Frust mit der Wahl C-Gleis

#1 von mboesemani , 08.03.2022 20:02

Die Überschrift verrät es bereits . Leider hat mich die Argumentation zu C-Gleisen geführt. Der Frust ist dennoch groß.
Hier die großen Vorteile ggü. K-Gleis:
-Decoder und Antriebe verschwinden im Gleisbett, es ist keine zusätzliche Verkabelung nötig.
-Schotterbett ist bereits vorhanden
-Schienensystem lässt sich leicht zusammenstecken
-keine in das Schottbett fallende Kleinteile, die die Mechanik blockieren können
-es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, die Abdeckung zu gestalten (manueller Hebel, Elektromotor, Seilzug)

Die Nachteile auf den ersten Blick sind, das
-Gleis sich nicht so einfach dämmen lässt. Der Pegel ist ungleich höher als beim K-Gleis
-das Schotterbett ist nicht wirklich originalgetreu

Ich habe die Argumente abgewogen und mich aktiv für C-Gleis in Kombination mit Weichenlaternen und Decodern von Decoderwerk entschieden.
Leider haben sich weitere Nachteile ergeben:
Es gibt kein Flexgleis. Alle ungewöhnlichen Gleislängen müssen manuell hergestellt werden. Beim Ablängen der C-Gleise springen oft die Kunststoffkanten ab.
Das gilt auch für das Einsetzen der Deckelvarianten und die Verschraubung des Antriebes sowie der Beleuchtung. Häufig abspringende Rastnasen und abbrechende Schraubenhalter frustrieren sehr,
vor allem weil man gebrauchtes Gleismaterial nicht wirklich preiswert erwerben kann.
Und: Gebrauchtes Material ist schon sehr spröde.

Also wenn ich nun einen Wunsch frei hätte, würde ich mich mir ein Gleiskonzept wünschen, das die Vorteile wirklich vereinigt:
- orginalgetreues Gleisbett
- Motor und Decoder im Gehäuse
- Flexgleise, die sich auch einfach ablängen lassen
- gute Dämmeigenschaften
- ausgiebige Gestaltungsmöglichkeiten (der Epoche entsprechend)
- kein billiger Kunststoff als Ausgangsmaterial
Also, wer auf den Vorteil mit den Decodern verzichten kann, sollte diesen Kern*** lieber nicht kaufen.
Danke Märklin


Mario


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#2 von Michael Knop , 08.03.2022 20:21

Hi Mario,

Du schreibst, du hast dich im Vorfeld informiert - anscheinend wohl doch nicht:

Die abbrechenden Verbinder und das allgemeine spröde Verhalten ist nur bei c-Gleise mit Herstellung vor 2002 vorhanden, später hergestellte Gleise sind davon nicht betroffen.

Du hast scheinbar uraltes (> 20 Jahre) gebrauchtes Material angeschafft.


Dann weiter, es ist kaum bis gar nicht nötig, Gleise abzulängen, wenn man halbwegs die Geometrie beachtet.
Daher kann ich nur dringend empfehlen, mal die Geometrie und die daraus entstehenden Möglichkeiten zu betrachten.


Dass es bei der Bauart des Gleises eigentlich kein flexgleis geben kann, wäre auch im Vorfeld feststellbar gewesen.




Ich kann ein wenig deinen Frust verstehen, aber wenn du dich wirklich informiert hättest, dann wäre das alles vermeidbar gewesen.


Viele Grüße, Michael

PS: ich/wir, die Gruppe der Tischbahningverrückten im Pott möchten das angebliche Schrottgleis nicht missen, es ist wunderbar für unsere Anlagen


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#3 von Doktor Fäustchen , 08.03.2022 20:28

Schade das Du mit deiner Wahl unzufrieden bist...

aber,

ich fürchte das es auch bei Schienenmaterial keine "eierlegende Wollmilchsau" geben wird/kann.



