ich möchte erstmals mit Tillig Bettungsgleisen eine kleine H0m Testanlage aufbauen. Dabei plane ich an einer Stelle eine Weiche rechts (83820) ein. Im abzweigenden Gleis soll laut Bedienungsanleitung ein gerades Gleis G5 mit schrägem Bettungskörper (83727) angesetzt werden. Nun möchte ich allerdings möglichst sofort in der Kurve bleiben. Daher meine Frage: kann ich stattdessen auch das gebogene Passstück 83729 einsetzen?
Hallo Wolfgang, da das gebogene Gleis ebenfalls abgeschrägt ist, kannst Du auch dieses verwenden. Kommt halt am Ende darauf an, was für einen Gleisplan Du verwirklichen möchtest. Welche Fahrzeuge sollen bei Dir zum Einsatz kommen? Ich baue meinen RhB-Teil ja auch mit Tillig Bettungsgleis. Dieses ist zwar nicht ganz vorbildgerecht, da der Schwellenabstand nicht passt, aber da kann ich drüber hinweg schauen. Viele Grüße Steffen
ich will ein wenig Harzer-Schmalspurbahn realisieren. Das Problem mit dem falschen Schwellenabstand kenne und ignoriere ich . Ich bin nicht so der Nietenzähler sondern der Technik-Fummler . Der Gleisplan muss sich in eine bestehende Anblagenlücke einfügen. Daher der Wunsch, auf die zusätzlich Gerade zu verzichten. Ich werde aber auch noch mal planen, ob es mit dem geraden, abgeschrägten Gleis auch geht.
Moin Wolfgang, ja schönes Thema, die HSB. Leider tun sich die wunderschönen Tillig-HSB-Modelle mit dem hauseigenen Bettungsgleis etwas schwer, will sagen, dadurch das die Weichen ein Herzstück aus Plastik haben, bleiben sowohl die Harzbullen als auch die Dreikuppler da gerne mal stehen... Viele Grüße Steffen
Oha - das habe ich genau nicht erwartet! Noch habe ich zwar genau die von dir genannten Loks schon seit einiger Zeit aber noch keine Weichen (nur ein paar Testgeraden). Aber Weichen und weiteres Gleismaterial sind bestellt. Nun bin ich mal gespannt. Für Pufferschaltungen ist in den Loks vermutlich sehr wenig Platz. Kennst du Möglichkeiten, das Problem mindestens zu mildern?
Moin Wolfgang, ehrlicherweise nein, aber ich bin auch nicht der so versierte Bastler, der in den Loks Kondensatoren einbauen könnte... Aber ich bin schon sehr gespannt, wie es bei Dir dann tatsächlich läuft, drücke Dir die Daumen!
Moin DieTTer, danke für den Hinweis, aber bist Du Dir da sicher? Ich kenne bisher nur die DKW komplett in Metall, alle andere Weichen leider nur mit Plastik und gerade erst wieder eine Bogenweiche erworben...
ich habe gestern mein Gleismaterial bekommen: Weichen mit Herzstück aus Kunststoff! Leider fehlen mir für die ersten Tests noch ein paar Teile. Aber bald...
du hattest sehr recht mit den Problemen der Lok auf der Weiche. Und nicht nur dort. Sie hat insgesamt große Kontaktprobleme. Das liegt möglicherweise an der starken Brünierung der Räder? Ich habe sie lange laufen lassen, und nun geht es einigermaßen. Was mich aber selbst überrascht hat: ich habe Sound einbauen können! Und nun habe ich die Hoffnung, auch noch ein wenig Pufferkondensatoren "verstecken" zu können. Auf der Platine sind Anschlüsse Cap+ und Cap- herausgeführt. Ich habe bei Tillig mal nachgefragt, was man dort anschließen kann.
ich habe auch einen Harzbullen auf meiner H0m-Anlage. Wegen der schlechten Stromabnahme habe ich auch die Brünierung vorsichtig wegpoliert. Dabei ist mir aufgefallen, das bei großer seitlicher Auslenkung des Fahrwerkes (ca. Radius 330) die filigranen Radschleifer die Rückseite der Räder nicht mehr berühren. Das VORSICHTIGE Nachbiegen brachte etwas Besserung. Der eingebaute Decoder von UB quittiert aber auch jede kleinste Stromunterbrechung sofort mit Stottern und Aussetzen der Beleuchtung. Vielleicht jemand Erfahrung welcher Decoder besser geeignet ist.
wie hast du die Brünierung "wegpoliert"? Da müsste ich mich wohl mal ranmachen.
Ich habe mir gerade den Harzbullen mal angesehn. Der läuft noch nicht weil noch nicht digitalisiert. Aber so, wie ich es sehen kann, sind alle Kuppelachsen beidseitig mit Radschleifern versehen. Dass da Kontakt verloren geht, mag ich ja kaum glauben. Vielleicht muss man mal mit Zahnseide durchgehen....
habe die Lok in der Lokliege bei drehenden Rädern mit aller aller feinstem Wasserschleifpapier behandelt. Vorsicht, es dürfen keine Riefen entstehen, weil sich dort Schmutz sammelt welcher wieder zu Kontaktschwierigkeiten führt. Bitte auf eigenes Risiko.