Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer Update 09.06.2022

#1 von Nilsson , 19.05.2022 23:17

1. Die Herausforderer

Da hier im Forum häufig nach den Unterschieden zwischen den Railjets der Anbieter Roco und Jägerndorfer gefragt wird, habe ich beschlossen einen kleinen Testbericht der beiden Modelle zu erstellen.

Der Artikel richtet sich primär an Modellbahner, welche noch keinen Railjet besitzen und eine Kaufentscheidung treffen wollen. Der Text ist neutral gehalten, da ich weder von Roco noch Jägerndorfer ein Fanboy bin. Beide Marken bringen tolle Produkte auf den Markt und bereichern meine Sammlung.





Es treten der aktuelle CD Railjet "Vindobona" von Roco gegen den aktuellen bzw. überarbeiteten ÖBB Italien Railjet der Firma Jägerndorfer an. Beide Züge werden von einer 1216 gezogen, so dass eine gute Vergleichbarkeit gegeben ist.

2. Preis

Den Roco Railjet habe ich in der Analogversion erworben, da diese gerade zu Ostern massiv heruntergesetzt war. Der Railjet der Firma Jägerndorfer kommt aus der Highend Linie, welche allerdings nur wenig mehr Features (Innenbeleuchtung und stromführende Kupplungen) mit sich bringt. Preislich sind meine gekauften Modelle also nicht ganz gerecht zu vergleichen. Ich versuche es dennoch, in dem ich bei Roco statt der Analogversion die Variante mit Sound und stromführenden Kupplungen zu Grunde lege.

Der Vindobona schlägt ab Werk mit knapp 1050,00 € zu Buche. Hierfür bekommt man den kompletten Zug inkl. Funktionsdecoder, Innenbeleuchtung und stromführenden Kupplungen. Die Lok hat den Werkssound von Roco auf einem Zimo MX Decoder.

Beim Jägerndorfer Railjet gibt es die Lok mit und ohne ESU Loksound Decoder. Mit voller Hütte in der Highend Variante und einem Lokpilot 5 FX für den Steuerwagen liegt man etwa im Bereich von 1030,00 €. Ich habe die Variante ohne Sounddecoder gewählt (was sich später als problematisch herausgestellt hat -> mehr dazu unten).

Preislich liegen beide Züge also ungefähr gleichauf. Bei Jägerndorfer sei fairerweise aber erwähnt, dass die Wagen nach einiger Zeit teilweise zu echten Kampfpreisen angeboten werden. Der ÖFB Railjet ist komplett zum Beispiel zeitweise für 450,00 € rausgeschossen worden (als Highend Version!).

3. Verpackung

Roco liefert den Vindobona in zwei Kartons mit 4 Wagen im Steuerwagen-Set und 3 Wagen im Ergänzungsset aus. Beides sind die üblichen Styroporkartons inkl. Deckel. Hinzu kommt ein Schutzumschlag aus Karton. Die Lok liegt im üblichen Karton mit schwarzem Schaumstoffeinsatz.



Der Jägerndorfer Zug ist aufgeteilt auf 3 Pakete, bei denen das Steuerwagen-Set mit 3 Wagen um 2 Ergänzungssets mit jeweils 2 Wagen erweitert wird. Auch hier ist Styropor die Verpackung der Wahl und mit einfachen Kartons umhüllt. Geschützt werden die Wagen im Karton mit einem durchsichtigen Kunststoffdeckel. Der Taurus ist in einer "Märklin ähnlichen" Blisterverpackung eingepackt.



An der Verpackung ist bei beiden Herstellern nichts zu bemängeln. Alles lässt sich einfach entnehmen und ist gut geschützt. Bei den JC Wagen finde ich es schöner, dass diese komplett mit einer Folie umhüllt sind, wogegen die Roco Wagen nur die kleinen Folien im Bereich der Radsätze haben.

4. Die Loks

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei den beiden Zugmaschinen um die Baureihen 1216.

