An Aus


Digital - aber wie?

#1 von Lordpeter , 09.06.2022 09:26

Hallo liebe Forenkollegen,

ich bin mittlerweile etwas weiter in die Detailplanung meiner Anlage eingestiegen - den Fred zur Planung für Interessierte unter: RE: Anlage Baden. Allerdings in Details nicht mehr ganz aktuell, da wurden einzelne Gleise etwas optimiert. R1-Weichen sind ziemlich out

Die Anlage soll auch immer noch in M-Gleis realisiert werden... bitte keine Glaubenskriege darüber! Von dem Zeug liegen bei mir gefühlt 2 Tonnen im Keller... ein Großteil davon unbenutzt und originalverpackt aus den 90ern, weil mir beim Ausräumen bei einer Verwandten eine komplette geplante, aber nie realisierte Großanlage in die Hände gefallen ist. Das Rollmaterial wurde leider bereits vor Jahren verscherbelt. Ich hab zwar die Umrüstung auf C-Gleis mal geplant und durchgerechnet - aber über 50.000€ nach UVP sind eine Stange Geld - und da sagt Frauchen dann "njet!"...

Aber nun zum eigentlichen Thema:
Ursprünglich wollte ich die ganze Anlage analog betreiben, mit automatisierten Schattenbahnhöfen. Auch der ältere Teil meines Rollmaterials ist immer noch analog oder delta. Allerdings habe ich auch eine MS 1 in die Finger bekommen - und so digital fahren mit mfx ist eine echt schöne Sache . Zumal da eine analoge Steuerung mit mindestens 10 Trafos auch unübersichtlich ist.

Aber wie setze ich das bestmöglich um?

Ideal wäre sicher die Steuerung mit einem PC. Allerdings hat das für mich auch den Touch, nur noch vor dem PC zu sitzen, was ich eh schon beruflich muss... bitte also nicht auch noch in meiner Freizeit! Auch wenn Features wie automatisches Abschalten von Sound im Tunnel und automatisches Bremsen sicher toll sind. Spielewelt brauche ich nicht!

Weichen- und Signalsteuerung per Zentrale finde ich recht unübersichtlich, vor allem bei vielen Weichen und Signalen. Ich möchte mir da auch keine Nummern merken müssen wie bei MM. Meine Vorstellung geht eher in Richtung Gleisbildstellpult. Ob die Weichen dann von diesem aus analog oder digital geschaltet würden, wäre erst einmal egal. Auch Fahrstrassen können im Bahnhof per Gleisbildstellpult gestellt werden - wenn auch aufwändig.

Mein momentanes Hauptaugenmerk gilt aber der richtigen Vorbereitung bei den Signalen: Analog war das ja recht einfach. Selbst das Durchfahren in Gegenrichtung bei geschlossenem Signal war einfach zu realisieren: Schaltgleis auf der "Rückseite" des Signals, das betätigt ein zeitgesteuertes Relais und überbrückt damit den Halteabschnitt. Geht das bei Digital auch?

Ich habe schon gelesen, dass man bei der Verwendung von Signalen die stromlosen Halteabschnitte mit einem Widerstand "brücken" sollte, damit die Decoder an der Zentrale angemeldet bleiben. Insbesondere bei mfx. Stimmt das generell so?

Oder verwende ich besser Bremsmodule? Und wenn ja, wo überall und wie?
- Im Hauptbahnhof an allen 4 Gleisen und in beide Richtungen - ok
- In meiner 3-gleisigen Einfahrgruppe auch - das ist ja im Prinzip auch ein Bahnhof - ok
- Bei der Nebenbahn-Ringstrecke kann ich mir das auch gut vorstellen - ok
- Braucht man Bremsmodule im Schattenbahnhof? Der Zug muss dort nicht zwangsläufig langsam bremsen, sondern einfach möglichst nahe am Signal halten.
- Rangiergleise? Dort wird eh langsam gefahren und höchstens mal eine Lok abgestellt. Gleiches gilt für die Ausfahrten vom BW.
- Wie macht man das beim Endbahnhof der Nebenstrecke? Dort sollen eigentlich nur Signaltafeln stehen und die Lok muss eh manuell umgesetzt werden. Spielbetrieb pur. Eventuell Pendelbetrieb.
- Was passiert beim Bremsmodul, wenn ein beleuchteter Zug mit mehreren Schleifern einfährt? Und diese Schleifer auch noch durch den Zug verbunden sind?

Ich möchte die Planung für die Signale möglichst vor Beginn der Anlage festlegen, nicht dass ich später wieder alles rückbauen muss. Weichen kann man ja notfalls noch unterhalb der Anlage nachverkabeln... Bremsabschnitte nicht!

Und noch eine Frage: Kann ich auf der Hauptstrecke auch analoge E-Loks einsetzen und parallel betreiben, wenn diese per Analogtrafo nur über die Oberleitung versorgt werden? Dann würden die Signale direkt die Oberleitung schalten, die Bremsmodule hingegen parallel das Gleis... oder wird das dann zu kompliziert?

Und hab ich noch irgendwas wichtiges vergessen, was man vor dem Baubeginn berücksichtigen muss?

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Lordpeter


Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020


RE: Digital - aber wie?

#2 von vikr , 09.06.2022 11:20

Hallo Lordpeter,

Zitat von Lordpeter im Beitrag #1
Und hab ich noch irgendwas wichtiges vergessen, was man vor dem Baubeginn berücksichtigen muss?

leider ja, eigentlich soviel, dass man gar nicht so richtig weiß, wo man mit den Richtigstellungen anfangen soll. Du solltest Dich vielleicht noch mal mit einem Einführungbuch, z. B. von Thorsten Mumm oder Tobias Pütz auseinandersetzen. Dabei ist nicht das M-Gleis die grundsätzliche Hürde, aber da ist dann einiges speziell, weil Du z. B. besser Stromfühler, als wie bei den inzwischen verbreiteten K- und C-Gleis üblich, Massemelder einsetzt.
Insbesondere Signale am Bahngleis werden im digitalen Betrieb eher zu stimmigen Augenweiden degradiert, vergleichbar mit dem Rauch/Dampferzeuger bei einem elektrisch betriebenem Dampflokmodell.

