Zitat von bewoer im Beitrag #24Das Problem ist gelöst. Der Anker ist zu lang.
Hallo Rainer,
prima dass Du das Problem gefunden hast.
Du schriebst im Eingangsbeitrag auch noch: "Hier ließen sich beide Anker (sowohl 7 als auch 8 Zähne) problemlos drehen.". Das ist zwar manuell ohne den endgültigen Zusammenbau möglich, aber funktioniert dann trotzdem nur mit dem richtigen Anker.
In der 3093 wurde werksseitig normalerweise der Anker 217450 mit 8 Zähnen verbaut. Dementsprechend ist beim Umbau mit dem Motorset 60944 auch der 8-zähnige Anker 210888 zu verwenden, so wie er auf der Märklin Sammler Infoseite auch aufgeführt ist. Mit einer Achslänge von 25mm ist er auch um 1,4mm länger als der 7-zähnige; dieser hat eine Achslänge von 23,6mm.
Wenn Du noch den alten Anker hast reicht es ja, einfach dessen Zähne zu zählen und wenn möglich die Achslänge messen. Wie Volker richtig schreibt gibt es je nach Version auch LFCM Anker mit unterschiedlicher Länge (ich habe z.B. auch welche mit 27mm). Mit den von ihm genannten Passscheiben kann man das Problem am Besten lösen.
es wäre auch nicht das erste mal, dass sich ein falscher Anker in einem Umbauset befindet. Hatte dies schon zweimal gehabt. Dabei waren diese Sets alle original verpackt vom Händler gekommen und waren nicht aufgerissen angekommen bei mir. Aber man muss zugeben, dass mit so etwas nicht rechnen kann bzw. muss.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Zitat von volkerS im Beitrag #25Hallo Bernd, das Problem mit dem Anker kenne ich vom Umbau einer 3075. Anker zu lang. Scheint ein Toleranzproblem in der Fertigung zu sein. Anker aus einem anderen Set passte ohne Probleme. Versuche keine U-Scheiben sondern Passscheiben zu bekommen. gibt es in 0,1mm, 0,2mm und 0,5mm. Volker
Blog ist zwar schon etwas älter, trifft aber mein Problem: ich möchte eine Märklin BR 212 Nr. 3147 hat einen großen Scheibenkollektormotor sowie eine Märklin BR 216 Nr. 3075, großer Scheibenkollektormotor mit einem ESU Permanentmagneten und ESU LoPi5 aufrüsten. Bei beiden Lokomotiven stimmen die in der Märklin Explosionszeichnung der Lok angegebenen Nummern von Anker, Feldspule und Motorschild nicht mit den Angaben auf der ESU Homepage ein. Und ich vermutete schon, dass das nicht passt. Leider finde ich nirgends eine Zeichnung oder Angabe, wie breit die ESU Magnete 51960 bzw. 51961 sind. Hat jemand so einen Magnet zuhause und könnte mit einer Schieblehre kurz messen? Oder mir einen Link zu einer vermassten Zeichnung senden? Schon mal vielen Dank im Voraus! Gruß, Roger
p.s. ich habe schon 2 alte Märklin Loks auf HLA (ohne Kugellager)umgebaut und bin damit nicht wirklich glücklich. Die eine Lok läuft schlechter als vorher mit Delta Decoder. Deshalb jetzt Versuch mit ESU.
die V100 mit der Artikelnummer 3147 hat einen großen Scheibenkollektormotor LFCM3 (217450) und die 3075 bis Produktionseinstellung ab Werk auch. Wenn Deine 3075 einen Trommelkollektormotor hat, ist es entweder ein Hütchentausch oder bereits auf fünfpoligen "HLA" umgerüstet. Die Umrüstung auf HAMO oder HLA bringt nur dann etwas, wenn ein geeigneter Dekoder dabei ist.
