ich dachte, es ist eine Ausnahme, dass Schleiferpotential auf dem Gehäuse liegt. Derzeit rüste ich eine Liliput BR93 (ÖBB) auf T4T-Kupplungen und Decoder um. Ich mußte dazu fast die gesamte Lok zerlegen - not designed for manufacturing but desingned for handicraft-work - aber auch da ist das Schleiferpotetial auf Chassis.....
Bin gespannt, wann ich weider von Deinen Erfolgen hier lese
Hallo Klaus,
nur am Rande bemerkt: das ist eine lästige Marotte mehrerer Hersteller, obwohl die (verbindliche) NEM 645 in Punkt 6 festlegt: "Die Kupplungen und Puffer aller Triebfahrzeuge und Wagen dürfen mit den Rädern elektrisch verbunden sein." Dadurch ist meiner Ansicht nach untersagt, das Chassis an Schleiferpotential zu legen, denn das Chassis trägt ja Puffer und Kupplung.
Hallo Wolf, Du solltest aber Berücksichtigen, ob die Puffer oder Kupplung aus Metall oder Kunststoff sind. Die einzige bei mir vorhandene AC-Lok ab Werk mit Metallpuffern und Chassis mit dem Schleifer verbunden - die Kupplungen und Deichseln sind ohnehin aus Kunststoff - stammt aus den 1980ern (Roco BR 23105 14120A). Die aktuelle NEN 645 stammt von 1990.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Bilder sagen mehr als Worte: Zwar ein digitalisiertes Gleichstrommodell, aber den FRU würde ich eh durch einen Decoder ersetzen der auch analog gut funtioniert. Auf den Lochrasterplatinen sitzen mittig je eine rote und eine warmweiße LED unter der Alu-Abeckung, der Lichtleiter ist erhalten geblieben. Nicht sichtbar: Die Platine unter dem Motor ist komplett beräumt und trägt nur noch die Stromabnehmer. Je Stirnlampe ist eine Warmweiße LED mit Schrumpfschlauch auf dem Lichtleiter-Stummel fixiert, Innenbeleuchtung mit zwei warmweißen LEDs. Wenn keine Möglichkeit besteht den als FRU genutzten Decoder zu programmieren einfach Licht vorne und Licht hinten (Weiß und Gelb bei Decodern die nicht von Märklin sind) mit Dioden (z.B. 1N4148) zusammenfassen für die Innenbeleuchtung, Ring (Kathode) zu den Decoderausgängen, andere Seite der Dioden zusammenfassen und an die Kathode (-, kurzes Bein bei bedrahteten Leds) der Leds, von den Leds weiter über den Vorwiderstand an Decoder-Plus (Blau). Bei diesem VT98 habe ich noch vor via zusätzlichem Transistor die Beleuchtung am VB-Ende abschaltbar zu machen, der Decoder hat nur vier Schaltasugänge. Da muß man etwas tiefer in die Trickkiste greifen da ich die Innenbeleuchtung separat schalten möchte. Für VB/VS wäre eine vierpolige leitende Kupplung nötig (Licht vorne, Licht hinten, Innenbeleuchtung und Decoder-Plus).
ich dachte, es ist eine Ausnahme, dass Schleiferpotential auf dem Gehäuse liegt. Derzeit rüste ich eine Liliput BR93 (ÖBB) auf T4T-Kupplungen und Decoder um. Ich mußte dazu fast die gesamte Lok zerlegen - not designed for manufacturing but desingned for handicraft-work - aber auch da ist das Schleiferpotetial auf Chassis.....
Bin gespannt, wann ich weider von Deinen Erfolgen hier lese
Hallo Klaus,
nur am Rande bemerkt: das ist eine lästige Marotte mehrerer Hersteller, obwohl die (verbindliche) NEM 645 in Punkt 6 festlegt: "Die Kupplungen und Puffer aller Triebfahrzeuge und Wagen dürfen mit den Rädern elektrisch verbunden sein." Dadurch ist meiner Ansicht nach untersagt, das Chassis an Schleiferpotential zu legen, denn das Chassis trägt ja Puffer und Kupplung.
wie bereits vom Kollegen geschrieben, hängt die Auslegung der Norm sehr stark davon ab, aus welchen Materialien Puffer und Kupplungen sind (meist aus Kunststoff oder zumindest in Kunststoff-Halterungen). Es gibt bei Roco einige ältere AC-Modelle, bei denen auf dem Rahmen Mittelleiter-Potential liegt. Das gilt neben dem VT 98 auch für den VT 11.5 und ich meine auch für die E32. Es lässt sich aber mit etwas Aufwand die Potentialfreiheit herstellen. Beim VT 11.5 wird über die Chassis aller Wagen die Innenbeleuchtung mit Mittelleiter-Potential versorgt, sogar an den Motorwagen gibt es eine metallene Scharffenberg-Kupplungsnachbildung zum Kuppeln eines zweiten Triebwagens und somit auch für eine gemeinsame Mittelleiter-Versorgung.
gut Ding will Weile haben, aber nach einer kleinen Sommerpause gibt es erste Ergebnisse:
Sieht doch schon mal ganz gut aus. Das Helle im Spitzenlicht auf dem unteren Bild ist übrigens nur eine Spiegelung der Deckenlampe . Der Umbau erfolgte, wie unter #24 oben. Als Nächstes käme dann wohl der Steuerwagen. Mal sehen, was mir da so einfällt, wenn das Teil geöffnet ist.
Gruß, Gernot. ___________________________________ Märklin HO (M-Gleis, analog), Liliput HOe. Hier geht's zu meiner Anlage