Ich habe meinen Gleisplan erstmalig auf der neu fertig gestellten Anlage aufgebaut um ihn zu testen und dabei stelle ich fest, dass es ein Problem mit den Sensorgleisen auf meinen 2 Kehrschleifen gibt. Die Lok bleibt auf allen Sensorgleisen stehen, es sei denn sie hat genügend Schwung, dann schafft sie es drüber. Der Abschnitt scheint stromlos zu sein. Alle Komponenten sind neu und unbenutzt, die KSM sind die Roco 10797, alles andere ebenfalls, z21 Start, Multimaus, Schienen, Lokomotiven, etc. Die Sensorgleise bestehen aus je 2 der kürzesten RocoLine Gleisstücke, der Geraden G 1/4 oder dem Bogen R2 1/4, beide über die Anschlusslaschen Roco 42613 mit Strom versorgt und verbunden und beidseitig isoliert mittels Schienenverbinder Roco 42611. Länge des Sensorgleises etwa 11 bis 12 cm. Verkabelung wurde auch geprüft und sieht so aus wie auf dem Schema. Wenn die Lok stehen bleibt wird kein Kurzschluss angezeigt und auf dem Kehrschleifenabschnitt zwischen den Sensorgleisen fährt sie ganz normal wie auch auf dem Rest der Anlage. Am KSM habe ich beide Varianten "Kurzschluss Erkennung an bzw. aus" probiert.
Da Sensorgleise/-abschnitte selbst nicht stromversorgt sind, dürfen sie gerade in Hinsicht auf kurze, langsamere Loks nicht zu lange sein. Idealerweise sollten sie in H0 zwischen 4,0 und 5,5 cm lang sein, in N 2,0 bis 3,0 cm.
RailCom ist ein eingetragenes Warenzeichen der Lenz Elektronik GmbH, Gießen.
Da dürften die 10 -12 cm zu lang sein . Probier mal ein Sensorgleis zu halbieren . Wenns klappt hast den Fehler . Leider kein Hinweis im Packzettel oder PDF
Du benötigst zwei unabhängig von einander schaltende Kehrschleifenmodule, mit vier, jeweils zwei Sensorgleisabschnitten pro Kehrschleife. Die müssen sich aber jeweils am Ende jedes Kehrschleifenabschnittes befinden. Die Weichen-Verbindung zwischen der doppelgleisigen Strecke hast Du dabei m. E. noch nicht richtig einbezogen. Am besten erstellst Du ein Zustandsdiagramm mit bezeichneten isolierten Abschnitten, vier( A, B, C, D) ? Wie lang soll ein Zug sein dürfen? Soll ein Zug maximal wirklich nur so lang sein, wie der rosane bzw. grüne Abschnitt? Wo sollen im Betrieb die Züge stehen dürfen und von wo nach wo - mit welcher Fahrtrichtung - gelangen dürfen? Wie stehen sie danach auf dem Zielabschnitt? Für jede Zustandsänderung muss die notwendige (Um)polung eingetragen sein.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Danke für die vielen Tipps. Nachdem ich den Hinweis gelesen habe, dass die Sensorgleisabschnitte mit dem Roco KSM nicht bestromt werden, ist schon klar dass meine 2 kurzen Loks, mit welchen ich getestet habe, stehen bleiben sobald alle Achsen auf dem Sensorgleis sind. Welchen Sinn haben dann die 2 Kabel zwischen KSM und Sensorgleis, eventuell eine Art Belegtmelder? Ich konnte nirgendwo was genaueres über deren Funktion lesen, nur dass die Variante mit den Sensorgleisen Mikrokurzschlüsse und dadurch die Funkenbildung verhindert.
Ich werde nun wieder die Isolierverbinder gegen die normalen Schienenverbinder an den Sensorgleisen tauschen und dann beide Gleisstücke auf halber Länge an beiden Schienen mit einem Schnitt trennen und so wieder isolieren. Dadurch verkürzt sich die Länge des Sensorgleises auf 45 mm, das sollte passen, dass jede meiner Loks, auch die kurzen, mit irgendeiner Achse auf den stromführenden Gleisabschnitten stehen.
Meine durch das KSM umgepolten Abschnitte sind mit 140 bzw. 160 cm auf jeden Fall länger als mein längster Zug (125 cm) sodass ich am jetzigen Schema nichts ändern werde, da eine der Kehren einen kleinen 3 gleisigen Schattenbahnhof mit Blöcken und Haltebereichen beinhalten wird welchen ich nicht in den umpolbaren Kehrschleifenabschnitt setzen möchte.
Zitat von Novize im Beitrag #9Meine durch das KSM umgepolten Abschnitte sind mit 140 bzw. 160 cm auf jeden Fall länger als mein längster Zug (125 cm) sodass ich am jetzigen Schema nichts ändern werde, da eine der Kehren einen kleinen 3 gleisigen Schattenbahnhof mit Blöcken und Haltebereichen beinhalten wird welchen ich nicht in den umpolbaren Kehrschleifenabschnitt setzen möchte.
demnach hat ein Kästchen im Plan eine Kantenlänge von ca. 1,5 m. und Du hast reichlich Platz. Dann sollte das auch so mit der Sensorvariante funktionieren... Bei Befahren des Sensorgleises vor Verlassen der Kehrschleife, schaltet das zugehörige KSM seinen Abschnitt immer gezielt passend zur fix bleibende Polarisierung des mittleren Abschnittes. Dort spielt die Weichenstellung auch keine Rolle... Du solltest vielleicht Deine Schienenisolierungen noch (z.B. typisch rot) einzeichnen und die Anschlüsse "1,2,3,4" der KSMs noch korrigieren.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Das Gleisbild ich nur eine vereinfachte schematische Darstellung zum besseren Verständnis, hat aber doch für Verwirrung gesorgt. Deshalb hier meine gesamte aufgebaute Testanlage, wird erst recht verwirren. Kleine Info: Gleise in roter Schraffur sind die Kehrschleifen, bei den Bahnschranken verschwindet die Strecke im Berg und somit die 2.KS mit dem Schattenbhf.