Hallo Stefan-Alexander, danke für deinen Hinweis, ist ein Denk- / Schreibfehler von mir, ich habe es gerade korrigiert. Beide Loks sind im Originalzustand mit Scheibenkollektor und Magnetspulenumchalter, die 3075 habe ich 1971, die 3147 im Jahr 1987 gekauft. Bei 3075 habe ich den Motor nur von außen gemessen. Der ist deutlich kleiner als bei 3147, deshalb der Schluss, dass dass ein kleiner SK sein müsste. Vor Kauf der Motorteile zerlege ich aber eh und messe nach - dann weiß ich auch, was für Passscheiben o.ä. ich mit besorgen muss. Eigentlich wollte ich sie als 'historische' Loks gar nicht umbauen. Jetzt stehen sie seit Jahren ungenutzt im Schrank, da meine Anlage inzwischen digital ist. Das finde ich auch schade, deshalb der Digitalisierungsanlauf. Gruß, Roger
Zitat von roger im Beitrag #30Schreibfehler von mir, ich habe es gerade korrigiert.
Leider falsch:
Zitat von roger im Beitrag #28Märklin BR 216 Nr. 3075, kleiner Scheibenkollektormotor
hat es nie gegeben. Die 216 hat einen großen Scheibenkollektor.
Zitat von roger im Beitrag #28 p.s. ich habe schon 2 alte Märklin Loks auf HLA (ohne Kugellager)umgebaut und bin damit nicht wirklich glücklich. Die eine Lok läuft schlechter als vorher mit Delta Decoder. Deshalb jetzt Versuch mit ESU.
Das kann nicht am HLA liegen. Welche Decoder hast du verwendet, und wie hast du sie auf die Loks abgestimmt?
SO läuft eine HLA-216, wenn man den Decoder richtig eingestellt hat. Da kommt kein Dreipoler mit. Und selbst der Meckerschlumpf hat nix dran auszusetzen. (Vermutlich nichtmal der Obermeckerschlumpf - das ist ein "Kreischsägenmotor"... ) Dieser Decoder ist übrigens schon über 20 Jahre alt, das ist der Ur-mfx-Decoder von Märklin und ESU.
Danke für den Hinweis mit dem großen Scheibenkollektor bei 3075 Bisher umgebaute Loks haben HLA Umrüstset mit Märklin Decoder Bei der Märklin BR 221 mit HLA habe ich gar nichts umgebaut, läuft trotzdem / gerade deswegen nicht RE: Problem mit MS2: Schaltet dauernd auf "Stop" zurueck (2)
Ich bitte um Antwort auf meine eigentliche Frage, wie breit der ESU Magnet ist. Vielen Dank! Roger
SO läuft eine HLA-216, wenn man den Decoder richtig eingestellt hat. Da kommt kein Dreipoler mit.
Nichts für ungut, aber die LFCM dreipoler mit HAMO magnet laufen mindestens genauso gut und haben auch Drehmoment. Ein kompletter umbau eines Motors mit grossem Anker auf HLA ist ein Rückgang im Fahrverhalten und Wartung.
Ich hab hier eine Schachtel mit teilweise ausgeschlachteten Umbaumagnete für 3-Poler (12St.). Welche Hersteller (Märklin, Roco, Uhlenbrock, Esu) ist mir allerdings leider nicht bekannt. In Klammern die 5-Poler HLA Magnete, die ich hier auch gerade lose vor mir habe.
Zitat von Lokpaint im Beitrag #33Ein kompletter umbau eines Motors mit grossem Anker auf HLA ist ein Rückgang im Fahrverhalten und Wartung
Zumindest beim Umbau der 3075 mit HLM (die Dinger heißen schon seit ein paar Jahren Hochleistungs-Motor) sehe ich keinen Vorteil.
Bei der 3147 ist es eher ein Nachteil, da muss man für den Umbau auf HLM entweder am Rahmen rumfräsen, damit der Permanentmagnet gerade so reinpasst, oder aber den Magneten auseinandernehmen und ein Segment entfernen, damit er schmaler wird.
