Ich würde mir noch gerne ein Triebwagenset BR614 von Fleischmann kaufen wollen. Art.-Nr. 4430 bzw. 4434, analog. Falls jemand weiß wie die Stromabnahme gelöst ist, wäre das gut. Der Triebzug hat ja keine Stromkupplung, also ist der Motorwagen auf sich allein gestellt.
Das vom Führerstand abgewandte Drehgestell hat Achsschleifer für zwei Achsen. Also nehmen zwei Räder von der einen Seite des Gleises Strom ab. Das Motordrehgestell hat zwei Haftreifen auf einer Achse. Da bleibt jetzt nur noch ein Rad und eines mit Haftreifen über. Das finde ich ein bisschen mikrig. Ist das noch irgendwie anders gelöst?
Die Räder mit Schleifer ist der eine Pol . Da die Achsen einseitig isoliert sind wird die Achse zur Sromabnahme genommen . Das geht deshalb weil der Rahmen aus Metall ist und somit Masse , also der zweite Pol .
kannst Du das noch mal anders beschreiben, ich werde daraus nicht schlau. Egal ob Metallrahmen oder Kunststoff: Der Schleifer läuft beim hinteren Drehgestell auf der Achse, somit ist mit einem Metallrahmen nichts gewonnen.
Am besten noch einmal von vorn (Führerstand) nach hinten.
Achse 1 mit Haftreifen: ? Achse 2 ohne Haftreifen: ? Achse 3 über Achsschleifer einseitig rechte Schiene (analog zur Schnellzugwagenbeleuchtung) Achse 4 über Achsschleifer einseitig rechte Schiene (analog zur Schnellzugwagenbeleuchtung)
so sieht das am motorisierten Triebkopf aus: am motorlosen Drehgestell sind zwei Schleifer: einmal ein Achsschleifer wie an den Personenwagen. Der Achsschleifer liegt auf dem Kopf der DG-Befestigungsschraube auf. Die Schraube greift in einen Metallwinkel im Innenraum. Auf dem Metallwinkel liegt die längliche Platine auf, mit Kontaktfläche zum Metallwinkel. Von dieser Leiterbahn geht ein schwarzes Kabel zum Motor (linke Motorkohle).
Außerdem ein zweiter Schleifer direkt an die Rückseite der isolierten Räder, von da mit angelötetem Kabel an die Platine (andere Leiterbahn) und weiter zum Motor mit blaues Kabel, Drosselspule, rechte Motorkohle. Dieser zweite Schleifer ist Bestandteil des Drehgestells.
Am Motor-Drehgestell sind die nicht-isolierten Räder direkt mit dem Metallblock des Motors elektrisch verbunden (über die Achsen und Achsbohrungen und dann über die linke Motorschildschraube ->linke Motorkohle). An diese Stelle auf dem Motorschild kommt auch das schwarze Kabel von der Platine (anderes Drehgestell). Die isolierten Räder haben einen Radschleifer direkt am Motorschild, der Radschleifer ist mit dem blauen Kabel der Platine (anderes Drehgestell) elektrisch verbunden, dann gemeinsam über die Drosselspule zur rechten Motorkohle.
Das mit den Haftreifen ist leider so, trotzdem sind alle Räder -auch die mit Haftreifen- bei der Stromabnahme mit einbezogen. Bei den Rädern mit Haftreifen ist es halt nur der Spurkranz der Kontakt hat, z.B. in den Kontaktblechen in Weichenherzstücken.
Hallo, Das Drehgestell fährt übrigens ausgebaut auch ohne Gehäuse selbstständig. Muss also eine Stromabnahme von beiden Seiten vorhanden sein. Schaut lustig aus. Bei mir kommt übrigens auch vom anderen Drehgestell von beiden Schienen Strom. Dort sind zusätzliche Radschleifer wie vorne verbaut. Stromabnahmebasis ist damit relativ gut.