Und dann solltest Du vielleicht mit einem Oval und zwei Weichen oder einfach einem geraden Gleis mit einem Abzweig ein M-Gleis-Testbrett aufbauen, bevor Du Dich in die weitere Planung träumst...

Sorry, aber sonst hast Du in sechs Monaten Deinen ganzen Elan verpufft

MfG

vik


Märklin? OK! - aber richtig schön - erst mit ohne Pukos... :-)


gabli hat sich bedankt!
vikr  
vikr
Metropolitan (MET)
Beiträge: 4.475
Registriert am: 23.10.2011
Spurweite H0, N

zuletzt bearbeitet 09.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#3 von Schwanck , 09.06.2022 12:45

Moin,

im MEC rate ich inzwischen jedem davon ab, mit M-Gleisen eine Digitalsteuerung machen zu wollem.
Abgesehen davon, dass Märklin Schritt für Schritt bei Neuentwicklungen die hohen - Pizzaschneider genannten - Spurkränze kleiner macht und dann auch noch das Spurmaß vergrößert - 14,2 mm habe ich da schon gemessen - ist das M Gleis nicht mehr zeitgemäß, weil heute viel engere Herstellungs-Toleranzen gerade bei Weichen notwendig sind. Ein digitales Fahren geht ja bei diesen Einschränkungen noch, jedoch ist eine digitale Steuerung praktisch ausgeschlossen, weil die Rückmeldungen mit M Gleis nur punktuell möglich sind. Es gibt die Trennung von rechter und linker Schiene eben nur bei den Kontaktgleisen; die Schaltgleise reagiern nur auf Schleifer und das ist für eine Gleisfreimeldung zu wenig, da muss nämlich eine einzelne, stehen gebliebene Achse erkannt werden - ja es gibt den Einachser als Fahrradwagen für den Schienenbus und den Roten Pfeil. Die Weichen haben einen auf AC ausgelegten Doppelspulen-Antrieb ohne Rückmeldungsmöglichkeit - ausgenommen der akustischen.
Das gibt mit Digital nur Ärger.


Tschüss

K.F.


Schwanck  
Schwanck
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 7.735
Registriert am: 22.08.2006
Ort: OWL
Spurweite H0, 1
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 09.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#4 von volkerS , 09.06.2022 13:43

Hallo Lordpeter,
1. Digital funktioniert auch mit M-Gleis. Schließlich hat Märklin das Digitalsystem entwickelt als das M-Gleis noch hergestellt wurde, und viele Kollegen beweisen es tag täglich.
2. Rückmelder sind mit C- oder K-Gleis einfacher zu realisieren, richtig. Allerdings sollte man sich die Frage stellen wie machen das die 2L-Fahrer? Ganz einfach mit Rückmeldern die nach dem Stromfühlerprinzip funktionieren. Bei Märklin funktioniert dies genauso, da wird halt der Puko pro Rückmeldeabschnitt isoliert und über den Stromfühler geführt.
Einschränkungen beim M-Gleis:
Zurückgemeldet können nur Loks und Wagen die einen Schleifer haben. Die Geometrie der M-Gleise war mit den damaligen Loks und Wagen kompatibel, muss bei ganz aktuellen Modellen nicht gegeben sein.
Digitales Schalten der Weichen: Ich würde die M-Gleis-Weichen nur mit den Lenz LS150 Weichendecodern schalten. Dies ist der einzige Decoder der mit Wechselspannung die Magnetantriebe ansteuert. Wird ein M-Gleis Weichenantrieb mit Gleichspannung (alle anderen Decoder, auch die von Märklin) angesteuert magnetisiert sich auf Dauer die Weiche auf. Dies kann zu Schaltproblemen (Kleben der Weichenzungen) führen.
M-Gleise müssen penibel sauber sein, wie bei allen Gleisen und digitalem Fahren. Wo bei analog der Schwung ausgereicht hat um Kontaktunterbrechungen zu Überspielen steigt ein Digitaldecoder sofort aus.
Volker
Volker


Lordpeter hat sich bedankt!
volkerS  
volkerS
Metropolitan (MET)
Beiträge: 4.698
Registriert am: 14.10.2014


RE: Digital - aber wie?

#5 von Martin Lutz , 09.06.2022 14:50

Zitat von volkerS im Beitrag #4
Hallo Lordpeter,
1. Digital funktioniert auch mit M-Gleis. Schließlich hat Märklin das Digitalsystem entwickelt als das M-Gleis noch hergestellt wurde, und viele Kollegen beweisen es tag täglich.

Natürlich geht das. Wurde ja nie bestritten. Doch:

Sobald man seine Anlage mit PC steuern will oder eben mit einer Automatik, müssen fahrende Züge, die anderen steuern. Also braucht man irgend ein Rückmeldesystem. Klar gibt's Schalt- und/oder Kontaktgleise aber wenn man den Selbstbau solcher Gleise gering halten möchte, muss man diese Gleisstücke beschaffen. Zwar hat Lordpeter geschrieben, dass er haufenweise M-Gleise hat aber nicht ob und wieviel Schalt- oder Kontaktgleise darunter sind. Hier etwas selber machen ist sicher möglich, doch sehr aufwendig. Eine andere Variante wurde schon angesprochen. Rückmeldung via Stromfühlertechnik. Eben wie beim 2 Leitersystem. Unüblich aber sicher machbar.

Beim C- oder K-Gleis ist eine Rückmeldung sehr einfach zu realisieren.