Der Umbau mittels ESU-Magnet ist einfacher.
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)
SO läuft eine HLA-216, wenn man den Decoder richtig eingestellt hat. Da kommt kein Dreipoler mit.
Nichts für ungut, aber die LFCM dreipoler mit HAMO magnet laufen mindestens genauso gut und haben auch Drehmoment. Ein kompletter umbau eines Motors mit grossem Anker auf HLA ist ein Rückgang im Fahrverhalten und Wartung.
Bart
Hallo Bart,
kann ich so nicht bestätigen. Habe festgestellt, dass dies mehr von der Getriebekonstellation abhängt, als wie vom Motor selbst.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Zitat von E_41 im Beitrag #36Zumindest beim Umbau der 3075 mit HLM (die Dinger heißen schon seit ein paar Jahren Hochleistungs-Motor) sehe ich keinen Vorteil.
Weje meer... aber jeder weiß, was ein HLA ist, und wir haben die Dinger in den letzten 30 Jahren so genannt. Ich sehe durchaus einen Vorteil, allein schon dadurch, daß man mit Neuteilen und nicht mit einem (im Fall der 3075 meines Papas) 50 Jahre alten Anker und Motorschild weitermacht - das bleibt dann letztlich im Auge des Betrachters.
Zitat von E_41 im Beitrag #36Bei der 3147 ist es eher ein Nachteil, da muss man für den Umbau auf HLM entweder am Rahmen rumfräsen, damit der Permanentmagnet gerade so reinpasst, oder aber den Magneten auseinandernehmen und ein Segment entfernen, damit er schmaler wird.
Das ist richtig - das artet in Arbeit aus. Da gibt es noch ein paar andere Loks.
Ich sehe das eher so als ob einer mit Gewalt das Motorschild draufgedrückt hat weil der Anker hinten nicht richtig in der Bohring war. Dann ist der Kollektor nach innen verschoben und hat sich verdreht was zum durchschmoren der Wicklungen geführt hat. Beide Anker auf dem letzten Bild sind (besser gesagt waren) gleich.
ich denk mal du bist schon am Umbau, trotzdem hab ich hier noch zwei Bilder von meinem Umbau der ähnlichen 3074, die ich seit ca. 45 Jahren besitze.
Im Gegensatz zu den Dampflokomotiven herrscht hier ja reichlich Platz im Gehäuse und die Lok eignet sich meiner Meinung nach sehr gut als "Versuchslok" für allerlei Umbauideen. Ich hatte sie zunächst mal nur digitalisiert, dann kam der Sound rein und schließlich noch eine Führerstandsbeleuchtung auf beiden Seiten. Fehlt nur noch der Abgasrauch dann wäre sie fast vergleichbar zum allerneuesten Stand am Markt Für Umbauten verwende ich zur Zeit nur ESU-Komponenten, v.a. wegen der Austauschbarkeit der Decoder, den tollen Soundfiles und des durchdachten Programmers.
Hier das Bild vom mit dem ESU-Magneten umgebauten alten Motor
Nur das Einsetzen des Magneten war etwas frickelig, aber die Mühe wert. Der Antrieb lässt dank der ESU-Decoder keine Wünsche offen, weder steuerungs- noch fahrtechnisch. Ich vermisse auch in dieser Lok keinen "HLA".
So sieht's in der Lok zur Zeit aus wie zu sehen steckt gerade ein LoPi V5 drin, wenn ich Bedarf an Sound habe stecke ich einen Loksound V5 auf die 21MTC-Platine. So macht die Lok dann richtig Spaß !
Viel Erfolg beim Umbau und zeig doch dann mal hier.