Zunächst zur Roco Lok:



Äußeres
Die Bedruckung des Modells ist trotz Digitaldruck sehr gut gelungen und alle Details sind einwandfrei erkennbar. Der Dachgarten ist farblich unterschiedlich ausgeführt und durchaus vorbildsgerecht. Das Gesamtbild wird etwas durch die komplett glänzend silbernen Pantos gestört. Diese sind aber zumindest mit den länderspezifisch unterschiedlichen Schleifstücken.
Das Gehäuse lässt sich Roco typisch sehr einfach abnehmen.











Technik
Verbaut ist ab Werk ein Plux22 Decoder der Firma Zimo. Die Schnittstelle ist zeitgemäß und bietet die Möglichkeit viele Funktionen zu realisieren.
Der technische Funktionsumfang des Modells ist nach meinem Dafürhalten leider nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Zumindest eine Führerstandsbeleuchtung hätte es auf die Platine schaffen können (wie z.B. bei den Vectrons). Im Grunde sind nur Abblendlicht, Fernlicht, oberes Spitzenlicht und die Rückleuchten schaltbar. Der Rest ist den Soundfunktionen vorbehalten. Der Lok liegt eine spezielle Kunststoff-Kupplung für den Betrieb an den Wagen mit stromführenden Kupplungen bei. Durch den Decoder werden allerdings nur die Funktionen der Lok gesteuert (der restliche Zug bekommt seine Befehle vom Funktionsdecoder im Steuerwagen).

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Positiv überrascht hat mich die Lok von Jägerndorfer. Diese hat in der aktuellen Auflage eine umfangreiche Überarbeitung bekommen:

Äußeres
Auch bei Jägerndorfer ist die Bedruckung des Modells top. Insgesamt wirkt die Lackierung des Modells etwas matter als bei Roco, was aber nicht von Nachteil ist. Das Finish passt sich sehr gut den neuen Railjet Wagen an. Von den Details her legt Jägerndorfer zu Roco noch eine kleine Schippe drauf. Hier sind z.B. auch die Drehgestelle mit kleinen Details bedruckt. Ein tolles Detail sind ebenfalls die bis auf das Schleifstück lackierten Pantografen, welche komplett aus Metall sind. Die Abnahme des Gehäuses ist etwas schwieriger als bei Roco, da es strammer auf dem Lokkasten sitzt. Das Prinzip des Abklipsens ist aber das selbe.











Technik
Auch JC verbaut mittlerweile eine Plux22 Schnittstelle. Insgesamt ist der Aufbau der Platine und Kabelführung deutlich aufgeräumter als bei früheren Taurus Modellen. Bei der Highend Variante ist zusätzlich eine Führerstandsbeleuchtung verbaut. Für mich kam die „böse“ Überraschung, als ich einen Sounddecoder nachrüsten wollte. Es fehlt an den Aufnahmen für die Lautsprecher. Laut JC Kundenservice kann man den ESU Lautsprecher 50334 (20 x 40 mm) nachrüsten. Den Einbau habe ich unten in einem Exkurs dokumentiert. Das Klemmsystem unter der Platine ist bei Roco wesentlich kundenfreundlicher.

Fazit

Beide Loks geben sich von der Detailtiefe nicht wirklich viel. Bei Roco wirken einige Dinge etwas feiner ausgeführt, wie etwa die Scheibenwischer. Dafür punktet Jägerndorfer mit einigen zusätzlichen Details wie mehr Decals oder auch den lackierten Stromabnehmern. Kaufen kann man beide Loks ziemlich bedenkenlos. Bei JC muss man sich allerdings vorher Gedanken über die Soundfunktionen machen, da diese nicht so ohne weiteres nachrüstbar sind.

5. Die Wagen

Bei den Wagen beider Hersteller führen sich die Eindrücke fort. Auch hier ist das Finish bei beiden Zügen einwandfrei. Die JC Wagen sind wieder etwas matter und passen sehr gut zur Lok.











Der Zuglauf des Jägerndorfer Railjet ist der RJ133 Gondoliere von Wien nach Venedig.

