Planung für meine Nebenbahn Endbahnof Ep III / IV DR

#1 von De Isenbohner , 09.02.2022 17:08

Liebe Stummi- Gemeinde,
Nach meinen Wechsel von N- US Bahn zu Nebenbahn nach Ostdeutschen Vorbild will ich euch an meinen Planungen teilhaben lassen, über Anregungen und Tipps wäre ich sehr erfreut.

Nach den Kauf vieler Bücher über die Nebenbahnen Mecklenburgs und die der Altmark, bin ich zum Planen meiner Modulanlage übergegangen. Ich bin recht schnell zu der Erkenntnis gekommen das sich auch Kurze Vorbildbahnhöfe nicht ohne Kompromisse in H0 übertragen lassen, in Spur N dagegen schon, aber ich bin jetzt bei H0 angelangt, nachdem ich mein gesamtes N-Zubhör, Loks, Wagen PECO Gleise verkauft habe, und mir Loks und Wagen nach DR- Vorbild Epoche IV zugelegt habe, jetzt gibt es kein zurück. Lange Rede kurzer Sinn, Nebenbahn lässt sich in der Wohnung eher bauen als Nachbildung einer Hauptbahn, auch lässt sich mit kurzen Zügen ein vorbildgerechter Betrieb nachstellen.

Ich habe mit Anyrail nach und nach die Gleispläne der Bahnhöfe Graal Müritz, Franzburg und Neuhaus/ Elbe und andere nachgezeichnet, leider kommt man in Maßstab 1.87 meist auf eine Länge von 2,50- 3, 50 m bei Vorbildlängen 250- 400 m Bahnhofslänge. Das ist ganz schön lang wenn ich Module in der Wohnung aufstellen will. Auch muß man sich Gedanken machen wo man mit den Modulen abbleibt, wenn man die Anlage nicht für dauernd aufbauen will. Und es muß genug Platz bleiben für wo die Züge hinfahren sollen, Nachbarmodul, Schattenbahnhof oder Fiddle Yard. Anfangs habe ich mit Weinert mein Gleis geplant , bin aber schnell zu dem Schluss gekommen das sich der Bahnhof durch vorbildgetreue Weichen von 35,5 cm Länge immer auf über 3m streckt, wenn man 115 cm Lange Züge fahren und kreuzen lassen will. Da ich mit PECO in Spur N gute Erfahrungen gesammelt habe, habe ich mich für PECO Code 75 und 25,5 cm lange Weichen entschieden. Diese Weichen entsprechen weitgehend dem Vorbild einer kurzen preußichen Weiche mit 140 m Bogenradius.

Ich hatte schon einen Modulkasten vor Jahren angefertigt, den werde ich wegen der Länge dem Sperrmüll zuführen und mir nach und nach neue Kästen anfertigen.
Nach überfliegen der MinimaxBahnhöfe hier im Forum, bin ich auf ein Bahnhofs- Modulmaß von mindestens 2 x 1,10x 0,50 m gekommen, damit lassen sich Züge bis 100 m Länge ( 115cm ) fahren, mit Lok umfahren oder kreuzen.
Um ausreichen Bahn-Gebäude aufzustellen und wengistens vorbildgeträue Gleisabstände einzuhalten, bin ich auf eine Modultiefe bei 4 benachbahrten Gleisen, auf 50 cm gekommen, im Gegensatz zu Minimax wo es mit 4 Gleisen bei 40 cm Anlagentiefe ganz schön gezwängt aus sieht.

Zum Planen war also zu beücksichtigen,
-Umlaufmöglichkeit für 100 m (115 cm ) lange Züge,
-ausreichend Ladestrasse für einen abwechslungsreichen Rangierbetrieb.
-Modul nicht mit Weichen zugepflastert, jede Weiche und jedes Gleis soll technologisch Sinn machen.
- Kreuzungsmöglichkeit mit Ferkeltaxe oder kurzen Güterzug.
-Bahnhofsform so das sich Züge mit der Zuglok bilden und auflösen lassen ohne das Bahnhofs Kö vorhanden sein muß.

Mögliche Zugbildung : Güterzug mit 10 2achige Güterwagen, Güterzug mit 4 oder 5 Doppelotto oder Doppelgustav, Gmp oder Pmg mit 4 Baag Wagen + Güterwagen entsprechend der vorgegebenen Zuglänge, 3 Bghw+ Güterwagen, 1 4 teilige DBv+ Packwagen usw.
Beim planen sollte man sich auch gleich Gedanken machen welche Ladungen im Empang und Versand möglich wären (Bahnhofsdatenblatt ) um entsprechende Güterwagen zu kaufen.

Mein 1. Plan, Gesamtlänge 240 cm , um mit Schlepptenderlok z. B. BR 52 problemlos einfahren zu können, habe ich auf der linken Seite vor, ein 20 cm breites Zusatzmodul anzuflanschen, macht sich auch gut um mit langer Rangierabteilung von Gleis 4 nach Gleis 2a ausreichend ausziehen zu können.
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2. Plan, Gesamtlänge 290 cm, wie man sieht hat sich der ursprüngliche Plan um 50 cm verlängert, Gleis 1a Ladestrasse 1, ähnlich wie Bf Graal Müritz Ladegleis mit Einfahrweiche verbunden.
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Bei beiden Gleisplänen dient Gleis 3 a zum abstellen des Reiszugwagenparkes um dann ausreichend Platz zum rangieren zu haben oder zum Abstellen von Güter- Wagen für Ein- oder Ausgang. Zur Not auch um aus Gleis 3 Züge abfahren zu können, nachdem ein Zug nach Gleis 2 eingefahren ist.

3. Plan, Gleisplan auf Minimax geschrumpft, ergibt wenn Endbahnhof 100 cm Zuglänge, wenn als Kreuzungsbahnhof 70- 80 cm, je nach Länge der Zuglok.
Bild entfernt (keine Rechte)

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fmm und v100anderlingen haben sich bedankt!
 
De Isenbohner
Beiträge: 6
Registriert am: 06.02.2022
Ort: Rostock
Gleise PECO Code 75
Spurweite H0
Stromart DC, Digital

zuletzt bearbeitet 16.02.2022 | Top

   

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Arbeitstitel 2.31: Anschlussbahnhof einer nicht-elektrifizierten Nebenbahn in Epoche 3 mit schlanken Weichen

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