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
Zitat von E_41 im Beitrag #36 Zumindest beim Umbau der 3075 mit HLM (die Dinger heißen schon seit ein paar Jahren Hochleistungs-Motor) sehe ich keinen Vorteil. .
https://www.maerklin.de/de/produkte/details/article/60760 HLM und HLA Hochleistungsmotor ist bei Märklin der reine Motorumbau-Satz, Hochleistungsantrieb ist Motor und Decoder. Da der Motor nicht ohne Decoder funktioniert, auch nicht Wechselstrom Analog, ist die Bezeichnung HLA die logische und sinnvollere als Oberbegriff. Wenn Märklin eine Abkürzung benutzt ist das doch immer HLA. HLM ist mir noch nicht untergekommen.
Zitat von Dampfalex im Beitrag #41Für Umbauten verwende ich zur Zeit nur ESU-Komponenten, v.a. wegen der Austauschbarkeit der Decoder, den tollen Soundfiles und des durchdachten Programmers.
sei mir nicht böse, aber für mich klingt das wie aus einer Werbebroschüre abgeschrieben. Die Austauschbarkeit der Decoder liegt nicht am Hersteller, sondern an der Schnittstelle - und ob du auf die nun einen (für die Verschaltung der Lok richtig konfigurierten) Märklin-, ESU-, Zimo- oder anderen Decoder aufsteckst, ist völlig egal.
das hab ich beim Schreiben tatsächlich auch kurz gedacht. War mir aber dann egal.
Mit der Austauschbarkeit meinte ich zwischen meinen Loks, aber ja, klar geht auch ein Decoder eines anderen Herstellers. Ich werde jedoch keinen weiteren Programmer kaufen ...
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
bei mir hakt's grad zu deiner Antwort. Welches Toleranzproblem und warum brachte meine Suche per Suchfenster im Thread kein Ergebnis zu Toleranz bzw. *Toleranz* ?
Gruss, Alex
Märklin seit 1977; digital-Fahrer H0 und Spur 1; überwiegend Dampfloks, teils noch in Umrüstung auf aktuelle ESU-Komponenten. Vereinsmitglied einer historischen württembergischen Bahn.
mein Fehler. Ich bin irgendwie beim Beitrag von volkers gelandet und habe das Datum übersehen. Hintergrund meiner Antwort ist die Tatsache, dass an der Konstruktion der großen Scheibenkollektoren LFCM1 und LFCM2 Änderungen durchgeführt wurden, die die Länge der Welle um ein paar Millimeter vergrößerte. Möglicherweise ist dies auch beim achtzähnigen LFCM3 der Fall. Und eine Längenänderung bringt automatisch Einbauprobleme mit sich.
Zitat von Bimmer im Beitrag #42HLM ist mir noch nicht untergekommen.
Die Bezeichnung steht halt auf den Originalpackungen von Märklin ...
Das waren Zeiten: „Die festliche Eröffnung der nun vollendeten württembergischen Eisenbahn fand am 29. Juni statt. Morgen ¾ auf 6 Uhr ging die Locomotive „Alp“ von Heilbronn ab, überstieg das gleichnamige Gebirge und langte um 12 Uhr auf dem mit Flaggen geschmückten Bahnhof von Ulm an, wo Geschützdonner und Jubelruf sie begrüßte. Nach 20 Minuten wurde die Fahrt an den Bodensee fortgesetzt.“ (Illustrirte Zeitung, 13. Juli 1850)
Zitat von Dampfalex im Beitrag #44Mit der Austauschbarkeit meinte ich zwischen meinen Loks, aber ja, klar geht auch ein Decoder eines anderen Herstellers.
Und die Austauschbarkeit steht und fällt mit der Verwendung einer genormten Schnittstelle.
Zitat von Dampfalex im Beitrag #44Ich werde jedoch keinen weiteren Programmer kaufen ...
Was ich verstehen kann, denn die Dinger kosten ja auch Geld. Und wenn man mit einer Sorte Decoder gut klarkommt, warum wechseln?