Denkt sich
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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#4 von mboesemani , 08.03.2022 20:46

Zitat von Michael Knop im Beitrag #2
Hi Mario,

Du schreibst, du hast dich im Vorfeld informiert - anscheinend wohl doch nicht:

Die abbrechenden Verbinder und das allgemeine spröde Verhalten ist nur bei c-Gleise mit Herstellung vor 2002 vorhanden, später hergestellte Gleise sind davon nicht betroffen.

Du hast scheinbar uraltes (> 20 Jahre) gebrauchtes Material angeschafft.


Oh ich habe mich gut informiert, schließlich haben meine Kinder Sets mit C-Gleis zu Weihnachten und Geburtstag erhalten.
Mir gefielen vor allem Dinge, die manchen Aufwand reduzierten, wie die integrierten Antriebe und Decoder, der einfache Anschluss der Stromversorgung, usw.....
Beim gebrauchten Material kann ich tatsächlich nicht sagen, welches Produktionsjahr es hat. Aber auch das aktuelle Material überzeugt mich gar nicht. Auch dieses ist viel zu Spröde. Da halten teilweise meine ausgedruckten Resin-Kunststoffteile besser als Märklin Material.
Und ehrlich gesagt mag es sein, das man alle nötigen Längen mit entsprechenden Stücken hinbekommt. Bevor ich jedoch für 20 Euro 5 kurze Gleise kaufe, schneide ich lieber ein 188 mm Gleis auf passende Länge.
Es bleibt dabei. Preis und Leistung stehen nicht im Verhältnis.
Ich habe keine eierlegende Wollmilchsau erwartet, aber die dünnen Kunststoffnasen haben etwas von Lego, nur da kann ich die Teile nachkaufen.....
Ich werde jetzt mit meiner Entscheidung leben und wenn meine Beschreibung auch dramatisch klingt, habe ich mich damit abgefunden, ein unvollkommenes Produkt gekauft zu haben.


Mario


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#5 von DeMorpheus , 08.03.2022 21:07

Zitat von mboesemani im Beitrag #4
Beim gebrauchten Material kann ich tatsächlich nicht sagen, welches Produktionsjahr es hat. Aber auch das aktuelle Material überzeugt mich gar nicht. Auch dieses ist viel zu Spröde. Da halten teilweise meine ausgedruckten Resin-Kunststoffteile besser als Märklin Material.

Was machst du bitte mit den Gleisen? Die sind natürlich nicht unkaputtbar, aber trotzdem sehr robust. Was vor allem daran liegt, dass der verwendete Kunststoff alles andere als spröde ist. Nicht umsonst wird dieses Gleis so gerne für ständig wechselnde Aufbauten auf Stammtischen oder beim Bodenbahning verwendet.
Das Produktionsdatum ist übrigens auf der Unterseite der Gleise ablesbar.


Zitat von mboesemani im Beitrag #4
Und ehrlich gesagt mag es sein, das man alle nötigen Längen mit entsprechenden Stücken hinbekommt. Bevor ich jedoch für 20 Euro 5 kurze Gleise kaufe, schneide ich lieber ein 188 mm Gleis auf passende Länge.

Wenn man sich im Raster des C-Gleises bewegt und die Geometrie beachtet ist es nicht notwendig, irgendwelche individuellen Längen zu stückeln oder zurechtzusägen. Für absolute Flexibilität ist das C-Gleis aber natürlich nicht geeignet, das ist klar.


Viele Grüße,
Moritz

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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#6 von mboesemani , 08.03.2022 21:51

Genau das ist der Punkt. Ich baue die Gleise einfach nur ein. Und ja, die Gleise sind alt. Aber wenn ich "alte" Gleise erwerbe, müssen die nicht gleich zu Staub zerfallen.
Ich habe vorher K-Gleise aus der Zeit zwischen 1996 und 1999 gehabt, die ich verkauft habe, weil die Hebelkonstruktion noch nicht ausgereift war. Da knickten keine Kunststoffnippel ab.
Aber hier wird bewusst am Material gespart. Warum müssen die Halter vom Handhebelschalter abbrechen, nur wenn eine andere Abdeckung drauf soll?
Jeder der ein bisschen mit 3D-Konstruktion arbeitet, würde andere Lösungen anstreben....