Martin Lutz  
Martin Lutz
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 7.777
Registriert am: 28.04.2005


RE: Digital - aber wie?

#6 von Lordpeter , 09.06.2022 15:00

Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für die Rückmeldungen!

Also M-Gleis bleibt gesetzt. Wie gesagt... umstellen auf C-Gleis würde mindestens 50.000€ kosten und das ist schon ein Hammer. Selbst wenn man mit geschlachteten Startsets auf vielleicht noch 35.000€ käme - ist leider nicht drin. Bislang hat das auch mit allen Loks noch funktioniert - sollte es das nicht (mehr), dann gibt es halt die Lok nicht...

Einführungsbuch folgt! Ich habe bislang versucht, mich im Forum "durchzulesen", aber das ist nicht immer einfach. Und die Märklin-Literatur fokussiert natürlich nur auf Komponenten von Märklin, selbst wenn es bessere Lösungen gibt / geben sollte.

Was ich bis jetzt mitgenommen habe:
- Gleise penibel sauber halten - also viel Fahren und am besten auch noch einen Gleisreinigungswagen mit dabei - erinnert mich an die früher kommunizierten Nachteile von DC
- M-Weichen schalten ist mit den meisten Decodern eher schlecht - also Weichen stellen lieber analog. Digitalisieren eventuell dann mal später mit LS150 - klingt plausibel
- Rückmeldungen hatte ich eigentlich nur im Schattenbahnhof vorgesehen - als Gleisbesetztmeldung über die Kontaktgleise, ähnlich wie beim Bahnübergang, mit LED als Kontrollleuchte (analog)
- Sonstige Rückmeldungen wenn, dann über Stromfühler, funktioniert allerdings nicht mit Wagen. Braucht man diese Rückmeldungen ohne PC-Steuerung?
- Signale sind eher schmückendes Beiwerk - die Zugbeeinflussung erfolgt über Zentrale, Computer oder Bremsmodul. Oder doch nicht?

Damit sind erste Fragen schon einmal beantwortet. .

Wobei mein Fokus erstmal nicht auf den Rückmeldungen lag, sondern auf den Signalen, aber gut, da hätte ich sonst sicher zu kurz gedacht!

Es macht also scheinbar auch Sinn, die Anlage in möglichst viele isolierte Stromabschnitte zu unterteilen, die jeweils separat mit Spannung versorgt werden, um daran später bei Bedarf ein Rückmeldemodul anschließen zu können. Darf digital ein Schleifer solche Trennstellen überbrücken? Zwischen 2 Boosterkreisen darf er es ja nicht.

Daraus ergibt sich gleich wieder eine Frage: Wenn ich einen Personenzug mit Innenbeleuchtung, stromführenden Kupplungen und 2 Schleifen an den jeweiligen Enden habe, der von Boosterkreis 1 nach Boosterkreis 2 fährt, z.B. Orient-Express oder Rheingold, was passiert dann? Oder ein Zug mit zwei Schleifern, z.B. ein VT11.5? Die gleiche Frage stellt sich mir auch bei einem Bremsmodul, wenn der erste Wagen mit Schleifer im Bremsabschnitt steht, der letzte aber auf freier Strecke... ich nehme mal an, dann rauscht der Zug ab in den stromlosen Abschnitt?

Lordpeter / Markus


Stunde0 hat sich bedankt!
Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020


RE: Digital - aber wie?

#7 von dimitiger , 09.06.2022 16:29

Hallo Markus,

irgendwie schmeißt du alles auf einen Haufen und man muss sagen, du hast fast alles falsch verstanden. Analogbtrieb ist ein bisschen was anderes als Digitalbetrieb mit einer PC-Steuerung. Wenn du wirklich einen Digitalbetrieb mit einer PC-Steuerung machen willst, kauf Dir ein paar Bücher dazu und lese diese erst ein Mal durch oder aber auch Online-Tutorials dazu bei Youtube.

Für einen Digitalbetrieb grob geschrieben brauchst du:
1. Eine Zentralle, die von einer PC-Steuerung gesteuert werden kann (z.b. ESU ECoS).
2. Alle Gleisabschnitte / Blöcke müssen min. einen GBM haben.
3. Alle Weichen müssen einen Weichendecoder haben.
4. Alle Signale müssen einen Signaldecoder haben.
5. Alle Loks müssen einen Decoder haben.
6. PC-Steuerungsoftware

Und noch zu den Gleisen. Ich weiß nicht wie groß deine Anlage sein soll, aber 50.000 Euro nur für Gleise, das kommt mir extrem viel vor.


 
dimitiger
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 384
Registriert am: 04.10.2018
Gleise Minitrix
Spurweite N
Steuerung ESU EcoS 2 & Train Controller 9 Gold
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 09.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#8 von moppe , 09.06.2022 17:07

Zitat von dimitiger im Beitrag #7
Und noch zu den Gleisen. Ich weiß nicht wie groß deine Anlage sein soll, aber 50.000 Euro nur für Gleise, das kommt mir extrem viel vor.


50.000/40 = 1250 Schlanke Weichen.


Klaus


"Meine" Modellbahn:http://www.modelbaneeuropa.dk
Dänisches Bahnforum: http://www.baneforum.dk
PIKO C4 "Horror Gallery": http://moppe.dk/PIKOC4.html


Schwanck hat sich bedankt!
 
moppe
ICE-Sprinter
Beiträge: 7.227
Registriert am: 07.08.2011
Homepage: Link
Ort: Norddeusche halbinsel
Gleise Roco, PECO, Märklin/Trix, PIKO,
Spurweite H0, H0e, N, Z
Steuerung Z21, Lenz, MpC Gahler+Ringsmeier, Games on Track/Faller
Stromart AC, DC, Digital, Analog


RE: Digital - aber wie?

