Gestern habe ich seit längerem mal wieder den StartUp LINT ( 36641 ) auf die Gleise gestellt und er zeigte ein merkwürdiges Verhalten. Sound und alle Lichtfunktionen funktionieren, möchte ich losfahren kommt auch der Sound dazu allerdings bewegt sich das Modell keine Zentimeter. Habe den Zug in der CS3 auf "verlorene mfx loks suchen" gefunden, ihn resettet und neu anmelden lassen und ihn gelöscht und neu anmelden lassen. Das einzige was sich geändert hat ist, dass der Triebwagen jetzt mal ein Stückchen fährt, stehen bleibt und irgendwann wieder ein Stück usw. In beide Fahrtrichtungen.
Alle anderen Modelle auf der Anlage fahren normal.
Zitat von X2000 im Beitrag #2Da wird der verbaute Billigstmotor seinen Geist aufgegeben haben. Passiert ja auch bei anderen Modellen, die diesen Motor verbaut haben. Einschicken.
Hallo Martin, Danke für deinen beitrag, meinst du nach den Jahren macht Märklin da noch was? wenn ja, sicher nur gegen harte währung. Ob es das wert ist?
bevor du an Einschicken oder gar Verschrottung denkst, solltest du überprüfen ob etwas am Motor oder im Getrieb fest sitzt und das Fahren blockiert. Öffne den Tribwagen und prüfe die Beweglichkeit an der Schwungmasse des Motors. Dann kann man weiter sehen.
OT ON: Die Stichworte "HLB", "LINT" und "Start"up haben mich dazu verleiten lassen diese Pressemeldung der HLB hier einzustellen. Warten wir also auf ein Modell eines Wasserstoffzuges der Deutsche Bahn Tochter "start" OT OFF
Hört sich nach Decoderüberlast an, Decoder überlastet, schaltet ab, nach Abkühlung wieder ein usw. Das wiederum deutet auf einen defekten Motor hin. Oder Decoder.
Am besten Motor ausbauen und testen. Idealerweise mit einem Labornetzteil mit Stromanzeige.
Alexander aus dem südlichsten Allgäu Digital mit altem Blechgleis auf dem Boden TamsMC, Booster B4, alte Digitalkisten Bekennender ATF-Öl Anwender
Zitat von bkb-ag im Beitrag #7Danke für eure Ideen.
Der Motor läuft, wie geschrieben fährt der Zug ein Stück, steht dann, wartet eine weile und fährt wieder ein Stück. Immer mal so 3 - 6 Zentimeter.
Hi,
in dem Fall UNBEDINGT nicht mehr weiterbetreiben - der defekte Motor reißt sonst auch den Dekoder mit in Grab!
Erklärung - das kurze Rollen, mit abschalten des Motors dazwischen, zeigt an, dass die Motorstromaufnahme (viele) zu hoch ist. Motordefekt, vermutlich durch einen mit Kohleabrieb verschmierten Kollektor.
Abhilfe: Motor austauschen, entweder selber oder durch Märklin (ggf. durch entsprechendes Begleitschreiben sogar auf Kulanz).
Alles gut Ich hatte auch mal so einen Fall und da war der Decoder platt, wurde vom Händler in der Werkstatt getauscht... Muss aber dazu sagen das es ein HLA war und kein wartungsfreier Motor.
Zitat von Werbelok im Beitrag #12Alles gut Ich hatte auch mal so einen Fall und da war der Decoder platt, wurde vom Händler in der Werkstatt getauscht... Muss aber dazu sagen das es ein HLA war und kein wartungsfreier Motor.
Hi,
auch in deinem Fall war mit Sicherheit der Motor der Auslöser - wenn es wie oben beschrieben war (modell fährt ein paar cm, bleibt stehen, fährt wieder ein paar cm.
Nur das der HLA gereinigt werden kann, und der Fehler am Motor dann weg ist.
