Märklin schreibt ja bei den Loks, Vorbereitet für den Rauchsatz 7226, dieses dann auch für die neueren, digitalstromernden Loks. Jetzt wird ja gerne auch das alternative Produkt von Seuthe angeboten, die Nr. 10. Wenn man dann bei Seuthe auf der Website nachsieht, wird der 10er für 10 - 16 V angepriesen, der 11er für 16 - 22 V. Eine solche Unterscheidung macht Märklin nicht. Hat das einen Grund? Soweit ich weiß bezieht Märklin seine Rauchsätze eh bei Seuthe, ich habe ehrlich gesagt auch keinen Unterschied optisch feststellen können.
Ist das Politik von Märklin, dass der 7226 evtl. unter digitalem Strom schneller durchbrennt?
Hallo Hinnerk, der Seuthe Nr.10 und der Märklin 7226 wie der Seuthe Nr. 20 oder Märklin 72270 für die schlanken Schornsteine sind mit ihren 10-16V für Analogbahner und bei Digitalbetrieb für den Anschluss am Dekoder vom Funktionsausgang zur Dekodermasse, nicht Gleismasse, gedacht. Für den Anschluss bei Digitalbetrieb des Rauchsatzes am Dekoder vom Funktionsausgang direkt zum Gehäuse oder zur Gleismasse, auch über Relaisbetrieb bei z.B. Doppelschlot wie bei der BR53, ist die Belastung unter Anliegen der vollen Digitalspannung deutlich höher, so dass Seuthe Nr. 11 und Seuthe Nr. 24 für schlanke Schornsteine mit Belastung von 16-22V zu verwenden sind. Im Zweifelsfall würde ich den belastbareren Rauchsatz verwenden. Sollte dieser dann nur ungenügend qualmen und kein Kontaktproblem vorliegen, dann würde ich auf die 10-16V Variante zurückgreifen. Sollte der Rauchsatz zu stark qualmen, dann ist die 16-22V Variante unter Umständen besser, auch um ein Durchbrennen des Rauchsatzes zu vermeiden. Gruss Jan
Moin Jan, danke für die Antwort, wie immer hochverständlich!
Jetzt aber die Folgefrage. :-)
Woran erkenne ich denn, dass eine originale Märklinlok den Rauchsatz über den Decoder oder direkt vom Gleisstrom über ein Relais versorgt. Ich frag deshalb, weil ich eine BR 53 mit dem Doppelschlot mit den von Märklin empfohlenen 7226 Rauchsatz versorgt habe. Das Teil raucht wirklich ziemlich gut (für eine Kondenstenderlok dann sowieso sehr stark), aber Märlin empfiehlt hier den 7226 (neben der Tatsache, dass Märklin nur die 10 - 16 V Version in schlank und normal im Angebot hat.
Hallo Hinnerk, ich habe vor sehr langer Zeit eine ältere BR53 mit 5-Sterne-Antrieb digital nachgerüstet. Das war mit zwei Schloten zu viel für den gewählten Dekoder, bzw. der Funktionsausgang war überlastet, dagegen jedoch geschützt, und schaltete sich einfach ab. Mit Relais ging es, jedoch mussten dann auch die Rauchsätze angepasst werden. Bei bereits vom Werk digitalisierten Varianten mit Verstärkerschaltung kann der Dekoder zwei Rauchsätze versorgen. Dann sind das die von Märklin angebotenen, wie meist in der Anleitung empfohlen, oder entsprechend die von Seuthe mit 10-16V. Schönen Abend Jan PS: Bei Deiner BR53 würde ich einfach die mit 16-22V probieren.Raucht dann wohl weniger und kaputt gehen kann dabei nichts. Bei dann zu geringem Dampf kann vor den empfohlenen Rauchsätzen noch eine entsprechend belastbare Diode in Durchlassrichtung probiert werden, z.b. 1N4001. Diese nimmt etwas Spannung von ca. 1-1,5V.
Zitat von jkn im Beitrag #4 ... PS: Bei Deiner BR53 würde ich einfach die mit 16-22V probieren.Raucht dann wohl weniger und kaputt gehen kann dabei nichts. Bei dann zu geringem Dampf kann vor den empfohlenen Rauchsätzen noch eine entsprechend belastbare Diode in Durchlassrichtung probiert werden, z.b. 1N4001. Diese nimmt etwas Spannung von ca. 1-1,5V.
an einer (Silizium-) Diode fällt immer eine Spannung von ca 0,7V ab, egal ob es die belastbaren Typen 1N400x / 1N540x oder auch die kleinen 1N4148 / 1N4448 Typen sind. Wenn du mehrere in Reihe schaltest, dann entsprechend die Summe der Einzelspannungen.
Zitat von jkn im Beitrag #4Hallo Hinnerk, ich habe vor sehr langer Zeit eine ältere BR53 mit 5-Sterne-Antrieb digital nachgerüstet. Das war mit zwei Schloten zu viel für den gewählten Dekoder, bzw. der Funktionsausgang war überlastet, dagegen jedoch geschützt, und schaltete sich einfach ab. Mit Relais ging es, jedoch mussten dann auch die Rauchsätze angepasst werden. Bei bereits vom Werk digitalisierten Varianten mit Verstärkerschaltung kann der Dekoder zwei Rauchsätze versorgen. Dann sind das die von Märklin angebotenen, wie meist in der Anleitung empfohlen, oder entsprechend die von Seuthe mit 10-16V. Schönen Abend Jan PS: Bei Deiner BR53 würde ich einfach die mit 16-22V probieren.Raucht dann wohl weniger und kaputt gehen kann dabei nichts. Bei dann zu geringem Dampf kann vor den empfohlenen Rauchsätzen noch eine entsprechend belastbare Diode in Durchlassrichtung probiert werden, z.b. 1N4001. Diese nimmt etwas Spannung von ca. 1-1,5V.
Es könnte dann so aussehen: Nur aufpassen, dass die angewendeten AUX__ verstärkte Ausgänge sind ... und dass die Leistung des Dekoders nicht überschritten wird.