Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#1 von Jettaheizer , 15.05.2022 14:10

Hallo Leute,

da es hier im Forum keine Kategorie zur Vorstellung gibt, mache ich das mal hier.
Mein Name ist Franz, ich bin 46 Jahre alt und besitze seit fast 40 Jahren eine Märklin Modelleisenbahn. Angefangen Weihnachten 1983 (oder 1984?) mit der klassischen Startpackung mit BR 89 mit zwei beige/roten Personenwagen, K-Gleisoval und Trafo. Ich würde euch gern die Nummer der Startpackung nennen, aber die finde ich gerade online nicht und die OVP liegt in einem Karton irgendwo auf dem Speicher. Dann war der weitere Weg auch nicht ungewöhnlich, mit den Jahren kamen Gleismaterial und Fahrzeuge dazu und irgendwann eine große Spanplatte (2,60 x 1,50 m), auf der eigentlich eine Anlage entstehen sollte.
Diese Anlage hat es allerdings nie gegeben. Bis heute habe ich noch nie eine "echte" Modellbahnanlage gebaut. Meist aus Platzgründen. Das Material dafür hätte ich, neben der Modellbahn an sich sind diverse Gebäude, Straßenfahrzeuge und Geländebaumaterial vorhanden. Naja, vielleicht, wenn ich mal in Rente bin...
Zwischenzeitlich habe ich mich viele Jahre (bis heute) mit ferngesteuertem Modellbau beschäftigt, also Flugzeuge, Schiffe, Funktionsmodelle, ...
Die Modellbahn verschwand dabei aus dem Blickfeld, war aber nie weg. Einen Teil meines rollenden Materials habe ich in zwei Displays immer im Flur an der Wand hängen.
Nun habe ich vor kurzem meine Zuneigung für die Modellbahn wiederentdeckt und möchte in der nächsten Zeit vorrangig meinen Fuhrpark prüfen und wenn nötig instand setzen. Dazu benötige ich auch eine Möglichkeit, die Fahrzeuge fahren zu lassen. Bisher mußte dafür mein Testgleis herhalten. Dieses besteht aus einem stabilen Holzbrett (ca. 1,10 x 0,10 m), auf dem ein Flexgleis 900mm befestigt ist. Dazu ein Draht als Oberleitung. Jede Schiene sowie die Oberleitung kann ich separat versorgen, so daß dieses Gleis auch für Gleichstrom-Loks nutzbar wäre.
Leider sind die Fahrmöglichkeiten mit diesem Testgleis sehr begrenzt, einen kompletten ICE (3671) bekomme ich schon nicht drauf. Somit habe ich mir überlegt, mir eine kleine, leichte Testanlage zu bauen. Landschaftsbau und Optik sind mir dabei vollkommen wumpe, es geht mir rein darum, rollendes Material adäquat testen zu können. Aufbauen möchte ich diese Anlage mit Märklin K-Gleisen, weil ich davon reichlich habe. Diese werden dann direkt ohne Gleisbett auf die Grundplatte montiert. Die Grundfläche soll nicht größer sein als etwa 1,30 x 0,9 m, das würde ich noch auf meinem Basteltisch ablegen können. Kleiner wäre mir noch lieber. Außerdem soll die Anlage so gestaltet sein, daß ich sie hochkant stehend (platzsparend) in die Ecke stellen kann.

So, und nun kommt ihr ins Spiel. Die einfachste Möglichkeit wäre natürlich das klassische Oval (wie damals in der Startpackung). Allerdings wäre mir das schon fast zu langweilig.
Deswegen jetzt die Frage an euch: was sollte eine Testanlage eurer Meinung nach unbedingt enthalten (und warum)?
Ich freue mich auf eure Anregungen!

Gruß,
Franz


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#2 von ET 65 , 15.05.2022 14:30

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #1
... da es hier im Forum keine Kategorie zur Vorstellung gibt, mache ich das mal hier. ...
Hallo Franz,

herzlich willkommen im Planungsforum. Die Vorstellung kannst Du in der Mitglieder-Galerie machen.

