Hallo, ich finde keine passende Antwort, daher frage ich hier obwohl es bestimmt schon mal beantwortet wurde. Ich wollte gerade meine BR 103 (3054) umbauen und habe wie empfohlen den Umbausatz 60944 genommen. Ich habe schon viele Loks umgebaut, aber hier bekommen ich den Permanentmagneten einfach nicht rein. Was mache ich falsch??? Eine Hilfe wäre echt super.
Ja, das kenne ich auch. Das Problem ist das der Magnet nicht passt. Ich habe jetzt gelesen das es ältere Versionen der 3054 mit einem anderen Motor gibt. Wie bei älteren BR-01. Da braucht man einen anderen Umbausatz und der soll auch dann auch bei den älteren 103 gehen, aber welcher Umbausatz ist das dann und stimmt das? Der Magnet aus dem Satz 60944 geht jedenfalls nicht rein.
Ist es denn sicher, dass es sich bei der 103 wirklich um eine Märklin 3054 handelt? Was für ein Motor war denn drin? Der Umbausatz 60944 passt nur für Loks mit großem Scheibenkollektor-Motor, erkennbar an den runden Bürsten. Bei Loks mit Trommelkollektor-Motor passt er nicht. Als 103 113 - 7 beschriftete Loks gibt es als Märklin 3054 (mit Scheibenkollektor) und PRIMEX 3188 mit Trommelkollektor.
Meine 103 113 - 7 müßte von Märklin sein auch wenn ich sie vor Jahren mal gebraucht gekauft habe. Runde Bürsten, Märklin 3054 Karton. Ich bin gerade ratlos....
eine Ergänzung zu Dölerichs Aussage wäre noch, dass die Märklin 3354 103 113 - 7 einen DCM verbaut hatte. Hauptunterschied zur 3054 ist, dass sie keine Frontschürzen am Fahrgestell besitzt.
Am besten ein Bild vom Motor einstellen und das Leben erleichtert vieles.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
Noch eine Ergänzung zur 3354: mir ist die 3354, 103 113-7, die nur 1982/83 von Märklin angeboten wurde, nur in der der Version mit LFCM (großer Scheibenkollektor, runde Bürsten, Umschalt-Elektronik) und Frontschürzen am Fahrgestell bekannt. Meine 3354 ist jedenfalls derart ausgestattet, darüber hinaus hatte ich auch mal eine zweite 3354, die auch den LFCM hatte. Es kursieren zwar Hinweise im Internet, die 3354 hätte einen DCM verbaut; ich kenne sie aber nur mit dem LFCM. Erst die 3357, ebenfalls 103 113-7, ab 1983 hatte dann den DCM (Trommelkollektor, eckige Bürsten) und ab dann äußerlich erkennbar auch keine Schürzen mehr. Die 3054 hatte hingegen immer den LFCM, die Primex 3188 wiederum dem DCM. Soviel dazu. Ansonsten meine ich auch, dass ein Foto weiterhelfen könnte. Gruß
Die 3354 ist äußerlich gleich der 3054. Die 3357 hatte keine Schürzen mehr, dafür Einholmstromabnehmer und den Rahmen komplett in rot (ohne schwarzen Bereich).
Viele Grüße, Markus
Edit: Die Primex-3188 hatte eine andere Betriebsnummer, die insofern falsch war, als sie „in echt“ einer Lok der 5. Bauserie mit langen Führerständen gehörte (103 237).
Das ist auf jeden Fall eine 103 mit LFCM. Sorry, wenn ich frage: was für einen "Dorn" meinst Du? Soll der am neuen oder alten Magneten sein? Welche Achse ist mit "mittlerer Achse" gemeint? Gruß
Danke, jetzt verstehe ich. Im allerletzten Zweifel würde ich den Dorn am Magneten, der offenbar mit dem mittleren Treibradsatz kollidiert, einschlagen oder planschleifen. Aber vielleicht hat ein anderer eine plausibele Erklärung... Gruß
Genau. Darüber hatte ich auch schon nachgedacht, war aber irgendwie der Meinung das es auch ohne geht. Denn das Modell ist ja in der Beschreibung von dem Umbausatz mit aufgeführt. Da habe ich natürlich gedacht das geht genauso problemlos wie bei den anderen Loks die ich umgebaut habe.
Normal lässt sich die mittler Achse soweit seitlich verschieben, dass der Magnet mit dem Dorn vorbei geht und sich richtig einsetzen lässt.
Den Dorn abschleifen ist nicht die Lösung, denn der wird gebraucht um den unteren Halter vom Motorschild zu führen.
Hat die mittlere Achse einen Achsinnenabstand von 14,1 mm? Lässt sie sich verschieben oder ist die fest? Zur Not das Rad ein wenig von der Achse abziehen, so dass der Magnet vorbei geht.
Ja, ich denke, dass Jürgen da richtig liegt. Abschleifen des Dorns wäre sicherlich eine fatale Sache. Womöglich ist das Radsatzinnenmaß der mittleren Achse zu gering. Mit Sicherheit wurde dieser Umrüstsatz schon etliche Male bei einer 3054 verbaut, warum sollte das nicht an deiner 103 passen.
Hallo birdland, schau mal hier: RE: Probleme mit Märklin Hochleistungsmotor-Nachrüst-Set 60944 #1 von rocky mountaineer , 05.03.2019 17:36 Ich würde einen HAMO-Magneten in den alten Motor einsetzen und gut ist es. Gruß Wolfgang
habe mal die ET-Liste nachgeschaut und muss mich korrigieren! Dölerich und Kurt haben recht. Die 3354 besitzt einen LFCM und keinen DCM. Erkennbar an der Ersatzteilnummer der Motorbürsten aus dem ET-Blatt.
Viele Grüße Peter
Wenn Du Gott zum lachen bringen willst, schmiede Pläne!
So, noch mein Senf dazu. Lt. damaliger Aussage zu Umbauten gab es von Märklin eine Liste mit Loks, bei denen es schwierig sei, so bei 3056, 3366, 3312, 3091ff u.a.. Ich habe bisher (fast) jede Lok auf HlA umrüsten können. Notfalls die mittlere Achse ausbauen. Das geht von der Zahnradseite durch vorsichtiges Hebeln mit einem Schraubendreher. Alles keine Hexenwerk. Viel Erfolg.
Eine alte 3048 ist auch ein Kandidat, der nicht einfach ist. Aber dazu gibt es seit 30480 einen speziellen Umbausatz.
Ausbau ist nicht nötig - es reicht das Treibrad auf dem mittleren Treibachsenteil geringfügig auf der Achse zu verschieben; dann lässt sich der Polbügel problemlos einsetzen. Danach einfach das vorherige Radsatzinnenmass wieder herstellen. Hat bei meiner Lok jedenfalls anstandslos geklappt.
Falls das alte Treibgestell mit einer Federklammer gehalten wird (evtl. nur für die erste Version der E03 zutreffend, die Federklammer ist nicht im ET-Blatt eingezeichnet): Für die Fixierung des Treibgestells mit der Federklammer muss noch ein 1mm Loch am Ende des Führungszapfen am Motorschild gebohrt werden.