Mit welcher Art Sensor wird bei marktüblichen Drehscheiben festgestellt, dass das drehende Gleis genau mit dem festen Gleis fluchtet / ausgerichtet ist?
Da darf es sich horizontal doch sicher nur um zehntel Millimeter oder weniger handeln, damit die Lok nicht in die Pampa fährt.
Sind das Mikroschalter, Reedrelais, Lichtschranken oder sonstiges Voodoo ?
Hintergrund: ich habe sehr wenig Platz in der Tiefe ( H0 Stadtanlage mit Straßenbahn auf einem Sideboard 50cm ) und kann dadurch keine Wendeschleife bauen. Daher möchte ich eine Drehscheibe selbst bauen, die verdeckt eingebaut wird. Auf dieser kann die Tram drehen und auf dem Parallelgleis richtig zurückkehren.
zumindest bei den Fleichmann-Drehscheiben (wurde auch unter Märklin verkauft) gibt es keinerlei Sensor, nur einen Raststift der beim Einrasten auch den Motor stoppt. Die Drehscheibe macht einfach eine definierte Drehbewegung zum nächsten Gleis oder kontinuierlich bis zum Loslassen des Schalter und stoppt dann am nächsten Gleisanschluss. Dazu muss nur bei Inbetriebnahme einmal die DS händisch auf ein Gleis eingestellt werden, dann übernimmt das der Motor verbunden mit einem Rastkontakt. Die DS weiß aber nicht, ob dort ein Gleis verlegt ist oder die Lok einfach nur auf den Rand der Grube fährt.
bei den Modelldrehscheiben löst jeder Hersteller das Problen auf eigene Art und Weise; mancher guckt sich auch das Vorbild an und macht die Fixierung am Gleisabgang mit einer Verriegelung, ähnlich wie ein Türriegel, sicher. Anstatt einer Drehscheibe kannst du auch ein Gleisdreieck benutzen, was konstuktiv nicht so schwierig ist; umpolen musst do so wie so. Gleisdreiecke ergeben sich Strab-Netz von selbst bei jeder Straßeneinmündung, die in allen 3 Richtungen befahrbar sein soll.
Meine Erfahrung mit Drehscheiben (Roco,Märklin) ist die, dass sie neu gut funktionieren und dann mit dem alter immer ungenauer werden. Ich werde meine eigene (Roco) bei nächster Gelegenheit auf Schrittmotorantrieb umbauen. Einmal einmessen und es ist gut. Wenn du also ohnehin einen Eigenbau in Erwägung ziehst, ist das meiner Meinung nach die beste Option. Entsprechende Projekte nebst Steuerung sind hier im Forum zu finden.
Gleisdreieck geht mit einer Kombination Triebwagen+Triebwagen-Anhänger zum Wenden zwar schon, aber braucht auch Platz! Und wenn nur ein Solo-Triebwagen unterwegs ist, reicht eine stinknormale Weiche, um Gleis- und Fahrtrichtungswechsel durchzu führen.
Bei der Drehscheibe ist in der Kombination TW + TWA die Bühnenlänge zu beachten, damit der komplette Zug Platz hat. Auch wenn es nur den Nachbarstutzen betrifft: Die Bühne muss einmal rundherum!
Und nicht vergessen: Die Scheibe braucht mit ihrem Durchmesser auch Platz: Die H0-Fleischmann-Scheibe hat eine Bühnenlänge von 310mm und einen Außendurchmesser von 465mm, da bringt man auch schon einen Wendekreis hin - oder eben nur Solotriebwagen/Zweirichtungswagen verkehren lassen.
Das mag zwar nicht der allgemeinen Frage dieses Threads entsprechen, aber wozu dient der Arm, der von oben auf die Drehscheibe kommt? Zur Positionierung? Um das Fahrzeug loszuschicken?
Es grüsst Irgendjemand Wenn ich über längere Zeit(3 Tage) nicht antworte bitte per PN erinnern.
Wenn es nur zwei Abgänge (oder einen?) gibt, ist es sehr einfach eine Mechanische Positionierung zu bauen. Meine Drehscheibe kann auch nur um 180° drehen, ich mache das per Auge/Hand, da ich 20cm daneben stehen kann. Wenn es im unsichtbaren Bereich ist, musst Du eine Abschaltung/Positionierung basteln. Du Kannst die Umpolung per schalter (den die Scheibe betätigt?) machen und musst kein teures Kehrschleifenmodul einsetzen. Bei 50cm Anlagentiefe und unsichtbarem Drehteller, würde ich das 20€ Waggonteil von Faller nehmen und es von Hand drehen. So mache ich das im Schattenbahnhof, wenn ich mal eine Lok drehen will und nicht nur umfahren.
Zitat von Irgendjemand im Beitrag #8Das mag zwar nicht der allgemeinen Frage dieses Threads entsprechen, aber wozu dient der Arm, der von oben auf die Drehscheibe kommt?
In der Bühne ist ein Magnet eingebaut, wer stoppt der LKW (Standard faller System)
Zitat von Irgendjemand im Beitrag #8 Um das Fahrzeug loszuschicken?
Genau. An der Ende der Arm ist auch ein Magnet. Dieser Magnet „saugen“ der Magnetfelder von der Stoppmagnet und der LKW losfahren.