Was ist für Dich
Zitat von Jettaheizer im Beitrag #1
rollendes Material adäquat testen zu können
? Möchtest Du Fahrzeuge hin und her fahren? Möchtest Du die Digitalfunktionen (z.B. Sound, Kupplung) ausprobieren? Was ist mit Weichen, Signalen, etc. Soll die Testanlage auch dafür dienen?

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #1
... Deswegen jetzt die Frage an euch: was sollte eine Testanlage eurer Meinung nach unbedingt enthalten (und warum)?
Ich freue mich auf eure Anregungen! ...
Anregung: Einfach mal die Suchfunktion des Forums bemühen. Da stößt Du u.a. auf diesen Beitrag.

Ansonsten bitte etwas mehr Infos, damit auch zielgerichtet geholfen werden kann.

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#3 von fahrzeugsammler , 15.05.2022 14:53

eine testanlage sollte auf jeden fall den kleinsten radius aufweisen (wichtig für nicht einsehbare anlagenbereiche, da hier aus platzgründen diese häufig verbaut werden). fremdfabrikate schaffen diesen bisweilen nicht (obwohl angegeben). desweiteren weichen mit den verschiedenen abzweigewinkeln, ggf. dkw.
mfg
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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#4 von DR POWER , 15.05.2022 15:31

Hallo Franz
Bei deiner gewünschten Grundfläche geht doch sogar ein zweigleisiges Oval zum testen.
Der grössere der beiden Radien sollte 420 mm nicht unterschreiten, um auch Fahrzeuge testen zu können die nicht mit 360mm oder kleiner auskommen.
Die beiden Ovale kannst du noch mit Weichen miteinander verbinden um auch Weichenüberfahrten testen zu können.
Theoretisch lässt sich auch noch ne kleine Steigung in einem der Ovale unterbringen, wenn man das möchte.

Liebe Grüße Andre


>Kleine DR Anlage in H0 / Epoche 3 und 4 /
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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#5 von RichyD , 15.05.2022 17:36

Servus Franz,
nun, es wäre wirklich interessant zu erfahren, was du testen möchtest:
ob es die Züge durch Straßenbahnradien schaffen?
Willst du Elektronik testen?

Die genannte Grundfläche ist für H0 ja nicht eben groß, da geht allemal ein Oval. Zweigleisig zwar, aber ohne Spirenzien.
Plane gern zumindest eine Weiche mit Abstellgleis ein, das spart den Einsatz des Fünffingerkrans.
Als "Härtetest"-Kringel ist das sicher in Ordnung, zum Einfahren von Loks oder zur Präsentation (für andere oder für dich) taugt es jedoch weniger.

Wenn ich als Beispiel an das automatische Einmessen von Esu-Decodern denke, dann ist eine gerade Strecke von 1m (plus Lok) absolutes Minimum.

Ohne angeben zu wollen (warum auch?): mein Testoval hat eine Gleislänge von ca. 11,5m (1km in Real), bei einem Radius von 700mm. Da fahren alle mir bekannten H0-Fahrzeuge sicher herum. selbst (natürlich maßstäblich) lange Personenzüge können hier fahren, ohne dass sie nach ein paar Zentimetern gleich abbiegen müssen (was auf Spielzeugradien zutrifft, die ich aus diesem Grund zu vermeiden suche).
Weil ich nicht unendlich Platz habe, um den Trumm dauerhaft aufgebaut zu lassen, besteht es aus Segmenten, die ich mit wenigen Handgriffen trennen und verstauen kann.

Und daraus leite ich eine Idee ab, die vielleicht für dich überlegenswert sein könnte: warum nicht sich vom Oval verabschieden und eine An-der-Wand-Strecke bauen? Durch Regale hindurch, hinter/über dem Sofa, es bieten sich einige ungenutzte Stellen an.