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#7 von PhilippJ_YD , 08.03.2022 22:05

Man kann dem c Gleis sicher vieles vorwerfen, aber spröder Kunststoff ist ein gelöstes Problem der Anfangsjahre. Es gab dazu sogar ein großes austauschprogramm seitens Märklin, was dagegen spricht, dass man bewusst schlechten Kunststoff verwendete.


Gruß, Philipp


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#8 von Miraculus , 09.03.2022 00:58

Hallo Mario,

auch ich kann deinen Frust teilweise nachvollziehen, wenn Du die Anlage mit deinen Kindern aufbauen möchtest, und dann fällt das Gleis auseinander. Zum sogenannten Bröselgleis würde alles gesagt.

Ein Brechen/Abbrechen der Kunststoffverbindungsrastnasen bei neueren Gleisen schließe ich eigentlich aus. Es sei denn, man macht das mit roher Gewalt, oder knickt das Gleis in die falsche Richtung. Da kann dann Märklin aber nichts dafür.

Aus welchem Produktionsjahr stammen denn die Startpackungen deiner Kinder (Artikelnummer)? Schau Mal nach den Produktionsjahren unten am Gleis. Wenn dies wie gesagt vor 2002/2003 war, dann sind das Bröselgleise. Die sind zu nix mehr zu gebrauchen und dürften aber bei neueren Startpackungen nicht mehr vorhanden sein.

Wenn Du tatsâchlich Bröselgleise erwischt hast, dann könntest Du dich Mal freundlich an den Märklinservice wenden. Ich hatte 2016/2017 das gleiche Malheur mit Gleisen aus Startpackungen meiner Kinder aus den Endneunzigern. Ich hatte Märklin angeschrieben, da ich damals nichts von den Bröselgleisen wusste. Mir wurde ein Angebot unterbreitet, die betroffenen Gleise einzusenden und durch neue zum halben Neupreis zu ersetzen. Einerseits ärgerlich, da Eineinhalbfach bezahlt. Andrerseits sehr kulant, nach ca. 20 Jahren noch so ein Tauschangebot zu machen, obwohl durch zwei Insolvenzen rechtlich nicht mehr bindend.

Ich hatte mich zum Tausch entschieden. Überraschenderweise würde die zweite Hälfte der eingesandten, neueren Gleise kostenlos getauscht. War dann sehr zufrieden.

Also mein Rat. Gleise auflisten. Freundlich Märklin anschreiben und dein Problem schildern. Dann mal abwarten, ob und wie die sich melden.


Gruß


Peter

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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#9 von mboesemani , 09.03.2022 08:08

Zitat von Miraculus im Beitrag #8
Hallo Mario,

auch ich kann deinen Frust teilweise nachvollziehen, wenn Du die Anlage mit deinen Kindern aufbauen möchtest, und dann fällt das Gleis auseinander. Zum sogenannten Bröselgleis würde alles gesagt.

Ein Brechen/Abbrechen der Kunststoffverbindungsrastnasen bei neueren Gleisen schließe ich eigentlich aus. Es sei denn, man macht das mit roher Gewalt, oder knickt das Gleis in die falsche Richtung. Da kann dann Märklin aber nichts dafür.

Aus welchem Produktionsjahr stammen denn die Startpackungen deiner Kinder (Artikelnummer)? Schau Mal nach den Produktionsjahren unten am Gleis. Wenn dies wie gesagt vor 2002/2003 war, dann sind das Bröselgleise. Die sind zu nix mehr zu gebrauchen und dürften aber bei neueren Startpackungen nicht mehr vorhanden sein.