#9 von Schwanck , 09.06.2022 17:24

Moin,

den Gedanken von Klaus weter gesponnen ergibt dieses: 50.000,- €/17,77 = 2812,5 Meter C-Gleis. Diese Strecke abzulaufen benötigt ein Fußgänger im flotten Schritt ca. 20 Minuten!


Tschüss

K.F.


Schwanck  
Schwanck
Trans Europ Express (TEE)
Beiträge: 7.735
Registriert am: 22.08.2006
Ort: OWL
Spurweite H0, 1
Stromart Digital


RE: Digital - aber wie?

#10 von moppe , 09.06.2022 17:35

Zitat von Schwanck im Beitrag #9
2812,5 Meter C-Gleis.



Oder 1406 Meter Gleis und 625 Weichen.....


Klaus


"Meine" Modellbahn:http://www.modelbaneeuropa.dk
Dänisches Bahnforum: http://www.baneforum.dk
PIKO C4 "Horror Gallery": http://moppe.dk/PIKOC4.html


 
moppe
ICE-Sprinter
Beiträge: 7.227
Registriert am: 07.08.2011
Homepage: Link
Ort: Norddeusche halbinsel
Gleise Roco, PECO, Märklin/Trix, PIKO,
Spurweite H0, H0e, N, Z
Steuerung Z21, Lenz, MpC Gahler+Ringsmeier, Games on Track/Faller
Stromart AC, DC, Digital, Analog


RE: Digital - aber wie?

#11 von Lordpeter , 09.06.2022 18:14

Hallo dimitiger,

Zitat von dimitiger im Beitrag #7
Hallo Markus,

irgendwie schmeißt du alles auf einen Haufen und man muss sagen, du hast fast alles falsch verstanden. Analogbtrieb ist ein bisschen was anderes als Digitalbetrieb mit einer PC-Steuerung. Wenn du wirklich einen Digitalbetrieb mit einer PC-Steuerung machen willst, kauf Dir ein paar Bücher dazu und lese diese erst ein Mal durch oder aber auch Online-Tutorials dazu bei Youtube.


Für einen Digitalbetrieb grob geschrieben brauchst du:
1. Eine Zentralle, die von einer PC-Steuerung gesteuert werden kann (z.b. ESU ECoS).
2. Alle Gleisabschnitte / Blöcke müssen min. einen GBM haben.
3. Alle Weichen müssen einen Weichendecoder haben.
4. Alle Signale müssen einen Signaldecoder haben.
5. Alle Loks müssen einen Decoder haben.
6. PC-Steuerungsoftware

Und noch zu den Gleisen. Ich weiß nicht wie groß deine Anlage sein soll, aber 50.000 Euro nur für Gleise, das kommt mir extrem viel vor.


Hmmm... was die Gleise betrifft - ihr habt recht, da hab ich etwas durcheinander gebracht... ... gerade nochmal nachgeschaut: waren nur über 15.000€... *Ascheaufmeinhaupt*. Manchmal sollte man seine Berechnung in Excel nachschauen, bevor man etwas schreibt.

Überschlägig:
Weiche R2 24611: 25,99 € + Weichenantrieb C-Gleis 74491: 25,99 € + Weichenlaterne (1/2) 74470: 9,75€ + Weichendecoder 74462: 37,99€ macht für eine voll ausgestattete Weiche laut UVP 99,72€. Macht bei geplant 96 Weichen inklusive Bogenweichen und 3-Weg-Weichen knapp 10.000€.
Ein gerades Gleis 24188 für 3,39€ macht bei ca. 600 Gleisen 2.000€. Dazu noch Bögen und Ausgleichstücke... sind über 3.000 €. Dazu kommen noch 8 DKWs, Drehscheibe, und ein paar Kleinteile... damit in Summe etwas über 15.000€...

Fakt ist aber, es wären auch bei guten Rabatten mindestens ca. 12.000 € notwendig... das andere Gleis ist mehr als genug da!

Und ja, das mit dem Buch mache ich auch noch. Hab nur gerade keines zur Hand und war am Planen, daher auch die spontanen Fragen.

Allerdings muss ich auch deutliche Kritik an Euch zurückgeben:
Ich wundere mich schon etwas darüber, wie meine Fragen gekonnt ignoriert wurden. Aus meiner Eröffnung geht klar hervor: Ich möchte ja gerade keine PC-Steuerung! Und auch nicht an einer Zentrale irgendwelche Nummern für Weichen eingeben müssen, um diese dann zu schalten!

Ich möchte aber gerne Züge - zumindest im sichtbaren Bereich auf Hauptstrecken - langsam an den Signalen anhalten lassen. Was mit Digital wohl geht. Der Rest wäre Bonus. Und parallel mir die Möglichkeit erhalten, eventuell E-Loks ohne Decoder über die Oberleitung auch konventionell fahren zu können...

Gleichzeitig möchte ich mir aber auch nicht die Möglichkeit verbauen, die Weichen nachträglich zu digitalisieren - was bei M-Gleis geht, wenn man später dann die Weichendecoder unter die Anlage setzt und umverdrahtet. Beim C-Gleis müsste ich aber wohl direkt die Weichendecoder mitverbauen. Daher wäre vorerst ein (analoges) Gleisbildstellpult erste Wahl, später dann zusammen mit den Weichen digitalisierbar... nur bei Signalen muss ich mich da wohl wegen der Verdrahtung sofort entscheiden - soweit mein Wissensstand.

Vom vollautomatisierten Betrieb war nie die Rede!

Wie realisiere ich das am Besten? Und was muss ich beachten, wenn ich genannte Züge mit Innenbeleuchtung habe und es über die Beleuchtung zu einer Verbindung einzelner Abschnitte kommt?