Was dann, obwohl du es bislang ausschließst, hinzu kommen kann, wäre die Ausgestaltung der Strecke: Bahndamm und Schotter in sparsamer Minimalausführung. Das zählt für mich ebenso zum "Testen", denn es ist mir für die Ausgestaltung meiner "richtigen" Moba hilfreich...

Beste Grüße
Richy


@der bei dem die Shift-Taste klemmt: was bitte sind "Fremdfabrikate"?


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#6 von Jettaheizer , 15.05.2022 22:02

Hallo Leute,

zunächst mal vielen Dank für eure Anregungen. Ich denke, ich muß noch ein wenig mehr Input liefern. Testen will ich in erster Linie meine Lokomotiven und Triebwagen/-züge. Die meisten davon stammen noch aus der M-Gleis-Ära und sind dementsprechend rein analog unterwegs. Die einzigen beiden, die da aus der Reihe tanzen, sind eine 216 mit Delta-Decoder (die hab ich damals nicht ohne bekommen in ozeanblau/beige) und der ICE 3671, den ich letzte Woche erworben hab. Folglich ist auch kein Digitalbetrieb geplant. Auch Mehrzugbetrieb ist nicht notwendig. Vorrangig geht es mir darum, die Fahrzeuge auch mal eine Weile am Stück laufen lassen zu können, was auf einem 900mm-Gleis nicht machbar ist. Eine Lok nur ein paar cm vor und zurück fahren zu lassen, ist mir nicht aussagekräftig genug, um den Zustand beurteilen zu können, z.B. im Hinblick auf thermische Probleme infolge zu hoher Stromaufnahme. Aus diesem Grund werde ich auch ein Amperemeter vorsehen.
Die meisten meiner Fahrzeuge sind seit vielen Jahren nicht mehr auf der Schiene gewesen, ich gehe davon aus, daß einige davon mittlerweile verharzt sind. Das bedeutet, daß ich sie nach Reinigung und neuer Schmierung auch wieder "einfahren" muß. Das gleiche gilt auch für die Waggons, wobei da natürlich weniger Probleme zu erwarten sind.
Dazu wäre theoretisch ein ordinäres Oval mit 360mm-Radius schon vollkommen ausreichend. Ein Nebengleis mit Industrieradius, so wie Fred es vorgeschlagen hat, erscheint mir durchaus sinnvoll, um auch mal die Kurvengängigkeit auf engen Radien testen zu können. Weichen schaden auch nicht im Hinblick auf Richtungswechsel. Und vielleicht ein Abstellgleis mit Entkuppler, um die Kupplungen im "Alltagsbetrieb" testen zu können.
Ich denke, mit einem Doppeloval (eines der Ovale mit einer leichten Steigung) mit zusätzlichem Abstellgleis sollte ich schon ganz gut bedient sein, oder?

Gruß,
Franz


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#7 von Langsamfahrer , 15.05.2022 22:12

Hallo Franz, Mit-Leser!

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #1
... Somit habe ich mir überlegt, mir eine kleine, leichte Testanlage zu bauen. Landschaftsbau und Optik sind mir dabei vollkommen wumpe, es geht mir rein darum, rollendes Material adäquat testen zu können. Aufbauen möchte ich diese Anlage mit Märklin K-Gleisen, weil ich davon reichlich habe. Diese werden dann direkt ohne Gleisbett auf die Grundplatte montiert. Die Grundfläche soll nicht größer sein als etwa 1,30 x 0,9 m, das würde ich noch auf meinem Basteltisch ablegen können. Kleiner wäre mir noch lieber. Außerdem soll die Anlage so gestaltet sein, daß ich sie hochkant stehend (platzsparend) in die Ecke stellen kann.

So, und nun kommt ihr ins Spiel. Die einfachste Möglichkeit wäre natürlich das klassische Oval (wie damals in der Startpackung). Allerdings wäre mir das schon fast zu langweilig.
Deswegen jetzt die Frage an euch: was sollte eine Testanlage eurer Meinung nach unbedingt enthalten (und warum)? ...