Wenn Du tatsâchlich Bröselgleise erwischt hast, dann könntest Du dich Mal freundlich an den Märklinservice wenden. Ich hatte 2016/2017 das gleiche Malheur mit Gleisen aus Startpackungen meiner Kinder aus den Endneunzigern. Ich hatte Märklin angeschrieben, da ich damals nichts von den Bröselgleisen wusste. Mir wurde ein Angebot unterbreitet, die betroffenen Gleise einzusenden und durch neue zum halben Neupreis zu ersetzen. Einerseits ärgerlich, da Eineinhalbfach bezahlt. Andrerseits sehr kulant, nach ca. 20 Jahren noch so ein Tauschangebot zu machen, obwohl durch zwei Insolvenzen rechtlich nicht mehr bindend.

Ich hatte mich zum Tausch entschieden. Überraschenderweise würde die zweite Hälfte der eingesandten, neueren Gleise kostenlos getauscht. War dann sehr zufrieden.

Also mein Rat. Gleise auflisten. Freundlich Märklin anschreiben und dein Problem schildern. Dann mal abwarten, ob und wie die sich melden.


Gruß

Danke Peter für die ausführliche Beschreibung. Die gebrauchten Weichen sind Jahrgang 99. Das bestärkt natürlich erst einmal Deine Beschreibung.
Ein Tausch der Gleise kommt erst einmal nicht in Frage (sind bei 9 Weichen immer noch 171 €, beim besten Preis eines Händlers 226 €). Auch wenn das Material verbessert wurde, sehe ich persönlich das Problem als nicht gelöst.
Wenn die Gleise für Kinderhände und damit auch "Teppichanlagen" sein sollen, ist das Material dafür zu spröde. Und wenn auch bei meinen Kids erst ein Gleis beschädigt ist, finde ich diesen Zustand bei diesen Preisen unerträglich. Bei der Bearbeitung der wenigen geraden Gleise ist zumal immer wieder auffällig, das die Seitenteile schnell dazu neigen, wegzureißen. Und das tun auch Gleise des Herstellungsjahres 21.
Ob das Material in 20 Jahren dann wieder getauscht werden muss, werden wir wohl erst dann erfahren....


Mario


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#10 von Michael Knop , 09.03.2022 08:57

Zitat von mboesemani im Beitrag #9


Auch wenn das Material verbessert wurde, sehe ich persönlich das Problem als nicht gelöst.
Wenn die Gleise für Kinderhände und damit auch "Teppichanlagen" sein sollen, ist das Material dafür zu spröde. Und wenn auch bei meinen Kids erst ein Gleis beschädigt ist, finde ich diesen Zustand bei diesen Preisen unerträglich. Bei der Bearbeitung der wenigen geraden Gleise ist zumal immer wieder auffällig, das die Seitenteile schnell dazu neigen, wegzureißen. Und das tun auch Gleise des Herstellungsjahres 21.
Ob das Material in 20 Jahren dann wieder getauscht werden muss, werden wir wohl erst dann erfahren....


Hi Mario,

wenn bei neuen Gleisen - jünger als 2004 - etwas beim Auf- Abbau kaputt geht, dann macht der Anwender was grundsätzlich falsch!

Meine Gleise werden bis zu 50 mal im Jahr auf Tischen und Fussboden auf- und abgebaut, und bei den Gleisen, die aus ASA gefertigt mit ASA gekennzeichnet sind (Umstellung etwa 2002/2003) sind in etwa 20 Jähriger Nutzung von rund 800 - 900 Gleisstücken/Weichen etwa 10-15 Stück ausgefallen, mit Abbrüchen an den Gleisverbindern - und da auch immer wieder neue Helfer bei unseren Aufbauten dabei sind, gehe ich von Fehlhandlungen (z.B. nach unten abknicken) und/oder "Fallobst" aus.


Das Gleis (ab der Änderung auf Kennzeichnung als ASA) als Kernschrott und ähnliches zu bezeichnen, ist vollkommen an der Realität vorbei.



Viele Grüße, Michael

EDIT hat verändert, dass es die Kennzeichnung als ASA ist, die den "Umbruch" sichtbar macht - das Material soll auch vorher schon grundsätzlich ASA gewesen sein (andere Sorte?)


