Servus Ludger, naja...bevorzugt kaufe ich DC Wagen, weil ich keine Beleuchtung benötige. Brawa bietet jetzt die diversen Wagen Typen als AC meist beleuchtet an.
Mein Händler weiss auch bescheid und rüstet die Wagen immer gleich auf AC um, funktioniert ganz gut. Brawa kann aber nicht immer Alle AC Räder liefern, somit muss der Händler hier und da improvisieren und vor ein paar Bastelarbeiten scheue ich mich nicht.
Aber auch bei von Brawa gelieferte original AC Ausführungen musste ich schon noch etwas nacharbeiten. Dem AC Rotling, Mintling und Silberling....Steuerwagen....auch mit den neuen Radsätzen mit Kunststoffhülse. Ganz schlimm waren hier zu nennen die Eilzugwagen.
Beleuchtung brauche ich auch nicht, deshalb bestelle ich über meinen Händler die ganz einfache DC Version mit AC Achsen. Das geht wirklich, die Kartons mit der DC Artikel-Nr. haben dann zusätzlich einen kleinen AC Aufkleber.
Bis jetzt hatte ich mit den so verbauten AC Achsen keine Probleme, einzige Ausnahme waren die vor Jahren gekauften Vierachser Umbauwagen, als es die jetzt aktuellen AC Achsen noch gar nicht gab. Da schliffen die Spurkränze unter dem Wagenboden. Deswegen eben die ab Werk verbauten Unterlegscheiben, die ich jetzt nach der Umrüstung auf die aktuellen AC Achsen herausnehmen konnte. Die Probleme mit den Dreiachsern haben nichts mit den Achsen zu tun, da ist einfach das Fahrwerk zu starr konstruiert.
Brawa schreibt aber bei seinen Wagentypen nicht immer die gleichen AC Räder vor. So kamen in AC bei mir Wagen Silberlinge an, welche etwas suboptimal waren, Brawa hatte die falsche Nummer auf der Online Seite angegeben. Mein Händler hat sich natürlich daran gehalten. Erst später wurde dies korrigiert aber nochmals die empfindlichen Wagen einschicken wollte ich nicht.
Modernisierungswagen der DR sind bestellt, man wird sehen wie sich dies nun gestaltet.
Aber wiegesagt....ich kennne nach nunmehr 44 Brawa Personenwagen die Schwachstellen und kann mir helfen
Schwierigkeiten haben die Wagen hin und wieder bei 2 abzweigenden standart Weichen C Gleis, praktisch ein Gegenbogen, das stellt für einen 30cm Wagen vorallem geschoben auch eine Herrausforderung dar.
Die Kurzkupplungen total verschrenkt und die Kulissenmechanik der Wagen ist dann am Anschlag.Wohl dem welcher schlanke Weichen verbaut hat.Heute würde ich vieles anders bauen.
Auch LS Wagen haben hin und wieder geschoben so ihre Problemchen mit der Roco KK. Gezogen gehen etwas die Federn für die Kupplungen auseinander, das klappt dan besser.
vielen Dank für Deine recht diferenzierte Darstellung. gerade die n-Wagen sowie die yl/ym-Wagen sollten von allen "langen" Wagen geschoben am besten laufen. Schließlich waren gerade sie für den WEndezugverkehr gedacht.
Mit freundlichem Gruß
Stefan
Elektrotraktion der Bundesbahn in Südwestdeutschland 2L analog und digital
das tun die Wagen auch,Ihr als DC Fahrer werdet wohl nicht diese beschriebenen Probleme haben. Märklin C Gleis Weichen haben im Abzweigender Richtung schon einen engen Radius.Kann mich nicht daran erinnern das meine GFN Profigleisweichen oder Tillig Elite/ Pilz Gleis so die Wagen verschrenkt haben.
Auf R2 Radien sehen die 30cm Wagen auch eher bescheiden aus, ab R3 wirkt das Ganze viel entspannter.
Gegenkurven mit Standartweichen (R2) sind natürlich kritisch. Da habe ich schon vor ca. 35 Jahren mit den ersten langen 1:87 Wagen von Roco und Lima meine Erfahrungen auf der M Gleis "Achterbahn" auf dem Dachboden des Elternhauses gemacht. Genau deshalb habe ich in der jetztigen Anlage nur schlanke Weichen verbaut, auch in beiden Schattenbahnhöfen.
Beim Tischbahning (MIST4 und MIST47) sind in einigen Bereichen Standartweichen verbaut, aber bis auf die Abstellbereiche keine unmittelbaren Gegenbögen. Und auch da weiß ich Gegenbögen zu vermeiden, indem ich mir ein Gleis für meine Züge aussuche, das ohne unmittelbaren Gegenbogen befahrbar ist.
Besser ist das! Man macht sich nämlich beim Tischbahning durch entgleisungsbedingte Kurzschlüsse nicht unbedingt beliebt.
Ich habe von Brawa das Set B1913 (n-Wagen 2L analog Basic+ mit Beleuchtung). Auf meiner Bodenbahn waren die Wagen super unterwegs, geschoben und gezogen. Nun habe ich auf meiner im Bau befindlichen Anlage Probleme festgestellt. Bei Radien (Roco R4-R6) mit Steigung (ca. 2,5%) sind schleifende Geräusche zu vernehmen und der Rollwiderstand steigt merklich. Insbesondere geschoben macht sich das bemerkbar. Ich habe nun angefangen den Unterboden etwas zu bearbeiten und die Streben und Kanten etwas abzufeilen. Mit Unterlegscheiben habe ich es noch nicht probiert, stelle mir das aber angesichts der Stromabnahme am Drehgestell schwierig vor.
Hallo Justin, ich schneide mir selbst kleine Kunststsoff Unterlegscheiben 0.1/0.2mm das diese genau in die Ausparung der Drehgestelle passen. Habe mal gemessen, die Federn für die Stromkontakte gleichen das noch aus.
Den Unterboden der Wagen bearbeiten mache ich ungern....aber wenn das bei Dir hilft ja ok.Entweder du schneidest einen Schlitz in die KU Unterlegscheibe um die Kabel kurtz duchzufühen, dann einkleben oder Lötarbeiten.
@Ludger, früher habe ich keine 30cm Wagen verwendet, erst seit die neuen Roco und Brawa Wagen damit erschienen sind. Märklinwagen mit dem verkürzten Längenmaßstab stört das eher wenigher.
Ja würde ich nochmals eine Anlage bauen.....würde ich vieles heute anders machen.Aber ich habe die Anlage von meinem Vater von GFN Profigleis auf AC Märklin umgebaut und der eigentliche Charakter der Anlage sollte erhalten bleiben.....das brachte natürlich erhebliche Kompromisse mit sich mit dem ich nun leben muss.