"Testanlage" klingt gut, ist aber nicht eindeutig - geht es um Geschwindigkeit, Decoder-Einmessung, Bremsverhalten, Zugkraft, Verhalten bei Steigungen, ... ?

Bild entfernt (keine Rechte)
Ich habe eine solche Testanlage aus Märklin K-Gleisen, um die Fahrzeuge (besonders die umgebauten und ihre Radsätze) auf Kurven- und Weichengängigkeit zu prüfen.
Es geht also um kleine Radien (einschließlich "Industriekreis" 2210), Bogenweichen und schwierige Weichenkombinationen einschließlich S-Kurven.
Aufbau-Basis ist eine Spanplatte von 1,5 * 1,0 m, die gerade verfügbar war.

Bild entfernt (keine Rechte)
Meinen Gleisplan siehst Du im Bild, daneben ein Foto. Ich wollte möglichst viele kritische Kombinationen auf diesem Raum unterbringen, "sinnvolles" Fahren war völlig unwichtig. Die Kurven in der Acht sind der enge Industriekreis 2210, das Oval drumrum besteht aus dem Normalkreis 2221 und Bogenweichen 2268/2269 sowie dem Parallelkreis 2231 und Weichen 2262/2263.
Die Kreuzung 2259 in der Acht wird an jedem Ende durch durch 3,75° Bögen 2235 auf 30° ergänzt, so stimmen die Winkel perfekt und die Radien nahezu.
Wo das Bild nur eine dünne Linie enthält, ist ein Flexgleis im Radius 360 mm zu einer Schikane gebogen.
Die Abstellgleise rechts am Rand dienen zum einen dem Test von Ab- und Ankuppeln und zum anderen als Schikane aus rechten und linken Weichen.

Erfolgreiches Bauen und Benutzen!
Jörg


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#8 von fahrzeugsammler , 16.05.2022 00:08

@RichyD
"fremdfabrikate" sind in diesem fall alle fahrzeuge, die nicht von märklin hergestellt wurden (der threadersteller hat dieses ja in seinem eingangspost kommuniziert).


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#9 von Jettaheizer , 16.05.2022 16:24

Hallo Jörg,

ich hatte meine "Ansprüche" in meinem letzten Post ein wenig näher erläutert. Deine Anlage wäre für mich schon ziemlich optimal, allerdings kann ich die so nicht nachbauen, da ich weder Bogenweichen noch eine Kreuzung noch eine Dreiwegeweiche habe (okay, letztere müßte ja nicht zwingend sein). Standardweichen habe ich dagegen reichlich. Als ich die gekauft hab, hießen die noch 2261 R bzw 2261 L...
Aber so in der Art hatte ich mir das schon vorgestellt, um meine Fahrzeuge durch mehr oder weniger alle denkbaren Situationen fahren lassen zu können oder auch nur, um eine Lok mal eine Stunde lang Kreise (oder Achten) ziehen zu lassen.

Was die "Fremdfabrikate" angeht, betrifft das bisher nur Waggons, meine Loks und Triebwagen/-züge sind zumindest derzeit noch alle von Märklin.
Ich habe zwar in meinem Bestand auch noch ein paar Gleichstromloks, aber die waren quasi "Beifang" bzw Geschenke von Leuten, die den Unterschied zu Märklin nicht kannten.

Gruß,
Franz


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zuletzt bearbeitet 16.05.2022 | Top

RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#10 von Langsamfahrer , 16.05.2022 16:42

Hallo Franz!

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #9
Hallo Jörg,

ich hatte meine "Ansprüche" in meinem letzten Post ein wenig näher erläutert.


Ja, das kam, als ich gerade am Tippen war. Gelesen habe ich es erst danach.