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#11 von mobaz , 09.03.2022 09:21

Zitat von Michael Knop im Beitrag #2

Dass es bei der Bauart des Gleises eigentlich kein flexgleis geben kann, wäre auch im Vorfeld feststellbar gewesen.




Moin Michael,
das ist so nicht ganz richtig. Es gibt eine Patentbeschreibung von Märklin für ein C-Flexgleis, es wurde nur nie produziert.

Ansonsten muss ich mich hier mal anschließen und Märklin loben. Das C-Gleis ist das beste Gleis zum spielen, welches es zur Zeit in H0 gibt, auch wenn es da noch diverse Lücken im Sortiment gibt. Ich weiß, Kinder kriegen alles kaputt. Hier ist es aber wirklich nicht so leicht, wenn man sich an die Anleitung hält. Da kann man sogar rauftreten, ohne das es kaputt geht.

Schönen Gruß
Maik


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#12 von Stephan Tuerk , 09.03.2022 09:42

Hallo Mario,

Michaels Erfahrungen kann ich teilen. Wobei so oft wie er zerpflücke ich meine Gleise nicht.
Den Kunststoff, den Märklin für das C-Gleis verwendet wird auch für Autostoßstangen verwendet. Begegnet dir also auf der Straße.

Meine ersten C-Gleise (bis 2002) sind mittlerweile alle (über 98%) in der Tonne. Nur meine DKW und ein paar 24130 leben noch. Das waren etwa 2000 DM. Augen zu und durch. Oder viel Lehrgeld gezahlt.

Leider gibt es noch viel vom "Bröselgleisen" im Umlauf (u. a. auf Börsen).

Mein C-Gleis kaufe ich mittlerweile nur bei Aktionen von Händlern (z. B. 20 % Aktion beim Müller). Schaue dazu fast täglich auf den Seiten diverse Händler nach. Da muss man dann für über 100€ bestellen aber das geht schnell. Notfalls einen Gutschein verwenden.
MOBA - Artikel kaufen ist wie Börsen Handel. Irgendwann kommt ein Angebot, dass meinen Vorstellung entspricht und dann wird "zugeschlagen".




Zitat von Michael Knop im Beitrag #10


Hi Mario,

wenn bei neuen Gleisen - jünger als 2004 - etwas beim Auf- Abbau kaputt geht, dann macht der Anwender was grundsätzlich falsch!

Meine Gleise werden bis zu 50 mal im Jahr auf Tischen und Fussboden auf- und abgebaut, und bei den Gleisen, die aus ASA gefertigt sind (Umstellung etwa 2002/2003) sind in etwa 20 Jähriger Nutzung von rund 800 - 900 Gleisstücken/Weichen etwa 10-15 Stück ausgefallen, mit Abbrüchen an den Gleisverbindern - und da auch immer wieder neue Helfer bei unseren Aufbauten dabei sind, gehe ich von Fehlhandlungen (z.B. nach unten abknicken) und/oder "Fallobst" aus.


Das Gleis (ab der Änderung auf ASA) als Kernschrott und ähnliches zu bezeichnen, ist vollkommen an der Realität vorbei.



Viele Grüße, Michael


mfG Stephan Türk
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ab 17:30 Uhr

wg CORONA: mittlerweile sind viele Einschränkungen aufgehoben und sind nur noch Empfehlungen

http://www.mist55.de


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#13 von Michael Knop , 09.03.2022 09:44

Zitat von mobaz im Beitrag #11
Zitat von Michael Knop im Beitrag #2

Dass es bei der Bauart des Gleises eigentlich kein flexgleis geben kann, wäre auch im Vorfeld feststellbar gewesen.




Moin Michael,
das ist so nicht ganz richtig. Es gibt eine Patentbeschreibung von Märklin für ein C-Flexgleis, es wurde nur nie produziert.

