PIKO und die Servicemisere

#1 von AndyRandy , 28.02.2022 10:10

Hallo liebe Stummigemeinde,
ich möchte euch mit meinem Erfahrungsbericht der Servicewüste eines Händlers aus Detmold und der Firma Piko berichten.
Der Bericht beruht auf Fakten und soll ich keiner Weise irgendwelche Verleumdungen darstellen.
Da ich für meine Anlage noch eine kleine Rangierlok haben möchte, hatte ich mich entschlossen die BR 260 von Piko neu zu kaufen. Ich wollte auch mal den Vergleich haben zu dem gebrauchten älteren Rollmaterial auf der Anlage.
Die Lok traf wenige Tage später bei mir ein und ich war zu Begin recht begeistert. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass die verbaute Digitalkupplung nicht wirklich zu den Telex, geschweige denn mit den Relex-Kupplungen funktioniert. Nach nicht mal 30 Minuten test passiert dann der Worst Case: mir ist die Lok aus der Hand gerutscht. Die äußeren Schäden hielten sich in Grenzen. Natürlich ist das sehr ärgerlich, aber ich dachte mir, dass sei wieder reparabel. Dann kam der Schock: keinerlei Funktion. Einfach nichts tat sich mehr. Aufschrauben wollte ich sie nicht, wegen der Gewährleistung. Ich nahm Kontakt auf mit dem Händler, um mir einen Tipp zu holen, was das sein könnte. Aus meiner Sich hätte dies nur ein Kontaktproblem sein können. Der Händler gab mir allerdings nur die Möglichkeit die Lok an Ihn zu schicken, um diese dann zu Piko zu senden. Somit war die Lok erst mal 2,5 Monate weg. Als das Paket des Händlers dann wieder bei mir war freute ich mir erst mal wie ein Kind. Allerdings war die Enttäuschung groß. Die Lok kam in dem Zustand, wie ich sie weggeschickt habe. Als Fehlerbeschreibung hatte ich die Wertvolle Information: „Die Reparatur übersteigt leider den Neuwert. Eine Reparatur ist hier nicht möglich“. Jetzt echt?
Nun begann ich bei Händler nachzufragen, WAS den überhaupt defekt sei. Es Dauerte über eine Woche, um mir dann mitzuteilen, dass ich man dies nicht wisse und ich mich an den Hersteller wenden soll. WOW!
In der Zwischenzeit habe ich mich dann selbst an die Fehlersuche gemacht und habe recht schnell festgestellt, dass zwischen den Federkontakten am Fahrwerksgestell und der Hauptplatine gar kein Kontakt bestand. Jedoch blieb die Funktion immer noch aus. Während dessen hatte sich dann auch Piko bei mir gemeldet mit der Information, dass der Motor, die Leiterplatte, das Geländer defekt, sowie die Bodenplatte verschmort wäre. Im Gegenzug konnte ich aber folgendes Testen: Motor war ok, Decoder war Ok, Kontakte war das Plastik tatsächlich verschmort. Und das nach 30 Minuten Fahrzeit. Diese Informationen ließ ich dann Piko zukommen. Da ich ehrlich gesagt der Meinung bin, dass die Platinen wohl kaum durch den Sturz einen Defekt bekommen habe und dies wohl mehr von dem Kontaktproblem entstanden sei. Ich hatte Piko den Vorschlag gemacht mir eine Grundplatine zukommen zu lassen bzw. mir ein Angebot für die Platine zu machen. Als Antwort bekam ich, dass ich mir die Grundplatine im Webshop bestellen kann.
Ich bemängle in erster Line die schlechte Fehleranalyse sowie, dass ich keinerlei Informationen über den Status der Reparatur bekommen habe.
Ich habe somit das Gefühl bekommen, „friss oder stirb. Ist uns Egal ob du jetzt knapp 300€ in den Sand gesetzt hast“
Im Augenblick möchte ich der Firma Piko jedenfalls kein Geld mehr in den Hals werfen. Wahrscheinlich schmeiß ich die Grundplatte raus und bau einen anderen Decoder ein. Mal sehen. Die Lok steht erst mal in der Ecke als Ausstellungsstück: „teures Lehrgeld“
Jedenfalls sieht der Händler aus Detmold sowie Piko kein Geld mehr von mir.
Mich ärgert es, das die Lok nämlich eh zurück gegangen wäre.


Gruß
Andy


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RE: PIKO und die Servicemisere

#2 von Nordseefischer , 28.02.2022 10:37

Hallo Andy.
Das ist natürlich alles sehr ärgerlich.
Darf ich fragen, aus welcher Höhe dir die Lok aus der Hand gefallen ist?

