von Spielheim nach Grübingen

#1 von waldtaenzer , 23.02.2022 23:21

Hallo liebe MoBa Freunde,
nachdem ich hier schon seit etlichen Jahren mitgelesen, - gestaunt und gelernt habe, möchte ich nun mein aktuelles Projekt vorstellen:

Von Spielheim nach Grübingen:

Anlage: Segmentanlage H0 (derzeit 4 Segmente, weitere 3-4 in Planung)
Prinzip: Point to Point in U-Form an der Wand entlang
Spielheim: Fiddleyard mit Drehscheibe und alten Roco Gleisen auf 2 Segmenten
Grübingen: Endbahnhof auf 2-3 Segmenten (geplant)
Zwischen den beiden „Bahnhöfen“ befinden sich 3 Streckensegmente (erst 2 davon fertiggestellt)
Gleismaterial: Roco, Tillig Elite
Steuerung der Loks: Intellibox II, DCC
Steuerung der Weichen/Drehscheibe: Analog (bisher)
Epoche: soll in etwa III/IV sein

Gleisplan (Skizze):
Bild entfernt (keine Rechte)

Erläuterung:
Nach den ersten MoBa-Erfahrungen Anfang der 70er als Steppke (ich bin Bj. 1964) gab es 3-4 mehr oder weniger erfolgreiche Versuche, eine Anlage zu bauen (ca. 2006 in H0 (3-Leiter)und sogar ein letzter Versuch in N ca. 2011).

Danach holte ich mir nach einer gewissen Spur N-Ernüchterung (zu klein und fitzelig für mich) aus einer spontanen Eingebung heraus ein H0 Startset von Tillig mir der V36 von Lenz – ich war sofort hin und weg und ich bin heute noch fasziniert von dieser Lok und dem Tillig Elite Gleismaterial.

So entstand ca. 2013 folgende Idee:
2 einfache Module Fiddleyard in H0 und 2-3 anschließende Landschaftssegmente – dann am Ende ein schön ausgestalteter kleiner Endbahnhof…
4 Segmente hatte ich bis dato gebaut und hatte auch meinen Spaß damit.

Ab ca. 2015 kamen berufliche Herausforderungen auf mich zu, wodurch sowohl die Motivation nachliess als auch die Zeit für dieses Hobby nicht mehr da war. Weiterhin zog ich ebenso aus beruflichen Gründen in eine andere Behausung etwa 100 km entfernt…..
So staubten meine Segmente seit ca. 2016 auf dem Dachboden langsam ein….

… Aber dann kam dieses blöde C… Virus und gleichzeitig eine ruhigere berufliche Phase, sodass ich im Dezember 2021 dem Drängen meiner inneren Stimme nachgab und die eingestaubten Segmente vom Dachboden in mein Gästezimmer beförderte.

Nach einer Grundreinigung und einigen Stellversuchen waren die Segmente 1 und 2 (Fiddleyard = Spielheim) aufgestellt und betriebsbereit:
Bild entfernt (keine Rechte)


man sieht hier auch am rechten Bildrand das analoge Weichenstellpult.....

Von Vorteil war dabei, dass ich
A) die Segmente gegen Transportschäden gut gesichert hatte
B) eine relativ gute und nachvollziehbare Dokumentation der Verkabelung erstellt hatte

Nachdem die Wiederinbetriebnahme gut geklappt hat, habe ich Segment 3 (2-gleisiges Ecksegment 90° mit Tunnel) und Segment 4 (Einfahrtsweiche Tillig)
"angeflanscht". Hier der Übergang vom FY auf Segment 3:
Bild entfernt (keine Rechte)

Dort führt eine schön geschwungene Kurve (Radius ca. 90-100 cm).....
Bild entfernt (keine Rechte)

zur Einfahrtsweiche (Tillig-Bausatz mit selbstgebautem manuellen Antrieb)
Bild entfernt (keine Rechte)

Die Reinigung der Schienen war nach der langen Dachbodeneinlagerung unbedingt erforderlich und speziell in dem Tunnelbereich etwas tricky, weil ich dort nur eine Revisionsöffnug eingebaut hatte, die zwar ausreicht, um entgleiste Fahrzeuge zu erreichen, aber für die Schienenreinigung definitiv zu klein war.
Da musste ich dann nachträglich die Öffnung vergrössern und eine zweite Öffnung anbringen.