Ansonsten muss ich mich hier mal anschließen und Märklin loben. Das C-Gleis ist das beste Gleis zum spielen, welches es zur Zeit in H0 gibt, auch wenn es da noch diverse Lücken im Sortiment gibt. Ich weiß, Kinder kriegen alles kaputt. Hier ist es aber wirklich nicht so leicht, wenn man sich an die Anleitung hält. Da kann man sogar rauftreten, ohne das es kaputt geht.

Schönen Gruß
Maik



Hi Maik,

ich "kenne" das Patent - aber dass was da rauskommt hat (meiner Ansicht nach) nichts mehr mit einem "unkompliziert" anzuwendenden Spielgleis zu tun.
Es ist auch kaum für Tisch- und Teppichbahning mit mehrfachem, sich immer wieder veränderten Aufbau, verwendet werden, sondern bietet nur die Optil des C-Gleis für einen festen Anlagenauffbau.

Danke für die sonstige Zustimmung!


Viele Grüße, Michael


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#14 von Thilo , 09.03.2022 12:19

Hallo,

Zitat von mboesemani im Beitrag #1
Alle ungewöhnlichen Gleislängen müssen manuell hergestellt werden. Beim Ablängen der C-Gleise springen oft die Kunststoffkanten ab.

ich picke mir mal den zitierten Teil des Eröffnungsbeitrages heraus.

Ich kürze öfters C-Gleise, nicht weil ich mit der Gleisgeometrie nicht zurechtkomme, sondern weil ich ich Module und Segmente baue, bei denen die Gleise stumpf an der Kante enden. Außerdem bin ich an einigen Stellen bewußt von der Gleisgeometrie abgewichen (aufeinander folgende schlanke Weichen ohne zusätzliche Zwischengerade).

Meine Vorgehensweise ist:
- Zuerst Verstärkung der Kleineisen rund um die vorgesehene Schnittstelle mit Uhu Strong&Safe oder Gel-Sekundenkleber.

- Und selbstverständlich vollständig aushärten lassen!

- Die Gleisprofile und das Gleisbett langsam und behutsam mit einer Bügelsäge mit Metallsägeblatt durchsägen. Alternativ kann man auch die sehr zähen Gleisprofile vorher mit dem Bohrzwerg mit Trennscheibe durchtrennen und dann Gleisbett und Mittelleiter mit der Bügelsäge bearbeiten.

Und da meine Gleise fest verlegt sind, habe ich sie auch vollständig eingeschottert.



Ansonsten sollten meine Vorschreiber (insbesondere Michael und Stefan) alles andere abgedeckt haben.

Liebe Grüße

Thilo


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zuletzt bearbeitet 09.03.2022 | Top

RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#15 von Xien16 , 09.03.2022 13:30

Hi,

ich habe als Kind ~2001 eine Anlage gebaut.
Vor drei Jahren musste ich (nachdem eine Deckenlampe auf die Anlage gefallen ist) ein Gleis tauschen - das war nicht lustig...
Am Ende blieb es nicht bei einem Gleis

Ich habe, als ich neu angefangen habe, bei gebrauchten Gleisen immer auf das Herstellungsjahr oder das >ASA< geachtet und hatte dadurch nie Probleme
Online nicht ganz einfach, beim Händler oder auf Börsen aber natürlich problemlos möglich.

Durch die tollen Anleitungen hier im Forum habe ich mich dann auch an das Kürzen der Gleise gewagt und es ist wirklich kein Hexenwerk
Hier meine eigene Anleitung - mit diesen Schritten hat es bisher immer gut geklappt.
Ich brauch nach einer längeren Pause selbst immer wieder diese Anleitung

Für den Umbau der kleinen Fleischmann-Drehscheibe habe ich an etlichen Gleisstücken sogar die Böschung schräg durchgesägt - auch hier ist nichts gebrochen:



Um die Gleise zu Kürzen spanne ich sie übrigens waagrecht in einen Schraubstock mit Kunststoff-Backen ein.
Die Gleise biegen sich dabei zwar der Länge nach komplett durch, aber nicht einmal das hat bisher gereicht ein Gleis zu zerstören


Gruß,
Janik


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#16 von mboesemani , 10.03.2022 07:09

Zitat von Thilo im Beitrag #14
eometrie abgewichen (aufeinander folgende schlanke Weichen ohne zusätzliche Zwischengerade).