Bei dieser Ausgangslage sind die oben genannten Punkte 1-6 leider völlig pillepalle und haben mit meiner Frage nix zu tun! Und dann noch zu lesen, dass man nichts verstanden hat... passt wie Faust auf Auge und ist diesem ansonsten sehr hilfreichen Forum nicht würdig!

Trotzdem schönen Abend!
Markus


Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020


RE: Digital - aber wie?

#12 von Janus , 09.06.2022 18:40

Eine Verständnisfrage von mir: Es wird oft von "Rückmeldung via Stromfühlertechnik" gesprochen. Wie das technisch funktioniert ist mir klar.
Aber da kann doch nur eine Lok, die einen Schleifer und Stromverbrauch hat, etwas zurückmelden.
Da können also 20 Waggons auf dem Gleis stehen und ich bekomme "Frei" gemeldet!

Wo ist da der Sinn? Oder habe ich etwas übersehen?

Danke für die Aufklärung
Jan


Janus  
Janus
InterRegio (IR)
Beiträge: 193
Registriert am: 16.10.2021
Ort: Rosenheim
Spurweite H0
Stromart AC, Digital


RE: Digital - aber wie?

#13 von LuciMain , 09.06.2022 18:50

Zitat von Janus im Beitrag #12
Eine Verständnisfrage von mir: Es wird oft von "Rückmeldung via Stromfühlertechnik" gesprochen. Wie das technisch funktioniert ist mir klar.
Aber da kann doch nur eine Lok, die einen Schleifer und Stromverbrauch hat, etwas zurückmelden.
Da können also 20 Waggons auf dem Gleis stehen und ich bekomme "Frei" gemeldet!

Wo ist da der Sinn? Oder habe ich etwas übersehen?

Danke für die Aufklärung
Jan

Das ist tatsächlich so, dass nur Loks bzw Wagen mit schleifer zurückgemeldet werden. Bei zweileiter können auch Wagen zurückgemeldet werden, wenn die isolierten Achsen mit einem hohen Widerstand überbrückt werden....

Grüsse Lucius


==========================
Meine modellbahnerischen Aktivitäten findet Ihr HIER


 
LuciMain
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 369
Registriert am: 03.11.2019
Ort: Zürich CH
Gleise C-Gleis
Spurweite H0
Steuerung z21 mit App für Digital | Märklin Trafos für Analog
Stromart AC, Digital, Analog


RE: Digital - aber wie?

#14 von dimitiger , 09.06.2022 19:36

Ein Weichendecoder kann bis zu 8 Weichen steuern. Somit stimmt deine Rechnung wieder nicht.


 
dimitiger
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 384
Registriert am: 04.10.2018
Gleise Minitrix
Spurweite N
Steuerung ESU EcoS 2 & Train Controller 9 Gold
Stromart Digital


RE: Digital - aber wie?

#15 von Unimog , 09.06.2022 20:03

Du kannst zum Schalten der Weichen den Decoder m83 (Artikelnummer 60832) nehmen. Der m83 kann 4 Weichen schalten. Du kannst ihn auch nachträglich einbauen. Du musst dann nur sofort Weichenlaternen und Weichenantrieb einbauen (sonst musst Du die Weichen wieder ausbauen).
Zum Bremsen bietet sich das Bremsmodul 72442 nehmen.
Für die Rückmeldung würde ich die Rückmeldemodule 60881 (60883) nehmen. Sie registrieren auch Anhänger.
Zur Steuerung könnte man die CS3 nehmen, da braucht man sich keine Adressen u merken.
Wenn Du viele M-Gleise hast, würde ich vielleicht sogar das Übergangsgleis vom M-Gleis zum C-Gleis nehmen (zum Beispiel M-Gleis im Schattenbahnhof und C-Gleis im sichtbaren Bereich). Der Decoder m83 kann auch die Weichen vom M-Gleis schalten.


Lordpeter hat sich bedankt!
 
Unimog
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 41
Registriert am: 21.10.2021
Ort: 25845 Nordstrand
Gleise C-Gleis
Spurweite H0
Steuerung CS 3
Stromart AC, Digital


RE: Digital - aber wie?

#16 von volkerS , 09.06.2022 20:05

Hallo Lordpeter,
eine "vollausgestattete" Weiche kostet 63,--€. Vergiss UVP. Nimmst du statt der Einbaudecoder einen m83, der kann 4 Weichen, dann bist du bei 50,--€ pro Weiche.
Volker


Lordpeter hat sich bedankt!
volkerS  
volkerS
Metropolitan (MET)
Beiträge: 4.698
Registriert am: 14.10.2014


RE: Digital - aber wie?

#17 von supermoee , 09.06.2022 20:13

Hallo

brauchst du in Schattenbahnhöfen auch Weichenlaternen?
Für stationäre Anlagen sind Einbaudekoder der völlig falsche Ansatz. Es gibt Mehrfachdekoder wie z.B. Märklin 60832. Der kostet pro Weiche < 10 Euro. Fremddekoder können auch billiger sein.

Vergiss nicht. Die Weichendekoder brauchst du auch für dein M Gleis Material, daher kannst du die für dein Vergleich auch gleich rausrechnen.

Vergiss UVP

Gruss

Stephan


MM freie Zone, während DCC sich bei der Steuerung von Loks immer breiter macht. Sonst mfx.


