vor nicht allzu langer Zeit (2021) kam Hornby unter Arnold in der Spur N mit dem Berliner (Berlin Brigade - Royal Corps of Transport) heraus, von (über) Helmstedt - West-Berlin, und zurück.
Jetzt meine neugierige Frage: Warum gibt es das nicht in H0? Ich weiß, dass man den Briten nacheifern kann, aber ich bin nicht bewandert mit Decals und dem Selbstlackieren solcher Waggons. Meine Fragen diesbezüglich bei Hornby verblieben mit dem Verhallen dieser, bspw. Rivarossi hätte eine gute Voraussetzung dafür.
Ein Verkehrsmittel, so wie die Eisenbahn die Güter von Leipzig nach Dresden fährt, so transportiert die Sprache die Gedanken von einem Kopf zum anderen. (Wilhelm Ostwald)
m.W. waren das bei Briten und Ameriknaern ganz normale Wagen, wie sie die damalige Bundesbahn auch benutze. Vermutlich mit anderen Gattungsnummern etc. und der jeweiligen Flagge an den Wagen. Nur die Franzosen hatten eigene Wagen.
Die sollten sich doch aus den passenden Standard-Wagen mit vglw. geringem Aufwand anpassen lassen.
wenn Du Dir den Link angesehen hättest, dann wäre Dir bewusst geworden, dass die von der DB angemieteten Waggons zum Teil sehr umfangreiche Umbaumaßnahmen erfahren haben. Die Speisewagen sind sogar extra zwischen 1967 und 1970 für den Zug und den speziellen Zweck bei Wegmann bzw. Union Waggon gebaut worden. Jeder war ein Unikat und unterschied sich von den anderen Exemplaren.....
Oberflächlich könnte man vermutlich unter Verwendung von Decals einen entsprechenden Zug zusammen bekommen, nur einen anspruchsvollen Modellbahner wird man da nicht mit zufrieden stellen können. Und nicht umsonst befinden wir uns hier ja im Bereich "Vorbildgerechte Modellbahn" -
Obwohl ich mir ja auch manchmal anhören muss, dass ich es damit ab und zu eventuell ein bisschen zu genau nehme...
Hallo, die Sonderwagen wird wohl kein Grossserienhersteller vorbildgerecht anbieten.
Warum nicht amerikanisch? Da gab es bei Heris ein 4-Wagenset Epoche 4, wenn auch ein Wagen nicht 100% vorbildlich, aber immerhin. Und die Wagen tauchten auch einzeln in Ebay auf so das man sich einen längeren Zug zusammenstellen konnte. Von Ade gab es auch noch ein/zwei Epoche 4 Wagen USATC.
Aufgrund welcher Fakten können Sie mein Vorgehen beurteilen ? Bemerkenswert
ZitatOberflächlich könnte man vermutlich unter Verwendung von Decals einen entsprechenden Zug zusammen bekommen, nur einen anspruchsvollen Modellbahner wird man da nicht mit zufrieden stellen können.
Eben. 100%ige Vorbildtreue bieten die gängigen Anbieter nur selten an. Und dann auch nur, wenn sich über entsprechende Mengen auch entsprechende Absatzzahlen / Umsätze generieren lassen. Bei den benannten Waggen handelt es sich ohne Frage um einen Teil Berliner Nachkriegsgeschichte. Aber mit eben nur eingeschränkten Interessentenkreis.
Mir kommt es bei der Gestaltung meiner Modelle auf ein hohes Maß an Wiedererkennung an. Absolut 100%ige Detailtreue braucht es dafür i.d.R. nicht. Insofern würde ich mich, wenn ich den in Rede stehenden Zug nachstellen wollte, für den vorgeschlagenen Weg entscheiden.
Sollten SIe an Ihren 'Forderungen' festhalten, bleibt Ihnen vermutlich nur der Selbstbau /-umbau.
im Minitank-Programm von Roco gab es solch beflaggte Wagen. Auch gab/gibt es bei Roco immer mal wieder Wagen mit entsprechenden Zuglaufschildern ohne Beflaggung.
Aufgrund welcher Fakten können Sie mein Vorgehen beurteilen ? Bemerkenswert
Hallo Oliver,
ich wollte Dir keine Kopfschmerzen bereiten. Und mein Satz bezog sich auch nur auf Dein
Zitat von stadtbahnzug im Beitrag #2m.W. waren das bei Briten und Amerikanern ganz normale Wagen, wie sie die damalige Bundesbahn auch benutze. Vermutlich mit anderen Gattungsnummern etc. und der jeweiligen Flagge an den Wagen. Nur die Franzosen hatten eigene Wagen.
was bei diesen Wagen eben nicht zutreffend war. Sorry wenn ich Dir Unbehagen dadurch bereitet haben sollte...
Was ich eben nur deutlich machen wollte, das es eben verschiedene Herangehensweisen gibt. Jede wird halt ein Stück aufwendiger.
Ein Vergleich: Es gibt hier im Forum eine aus meiner Sicht schöne Umsetzung des Jumbos der Berliner S-Bahn. Der wurde aus einem Lima 275/475 gebaut. Das stimmt natürlich nicht ganz, denn das Original basiert auf einem 168er. Trotzdem hat das Modell einen hohen Wiedererkennungswert, weil eben die Unterschiede überschaubar - wenn auch nicht vorbildgerecht - sind.
Bezogen auf 'The Berliner' gibt es gleichfalls völlig unterschiedlich aufwendige Vorgehensweisen. Pimpen eines Standardmodells durch Anpassung der äußeren Optik, Kitbashing auf Basis eines Standardmodells (ggf. Ergänzungsteile im3D-Druck) oder völlige Neukonstruktion als 3D-Modell. Die erforderlichen Zeitaufwendung dürften sich expontiell entwickeln.
Letztlich musst Du entscheiden, welchen Weg Du gehen willst, wenn Du nicht (vermutlich vergeblich) auf ein Modell eines Großserien-Herstellers warten willst.
Ich möchte mich recht herzlich für Eure - Aller - bisherigen Teilnahme zum Thema/ Thread bedanken! Jedes Mannes/ jeder Frau seine/ ihre Zeit ist Wertschätzung von mir. Das einmal vorweg!
Aktuell kann ich mich gerade schwer konzentrieren, um vereinzelt auf Eure Antworten einzugehen, das wird sich aber schon demnächst bessern, gewiss! Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass Ihr Euch selbstständig beschwichtigen konntet, dass zeigt mir, dass ich es mit Menschen zu tun habe, die es grundsätzlich gut meinen. Ob mit mir, oder anderen.
Ein Verkehrsmittel, so wie die Eisenbahn die Güter von Leipzig nach Dresden fährt, so transportiert die Sprache die Gedanken von einem Kopf zum anderen. (Wilhelm Ostwald)