Meine Vorgehensweise ist:
- Zuerst Verstärkung der Kleineisen rund um die vorgesehene Schnittstelle mit Uhu Strong&Safe oder Gel-Sekundenkleber.





Das ist eine sehr gute Idee! Danke für den Hinweis.
Ich schneide den unteren mit einer Minikreissäge (Unimat ML). Das geht ziemlich gut und vor allem gerade. Kleber würde ggf den Druck darüber hinaus besser verteilen.....


Mario


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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#17 von Nordseefischer , 10.03.2022 08:48

Hallo zusammen.
Ich habe zum Thema Bröselgleis mal eine Frage, als Trix C-Gleis-Nutzer.
Ich habe auch jede Menge Gleis aus den Jahren vor 2004 und da bröselt nichts.
Kann es sein, daß das nur die Mittelleiterherstellung betrifft?


Viele Grüße von der Küste

Thomas


 
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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#18 von Xien16 , 10.03.2022 08:54

Hi Thomas:

Zitat von Michael Knop im Beitrag #2
Die abbrechenden Verbinder und das allgemeine spröde Verhalten ist nur bei c-Gleise mit Herstellung vor 2002 vorhanden, später hergestellte Gleise sind davon nicht betroffen.

Ich denke das gilt auch beim Trix C-Gleis
Ist das Trix C-Gleis nicht erst 2005 auf den Markt gekommen? Dann müssten die Gleise von 2004 zu den ersten gehören und haben garantiert schon den besseren Kunststoff.
Quelle

Mich stört am C-Gleis aber tatsächlich auch etwas:
Die Schwellen haben von einem zum nächsten Jahr immer wieder leicht andere Brauntöne.
Zwischendurch waren sie mal wieder etwas heller, dann z.B. 2021 wieder deutlich dunkler, das wird beim Trix Gleis nicht anders sein...
Die Profile haben aber auch unterschiedliche Farben
Ich habe z.B. einige, die extrem silbern glänzen und wiederum andere, die eher grau aussehen und viel weniger glänzen - da hilft nur Rostfarbe


Gruß,
Janik


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zuletzt bearbeitet 10.03.2022 | Top

RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#19 von Nordseefischer , 10.03.2022 08:59

Ein Freund von mir ein Märklianer durch und durch hat meinem Sohn mal eine Freude machen wollen und ihm Märklin C-Gleis geschenkt.
Das ist allerdings schon beim Transport zerbrochen und ich konnte alles nur noch entsorgen.
Auffällig war, daß der Kunstoff im Gegensatz zum Trixgleis etwas dunkler war.
Bis jetzt habe ich noch kein Trixgleis mit der Farbe gesehen, deswegen vermute ich wirklich stark, daß es nur Märklingleis betrifft.


Viele Grüße von der Küste

Thomas


 
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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#20 von Michael Knop , 10.03.2022 09:38

Zitat von Nordseefischer im Beitrag #17
Hallo zusammen.
Ich habe zum Thema Bröselgleis mal eine Frage, als Trix C-Gleis-Nutzer.
Ich habe auch jede Menge Gleis aus den Jahren vor 2004 und da bröselt nichts.
Kann es sein, daß das nur die Mittelleiterherstellung betrifft?


Hi,

zuerst, die Umstellung des Kunststoffs bei C-Gleis erfolgte vor der Markteinführung des Trix-C-Gleis. Sprich, es gibt kein Trix C-Bröselgleis!

Dann, es wäre ein Wunder, wenn du Trix-C-Gleis von vor 2004 hast, denn das Gleis ist 2005 erst vorgestellt worden - mit ersten Fertigungen in 2004 um direkt zur Messe liefern zu können.