Lordpeter hat sich bedankt!
supermoee  
supermoee
Gleiswarze
Beiträge: 11.940
Registriert am: 02.06.2006
Gleise Maerklin K Gleise
Spurweite H0
Steuerung Maerklin CS3 2.4.0
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 09.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#18 von Lordpeter , 09.06.2022 20:27

Zitat von Unimog im Beitrag #15
Du kannst zum Schalten der Weichen den Decoder m83 (Artikelnummer 60832) nehmen. Der m83 kann 4 Weichen schalten. Du kannst ihn auch nachträglich einbauen. Du musst dann nur sofort Weichenlaternen und Weichenantrieb einbauen (sonst musst Du die Weichen wieder ausbauen).
Zum Bremsen bietet sich das Bremsmodul 72442 nehmen.
Für die Rückmeldung würde ich die Rückmeldemodule 60881 (60883) nehmen. Sie registrieren auch Anhänger.
Zur Steuerung könnte man die CS3 nehmen, da braucht man sich keine Adressen u merken.
Wenn Du viele M-Gleise hast, würde ich vielleicht sogar das Übergangsgleis vom M-Gleis zum C-Gleis nehmen (zum Beispiel M-Gleis im Schattenbahnhof und C-Gleis im sichtbaren Bereich). Der Decoder m83 kann auch die Weichen vom M-Gleis schalten.


Danke für die Antwort!

War mit so nicht klar, da von Märklin für die Weichen auf den Einbaudecoder verwiesen wird... könnte ja sein, dass der m83 nicht für C-Gleis-Weichen geeignet ist

@dimitiger:
So sieht eine informative Antwort aus, die versucht, dem Fragesteller zu helfen. Nicht so ein inhaltsleeres Gebrabbel wie Deines...


Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020


RE: Digital - aber wie?

#19 von Lordpeter , 09.06.2022 20:40

Zitat von supermoee im Beitrag #17
Hallo

brauchst du in Schattenbahnhöfen auch Weichenlaternen?
Für stationäre Anlagen sind Einbaudekoder der völlig falsche Ansatz. Es gibt Mehrfachdekoder wie z.B. Märklin 60832. Der kostet pro Weiche < 10 Euro. Fremddekoder können auch billiger sein.

Vergiss nicht. Die Weichendekoder brauchst du auch für dein M Gleis Material, daher kannst du die für dein Vergleich auch gleich rausrechnen.

Vergiss UVP

Gruss

Stephan


Hallo Stephan,

ja danke! Ich war leider der irrigen Meinung, dass es zwingend der Einbaudecoder sein muss... dann kann ich den Decoder tatsächlich erstmal rausrechnen. Müsste ich zwingend den Einbaudecoder nehmen, kann/darf ich ihn leider nicht rausrechnen, da ich den Decoder dann nicht erst später bei Bedarf (und neuem Geld) nachrüsten könnte...

Danke und Gruß
Markus

BTW: Hat irgendjemand von Euch noch eine Antwort zu meinem eigentlichen Signalthema?

Die Rangliste nach Wichtigkeit im Endausbau für mich:
1.) Digital fahren
2.) Digital bremsen an Signalen, daher
10.) Digital schalten
100.) Rückmeldung und Automatisierung
10000.) Vollautomatische PC-Steuerung...


Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020


RE: Digital - aber wie?

#20 von dimitiger , 09.06.2022 20:47

Zitat von Lordpeter im Beitrag #19
Zitat von supermoee im Beitrag #17
Hallo

brauchst du in Schattenbahnhöfen auch Weichenlaternen?
Für stationäre Anlagen sind Einbaudekoder der völlig falsche Ansatz. Es gibt Mehrfachdekoder wie z.B. Märklin 60832. Der kostet pro Weiche < 10 Euro. Fremddekoder können auch billiger sein.

Vergiss nicht. Die Weichendekoder brauchst du auch für dein M Gleis Material, daher kannst du die für dein Vergleich auch gleich rausrechnen.

Vergiss UVP

Gruss

Stephan


Hallo Stephan,

ja danke! Ich war leider der irrigen Meinung, dass es zwingend der Einbaudecoder sein muss... dann kann ich den Decoder tatsächlich erstmal rausrechnen. Müsste ich zwingend den Einbaudecoder nehmen, kann/darf ich ihn leider nicht rausrechnen, da ich den Decoder dann nicht erst später bei Bedarf (und neuem Geld) nachrüsten könnte...

Danke und Gruß
Markus

BTW: Hat irgendjemand von Euch noch eine Antwort zu meinem eigentlichen Signalthema?

Die Rangliste nach Wichtigkeit im Endausbau für mich:
1.) Digital fahren
2.) Digital bremsen an Signalen, daher
10.) Digital schalten
100.) Rückmeldung und Automatisierung
10000.) Vollautomatische PC-Steuerung...



Hast du nicht vorher noch geschrieben, dass du keine PC Steuerung machen willst? Wie kann man dir helfen, wenn du in jedem Post von dir mal was anders schreibst. Und was heisst hier, dass man hier labbert? Keiner wird hier eine komplette Anleitung schreiben, wie man eine Anlage digitalisiert. Dazu gibt es einfach genug Bücher und Inhalte im Netz. Wenn man das durchgearbeitet hat, kann man dann gezielt Fragen stellen.

Und da es dir wichtig ist, Geld zu sparen, frage ich mich, wozu du Bremsmodule kaufen willst und diese einsetzen, um im letzten Schritt das alles viel günstiger mit einer PC Steuerung zu fahren, wo du keine Bremsmodule mehr brauchst.


 
dimitiger
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 384
Registriert am: 04.10.2018
Gleise Minitrix
Spurweite N
Steuerung ESU EcoS 2 & Train Controller 9 Gold
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 09.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#21 von Mucalex , 09.06.2022 22:04

96 Weichen ohne Software?


viewtopic.php?p=2178176#p2178176
Servus in Mü-Sendling....still under construction....
Bidib Fichtelbahn 1x GBM Master / 1x GBM Node / 4x GBM16T / 4x OneDriveTurn
youtube: https://www.youtube.com/channel/UCRlCmLyACqtXRY3uxGs55AA
Instagram: mucalex_moba


 
Mucalex
InterRegioExpress (IRE)
Beiträge: 364
Registriert am: 11.05.2020
Spurweite H0
Steuerung Fichtelbahn BiDib / iTrain
Stromart DC, Digital


RE: Digital - aber wie?