Was bei JC leider ein klein bißchen negativ auffällt ist, dass wie bei anderen Artikeln auch (z.B. den Cityjets) die verbauten Fensterscheiben stellenweise Microkratzer aufweisen. Beim Roco Zug konnte ich von diesen bei weitem nicht so viele entdecken. Man muss aber dazu sagen, dass die Stellen wirklich nur bei direkter Betrachtung unter einer Lichtquelle auffallen. Sehr erbsenzählerische Menschen, werden an dieser Stelle wahrscheinlich ihren inneren Monk stark unterdrücken müssen.













Der auffälligste Unterschied bei den Zügen sind die Wagenübergänge. Bei Roco sind diese lückenlos und leicht beweglich, was man allerdings mit speziellen starren Kupplungen in der Analogvariante bezahlt. Dies zieht sich bis zur Lok durch, was das Kuppeln anderer Züge an die Zugmaschine nur mit Umbauaufwand möglich macht. Gleiches gilt für die Digitalkupplung, welche ebenfalls mit einem speziellen Adapter zur Lok angehängt wird.
Bei JC ist je nach Kupplung ein kleiner Abstand zwischen den Wagen, dafür kann man in der Analogversion handelsübliche Kupplungen verwenden. Die stromführenden Kupplungen der Highend Variante sind etwas schwer ineinander zu stecken, arbeiten aber einwandfrei. Bei diesen ist der Abstand zwischen den Wagen minimal, die Faltbälge sind im Gegensatz zu Roco aber nicht beweglich. Die Lok wird mit einer normalen NEM-Kupplung angehängt (bei mir Rocos Universalkupplung).





In Kurven ist es ziemlich egal, dort schwenken beide gleich weit aus. Hier ist bei Roco eventuell der kleine Nachteil vorhanden, dass die Faltbälge stellenweise etwas schräg hängen bzw. durchhängen. Hier einmal der Vergleich auf Roco Line Gebogenen der Radien 3-6 (Radius aufsteigend):

















Ebenfalls Unterschiede gibt es beim Einbau des Funktionsdecoders. Bei Roco muss man das komplette Gehäuse abnehmen und einen Funktionsdecoder mit Plux16 Schnittstelle einbauen.
Bei JC nimmt man einfach nur eine kleine Klappe im Wagenboden ab und findet eine 8-polige Schnittstelle (welche für die verbauten Funktionen auch reicht).



Die Stromabnahme des Steuerwagens haben Roco und Jägerndorfer unterschiedlich gelöst. Bei Roco erfolgt diese im Drehgestell von oben, was den Nachteil hat, dass spezielle Achsen notwendig sind (mittig isoliert). Ein Austausch mit NEM Radsätzen fällt damit weg.



Bei Jägerndorfer erfolgt die Stromabnahme auf der Innenseite der Radsätze. Das birgt zwar eher das Potential, dass die Räder quietschende Geräusche von sich geben, hat aber den Vorteil, dass ein Austausch der Radsätze problemlos möglich ist.



Beim Einschalten der Innenbeleuchtung fällt bei Jägerndorfer sofort ein weiterer positiver Aspekt auf: Die Inneneinrichtung der Wagen ist unterschiedlich farblich gestaltet. Leider sind die Sitze nicht wie beim Original grau/rot bzw. grau/grün gehalten sondern tragen die Farben des neuen Railjets (Vielen Dank an Flo_85 an dieser Stelle für die Richtigstellung). Laut JC wäre eine zweifarbige Lackierung zu teuer gewesen.





Bei Roco ist die Inneneinrichtung einfarbig gehalten.



Insgesamt kann man sagen, dass man bei Jägerndorfer auch bei den Wagen wieder mehr auf die kleinen Details geachtet hat (siehe z.B. Drehgestelle)

6. Endergebnis

Einen klaren Sieger kann ich nich küren, da beide Züge ihre Stärken und Schwächen haben. Roco bietet die bewährte Qualität, hat bei den Funktionen und kleineren Details etwas Nachholbedarf. Jägerndorfer hat in der aktuellen Variante stark an der Qualität geschraubt und bietet eine tolle Alternative.

