Servus beinand, Ich habe meine Modellbahn vor einer Woche endgültig fertig geplant. Nun ist der Verkabelungsplan für die Kehrschleife dran. Verwenden will ich den DR5013 von Digikeijs. Die Anlage ist voll auf den Computerbetrieb mittels I-Train und Digikeijs DR4088 ausgerichtet. Ich zerbreche mir im Moment aber den Kopf wie das Modul angeschlossen werden soll. Die maximale Gesamtlänge der Züge beträgt 2,80m. Kann mir da jemand helfen?
Die Beiden rot markierten Gleise sind jene, die von der Hauptstrecke kommen. (Bild im Anhang)
Ja, bis jetzt ist da keine elektrische "Kehrschleife" zu finden. Solange es keine gegenpolige Gleisverbindung gibt, braucht man kein Kehrschleifenmodeul o.ä.
im Prinzip hat Klaus Recht. Das ist keine Kehrschleife.
Wenn Du beim Anschluss an die Hauptbahn jedoch das Problem hast, dass sich Plus und Minus auf einem Strang treffen, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, wenn Du eines der beiden langen Zufahrtsgleise mit einer Kehrschleifenschaltung ausstattest. Alternativ auch beide Schattenbahnhofsgleise, die in die "untere" Weiche führen. LDT hat auf seiner Homepage bei deren Kehrschleifenmodule da auch nette Beispeilzeichnungen für die Lösung verschiedener Situationen. Etwas ähnliches sollte sich sicher auch mit Digikeijs realisieren lassen.
du kannst ja da, wo dieses Teilstück an die Hauptstrecke anschließt, mit Isolierschinenverbinder o.ä. zu verbinden. Dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ich gehe mal davon aus, das eh eine eigene Einspeisung angedacht ist.
Zitat von mobaz im Beitrag #9Moin, vom Weichenwechsel bis zur ersten Weiche vom Bahnhof sollte genug Platz sein für die Kehrschleifenschaltung.
Schönen Gruß Maik
Könntest du mir da eventuell einen Schaltplan anfertigen? (Aus den Bedienungsanleitungen werde ich leider nicht so ganz schlau) Isoliert für die Blockaufteilung ist bei beiden Gleisen der Linke. (markiert über den Weichen)
hinter den Weichen setzt du die Isolierschienenverbinder ein, dann kannst du dir die Kehrschleifenschaltung sparen. Einfach, günstig und effektiv. Die Einspeisung kann dann wie gewohnt erfolgen.
Zitat von E 44 im Beitrag #11hinter den Weichen setzt du die Isolierschienenverbinder ein, dann kannst du dir die Kehrschleifenschaltung sparen.
Nein, das wird im 2L Betrieb nicht funktionieren. Auch an den gesetzten Isolierverbindern wird der Zug drüberfahren und dann die eine mit der anderen Seite verbinden. Mal doch einfach mal mit Grün eine Schiene und "fahre" von oben bis nach unten und zurück bis zum Gleiswechel. Wenn Du an der rechten Schiene (nicht Gleis!!) startest, kommst Du links wieder an Deshalb braucht man eine "Übergabe", z.B. in Form einer Kehrschleife.
Zitat von E 44 im Beitrag #11Einfach, günstig und effektiv.
eher "Einfach, günstig , Kurzgeschlossen."
Zitat von E 44 im Beitrag #11Die Einspeisung kann dann wie gewohnt erfolgen.
Nicht zu verwechseln mit Boosterkreis-Trennung. Das geht bei einigen auch ohne Zwischenblock.
LG
Horst
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@moppe danke für die Hilfe. Der Bereich zwischen den beiden Weichen, wo die Kehrschleifenschaltung verbaut ist, kann aber nicht zur Gänze mit Rückmeldegleisen ausgestattet werden, oder?
Zitat von modellbahn_ö im Beitrag #15@moppe danke für die Hilfe. Der Bereich zwischen den beiden Weichen, wo die Kehrschleifenschaltung verbaut ist, kann aber nicht zur Gänze mit Rückmeldegleisen ausgestattet werden, oder?
Am einfachsten lassen du der ganze Bereich zwischen die zwei weichen der kehrschleifestrecke sein, und Speisen der kehrschleifemodul durch ihren glesibesetzmelder.
Zitat von modellbahn_ö im Beitrag #15@moppe danke für die Hilfe. Der Bereich zwischen den beiden Weichen, wo die Kehrschleifenschaltung verbaut ist, kann aber nicht zur Gänze mit Rückmeldegleisen ausgestattet werden, oder?
das hängt von den gewählten Rückmeldern und dem gewählten Kehrschleifen-Modul ab.
Möchtest Du Stromfühler als Rückmeldegleisabschnitte verwenden? Möchtest Du ein Kehrschleifen-Modul einsetzen, das mit Sensorgleisabschnitten arbeitet? Dann ist es durchaus möglich den gesamten geschalteten Kehrschleifenabschnitt (ohne die Sensorgleisabschnitte) mit Stromfühlern auszurüsten. Tatsächlich benötigts Du die Kehrschleifenschaltung immer nur dann, wenn der "Abschnitt" zwischen den Weichen - also im auf abzweigend geschalteten Zustand - befahren werden soll. Das geht übrigens nur einmal, dann ist ein Fahrtrichtungswechsel notwendig.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Es wäre angebracht, von #01 an zu lesen. Da wird was von DR5013 geschrieben!