#22 von Dreispur , 09.06.2022 23:56

Hallo !

Mich wundert Deine Wichtigkeit

Die Rangliste nach Wichtigkeit im Endausbau für mich:
1.) Digital fahren ist OK
2.) Digital bremsen an Signalen, daher hier bewährt sich schon eine günstige Steuerungssoftwar
somit kanst nach und nach
10.) Digital schalten
100.) Rückmeldung und Automatisierung mit geschickt angeordneter RM die vorausschauend vorverkabelt werden ist es ein leichtes nach und nach lückenlos eine Gleisüberwachung herzustellen

10000.) Vollautomatische PC-Steuerung...Wenn es Schritt für Schritt gemacht wird , z.Bsp. einen Schattenbahnhof zum kennenlernen

braucht man an die 10 . 000 Priorität gar nicht denken daja schon im Vorfeld die Vollautimatisierung möglich ist .
Man muß ja nicht immer Vollautomatisch die Züge fahren lassen . Man kann genauso per Hand die Züge steuern via Lokführer . Oder im Rangierbereich agieren ohne das man in die Hauptstrecke fährt . Sogar da gibt es per Softwar automatisch einen Flankenschutz bei Zugfahrt starten . Solange der Zug nicht am Ziel ist werden die betreffenden Weichen gesperrt .

Nun das sind Kriterien die mich bewogen haben eine Software zu kaufen den eine Centrale mit Interface hate ich schon ein Jahr nach digital Startpackung gekauft .
Ich ersparte mir sicher viel Geld an nicht bnötigten Bremsmodule Lokdecoder tauschen die eine ABC können .
Letztendlich auch ein nervenaufreibendes Programieren bis das Zeug auch steht wie es soll .

Zu den Signalen , die sind dann als Zier Ausschmückung damit man die Relität wiedergibt . Da diese nicht bei Digital , mit Software benötigt werden . Das kann dann auch nach und nach eingebaut werden .
Im SchattenBahnhof sind die ja sowieso überflüssig weil sie keinerlei für die Steuerung Einfluß haben .

Man möge meine Gedanken korigieren sollte ich etwas nicht komplet oder zuwenig beschrieben habe .
Möchte dir raten einige Steurungssoftware die Handbücher laden und diese durchschmöckern . So hast auch eine Möglichkeit was alles möglich ist . Im weiteren kanst dann abschätzen wie hoch die Kosten sind gegenüber deiner noch unschlüßigen Entscheidung .

Jedenfals bin ich auch der Meinung das Deine Anlage scheinbar groß wird und eine Softwre gebraucht wird . Wenn man digital geschnuppert hat und mit einer kostelosen Demosoftware experimentiert ...... und einigeZugfahrten editiert hat geht man auf Weichen stellen und Zugfahrt starten Diese Befehle werden mit einen Mausklick umgesetzt .
Gleichzeitig sieht man am Bildschirm wie die Zugfahrt aussieht , wird ausgeleuchtet , diebefahrenen Stellen werden rot überdeckt , bei Ende Ziel erlischt die Ausleuchtung ausser die besetzten Gleise am Bahnsteig .
Der Rest der Gleise wird wieder freigegeben .
Bei Handsteuerung eines anderen Zuges soll man tunlichst nicht in diese Zugfahrt benötigten Gleise fahren . Wie beim Autofahren - Geisterfahrer .
Dein ansinnen keinen PC für die Anlage wirst sowieso nicht herumkommen denn einige Schaltdecoder bzw. Lokdecoder müssen gegebenfals auch programiert werden .
Da beruflich PC Arbeit natürlich auch belasten kann ist ja verständlich , jedoch hast den Vorteil den Blechtrottel besser zu bedienen als ich Handwerker in Pension .

In diesen Sinne liegt die Entscheidung selbstverständlich an dir . Rom ist auch nicht ein einen Tag entstanden .


mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2012 /RM Digikeijs / IB II /


Dreispur  
Dreispur
Metropolitan (MET)
Beiträge: 4.960
Registriert am: 16.11.2010
Ort: Nähe Horn NÖ
Spurweite H0, H0e, H0m, TT, N, G
Stromart AC, DC, Digital, Analog


RE: Digital - aber wie?

#23 von Volldampf , 09.06.2022 23:59

Moin,

das scheint ja ne größere Sache zu werden. 2 Dinge habe ich noch nicht gelesen oder überlesen:

1. Woher kommt die Leistung, um die vielen Weichen digital zu schalten? Ich hoffe nicht von der Zentrale oder einem Booster. Da brauchst du nämlich dann eine ganze Menge von, wenn du ordentlich fahren willst. Sinnvoll wären hier Schaltdekoder mit möglicher Fremdeinspeisung, wie z.B. der ESU-Switchpilot, damit die gesamte digitale Leistung zum Fahren genutzt werden kann.

2. Weichenbeleuchtung. Wenn du deine M-Weichen weiter nutzt, dann findet die Rückleitung der Beleuchtung über die Gleismasse statt. Wenn das Lämpchen mit Digitalstrom, also über einen Booster mit versorgt wird, wirst du ein häßliches Flackern erleben. Wenn du einen Schaltdekoder mit Fremdeinspeisung nimmst, kann es evtl. zu Problemen mit der gemeinsamen Masse aus Bahnstrom und Schaltstrom kommen, je nachdem welche Zentrale/Booster/Schaltdekoder Kombination du hast.

Hierüber sollte man vorher einen Plan haben, bevor man leidvolle oder teure Überraschungen erlebt.


Liebe Grüße
Michael


Dreispur hat sich bedankt!
Volldampf  
Volldampf
EuroCity (EC)
Beiträge: 1.264
Registriert am: 08.06.2005
Spurweite H0
Stromart Digital

zuletzt bearbeitet 10.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#24 von Lordpeter , 10.06.2022 00:54

Zitat von dimitiger im Beitrag #20
Zitat von Lordpeter im Beitrag #19


BTW: Hat irgendjemand von Euch noch eine Antwort zu meinem eigentlichen Signalthema?