Exkurs: Einbau Sounddecoder in die RH1216 von Jägerndorfer

Wie versprochen dokumentiere ich hier noch die Umrüstung der RH1216 von JC auf einen Sounddecoder. Wenn ihr das Modell mit Sound ab Werk gekauft habt, ist dieser Abschnitt nur indirekt interessant für euch.

Wie bereits weiter oben geschrieben ist die Umrüstung nicht ganz so einfach wie bei Roco gelöst. Für den Umbau benötigt ihr einen Sounddecoder mit Plux22 Schnittstelle (meiner ist ein ESU Loksound V5), einen ESU Lautsprecher mit der Artikelnummer 50334 und etwas Decoderlitze (Tip vom Profi: Kauft euch für die Umrüstung anderer Loks das Zuckerwürfelset von Roco und lötet dort die Litze ab).

So sieht die Lok nach dem Abnehmen des Gehäuses aus:



Das Tesaband ist übrigens ab Werk verbaut . Links vom Decoder sind auf der Platine zwei Lötfahnen (SP A und SP B) auf denen die Kabel vom Lautsprecher verlötet werden. Der Lautsprecher selber wird unter einer der Plastikabdeckungen verbaut, über welche die Kabel laufen. Hierfür das Tesaband abnehmen und die Kabel zur Seite legen:



Die Abdeckung lässt sich dann vorsichtig anklappen, hierbei aber auf die Kabel zu den Radkontakten achten. Unter der Abdeckung kommt die Schallkapsel für den Lautsprecher zum Vorschein:



Wer genau hinschaut kann an jeder Ecke einen Stehbolzen erkennen. Der Lautsprecher wird erst von der originalen Schallkapsel befreit, dann mit Litzen versehen und anschließend auf die Stehbolzen geschoben. Zur Befestigung könnte man diesen Kleben oder so wie ich einfach die Stehbolzen mit dem Lötkolben plattschmelzen (hält ebenfalls Bombe und mach JC wohl auch so). Dann noch die Litzen zur Platine führen, Abdeckung wieder festschrauben, Lautsprecherlitze auf die Platine löten und alles mit einem neuen Streifen Tesaband sichern.



Aus Ermangelung eines vernünftigen Projektes von ESU (es ist nicht mal was schlechtes verfügbar), habe ich mir eines bei Leosoundlab bestellt. Insgesamt ist der Sound mit dem großen Lautsprecher wirklich sehr gut und der Einbau ging einigermaßen einfach von der Hand, wenn man löten kann.

Exkurs: Einbau eines Sounddecoders in die RH1216 von Roco

Der Taurus konnte nun endlich auch mit einem Sounddecoder nachgerüstet werden. Das Öffnen der Lok geht wie gewohnt durch einfaches abklipsen. Es offenbart sich ein nicht ganz gewohntes Bild:



Die Aufteilung der Komponenten sieht doch etwas anders aus als bei den RH1116 Modellen. Am Auffälligsten ist zunächst der Decodersteckplatz an der Seite über dem Fahrwerk:



Aus irgendwelchen Gründen scheint die Schnittstelle auf der Hauptplatine keinen Platz mehr gefunden zu haben. Auf der linken Seite befindet sich dann noch ein Ausschnitt für einen Stromspeicher. Die nächste Frage, welche sich stellt ist: Wohin mit dem Lautsprecher? Bei den RH1116 Modellen sind hierfür Aussparungen unter der Platine vorhanden. Bei den RH1216 Modellen muss man hingegen eine zusätzliche Schallkapsel im Zubehör bestellen (kleiner Tip: Gleich mehrere einkaufen, da viele andere Modelle das gleiche System haben). Für den Kunden natürlich nervig, insbesondere bei den abartigen Versandkosten im Roco Webshop. Eine kleine Enttäuschung ist ebenfalls, dass nur 1 Zuckerwürfel installiert werden kann und nicht 2 wie bei den anderen Taurüsseln oder auch den Vectrons. Wie dem auch sei, als Lautsprecher kommt einer aus dem Doppelset von Roco in Einsatz:



Von diesem lötet man die Kabel ab und löst den Lautsprecher vorsichtig von der Schallkapsel ab. Im besten Fall bleibt das Klebepad hierbei am Lautsprecher haften. Dann kann man den Lautsprecher in die neue klippbare Schallkapsel einkleben:



Danach löst man die 4 Schrauben, welche die Hauptplatine halten und zieht diese vorsichtig grade nach oben ab. Hierbei auf den Übergang zur kleinen Schnittstellenplatine achten:





Im Anschluss wird der Lautsprecher unter die Platine geklippt. Hierbei darauf achten, dass die Kontakte des Lautsprechers auf den Lötpads unter der Platine aufliegen:



Danach wieder alles anschrauben und die Kabelführungen wieder ordnen. Im Anschluss wird der Decoder gesteckt (bei mir ein Zimo MS450):



Soundprojekte gibt es bei den Decoderherstellern keine vernünftigen für die RH1216, so dass ich in diesem Fall auf ein Projekt von Petr Smutek - Jacek Modely zurückgegriffen habe.

Hinweis:

Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen. Ich werde den Bericht mit der Zeit noch um Erfahrungswerte ergänzen. Solltet ihr etwas beitragen wollen oder habt spezielle Fragen, schreibt mich gerne an oder postet hier im Threat!


Viele Grüße aus Norddeutschland
Nils

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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#2 von Mucalex , 20.05.2022 07:08

Moin Nilsson,

du wechselst deine Railjets ja wie andere die Unterhosen

Hast du beim neuen Jägerndorfer wesentliche Verbesserungen zum alten festgestellt?
Bilde mir ein mehr Drucke auf den Drehgestellen, aber sonst...?
Finde den alten auch toll!

Servus aus Sendling!


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#3 von Nilsson , 20.05.2022 08:56

Hi Alex,

eigentlich war es auch nicht der Plan einen „normalen“ ÖBB Railjet in den Bestand zu nehmen. Aber da der Klimajet noch auf sich warten lässt, bin ich dann doch schwach geworden. Ein bisschen hat mich auch der Sebastian aus Wien heiß gemacht, da er mir von der Verbesserung der Taurus Modelle erzählt hat.

Was ich auf Anhieb an Unterschieden erkennen konnte:

- Er hat definitiv mehr Decals als der alte JC aber auch als der Roco RJ

- Die Lackierung ist etwas matter, passend zum neuen Taurus

- Gefühlt sind die Wagen etwas schwerer (anderer Kunststoff vielleicht?)

- Die unterschiedlich farbige Inneneinrichtung (zeig ich hier demnächst noch mal)


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Mucalex hat sich bedankt!
 
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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#4 von mobaz , 20.05.2022 09:16

Moin und danke für deinen Bericht. Was mir hier wieder aufgefallen ist, man kann die Pantos vernünftig einstellen, so dass sie parallel zum Gehäuse aufliegen. Man kann es aber auch lassen. Das fällt mir immer wieder auf und stört die Optik bei den ganzen mittlerweile sehr gut nachgebildeten Loks ohne wirklichen technischen Grund.
Oder die Hersteller machen solche Kleinigkeiten extra, damit wir was zum Meckern haben.
Schönen Gruß
Maik


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#5 von Flo_85 , 20.05.2022 10:22

Danke erstmal für den Vergleich.

Zitat von Nilsson im Beitrag #1
Ein tolles Detail sind ebenfalls die bis auf das Schleifstück lackierten Pantografen.


Sind die wirklich lackiert und aus Metall? Auf den Bildern wirkt es wie graues Plastik.

Zitat von Nilsson im Beitrag #1

Auch JC verbaut mittlerweile eine Plux22 Schnittstelle. Insgesamt ist der Aufbau der Platine und Kabelführung deutlich aufgeräumter als bei früheren Taurus Modellen. Bei der Highend Variante ist zusätzlich eine Führerstandsbeleuchtung verbaut. Für mich kam die „böse“ Überraschung, als ich einen Sounddecoder nachrüsten wollte. Es fehlt an den Aufnahmen für die Lautsprecher. Laut JC Kundenservice kann man einen ESU Lautsprecher in 40x20 nachrüsten. Man muss dafür aber einige der Kabel beim Einbau ablöten, da der Lautsprecher unter einer der Kunststoffabdeckungen neben der Platine platziert wird. Die Anschlüsse des Lautsprechers müssen anschließend auf die Platine gelötet werden. Das Klemmsystem unter der Platine ist bei Roco wesentlich kundenfreundlicher.



Hier ist anzumerken das die 1216 keine Eingenentwicklung von JC ist, man hat die ganze Konstruktion von der in Konkurs gegangenen Firma RailAD übernommen. Soundmodelle gab es von RailAd meines Wissens nicht und man hat offenbar die Platine nicht überarbeitet. Wäre interessant wie es in den Modellen mit Sound ab Werk gelöst ist.

Zitat von Nilsson im Beitrag #1
Die Inneneinrichtung der Wagen ist unterschiedlich farblich gestaltet! Die Sitze sind wie im original in rot gehalten.


Die Sitze im RJ sind aber nicht rot sondern in so einem grau/grün in der 2.Kl und schwarz in der ersten (mit roten Kopfstützen). Rotes Interieur ist erst für den RJ2 geplant.


Mfg aus Österreich, Flo

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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#6 von PhilippJ_YD , 20.05.2022 10:35

Danke für den Vergleich. Die zusätzlichen Drucke an den Drehgestellen des JC RJ finde ich super, in den Details gefällt mir der Roco besser. So weiß ich zumindest, dass ich den Kauf meiner Roco Garnituren auch weiterhin nicht bereuhen muss :)


Gruß, Philipp


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#7 von Nilsson , 21.05.2022 14:27

Hallo Jungs,

ich versuche mal zu antworten…

Zitat von mobaz im Beitrag #4
Moin und danke für deinen Bericht. Was mir hier wieder aufgefallen ist, man kann die Pantos vernünftig einstellen, so dass sie parallel zum Gehäuse aufliegen. Man kann es aber auch lassen. Das fällt mir immer wieder auf und stört die Optik bei den ganzen mittlerweile sehr gut nachgebildeten Loks ohne wirklichen technischen Grund.
Oder die Hersteller machen solche Kleinigkeiten extra, damit wir was zum Meckern haben.
Schönen Gruß
Maik


Die Pantos sind in der Tat etwas fragil und stehen etwas nach oben bei JC. Die von Roco sind vom Aufbau etwas stabiler, dafür dann aber halt in Hochglanz.

Zitat von Flo_85 im Beitrag #5
Danke erstmal für den Vergleich.


Bitte, sehr gerne!

Zitat von Flo_85 im Beitrag #5
Sind die wirklich lackiert und aus Metall? Auf den Bildern wirkt es wie graues Plastik.


Ich hab nach dem Auspacken dagegeggeklopft, weil ich genau das auch erst dachte. Ich würde aber sagen, dass es wirklich lackiertes Metall ist. Plastik würde sich anders anfühlen denke ich.

Zitat von Flo_85 im Beitrag #5
Hier ist anzumerken das die 1216 keine Eingenentwicklung von JC ist, man hat die ganze Konstruktion von der in Konkurs gegangenen Firma RailAD übernommen. Soundmodelle gab es von RailAd meines Wissens nicht und man hat offenbar die Platine nicht überarbeitet. Wäre interessant wie es in den Modellen mit Sound ab Werk gelöst ist.


Woher hast du die Info mit RailAd? Ich habe von RailAd mehrere 1116 auseinander gebaut und die sehen komplett anders aus (von Innen wie auch von Außen). Bei Jägerndorfer ist auch die Schallkapsel für den Lautsprecher an anderer Stelle. Die RailAds waren alle vorbereitet für Sound und man konnte die passenden Loksounds bei denen nachkaufen. Gibt sogar spezielle Projekte bei ESU für die Loks. Also wenn überhaupt hat JC nur wenig in seine 1216 übernommen würde ich sagen.
Den Testberichtnergönze ich demnächst noch mal um den Decodereinbau Part, sobald alle Teile hier sind.

Zitat von Flo_85 im Beitrag #5
Die Sitze im RJ sind aber nicht rot sondern in so einem grau/grün in der 2.Kl und schwarz in der ersten (mit roten Kopfstützen). Rotes Interieur ist erst für den RJ2 geplant.