Viele Grüße, Michael


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zuletzt bearbeitet 10.03.2022 | Top

RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#21 von Nordseefischer , 10.03.2022 10:05

Hallo Michael.
Na das bestätigt ja meine Theorie.
Ich bin zur Zeit im Krankenhaus, aber das besagt Gleis aus Frühzeit habe ich aus einem Trix-Systems Startpaket.
Da waren 2 Lokomotiven dabei.
Eine Br55 und eine BR85 glaube ich.
Lang. Lang ists her.
Ich kontrolliere und photografiere mal nach meiner Rückkehr.


Viele Grüße von der Küste

Thomas


 
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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#22 von fbstr , 10.03.2022 11:15

Zitat von Xien16 im Beitrag #18
Die Schwellen
Zwischendurch waren sie mal wieder etwas heller, dann z.B. 2021 wieder deutlich dunkler, das wird beim Trix Gleis nicht anders sein...



Jupp, das kann ich bestätigen.


Gruss
Frank
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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#23 von Stephan Tuerk , 10.03.2022 18:49

Hallo Nordseefischer,

deine Startpackung 21509 kam 2007 als Neuheiten auf den Markt.

21500 - 21504 kamen 2005 als erste Packungen mit den Trix-C-Gleis auf den Markt.

Alle Gleise, die nur noch 3 Ziffern haben


Es gab schon 2003/04 Märklin-C-Gleise mit dem neuen Kunststoff, aber noch "aus" den alten Formen (24XXX). Mit einem simplen Trick kann man das hören.

Diese Gleise ans Ohr haben und "leicht" verdrehen. Geht natürlich nicht mit den kurzen Kurvengleisen.

"Knackt" es = Bröselgleis.

Vor einigen Jahren habe ich auf Börsen C-Gleis (2003/04) nach Gehör gekauft (die Händler haben verwundert angeschaut).



Es ist immer wieder interessant, dass das Thema Bröselgleis regemäßig hier diskutiert wird.




Zitat von Nordseefischer im Beitrag #21
Hallo Michael.
Na das bestätigt ja meine Theorie.
Ich bin zur Zeit im Krankenhaus, aber das besagt Gleis aus Frühzeit habe ich aus einem Trix-Systems Startpaket.
Da waren 2 Lokomotiven dabei.
Eine Br55 und eine BR85 glaube ich.
Lang. Lang ists her.
Ich kontrolliere und photografiere mal nach meiner Rückkehr.


mfG Stephan Türk
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RE: Frust mit der Wahl C-Gleis

#24 von DeMorpheus , 10.03.2022 19:19

Zitat von Nordseefischer im Beitrag #19
Auffällig war, daß der Kunstoff im Gegensatz zum Trixgleis etwas dunkler war.
Bis jetzt habe ich noch kein Trixgleis mit der Farbe gesehen, deswegen vermute ich wirklich stark, daß es nur Märklingleis betrifft.

Märklin C-Gleis ist regulär dunkler als Trix C-Gleis, da kann man so keinen Unterschied im Material draus ableiten.
Die bröselnden Märklin C-Gleise haben allerdings häufig einen ganz leichten Grünstich im Vergleich mit stabilen Artgenossen. Zuverlässiger ist aber die Hörprobe.


Viele Grüße,
Moritz

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Frust mit der Wahl C-Gleis

#25 von mboesemani , 30.03.2022 13:03

Ich möchte das Thema noch einmal kurz aufgreifen.
Als Frustthema kommt noch hinzu, das die Seitenführung des Gleiskörpers an den Übergängen nicht den Erwartungen entspricht. Dies fällt besonders auf, wenn man Verbinder einsetzt. Nur dann entspricht die Qualität denen der K-Gleise (meine K-Gleise sind 30 Jahre alt und habe nicht so holprige Übergänge).
Ich werde mit meinen gesammelten Themen auf Märklin zugehen und berichten. Auch wenn ich selbst davon nicht profitiere, so sollten die C-Gleise deutlich besser werden.


Mario


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