Die Rangliste nach Wichtigkeit im Endausbau für mich:
1.) Digital fahren
2.) Digital bremsen an Signalen, daher
10.) Digital schalten
100.) Rückmeldung und Automatisierung
10000.) Vollautomatische PC-Steuerung...



Hast du nicht vorher noch geschrieben, dass du keine PC Steuerung machen willst? Wie kann man dir helfen, wenn du in jedem Post von dir mal was anders schreibst. Und was heisst hier, dass man hier labbert? Keiner wird hier eine komplette Anleitung schreiben, wie man eine Anlage digitalisiert. Dazu gibt es einfach genug Bücher und Inhalte im Netz. Wenn man das durchgearbeitet hat, kann man dann gezielt Fragen stellen.

Und da es dir wichtig ist, Geld zu sparen, frage ich mich, wozu du Bremsmodule kaufen willst und diese einsetzen, um im letzten Schritt das alles viel günstiger mit einer PC Steuerung zu fahren, wo du keine Bremsmodule mehr brauchst.


Mal ein paar einfache Fragen an Dich:

1.) Was hindert Dich eigentlich daran, einfach auf meine Fragen einzugehen und zu akzeptieren, dass ich keine PC-Steuerung will?
2.) Wenn PC-Steuerung bei einer 5er Rangliste auf Platz 10.000 steht, was sagt das für Dich aus? Maximale Wichtigkeit?
3.) Was hindert Dich daran, Argumente für Deine Sicht der Dinge zu liefern, statt anderen nur zu sagen, dass sie keine Ahnung haben?
4.) Warum gibst Du eigentlich Deine Meinung ab, wenn es Dir doch zu aufwändig ist, die eigentliche Frage zu beantworten?

Oder geht es Dir einfach nur darum, jeden hier mit Deiner Vorliebe zu bekehren? Man hat fast den Eindruck!

Sorry, aber das musste jetzt mal gesagt werden.


Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020

zuletzt bearbeitet 10.06.2022 | Top

RE: Digital - aber wie?

#25 von Lordpeter , 10.06.2022 01:13

Hallo Anton,

vielen Dank für Deine ausführliche Argumentation, die ich gut nachvollziehen kann.

Zitat von Dreispur im Beitrag #22
Hallo !

Mich wundert Deine Wichtigkeit

Die Rangliste nach Wichtigkeit im Endausbau für mich:
1.) Digital fahren ist OK
2.) Digital bremsen an Signalen, daher hier bewährt sich schon eine günstige Steuerungssoftwar
somit kanst nach und nach
10.) Digital schalten
100.) Rückmeldung und Automatisierung mit geschickt angeordneter RM die vorausschauend vorverkabelt werden ist es ein leichtes nach und nach lückenlos eine Gleisüberwachung herzustellen

10000.) Vollautomatische PC-Steuerung...Wenn es Schritt für Schritt gemacht wird , z.Bsp. einen Schattenbahnhof zum kennenlernen

braucht man an die 10 . 000 Priorität gar nicht denken daja schon im Vorfeld die Vollautimatisierung möglich ist .
Man muß ja nicht immer Vollautomatisch die Züge fahren lassen . Man kann genauso per Hand die Züge steuern via Lokführer . Oder im Rangierbereich agieren ohne das man in die Hauptstrecke fährt . Sogar da gibt es per Softwar automatisch einen Flankenschutz bei Zugfahrt starten . Solange der Zug nicht am Ziel ist werden die betreffenden Weichen gesperrt .

Nun das sind Kriterien die mich bewogen haben eine Software zu kaufen den eine Centrale mit Interface hate ich schon ein Jahr nach digital Startpackung gekauft .
Ich ersparte mir sicher viel Geld an nicht bnötigten Bremsmodule Lokdecoder tauschen die eine ABC können .
Letztendlich auch ein nervenaufreibendes Programieren bis das Zeug auch steht wie es soll .




Das ist aber auch genau das, was mich an der PC-Steuerung stört. Ich mag einfach nicht gefühlt endlos programmieren und dann das Gefühl haben, der Computer regelt eh alles. Vielleicht bin ich da noch viel zu sehr Analogbahner, aber mich reizt an Digital eigentlich nur das samtweiche Fahren, das Fahren und Rangieren auf einem Gleis, das langsame Abbremsen am Signal und ab und zu auch mal eine Soundfunktion.

Flankenschutz - ja, Du hast recht -, Anzeige, welche Strecke belegt ist - auch das -, aber für mich ist das nicht mehr spielen mit der Modellbahn, nicht mehr eingreifen und aufpassen müssen. Und manchmal kracht es halt... Computer und Steuerungen hab ich den ganzen Tag... ich will Herr sein über die Bahn und nicht Sklave der Steuerung. Das klingt sehr prosaisch und vielleicht auch nicht konsequent, aber vielleicht ist das so am einfachsten zu verstehen.

Trotzdem... ich kann alle Deine Argumente nachvollziehen und sie haben alle ihre Berechtigung. Und auch die Größe meines Plans ist sicher ein Thema... aber im Endeffekt will ich kaum mehr als Digital fahren und bremsen... und da fühle ich mich von einem Programm zu sehr eingeengt.

Vielleicht irgendwann die falsche Entscheidung... was solls?

Beste Grüße
Markus


Lordpeter  
Lordpeter
Regionalbahn (RB)
Beiträge: 28
Registriert am: 11.10.2020


   

ESU Loksound V3.5 Trix - kein Märklin Motorla?
Klangoptimierung von Sounddecodern/ Equilizerfunktion

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz