ich beabsichtige einen Kopfbahnhof an einem Sielhafen in der Epoche II zu bauen. Im Sielhafen werden alle notwendigen Güter zur Versorgung einer norddeutschen Insel umgeschlagen. Die Gezeiten beeinflussen den Schiffsverkehr zur Insel, so dass in Stoßzeiten, im Sommer bis zu zwei Schnellzüge aus Berlin und dem Süden über Hamburg gleichzeitig ankommen. Da der Kopfbahnhof mit seinem kleinen Dorf weit von den großen Trassen entfernt liegt, müssen die Schnellzuglokomotiven vor der Rückfahrt gedreht werden.
Anbei der Gleisplan - mitten aus der Planungsphasen - bin über Anregungen, Anmerkungen dankbar!
Der Plan sieht im Moment 3 Module mit einer Länge je Modul von 125cm und 90cm Breite vor. Vermutlich mit 3 Ebenen (Hafenbecken, Gleisanlagen und etwas erhöht ein Dorf).
sieht sehr gut aus. Ein paar Anmerkungen/Fragen hätte ich noch:
1. Wenn Güter umgeschlagen werden für die Versorgung einer Insel dann sind für meinen Geschmack zu wenig Gleise eben für den Güterumschlag oder ist da noch was geplant? 2. Ich schätze zur Epoche 2 in Norddeutschland kommen als Schnellzugloks S10 in Frage? Ist dann die Drehscheibe nicht zu klein im Durchmesser? 3. Baust Du nur den Bahnhof oder kommen dann noch ein Paar Streckenmodule + Fiddleyard oder ähnliches?
Habe deinen Thread jedenfalls abonniert. Der Bahnhof trifft jedenfalls voll meinen Geschmack. Ist die Drehscheibe über das Güterschuppengleis angeschlossen? Interessant.
Moin Frank, zuerst einmal, das Thema gefällt mir. Die Marschbahn lässt grüßen. Bin gespannt auf wie es weiter geht.
Zitat von MatzeP10 im Beitrag #41. Wenn Güter umgeschlagen werden für die Versorgung einer Insel dann sind für meinen Geschmack zu wenig Gleise eben für den Güterumschlag oder ist da noch was geplant? 2. Ich schätze zur Epoche 2 in Norddeutschland kommen als Schnellzugloks S10 in Frage? Ist dann die Drehscheibe nicht zu klein im Durchmesser? 3. Baust Du nur den Bahnhof oder kommen dann noch ein Paar Streckenmodule + Fiddleyard oder ähnliches?
Zu 1.) Jo, finde ich auch etwas zu sparsam. Ist ja nicht nur der Umschlag für die Insel. Meist landen ja auch die Fischer Ihren Fang an. Bedeutet also auch Kühlwagen und Material für die Fischerboote. Da wird es mit nur einem Hafengleis etwas eng. zu 2.) Das habe ich mir auch schon gedacht. In Ep. II fuhren ja nicht nur S10 (BR17) sondern es wären auch P8 (BR38) und P10 (BR39) denkbar. Und je nach Zeitrahmen in der späten Ep. II auch noch die Einheitsloks BR 01.10 und BR03.10. Habe ich selbst auf der Marschbahn noch als Stepke in Husum live in Farbe, Geräusch und Geruch erlebt.
mein Gleisplan ist fiktiv, orientiert sich aber stark am Original. Carolinensiel, Bensersiel, Norddeich Mole oder Hoyerschleuse hatten damals auch keine üppigen Gleisanlagen für den Güterumschlag bzw. zur Versorgung der Insel. Deshalb habe ich bewusst nur zwei Gütergleise auf Seite von Binnenschiff geplant. Die Drehscheibe wird größer als dargestellt - eine 38er muss gedreht werden können. Der Schuppen soll zwei Gleise bekommen. Im ersten Schritt soll nur dieser Kopfbahnhof mit einer 90° und einen Fiddle Yard entstehen. Vielleicht später, weitere Streckenmodule.
das sieht nach einem interessanten Projekt aus. Wenig Gleise bzw. beengte Verhältnisse können ja auch sehr reizvoll sein, erhöhen sie doch den Rangieraufwand. Zwei fragende Anmerkungen dazu: Ist die Ausziehmöglichkeit vom / zum Kai nicht arg kurz? Bei dem Verkehrsbedürfnis, das Du geschildert hast, müssen vermutlich etliche Wagen zum Kai umgesetzt werden. Ist es eine bewusste Entscheidung, die Zufahrt zum Kai so herum, also vom Kopfende des Bahnhofs aus anzubinden? Mich irritiert auch die Lage der Drehscheibe, weil sie einige Sägefahrten erzwingt. Beim Vorbild hätte man versucht, das zu vermeiden.
Viele Grüße Christoph
Viele Grüße Christoph
Bekennender Marzibahner
Mein aktuelles Projekt: Spyck/Niederrhein Meine eingelagerte kleine Segmentanlage
das Ausziehgleis wird natürlich deutlich länger und verläuft parallel zur Einfahrt. Ja, dass Ladegleis - dort wo der Bockkahn liegt, habe ich bewusst so geplant. In Hoyerschleuse war es genauso, allerdings war das Ladegleis noch kürzer. Die Drehscheibe… da ist mir keine bessere Lösung als die mit der Sägezahnfahrt eingefallen - kann leider nicht länger planen, da ich den Bahnhof im Kellerraum nutzen möchte.
Hoyerschleuse und Büsum - beides am Meer - hatten ebenfalls Drehscheiben am Kopfende - sehr interessant. Blöderweise gibt es optisch und technisch keinen Lieferanten für eine Drehscheibe!
bin mal wieder beim Stöbern und somit auf deiner Seite hängengeblieben. Mit Segmenten habe ich mich bis jetzt noch gar nicht beschäftigt. Egal, dein Thema hört sich interessant an.
Ich habe da für dich einen kleinen Tipp: Gehe mal online und gebe mal TEE ein. Darunter findet sich der Treff der Modelleisenbahn aus Eckernförde. Schöne Anlage, mit Hafen und Drehscheibe. Ist echt ein Blick wert!
das klingt nach einem spannenden Betriebskonzept. Schnellzüge im kleinen Bahnhof und Nordseeluft. Ich bin sehr gespannt, wie sich Dein Projekt entwickelt. Mit welchem Gleismaterial arbeitest Du?