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #9

Deine Anlage wäre für mich schon ziemlich optimal, allerdings kann ich die so nicht nachbauen, da ich weder Bogenweichen noch eine Kreuzung noch eine Dreiwegeweiche habe (okay, letztere müßte ja nicht zwingend sein).


Ich will Bogenweichen verbauen und im Schattenbahnhof auch den Industriekreis, darum muss ich meine Fahrzeuge auf beidem testen.
Es ist eine Acht geworden, weil ich so Kehrschleifen in beide Richtungen bekomme und der Testzug die selbe Strecke zunächst gezogen, dann geschoben befahren kann.
Geschobene Wagen haben viel mehr Probleme als gezogene, darum ist dieser Test für mich ein Muss und sollte so einfach wie möglich sein.
Ich weiß, Deine Platte ist kleiner, also müsstest Du meinen Plan mindestens anpassen - er soll ja nur eine Anregung sein. Dein Plan muss zu Deinen Zielen passen.

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #9

Standardweichen habe ich dagegen reichlich. Als ich die gekauft hab, hießen die noch 2261 R bzw 2261 L...
Aber so in der Art hatte ich mir das schon vorgestellt, um meine Fahrzeuge durch mehr oder weniger alle denkbaren Situationen fahren lassen zu können oder auch nur, um eine Lok mal eine Stunde lang Kreise (oder Achten) ziehen zu lassen.


Genau. Und diese Runde ist auch ohne Industriekreis und über "gerade" stehende Bogenweichen möglich, also ganz "sanft" ohne kritische Punkte.

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #9

Was die "Fremdfabrikate" angeht, betrifft das bisher nur Waggons, meine Loks und Triebwagen/-züge sind zumindest derzeit noch alle von Märklin.


Auch Wagen können Probleme machen, besonders wenn sie geschoben werden.

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #9

Ich habe zwar in meinem Bestand auch noch ein paar Gleichstromloks, aber die waren quasi "Beifang" bzw Geschenke von Leuten, die den Unterschied zu Märklin nicht kannten.


Auch ich habe etliche, sowohl Roco als auch Piko (alt), und die müssen getestet werden.

Viel Erfolg!
Jörg


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RE: Planung einer möglichst kleinen Testanlage - was wird benötigt?

#11 von Jettaheizer , 03.06.2022 15:03

Hallo Jörg,

ich hab jetzt am Rechner mal eine etwas einfachere Version deiner Testanlage zusammengebastelt.
Ich hatte das Glück, diese Woche bei eBay sehr günstig ein Konvolut gebrauchter K-Gleis-Weichen ergattern zu können. Dabei waren einige Bogenweichen, Standardweichen und auch eine DKW. Die Teile müssen zwar fast alle etwas "aufgemöbelt" und vor allem gereinigt werden, aber für eine Testanlage sind die allemal gut genug. Zusammen mit dem, was ich an Gleismaterial besitze, sollte ich alles nötige dafür haben.

Bild entfernt (keine Rechte)

Leider ist das Gleisplanprogramm (3D Modellbahn Studio V5) etwas ungenau, so daß ich die Simulation nicht nutzen kann, weil sich hier und da ein Versatz eingeschlichen hat. Ich hoffe aber, daß das in der Realität so paßt.

Jetzt darf natürlich jeder seine Meinung dazu äußern.

Gruß,
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#12 von ts250x , 05.06.2022 15:19

Hallo Franz,

Zitat von Jettaheizer im Beitrag #11
Leider ist das Gleisplanprogramm (3D Modellbahn Studio V5) etwas ungenau, so daß ich die Simulation nicht nutzen kann, weil sich hier und da ein Versatz eingeschlichen hat. Ich hoffe aber, daß das in der Realität so paßt.


Bei geringem Versatz kannst du die Gleise im 3D MBS "Biegen"

hier mal ein Plan der simuliert werden kann..
Bild entfernt (keine Rechte)


Gruß Rainer bleibt gesund


 
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