Du hast recht, vielen Dank für den Hinweis! Hatte mich auf die Bildersuche von Google verlassen, hab aber übersehen das viele Bilder schon vom neuen stammen. Ich kann nur mutmaßen, aber denkbar wäre das JC schon die Inneneinrichtung vom neuen in die „alten“ einbaut,weil die Teile bereits da sind.


Viele Grüße aus Norddeutschland
Nils

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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#8 von Schubisurf , 23.05.2022 11:54

Moin Nils aus Norddeutschland,

danke für Deinen Vergleich der Railjets, ich war vor ein paar Tagen im MiWu und habe da den Railjet im Italien Teil gesehen, und dachte mir so, so ein Zug würde auch gut auf meiner Anlage passen.
Da ich AC-Fahrer Digital auf Märklin Gleisen bin, war die Suche nicht so einfach und von Jägerndorfer hatte ich vorher auch noch nichts gehört, aber Dein Testbericht hat mich überzeugt, dass man die Marke auch kaufen kann.
Ich werde mir mal den Railjet in der AC Variante gönnen, mal sehen wie der sich so macht. Da ich auch schon einige Roco Loks auf meiner Anlage fahren lasse und da gute Erfahrungen mit den Fahreigenschaften gesammelt habe, hoffe ich das es auch bei den Jägerndorfer gut funktioniert, vom Aussehen her finde ich den Zug schon eine Augenweide.

Danke für die Informationen,
Grüße
Thomas


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#9 von Guardian71 , 23.05.2022 12:41

Moin Nils,

vielen Dank für den ausführlichen und aussagekräftigen Vergleich der beiden Züge.


Beste Grüße,
Mark


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#10 von Nilsson , 23.05.2022 19:14

Hallo Jungs, schön das ich helfen konnte!

Den Bericht habe ich heute noch um die Wagenübergänge in Kurven und das Interieur des Vindobona ergänzt.

@Schubisurf Noch jemand aus dem echten Norden! Aus welcher Ecke von SH kommst du denn?


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#11 von Schubisurf , 23.05.2022 19:36

Moin Nils,

ich wohne in der Nähe vom Plöner See südliche Ecke :-) mitten in Ostholstein

Bei den Kurvenübergängen, auf welchem Radius sind die Fotos gemacht?

Grüße
Thomas


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#12 von Nilsson , 23.05.2022 19:58

Zitat von Schubisurf im Beitrag #11
Moin Nils,

ich wohne in der Nähe vom Plöner See südliche Ecke :-) mitten in Ostholstein

Bei den Kurvenübergängen, auf welchem Radius sind die Fotos gemacht?

Grüße
Thomas



Hi Thomas, das ist ja fast bei mir um die Ecke. Ich bin im Raum HL verortet.

Die Kurvenübergänge sind nach Radius gestaffelt. Heißt erstes Foto R3, zweites R4, drittes R5 und viertes R6.


Viele Grüße aus Norddeutschland
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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#13 von Nilsson , 24.05.2022 18:33

Update von heute: Betrachtung der Stromabnahme in den Steuerwagen.

Gehört zwar nicht zum Testbericht, sei hier aber trotzdem erwähnt:

Bei Roco habe ich in kürzester Zeit schon die zweite Reklamation. Bei der ersten Lieferung war eine abgeriebene Stelle im Lack des Steuerwagens. Das Set hat der Händler problemlos getauscht. Heute ist mir dann aufgefallen, dass das Gehäuse des Steuerwagens bereits nach einmaligem Öffnen (ich war wirklich sehr vorsichtig dabei) auf der einen Seite einen hässlichen Spalt zum Wagenkasten hat. Ich habe jetzt mal Roco direkt angeschrieben und bin gespannt auf die Reaktion. Hier das Ganze Grauen in Bildform:


Viele Grüße aus Norddeutschland
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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#14 von PhilippJ_YD , 24.05.2022 19:25

Nils, schau mal, ob du den Wagen korrekt wieder zusammen gesetzt hast. Die Konstruktion ist etwas gewöhnungsbedürftig und ich habe auch mehrere Anläufe gebraucht, bis alle Rastnasen an der richtigen Stelle waren.


