linken Enden an den inneren Kupplungshaken liegen. Diese Länge ist etwas größer als die LüP und gibt ein recht Modellgerechtes Bild wieder. In o.G: Zuganzeiger werden dann die Wagenbilder aneinandergehängt und die PÜixelzahl des Gesamtbilds ist die Zuglänge in mm. Details sind nicht erkennbar, braucht man hier auch nicht.
Mit diesem Bild wurde eine Auflösung von 100 ppi gewählt. Diese lassen Details besser erkennen und sollten geeignet sein in den Erfahrungsberichten als aktivierbare Bilder zu dienen. Ausdruckgerecht, damit Bild plus Datenblatt ggf. auf DIN A4 Hochformat ausdruckbar ist.
Aufgrund der Auflösung von 254 ppi ist das Bild zu groß für dieses Forum, daher als normaler Link. In dieser Größe lassen sich die Details nicht nur betrachtenb, sondern zumindest in der Fokusebene auch anderweitig verwenden. Für Ausdrucke ist das nicht vorgesehen.
Das Originalbild hatte eine Größe von 2864px. Nach dem Beschneiden ließe sich theoretisch bis 500 ppi erreichen. Zwecks Speicherersparnis wird das aber nicht umgesetzt.
Diese Artikelserie muss ich nochmal herausgreifen:
Zitat von RichyD im Beitrag #29 Wofür solche Pixelrechnungen allerdings nicht taugen, ist ein Größenvergleich, der über die "Gesamtlänge" von Lok A im Vergleich zu Lok B hinaus geht. Ich kann mir also nicht als Ausschnitt ein Fenster meiner Lok greifen und weiß dann anhand der Anzahl Pixel, wie breit das Fenster in Millimetern ist. Und das liegt nicht an den hauseigenen Abbildungsfehlern mancher heutigen Objektive, sondern schlicht daran, dass es eine Projektion ist.
Mal angenommen, ich habe das Modell von Kupplungshaken außen zu Kupplungshaken außen (das ist das kleinstmögliche Maß des Wagens im Zugverband) gemessen und das digitale Bild gem. o.g. Maßangabe so skaliert, dass dieser Abstand in 0,1mm gleich der Anzahl von Pixeln in der Breite ist (beim Skalieren kann auf Buttoneinstellung Höhe und Breite in gleicher Weise verzerrungsfrei skaliert werden). Wie groß ist dann die Abweichung der Abmessungen auf der Seite, wenn ich z.B. die Fensterbreite (oder -höhe) oder Beschriftungen durch Pixelzählen bestimme? Gebe ich dann noch die Auflösung des Bildes an, zeigt mir das Maßband die Längen direkt an. Welche Messabweichung habe ich dann?
Moin, ich erlaube mr mal, zu antworten: die Abweichung ist bereits auf dem Foto des unscharfen roten Wagens erkennbar, da die LüP der vorderen Puffer ein anderes Maß hat als die der hinteren Puffer.
Zielführend wäre, als Referenz die vorderen Puffer zu wählen, da sie ungefähr auf der Ebene der Fensterfront sind - die es zu bemaßen gilt. Zudem lässt sich die Abbildung durch die Wahl eines geeigneten Objektivs optimieren. Genauer gesagt, durch eine optimierte Aufnahmeentfernung (was dann die Verwendung einer längeren Brennweite empfiehlt).
In der Soziologie und in der Fotografie gilt der gleiche Sinnspruch "der Standpunkt bestimmt die Perspektive". Also weiter weg vom Objekt und ein vernünftiges Objektiv rausgekramt!
Hier mal auf die schnelle 4 Vergleichsfotos:
(EF-M 28mm Makro)
(Milvus 50mm Makro)
(EF 100mm Makro L)
(EF 200mm L)
Der Wagen ist 104,0mm lang, die Fotos haben 2080Pixel, also 20 Pixel pro Millimeter. Das erste Foto ist mit (fast) Normalbrennweite gemacht, der Unterschied vordere/hintere Puffer ist gravierend. Die folgenden Fotos wurden aus einer der Brennweite entsprechenden Entfernung gemacht - das letzte mithin aus 2m Entfernung. Hier ist noch ein Unterschied sichtbar, aber je nach Anspruch fällt er kaum noch ins Gewicht.
Fotos mit 400 und 600mm Brennweite habe ich mir gespart, es sollte schnell gehen Aber wohn die Reise geht, ist, so meine ich, jetzt bereits erkennbar: soll es wirklich hin zu "Fotogrammetrie" gehen, ist ein gewisser Aufwand nötig, zumindest, wenn das Ganze ernstgemeint sein soll...
Ebenso erkennbar: wird beim Scharfstellen geschludert, wird auch das Vermessen, beispielsweise eines Fensterrahmens, erschwert, denn ich tue mich dann schwer, die einzelnen Pixel zu "zählen". Für ein grobes Abschätzen von Maßen taugt das Unterfangen natürlich schon. Ob ich dafür Fotos benötige oder das Augenmaß reicht, sei mal dahingestellt
vielen Dank für Deine Auskunft, damit komme ich meinem Ziel näher. Vorderer Puffer als Referenz für die abgebildete Seite. Damit könnte man die Größe der Aufschriften einigermaßen bestimmen, da diese für Lineal o.ä. zu klein sind. Mehr will ich auch gar nicht herausholen.
Jetzt bleibt noch eine andere Detailfrage, wofür wohl ein Scanner doch besser wäre: den Radstand überprüfen. Das ist dann eine andere Aufgabenstellung.
Ah, jetzt raffe ich endlich, was das Ganze soll. Du brauchst ein Fotosetup, wo die Kamara einen definierten Abstand zum Objekt hat und es muss immer mit der gleichen Brennweite aufgenommen werden. Damit bekommst du immer den gleichen Abbildungsmaßstab. Ich habe mir dafür meine Fotokiste gebaut - 📷 360° Fotodiorama auf Drehteller - Die Bilder für die weiteren Verwendungen entstehen nun durch simple Skalierung im Grafikprogramm. Wichtig ist nur, dass auch hier immer mit den selben Faktoren gearbeitet wird.
Gruss, iwii
PS: ich fand es auch mal cool, mit exotischen Speichermedien usw. zu arbeiten. Irgendwann ist mir bewusst geworden, wie viel Lebenszeit ich mit diesem Workflow vernichtet habe und wie unpraktisch das Ganze ist. Seit dem landet alles auf Festplatten im lokalen Netz. Dazu eine nachhaltige Backupstrategie und fertig.