Letztendlich hat aber alles prima geklappt und vor lauter Enthusiasmus habe ich mir - quasi als Belohnung mit der V100 (Roco mit Sound) einen langgehegten Wunsch erfüllt:
Bild entfernt (keine Rechte)

Das wars erstmal für heute, ich würde mich über Feedback jederzeit freuen

Allerbeste Grüsse
Andreas


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#2 von waldtaenzer , 23.02.2022 23:30

Nach ausgiebigen Testfahrten fiel mir auf, dass die arme Drehscheibe erweitert werden könnte:
Bild entfernt (keine Rechte)

Also baute ich eine Erweiterung, auf der ein Lokschuppen Platz fand:
Bild entfernt (keine Rechte)

Hier der aktuelle Stand:
Bild entfernt (keine Rechte)

Die Drehscheibe ist ein Bausatz von PECO, den ich damals mit einem Antrieb aus Fischertechnik-Restbeständen versehen hatte
- analog gesteuert mit dem entsprechenden FT Trafo
Allerdings hatte ich nicht die passenden Getriebeteile, um eine ausreichende niedrige Umdrehungsgeschwindigkeit hinzubekommen.
Und wenn man die Drehscheibe jedesmal per Hand nachjustieren muss, macht so ein Antrieb auch nicht wirklich Sinn...
Also habe ich ihn demontiert und vorerst wird die Scheibe nun manuell bedient.

Aber irgendwann wird da noch ein Antrieb drankommen, wobei ich keine Automatisierung brauche (schliesslich befindet sich die Drehscheibe
ja auch in Spielheim), mir schwebt da eher ein seeeeehhhhr
langsamer Getriebemotor vor, den ich mit einem einfachen Lokdecoder steuern könnte.
Einen geeigneten Getriebemotor habe ich in der Bucht bereits bestellt, aber die Lieferung lässt auf sich warten

Nach weiteren ausgiebigen Testfahrten - insbesondere mit der V100 - musste ich zu meinem grossen Erschrecken feststellen,
dass ich mit meinem bis dahin benutzten Twincenter nur die Funktionen F1-F8 schalten konnte, aber der Sounddecoder
hat deutlich mehr Potential!

Daher war eine entsprechend geeignete Zentrale erforderlich, klarer Fall

Ebenso war schnell klar, dass ich das Rad nicht neu erfinden wollte, also holte ich mir eine gebrauchte Intellibox II,
die scheinbar z.Zt. sehr begehrt ist, da ich nur sehr spärliche Angebote fand und neu nicht lieferbar

Dazu kamen einige Decoder und Weichenantriebe, die ich einfach mal testen wollte - dazu später mehr....

Also bis denne....
Andreas


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#3 von waldtaenzer , 23.02.2022 23:32

Sorry, ich checke gerade nicht, wie ich die Bilder da reinbekomme....

Hat sich erledigt, siehe oben


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#4 von Empe76 , 24.02.2022 10:54

Hallo Andreas
Das sieht spannend aus. Ein überschaubares Projekt, nicht überladen, das schon im Rohbau erahnen lässt, dass es Ruhe ausstrahlen wird. An etwas Ähnlichem studiere ich auch gerade herum. Das Tillig-Startset ist leider nicht mehr zu bekommen, aber die Elite-Gleise habe ich auch eingeplant. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
Beste Grüsse
Markus


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#5 von waldtaenzer , 25.02.2022 22:36

Hier nun die neuesten News

Durch einige Forenbeiträge und die frisch angeschaffte IB II heiss gemacht konnte ich der Versuchung nicht
widerstehen, damit rumzuspielen.

Also habe ich mir ein paar Sachen zu Testzwecken beschafft:
[img]Bild entfernt (keine Rechte)[/img]
Wie gesagt habe ich bisher alle Weichen analog gesteuert und insofern war das für mich absolutes NEULAND...

Aber die Neugier hat gesiegt und ich wollte einfach mal ausprobieren, wie das Ganze digital funktioniert
(Steuerung von Weichen, Magnetartikeln, Servos etc.)
Bewusst habe ich das Thema Rückmeldung ausgespart, erstmal wollte ich wissen, wie ich STEUERN kann,
danach kommt ev. der nächste Schritt mit Überwachung etc.

Und nach einigen Anläufen (vielen Dank hier an Klaus und Jens, durch deren Beiträge hier mir viele Sachen klar geworden sind)
habe ich eine leise Ahnung davon bekommen, was mit der IB II alles möglich ist

Wobei ich mir bewusst bin, dass ich einige Dinge wie z.B. automatische Abläufe für mein derzeit relativ überschaubares Projekt
eigentlich nicht benötige (ausser vlt. zu Spielzwecken)

Erste Ergebnisse:
Decodermässig fand ich die Uhlenbrock-Elemente bisher am besten - weil- irgendwie komme ich damit am besten klar
(und mit den Anleitungen) Wobei das bestimmt auch Geschmackssache ist.
Tillig motorischer Weichenantrieb scheidet komplett aus (viel zu laut und zu kompliziert einzustellen)
MTB MP1 ist zwar besser, aber immer noch zu laut - ich denke, ich werde mich für Servo entscheiden....

Fürs Erste habe ich jetzt erstmal einen Testaufbau gemacht, an dem ich diverse Weichenantriebe testen will:
Bild entfernt (keine Rechte)

Ergebnisse folgen....

Allerbeste Grüsse
Andreas


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#6 von waldtaenzer , 28.02.2022 08:36

Guten Morgen!
heute folgt ein kleiner Bericht zu dem Test der Weichenservos

Diese beiden hier habe ich gestestet:
Bild entfernt (keine Rechte)

Bei dem grauen musste die Halterung erstmal zusammengebaut werden, ein Schalter für die Polarisierung
war zwar dabei, aber für mich erstmal nicht ersichtlich, wie der an die Halterung montiert werden soll

Der orangefarbene war fix+fertig incl. Schalter montiert - schon viel sympathischer.
Also hab ich den in meinen Testaufbau eingebaut, an einen UB Servodecoder 67800 angeschlossen
und getestet:
Bei unveränderter Grundeinstellung (1. und 2. Halteposition des Servos) war der Anpressdruck bei der einen
Seite zu groß und bei der anderen zu klein. Nach bissl rumprobieren konnte ich die richtigen Haltepositionen
finden (beim UB Servodecoder zu programmieren über die CV´s 122 und 123 für Ausgang 1)
Für Ausgänge 2, 3 und 4 jeweils bei den CV´s 10 dazuzählen z.B also für Ausgang 4 sind es die CV´s 152 und 153

Nun sollte hier ein Filmchen rein, aber mp4 wird wohl nicht akzeptiert, schade...
Bild entfernt (keine Rechte)
Bild entfernt (keine Rechte)

Dann habe ich den UB Decoder mal gegen einen Viessmann 5280 getauscht - ging auch genauso gut...
Allerdings habe ich festgestellt, dass beim Auslesen der CV´s ab und zu Fantasiewerte angezeigt werden.
Die programmierten Haltepositionen sind aber anscheinend dennoch stabil. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

Anschliessend den Schalter für die Polarisierung so positioniert, dass die Umschaltung möglichst in der Mitte der Stellbewegung
erfolgt, um das Kurzschlussrisiko zu minimieren.
Das ging super dank der intelligenten Konstruktion der Halterung:
Bild entfernt (keine Rechte)

Grosser Pluspunkt dür die orangefarbene Halterung. Die graue Halterung ist dadurch leider bereits ohne konkreten Test ausgeschieden

Was mir nicht so gefällt. dass der Servo nach Erreichen der jeweiligen Haltepositionen immer noch so vor sich hin brabbelt
Ist das normal? Ist das gesund? Wie kann man das wegbekommen????

Beste Grüsse
Andreas


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#7 von Bico , 02.03.2022 11:28

Hallo Andreas,

mit der Ansteuerung der Servos beschäftige ich mich auch schon länger. Das Zucken und unerklärliche Bewegen der Servos hat mich etliche graue Haare gekostet.

Da ich 98% Uhlenbrock verwende war der Servodecoder 67800 erste Wahl.

Das Einrichten/Programmieren war nach mehrmaligem Lesen der Anleitung und einigen Versuchen recht unkompliziert.
Die merkwürdigen Werte beim Auslesen bzw. Einstellen der Servobewegung hatten mich sehr verunsichert. Eine Nachfrage beim Uhlenbrock-Service ergab, dass dies sein kann, aber die vorab eingestellten Werte hat das Modul korrekt gespeichert. Um das Zucken einzuschränken sollte die Spannung an den Servoausgängen, CV 119, immer eingeschalten bleiben.

Einen für mich sehr hilfreichen Ratschlag habe ich hier im Forum erhalten und auch später in den Anleitungen lesen können: Stromversorgung Schiene und Schalten der Module schön trennen.
Ganz besonders hat mir Klaus (meckh) in dieser Sache und vielen weiteren geholfen.

So versorge ich jetzt das Hauptgleis mit Power 4 und die zu schaltenden Module mit dem Anschluss von der IB II.
Die Servos sind zwar nicht absolut „zuckfrei“, aber wesentlich ruhiger.

Das solls erst mal gewesen sein.

Gruß Heinz


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#8 von waldtaenzer , 04.03.2022 11:37

Zitat von Bico im Beitrag #7

So versorge ich jetzt das Hauptgleis mit Power 4 und die zu schaltenden Module mit dem Anschluss von der IB II.
Die Servos sind zwar nicht absolut „zuckfrei“, aber wesentlich ruhiger.



Sorry was bedeutet "Power 4"?


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#9 von Bico , 05.03.2022 14:06

Power 4 ist ein LocoNet-Booster von Uhlenbrock. Allerdings hat die neuere Version die Bezeichnung "Power 40" (63220).

Gruß Heinz


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#10 von waldtaenzer , 30.06.2022 21:40

Guude, es gibt wieder nach längerer Pause Neuigkeiten:
Ich war beileibe nicht untätig in der Zwischenzeit, jedoch habe ich den weiteren Fortgang hier nicht dokumentiert.
Dies soll nun hiermit geschehen:

1. Kompletter Neuaufbau der Segmente 1+2 (Fiddleyard "Spielheim"):

Nach ausführlichen Fahrtests kam ich zu dem Schluss, dass mir der ursprüngliche Aufbau mit Roco Gleismaterial und
obenliegenden Weichenantrieben zwar ganz nice ist, mir auf Dauer jedoch nicht gefallen würde.
Anfangs dachte ich auch noch darüber nach, die Roco Schienen einzuschottern und dann mal zu schauen....

Aber.... wenn mir das Gleismaterial jetzt schon nicht zusagt, kann es durch die Einschotterung "gerettet" werden?
Ich bekam so meine Zweifel und die verstärkten sich umso mehr, als ich beobachtete, dass das rollende Material offensichtlich
unelegant über die Roco-Weichen hoppelte....

Es ist mir wahrlich nicht leicht gefallen - aber ich habe dann wirklich das Roco-Metarial komplett gegen Tillig Elite ausgetauscht,
wofür ich alles in allem mindestens 4 Wochen gebraucht habe (incl. neuer Verkabelung).

Hilfreich war immerhin, dass ich durch die Geometrie der Tillig Weichen keine Änderung in der Gleisführung vornehmen musste.

Gleichzeitig habe ich die Servo-Weichenantriebe in die Steuerung durch die Intellibox übernommen (Weichen waren ja vorher als Magnetartkel analog geschaltet...).
Bisschen tricky war dann noch die individuelle Einstellung der einzelnen Stellwege für jede Weiche, ging aber über die CV Programmierung
letztendlich sehr gut.

Geschottert habe ich mit einer Mischung aus 3 verschiedenen Koemo-Sorten, wobei das natürlich Geschmackssache ist... Ich habe einfach
im Vorfeld verschiedene Tests gemacht, was mir letztendlich bei der Auswahl sehr geholfen hat. Die Schwellen habe ich vorher mit brauner Farbe
gestrichen und anschliessend bissl Schmutzpuder aufgebracht. Auf sonstige farbliche Behandlung habe ich vorerst verzichtet.

Weiterhin habe ich mich der Drehscheibe angenommen: Für die Steuerung habe ich einen einfachen Tams-Decoder eingebaut (im Rangiergang sehr feinfühlig steuerbar) und nach ausführlichen Fahrtestes ausserdem eine farbliche Behandlung vorgenommen.
Um ganz ehrlich zu sein, muss ich zugeben, dass die Entscheidung für diese (doch sehr einfach gehaltene) Drehscheibe für mich gewissermassen eine Remineszenz an die Firma PECO ist, die m.E. wirklich gutes Gleismaterial in N hat, mit dem ich in der Vergangenheit sehr viel Freude hatte
Und die Tatsache, dass sie sich nur manuell steuern lässt, kann ich daher sehr gut verschmerzen, macht mir auch sehr viel Spass, die Bühne gaaaaaanz langsam an die Gleisanschlüsse zu steuern.....

Aber - Bilder sagen mehr als 1000 Worte....(sorry für die eher mittelmässige Bildqualität, neues Smartphone ist aber fest eingeplant:
Bild entfernt (keine Rechte)
Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)

Beste Grüsse Andreas


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#11 von waldtaenzer , 30.06.2022 22:24

Ein weiteres Projekt war der "Halbrelief"-Güterschuppen...
Ich wollte unbedingt einen Güterschuppen realisieren, was sich jedoch aufgrund der beengten Platzverhältnisse
als echte Herausforderung gestalten sollte....
Für einen Güterschuppen in voller Ausdehnung reichte der Platz einfach nicht, also musste eine Halb-Relief-Lösung
gefunden werden...

Nach entsprechender Zerstörung/Zerteilung eines handelsüblichen Güterschuppens fragte ich mich, wie ich das Innenleben des Schuppens
(als Hintergrund) einigermassen realistisch darstellen könnte.
Da ich bei entsprechender Internet-Recherche keine geeignete Bilder vom Innenleben eines Güterschuppens fand,
beschloss ich kurzerhand, das Innenleben selber darzustellen, zu fotografieren, und eine entsprechende Kopie des
Fotos als Hintergrund zu verwenden:


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Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen

 
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RE: von Spielheim nach Grübingen

#12 von waldtaenzer , 30.06.2022 22:40

... Es hat mir viel Spass gemacht, dieses Ensemble mit Hin+Weg Kleber zu gestalten, allerdings
musste ich leider feststellen, dass man aus dem üblichen Betrachtungswinkel von dem Foto, welches hinter dem
Halbrelief-Schuppen angebracht wurde, kaum etwas sehen kann
Fotos von dem fertigen Ensemble folgen....


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RE: von Spielheim nach Grübingen

#13 von waldtaenzer , 12.07.2022 21:16

Guude,
hier nun der fertige Halbrelief-Güterschuppen beleuchtet (Im Hintergrund ist das Bild des Güterschuppeninnenlebens zu erkennen):

Bild entfernt (keine Rechte)

Ausserdem das beleuchtete Stellwerk (auch als Halbrelief):
Bild entfernt (keine Rechte)

Und der Lokschuppen (übrigens mit Servosteuerung für die Tore)
Bild entfernt (keine Rechte)

By the way- die Gleisübergänge aus Holzbohlen habe ich aus Camembert-Verpackungen mit dem Skalpell
ausgeschnitten und anschliessend farblich behandelt mit Wasserfarben und Pigmentpulver....

Was noch fehlt ist die Innenausstattung des Lokschuppens (Preiserleins, Drehbank, Werkzeugschrank etc.)
... kommt aber noch, versprochen

Als nächstes möchte ich meine BR64 mit Sound versehen und mal ausprobieren, was so
eine Verbindung der Intellibox mit meinem Laptop bringt

Anschliessend ist die Bodengestaltung (Schotter, Erde, etc. ) auf den Segmenten 1 + 2 an der Reihe;
Grünzeug erst, wenn der Boden gestaltet ist.....

Wenn ich so an die Anfänge denke, habe ich doch schon so einiges erreicht, finde ich.....

Vielen Dank möchte ich an dieser Stelle loswerden an die vielen saugeilen Anlagenerbauer und Super-Beschreibungen
hier in diesem Forum, denn ohne dieses exzellente Fachwissen hätte ich nie diesen Neuanfang gewagt, und dabei
habe ich mir sooooo VIELES abgeguckt

Andreas


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