@vik schau mal hier: https://drive.google.com/file/d/10btduSd...c4IQ6Ks3Yk/view Seite 27 ist Alles beschrieben, was du wissen möchtest. Ist eigentlich recht einfach. Auf Kurzschluss würde ich nicht fahren. Wird mit der Zeit ungesund für die Stromversorgung. Außerdem hast du bei der Schaltung nach Seite 27 auch den nötigen Rückmelder mit drin, damit du weißt, dass dort was auf dem Gleis ist. Beachte aber, dass der ganze Zug in die Kehrschleife rein passen muss, also muss das Kehrschleifengleis, wie du bei der Zuglänge angibst, 2,80 Meter sein mus plus auf jeder Seite noch mal ca. 15 cm für die Schaltgleise.
Zitat von Lokführer01 im Beitrag #19Es wäre angebracht, von #01 an zu lesen. Da wird was von DR5013 geschrieben!
wollte es eigentlich nicht so direkt sagen, aber da Du es so explizit ansprichst: ich würde das DR5013 nicht empfehlen, u.a. aus dem von Klaus genannten Grund, auch wenn es mit Sensorgleisen arbeitet.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Zitat von Lokführer01 im Beitrag #19Es wäre angebracht, von #01 an zu lesen. Da wird was von DR5013 geschrieben!
wollte es eigentlich nicht so direkt sagen, aber da Du es so explizit ansprichst: ich würde das DR5013 nicht empfehlen, u.a. aus dem von Klaus genannten Grund, auch wenn es mit Sensorgleisen arbeitet.
MfG
vik
Da er sowieso mit iTrain die Anlage bedienen will, hat er auch die Möglichkeit alle Einstellungen vorzunehmen - kann man auch mit der Maus machen.
Zitat von Lokführer01 im Beitrag #21Da er sowieso mit iTrain die Anlage bedienen will, hat er auch die Möglichkeit alle Einstellungen vorzunehmen - kann man auch mit der Maus machen.
wie etliche Digikeijs-Komponnten hat auch das DR5013 eine fehlende galvanische Trennung. Die führt i. d. R. dann zum Abrauchen beteiligter Geräte, wenn man eine gewisse Zeit nach der Erstinstallation mal ganz schnell etwas umkonfigurieren möchte.... Dazu trägt die - zumindest in deutscher Sprache - leider sehr verwirrende Dokumentation bei. Da helfen auch die zahlreichen Zeichnungen nichts.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Zitat von Lokführer01 im Beitrag #21Da er sowieso mit iTrain die Anlage bedienen will, hat er auch die Möglichkeit alle Einstellungen vorzunehmen - kann man auch mit der Maus machen.
wie etliche Digikeijs-Komponnten hat auch das DR5013 eine fehlende galvanische Trennung. Die führt i. d. R. dann zum Abrauchen beteiligter Geräte, wenn man eine gewisse Zeit nach der Erstinstallation mal ganz schnell etwas umkonfigurieren möchte.... Dazu trägt die - zumindest in deutscher Sprache - leider sehr verwirrende Dokumentation bei. Da helfen auch die zahlreichen Zeichnungen nichts.
MfG
vik
Kann ich so nicht bestätigen. Der Fehler liegt immer bei dem, der vor dem Gerät sitzt. Selbst der 5013 wurde nach der Beschreibung eingestellt und das ohne Probleme. Man sollte ebend auch die Schritte durchführen, wie es in der Beschreibung steht, dann klappt es auch mit dem 5013 und anderen Decodern von Digikeijs. Und was willst du da galvanisch trennen, wenn man die Spannung vom Gleis wieder für das Gleis verwenden muss? Willst du da einen Trenntrafo dazwischen bauen?
Hallo Andreas, Digikeijs hat etliche ihrer komplexeren Produkte so konstruiert und auch dokumentiert, dass man die Konfiguration per Softwaretool auf dem per USB angeschlossenen PC vornimmt. Hätten sie WLAN als Schnittstelle gewählt, würde elektrisch problemlos funktionieren, aber sie haben sich für USB ohne eine Isolierung entschieden. Die in den späteren Anleitungen in roter Schrift gedruckten Warnungen, sind eingefügt worden weil die Geräte bei vielen Kunden kaputt gegangen sind oder gelegentlich sogar die USB-Schnittstellen in den PCs bzw. Notebooks. Man kann das zwar zuverlässig verhindern, indem man die Konfiguration immer ein gesondertes - vom PC mit dem Modellbahnsteuersystem völlig getrenntes Notebook vornimmt, was per Akku betrieben wird, aber das vergisst man schnell mal im Eifer des Gefechtes, wenn man z.B. nach einem Jahr mal schnell was umkonnfigurieren will. Eine Alternative ist die konsequente, zusätzliche Verwendung eines USB-Isolators. Zumindest den hätte Digikeijs besser einbauen sollen. So sind Anfänger immer wieder überrascht, wenn ihre Digikeijs-Produkte den Geist aufgeben oder gar Folgeschäden auftreten. Aus meiner Sicht ein Designfehler, der auch den Händlern unnötigen Ärger bereitet. Rechtlich hat Digikeijs mit dem Disclaimer die Haftung erfolgreich auf den Kunden "übertragen', aber kundenfreundlich finde ich das eben nicht. Hat für mich was von Kundenerziehung per "heißer Herdplatte"!
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Servus, Ich werde jetzt wahrscheinlich das Kehrschleifenmodul von Trix kaufen. Oder hätte jemand eine bessere Idee wie ich mein "Problem" lösen könnte? Wichtig für mich ist es, dass jedes noch so kleines Stück Gleis überwacht wird.