Mir fällt dazu ein Beitrag über das Piko-A Gleis ein.
Ein Nutzer berichtete, daß seine Räder nach ein paar Wochen der Benutzung stark zerkratzt waren.
Er fügte auch an, daß das Piko-Gleis weder abgerundet noch glatt ist und es dadurch wie feines Sandpapier an den Rädern wirkt.

Die Antwort von Piko war, daß man sich des Problems bewusst ist, aber am Gleis nichts ändert, man könnte ja Ersatzachsen auf die Räder ziehen.

Dieses Beispiel hat zwar nichts mit deinem zu tun, zeigt mir aber, daß Piko seine Politik geändert hat. Weg vom serviceorientierten, günstigen Anbieter, zu einem sehr auf Neukonsum ausgelegten Hersteller, der viel probiert hat (mit Esu, Uhlenbrock,...) und letztendlich doch versucht alles in der eigenen Blase zu verkaufen.
Letztendlich geht es halt bei Piko auch nur um Geld.


Viele Grüße von der Küste

Thomas


 
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RE: PIKO und die Servicemisere

#3 von Bodo Müller , 28.02.2022 10:42

Zitat von Nordseefischer im Beitrag #2
Hallo Andy.

Die Antwort von Piko war, daß man sich des Problems bewusst ist, aber am Gleis nichts ändert, man könnte ja Ersatzachsen auf die Räder ziehen.




Hallo,

Die andere Möglichkeit ist einfach kein PIKO-A Gleis zu verwenden, wenn das bekannt ist.


Viele Grüße,
Bodo Müller

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piefke53 hat sich bedankt!
 
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RE: PIKO und die Servicemisere

#4 von AndyRandy , 28.02.2022 11:09

Zitat von Nordseefischer im Beitrag #2
Hallo Andy.
Das ist natürlich alles sehr ärgerlich.
Darf ich fragen, aus welcher Höhe dir die Lok aus der Hand gefallen ist?

Mir fällt dazu ein Beitrag über das Piko-A Gleis ein.
Ein Nutzer berichtete, daß seine Räder nach ein paar Wochen der Benutzung stark zerkratzt waren.
Er fügte auch an, daß das Piko-Gleis weder abgerundet noch glatt ist und es dadurch wie feines Sandpapier an den Rädern wirkt.

Die Antwort von Piko war, daß man sich des Problems bewusst ist, aber am Gleis nichts ändert, man könnte ja Ersatzachsen auf die Räder ziehen.

Dieses Beispiel hat zwar nichts mit deinem zu tun, zeigt mir aber, daß Piko seine Politik geändert hat. Weg vom serviceorientierten, günstigen Anbieter, zu einem sehr auf Neukonsum ausgelegten Hersteller, der viel probiert hat (mit Esu, Uhlenbrock,...) und letztendlich doch versucht alles in der eigenen Blase zu verkaufen.
Letztendlich geht es halt bei Piko auch nur um Geld.


Hallo Thomas,

es waren ca 60-70 cm.
Äußerlich sind halt wirklich nur die filigranen Griffstangen zu Schaden gekommen.
Ich bin der Meinung, dass die Platine dadurch nicht zu Schaden kommen konnte. Nun ja ich werd schauen was ich mache.


Gruß
Andy


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RE: PIKO und die Servicemisere

#5 von Sepp , 28.02.2022 11:10

Hallo,
ich habe mein Kaufkonsum von Artikeln der Firma Piko generell deutlich reduziert und das auch aus anderen Gründen.
Aber trotzdem hatte ich auch schon positive Erfahrungen mit Piko und MSL ( das wird ja wohl der besagte Händler aus Detmold sein? ) gemacht.
Bei einem Güterwagen von Piko fehlte mal ein Puffer und mir wurde nach 1 bis 2 Wochen Prüfzeit ein kompletter Ersatzbeutel mit 8 Puffern kostenlos zugeschickt.


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RE: PIKO und die Servicemisere

#6 von PhilippJ_YD , 28.02.2022 12:01

In der Tat ist es wohl unwahrscheinlich, dass der innere Schaden vom Sturz kam, wenn auch nicht unmöglich. Könnte man als Kulanzfall durchaus tauschen, rechtlich ist aber vermutlich das Vorgehen Pikos hierbei in Ordnung (Mutmaßung meinerseits!)

Was du bei MSL zu kritisieren hast, erschließt sich mir nicht. Die scheinen ja zügig deine Serviceanfrage begleitet zu haben und eine Woche Antwortzeit ist nicht super schnell, aber definitiv noch im Rahmen. Mehr Informationen, als sie vom Hersteller bekommen, können sie dir auch nicht geben.

Insgesamt ein ärgerlicher Fall, aber durch eigenes Verschulden so unglücklich entstanden.


Gruß, Philipp


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RE: PIKO und die Servicemisere

#7 von Der Krümel , 28.02.2022 12:16

Hallo Andy,

erst einmal würde ich Händler wie auch Hersteller in Schutz nehmen.
Immerhin ist Dir ein Missgeschick passiert. Für die Funktionslosigkeit des Modells bist also Du ursächlich verantwortlich.
Dem Händler kann man da meiner Meinung nach nichts ankreiden. Dort hätte man entweder selber eine Reparatur versuchen/anbieten können oder eben diese ablehnen, weil man evtl. gar kein Personal dafür hat.
Das Modell an den Hersteller zu senden halte ich als dritte Option für völlig in Ordnung.

Die fehlende Fehlerbeschreibung ist sicher ärgerlich, sie hätte ja bei einer eigenen Beurteilung des Schadens helfen können bzw. auch bei der Ersatzteilbeschaffung.
Ich denke, Du hast auf irgendeine Kulanz gehofft, die Piko offensichtlich eben nicht in Betracht gezogen hat.
Letztlich insgesamt dumm gelaufen und wenig hilfreich zur Kundenbindung, rechtlich aber vermutlich nicht zu beanstanden.
Die von Dir (bzw. Piko) genannten Beschädigungen des Modells bzgl. der elektronischen Bauteile hätte ich bei einem Sturz allerdings auch nicht erwartet.

Ich habe mit dem genannten Händler bisher nur gute Erfahrungen, aber eben nur bei der Abwicklung eines Gewährleistungsfalls, der schnell abgewickelt wurde durch Austausch bei kostenlosem Versand, weil eine Retourenmarke zur Verfügung gestellt wurde.

Bei Piko habe ich unterschiedliches erlebt.
Mehrfach habe ich schnell und unbürokratisch kleinere Fehlteile ersetzt bekommen.
Dazu wollten Sie dann einen Scan des Kaufbeleges, außerdem auch schon mal ein Bild des Artikels, und schon kamen die Ersatzteile per Post.
Vor Jahren habe ich mich aber auch mal herumgeärgert:
Meine HGK G1700BB (ist aber auch nicht die beste Konstruktion) ärgerte mich wegen der schwierig zu bändigenden Fahreigenschaften ohnehin.
Mit dem damals verbauten Uhlenbrock-Decoder konnte man kaum von "Fahreigenschaften" sprechen.
Aber auch mit einem ersatzweise eingebauten ESU LokPilot habe ich viel Zeit damit verbracht, die Lastregelparameter anzupassen.
Aber schließlich fiel einfach eines der seitlichen Geländer ab.
Ich hatte daher Piko dazu angeschrieben und man bat mich um Einsendung.
Nach Wochen erhielt ich das Modell unrepariert zurück mit dem Verweis, dass für mein Modell leider keine Ersatzteile mehr verfügbar seien.
Leider war auf dem Transportweg aber außerdem nun ein weiteres Geländer abgefallen und ein Drehgestell war ausgehängt (lässt sich leicht wieder einhängen, man muss das Modell dazu aber auseinander nehmen).
Ich habe mich dann darüber beschwert und auch darüber, dass man mich das Modell einsenden lässt (auf eigene Kosten, der Bitte um ein Rücksendeetikett war man nicht nachgekommen), obwohl man sicher auch vorher wusste, dass man keine Ersatzteile hat.
Ich habe mich dann eine Weile mit Piko herumgestritten, weil man mir meiner Meinung nach zumindest irgendeine Art der Kompensation anbieten müsste, wenn man nicht in der Lage ist, ein fehlerhaftes Modell innerhalb der Gewährleistungsfrist wieder instand zu setzen.
Wochenlang ging das hin und her, bis sich dann jemand vom Marketing einschaltete und mir als "kleine Wiedergutmachung" eine andere G1700BB anbot, die man zur Messe-Präsentation verwendet hatte.
Dem stimmte ich dann zu.
Ich bekam ein Modell, bei dem dann ebenfalls (möglicherweise Transportschaden) ein Geländer abgefallen und ebenfalls ein Drehgestell ausgehängt war.
Ich habe es dabei belassen...


Viele Grüße
Hendrik


 
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RE: PIKO und die Servicemisere

#8 von lokfan103 , 28.02.2022 13:24

Moin,

naja wenn einem ein Modell zu Boden fällt und einiges defekt ist, kann der Lippe auch recht wenig ausrichten. Ansonsten kommt dieser Versandhändler nach seinen Möglichkeiten dem Kunden schon sehr entgegen.

Der Pikoservice ist leider nicht mehr so wie früher, haben sie nicht mehr nötig. Das man keine Antwort bekommt warum eine BR 216 ellfb/blau kein Bremsenquitschen obwohl in der Bescheibung zu lesen, besitzt halte ich für absoluten Egallismuss.
Zeigt doch auch ihre Einstellung zum Geschäfft, das zbsp eine neue BR 101 nicht mehr so leicht von DC auf AC umgebaut werden kann wie früher.
Der AC Fahrer soll gefälligst ein AC Modell kaufen und nicht mit Bastelarbeiten ein DC Modell einfach umbauen, ja wo sind wir denn.
Der Schnelle Euro ist wichtiger, ja auch irgendwie verständlich...machen ja alle Firmen so.
Schade, jedoch Piko war früher sehr kundenfreundlich eingestellt.

Die Verkaufserfolge steigen manchen Firmen in den Kopf.....aber das rächt sich irgendwann.
Aber ein Umdenken erfolgt schon.....Neue AC Modelle werden bald wieder auch ohne Sound erhältlich sein. Zu vernünftigen Preisen wie bei den Neuankündiguingen ersichtlich.
Denn nicht jeder will eine Lok mit Brüllwürfel oder baut sich das bei den schrottigen AC Decodern von Piko selbst ein.


Gruß
Frank


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RE: PIKO und die Servicemisere

#9 von AndyRandy , 28.02.2022 14:44

Zitat von lokfan103 im Beitrag #8
Moin,

naja wenn einem ein Modell zu Boden fällt und einiges defekt ist, kann der Lippe auch recht wenig ausrichten. Ansonsten kommt dieser Versandhändler nach seinen Möglichkeiten dem Kunden schon sehr entgegen.




Dass das Pech ist, war mir auch bewusst. Die anfängliche Abwicklung war ja auch Okay. Bloß als es darum ging mir Infos zu der Reparatur zu nennen musste ich mehrfach machfragen, weil entweder Leute schon im Feierabend etc. waren. Es hatte halt über eine Woche gedauert, bis ich dann die Info bekam bei Piko selber nachzufragen......

Und hauptsächlich kreide ich PIKO auch die falsche Analyse an. Da eigentlich nur die Grundplatine defekt war. Ich schätze durch das abgerissene Geländer, an dem sich auch die Beleuchtung befindet, hat es nach wiederaufstellen der Lok, wohl einen Kurzschluss gegeben. Summasumarum müsste ich ja nur die Platine kaufen und das Geländer. Was mich Pi mal Daumen ca. 70€ kosten würde. Was aber immer noch kein Totalschaden für mich wäre.


Gruß
Andy


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zuletzt bearbeitet 28.02.2022 | Top

RE: PIKO und die Servicemisere

#10 von katzenjogi , 28.02.2022 20:38

Zitat von AndyRandy im Beitrag #9
Zitat von lokfan103 im Beitrag #8
Moin,

naja wenn einem ein Modell zu Boden fällt und einiges defekt ist, kann der Lippe auch recht wenig ausrichten. Ansonsten kommt dieser Versandhändler nach seinen Möglichkeiten dem Kunden schon sehr entgegen.




Dass das Pech ist, war mir auch bewusst. Die anfängliche Abwicklung war ja auch Okay. Bloß als es darum ging mir Infos zu der Reparatur zu nennen musste ich mehrfach machfragen, weil entweder Leute schon im Feierabend etc. waren. Es hatte halt über eine Woche gedauert, bis ich dann die Info bekam bei Piko selber nachzufragen......

Und hauptsächlich kreide ich PIKO auch die falsche Analyse an. Da eigentlich nur die Grundplatine defekt war. Ich schätze durch das abgerissene Geländer, an dem sich auch die Beleuchtung befindet, hat es nach wiederaufstellen der Lok, wohl einen Kurzschluss gegeben. Summasumarum müsste ich ja nur die Platine kaufen und das Geländer. Was mich Pi mal Daumen ca. 70€ kosten würde. Was aber immer noch kein Totalschaden für mich wäre.



Hallo Andy

von den reinen Materialkosten wohl nicht, aber da hast Du ja die Arbeitszeit der Piko-Monteure nicht mit eingerechnet. Und ganz ehrlich? Wenn Dir die Lok 60-70 cm aus der Hand gefallen ist, ist es mit der Garantie eh hinfällig, da hättest Du Dich also ruhig selbst auf die Suche machen können. Vielleicht ist es bei Piko auch sauer aufgestossen, dass Dein Händler einen eventuell offensichtlich Fallschaden als Gewähr- bzw. Garantiefall eingeschickt hat.

Und wenn man sich über die falsche Fehleranalyse echauffiert, dem empfehle ich die Videos auf Youtube der Autodoktoren, wo Vertragswerkstätten namhafter Automobilhersteller nach Fehlbetankung kapitale Motorschäden diagnostizieren, obwohl ein Spülung der Kraftstoffleitung in der Regel ausgereicht, um den Schaden zu beheben...

Ich muss allerdings zugeben, dass ich noch keine Serviceprobleme hatte - bei keinem Modellbahnhersteller in meiner Sammlung.

Liebe Grüße

Jürgen


 
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RE: PIKO und die Servicemisere

#11 von AndyRandy , 01.03.2022 10:14

Zitat
Vielleicht ist es bei Piko auch sauer aufgestossen, dass Dein Händler einen eventuell offensichtlich Fallschaden als Gewähr- bzw. Garantiefall eingeschickt hat.


Daran wird es wohl gelegen haben. Bei meinem ersten Anruf bzw. Anfrage hatte ich ja nach einem Tipp gesucht. Warscheinlich wäre es besser gewesen Piko direkt anzufragen.

Bisher verfolgt mich das Pech aber überall.
Ich habe mir noch eine 42807 Brawa Diesellok V100.10 BR211 044-3 über die Bucht geschossen. Die Lok an sich war wirklich nur ein Sammlermodell, der Schleifer und die Radsätze hatten noch nie ein Gleis gesehen.
Was den Nachteil hat, dass die noch voll mit Kinderkranheiten ist. Ich hab hier übers Forum raus gefunden, dass es da wohl Probleme gab. Im Analogbetrieb fährt sie auf meinem Testkreis einwandfrei. Im Digitalbetrieb bleit sie stehen, macht quasi einen Reset und fährt dann weiter.
Tja da werd ich nun mal den BRAWA Service anrufen.

Ehrlich gesagt hat ich bisher keins der neu gekauften Produkte, ob Wagongs oder Loks auf anhieb funktioniert. Immer musste etwas umgebaut oder optimiert werden.
Was immer zuverlässig funktioniert sind die alten Märklin Wagen und Loks.
Wenn das so weiter geht, kauf ich nur noch alte analoge Märklin Loks und bau sie mir selbst um...


Gruß
Andy


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zuletzt bearbeitet 01.03.2022 | Top

RE: PIKO und die Servicemisere

#12 von AndyRandy , 01.03.2022 14:06

Zitat von AndyRandy im Beitrag #11

Zitat
Vielleicht ist es bei Piko auch sauer aufgestossen, dass Dein Händler einen eventuell offensichtlich Fallschaden als Gewähr- bzw. Garantiefall eingeschickt hat.

Daran wird es wohl gelegen haben. Bei meinem ersten Anruf bzw. Anfrage hatte ich ja nach einem Tipp gesucht. Warscheinlich wäre es besser gewesen Piko direkt anzufragen.

Bisher verfolgt mich das Pech aber überall.
Ich habe mir noch eine 42807 Brawa Diesellok V100.10 BR211 044-3 über die Bucht geschossen. Die Lok an sich war wirklich nur ein Sammlermodell, der Schleifer und die Radsätze hatten noch nie ein Gleis gesehen.
Was den Nachteil hat, dass die noch voll mit Kinderkranheiten ist. Ich hab hier übers Forum raus gefunden, dass es da wohl Probleme gab. Im Analogbetrieb fährt sie auf meinem Testkreis einwandfrei. Im Digitalbetrieb bleit sie stehen, macht quasi einen Reset und fährt dann weiter.
Tja da werd ich nun mal den BRAWA Service anrufen.

Ehrlich gesagt hat ich bisher keins der neu gekauften Produkte, ob Wagongs oder Loks auf anhieb funktioniert. Immer musste etwas umgebaut oder optimiert werden.
Was immer zuverlässig funktioniert sind die alten Märklin Wagen und Loks.
Wenn das so weiter geht, kauf ich nur noch alte analoge Märklin Loks und bau sie mir selbst um...



EDIT:
Bei der Lok sind die Kondensatoren hinüber. Diese werden von BRAWA auf Kulanz getauscht. War ein Bekanntes Problem. Aber super Service!


Gruß
Andy


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