Viele Grüße, Michael
PS: und deshalb auch die Warnung, nicht mehr fahren, und den Motor tauschen, um nicht den Dekoder zu beschädigen
auch ein „Kollege mit Ahnung“ wird da nichts machen können. Michael hat die Lösung doch schon beschrieben. Dem Motor sieht man nichts an. Es hilft nur: Kaufbeleg raussuchen und dem Händler oder Märklin das Modell zum Motortausch geben.
"Der Kollege mit Ahnung" hat doch etwas machen können: Es war eine simple kalte Lötstelle am Motor. Dieses Modell ist ja innen auch extrem kostengünstig aufgebaut. Ich hatte zunächst den Dekoder von der Schnittstelle abgenommen und am Prüfstand getestet. Der funktionierte einwandfrei. Dann hatte ich natürlich auch den Motor im Verdacht und wollte ihn auslöten. Dabei fiel auf, dass das grüne Kabel nur noch am "silbernen" Faden am Motor hing. Ich habe den Motor trotzdem rausgenommen. Der ist nur mit einem Klebeband in der Halterung fixiert und wird bei aufgesetztem Gehäuse von oben in dieser Halterung fixiert. Prinzipiell kann aber der Motor auch in Richtung des Befestigungssteges zum Dach verrutschen und dann klemmt die Schwungscheibe an diesem Steg und blockiert den Motor. Die Kardanwelle zum einzigen angetriebenen Drehgestell bleibt dabei aber gesteckt. Das fällt also erstmal gar nicht auf. Wenn man mal das Gehäuse abgenommen hatte (aus welchem Grund auch immer), sollte man auf den korrekten Sitz des Motors achten. Ein Verrutschen des Motors im Betrieb kann aber bei aufgesetztem Gehäuse durch die Fixierung eigentlich nicht passieren. An der Gleichstromquelle funktionierte auch der Motor. Also habe ich den Motor mit zwei neuen Anschlusskabeln und ordentlichen Lötstellen versehen und dann alles wieder zusammengebaut.
Jetzt läuft der LINT wieder.
Schönen Gruss Jörg
Markenoffener Modellspielbahner auf C-Gleis mit CS3
"Der Kollege mit Ahnung" hat doch etwas machen können: Es war eine simple kalte Lötstelle am Motor. Dieses Modell ist ja innen auch extrem kostengünstig aufgebaut. Ich hatte zunächst den Dekoder von der Schnittstelle abgenommen und am Prüfstand getestet. Der funktionierte einwandfrei. Dann hatte ich natürlich auch den Motor im Verdacht und wollte ihn auslöten. Dabei fiel auf, dass das grüne Kabel nur noch am "silbernen" Faden am Motor hing. Ich habe den Motor trotzdem rausgenommen. Der ist nur mit einem Klebeband in der Halterung fixiert und wird bei aufgesetztem Gehäuse von oben in dieser Halterung fixiert. Prinzipiell kann aber der Motor auch in Richtung des Befestigungssteges zum Dach verrutschen und dann klemmt die Schwungscheibe an diesem Steg und blockiert den Motor. Die Kardanwelle zum einzigen angetriebenen Drehgestell bleibt dabei aber gesteckt. Das fällt also erstmal gar nicht auf. Wenn man mal das Gehäuse abgenommen hatte (aus welchem Grund auch immer), sollte man auf den korrekten Sitz des Motors achten. Ein Verrutschen des Motors im Betrieb kann aber bei aufgesetztem Gehäuse durch die Fixierung eigentlich nicht passieren. An der Gleichstromquelle funktionierte auch der Motor. Also habe ich den Motor mit zwei neuen Anschlusskabeln und ordentlichen Lötstellen versehen und dann alles wieder zusammengebaut.
Jetzt läuft der LINT wieder.
Schönen Gruss Jörg
Hi Jörg,
Danke fürs Feedback - und Glück gehabt, muss man da wohl sagen.