Gruß, Philipp


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#15 von Little-Tommaes , 24.05.2022 19:48

So sieht es bei mir immer aus, wenn ich das Gehäuse falsch herum auf das Fahrgestell gesetzt habe. Die Rastnasen sind unterschiedlich und verschieden positioniert auf jeder Seite.


Bis bald.
Thomas


Aktuelle Anlage/Baustelle: Greywood
Zukunft ab 2025: Zentralingen
Frühere Anlage: Schluchti (Leider kann man nur 2 Links in die Signatur einfügen)

Ein Optimist macht nicht weniger Fehler als ein Pessimist, aber er hat mehr Spaß dabei


 
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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#16 von Nilsson , 24.05.2022 20:24

Jungs das ist nett gemeint, aber ich habe das Gehäuse jetzt schon 4x ab gehabt. Falsch rum schließe ich aus, da die Lampen nur auf einer Seite sind. Die Rastnasen sind auch alle komplett drin, der Abstand ist an der einzigen Stelle wo keine sind. Sobald alle komplett einrasten steht es an der Stelle ab.


Viele Grüße aus Norddeutschland
Nils

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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#17 von Nilsson , 01.06.2022 20:29

Ich habe heute den Beitrag um den Exkurs des Decodereinbaus in den JC Taurus ergänzt.

Weil die Frage per PN kam: Der RJ von Jägerndorfer hat den Zuglauf RJ133 Gondoliere von Wien nach Venedig.

Zitat von Flo_85 im Beitrag #5
Sind die wirklich lackiert und aus Metall? Auf den Bildern wirkt es wie graues Plastik.


Ich habe bei JC angefragt und die Antwort bekommen: Alles Metall!

Bei Roco habe ich auch noch mal geschaut und beim unteren hellgrauen Teil bin ich mir nicht sicher, ob das eventuell Kunststoff ist. Hier werde ich beim Hersteller noch mal anfragen.

Zitat von Flo_85 im Beitrag #5
Hier ist anzumerken das die 1216 keine Eingenentwicklung von JC ist, man hat die ganze Konstruktion von der in Konkurs gegangenen Firma RailAD übernommen. Soundmodelle gab es von RailAd meines Wissens nicht und man hat offenbar die Platine nicht überarbeitet. Wäre interessant wie es in den Modellen mit Sound ab Werk gelöst ist.


JC hat bestätigt, dass der Taurus auf den RailAd Modellen basiert. Aber doch mit etlichen Änderungen.


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#18 von Nilsson , 09.06.2022 21:39

Update von heute: Einbau des Sounddecoders in den Roco Taurus


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#19 von JoMa , 11.06.2022 08:37

Hallo Nils,

vielen Dank für den tollen Testbericht und die Ergänzungen. Der Railjet, finde ich, ist eine der schönsten Züge der Epoche VI von außen betrachtet. Drinnen saß ich leider noch nicht. Leider verkehren diese Züge nicht im Norden BaWüs, bei meiner Lieblingsfreundin im Großraum München hingegen schon. Ein echter Hingucker. Ich mag besonders das einheitlich durchkomponierte Design zwischen Lok und allen Wagen und natürlich die Farbgebung. Das wirkt viel eleganter als in Farbschemata gehaltene Einzeldesigns jedes Fahrzeugstyps.
Vom Namen her kannte ich Jägerndorfer. Nach Deinem Bericht werde ich mir diese Modelle mal genauer anschauen. Vielleicht hält so ein RJ auch bei mir bald mal Eizug.

Liebe Grüße von Stefan aus BaWü


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RE: Der ultimative Test - Railjet von Roco und Jägerndorfer

#20 von Der_Signalmeister , 11.06.2022 08:45

Über Design läßt sich bekanntlich streiten. Er wird in Teilen Österreichs nicht umsonst als Bluttampon bezeichnet. Was den Komfort angeht, große oder korpulente Personen haben nach längeren Zugstrecken orthopädische Probleme!


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