Darf ist parallel fragen was die besonderen Vorteile dieser Lösung gegenüber den üblichen KS Schaltungen mit einem isoliertem Abschnitt in Zuglänge und einem Polwendeschalter der bei Überlast/Kurzschluss den isolierten Abschnitt flink umpolt?
Zitat von faraway im Beitrag #12Darf ist parallel fragen was die besonderen Vorteile dieser Lösung
Irgendwer hat mal in die Welt gesetzt, dass die Microkurzschlüsse die Decoder kaputt machen würden. Belastbare Daten dazu gibt es nicht (ich kenne zumindest keine). Ist wohl die Kategorie: kompliziert = cooler = besser. Ich hatte bis jetzt keine Probleme mit der Kurzschlusslösung, bin aber auch ein ruhiger Fahrer und lasse die Züge nicht unbeobachtet Kilometer machen.
Zitat von faraway im Beitrag #12Darf ist parallel fragen was die besonderen Vorteile dieser Lösung gegenüber den üblichen KS Schaltungen mit einem isoliertem Abschnitt in Zuglänge und einem Polwendeschalter der bei Überlast/Kurzschluss den isolierten Abschnitt flink umpolt?
was sollte Deiner Meinung nach passieren, wenn dann ein echter Kurzschluss auftritt?
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Bei einem echten Kurzschluss schaltet der Trafo (analog) oder Zentrale/Booster (digital) unverändert ab.
Das ist ja der Witz der üblichen KS Module so flink den Überstrom festzustellen und umzupolen, dass die Zentrale/Booster es ignorieren. Einige ältere KS Module die nur mit trägen Trafos funktionieren sind deshalb nicht auf mit flinken Zentralen/Boostern zu benutzen. Aber jetzt sollten wir aufhören sonst machen wir Wolfgangs Diskussion kaputt.
Da meine 2 Testlokomotiven zuvor an allen Sensorgleisen ohne Kurzschluss stehengeblieben war, habe ich nun, wie empfohlen alle Sensorgleisabschnitte auf ca. 45 mm gekürzt und stehe nun vor einem weiteren Phänomen. Obwohl beide Kehrschleifen identisch ausgeführt und angeschlossen wurden so wie auf dem vereinfachten Gleisplan, funktioniert nur eine KS perfekt und problemlos, bei der anderen, der rechten KS kommt die Lok an beiden Sensorgleisen mit Kurzschluss zu stehen. Beim KSM wurde auf "Sensor only" geschaltet, d.h. Kurzschluss Erkennung deaktiviert, das wird von Roco bei mehreren Kehrschleifen auf der Anlage so empfohlen, aber auch mit Sensor only deaktiviert, also Kurzschluss Erkennung aktiv ändert sich nichts. KS Module wurden untereinander getauscht, Empfindlichkeit auf beiden KSM sind gleich eingestellt und auch das Stromkabel von der z21 zur "Ringleitung" wurde hin und her gepolt, immer bleibt an der rechten KS die Lok mit Kurzschluss bei beiden Sensorgleisen stehen, dabei brückt die Lok den Kehrschleifenabschnitt der umgepolt wird mit dem Rest der Anlage, Kurzschluss resetieren und sie fährt weiter. Scheint also der Fehler irgendwo am Gleis zu liegen, aber ich kann nichts fehlerhaftes erkennen. Bitte um weitere Mithilfe, ich bin mit meinem Latein am Ende.
Habe den Beitrag soweit gelöscht . Denn der gezeigte und mein Vorschlag Verdrahtungsplan weist Fehler auf . Bemühe mich es hoffentlich richtig hinzubekommen und stelle es hoffentlich richtig ein . Sorry
Genau so wie von dir vorgeschlagen ist mein Testaufbau immer verkabelt gewesen, mit 2 Waco Klemmen halt. Siehe auch Bild Schema im ersten Beitrag #1. Dass das Umpolen der einen Kehrschleife die andere negativ beeinflussen könnte, glaube ich auch. Bin weiter am tüfteln.
das KSM prüft die Polarität der Fahrschienen vor der Weiche mit den beiden Sensorgleisen innerhalb der Kehrschleife.
So ist denn auch deine Verkabelung auszuführen.
Innerhalb der Kehrschleife muß der Abstand beider Sensorgleise größer sein, als dein längster Zug lang ist.
Damit sich die beiden KSM nicht gegenseitig negativ beeinflussen ist darauf zu achten, daß die beiden Prüfabgriffe vor den jeweiligen Umpolungsweichen, getrennt von einander sind.
So sind elektrische Trennungen vor dem Prüfabschnitt vor der Weiche und an beiden Gleisen, beidseitig hinter der Weiche also vor den jeweiligen Sensorgleisen und hinter den jeweiligen Sensorgleisen auszuführen.
Die Fahrspannungsversorgung innerhalb der Kehrschleife erfolgt über das KSM.
Du hast für jede Kehrschleife somit 6 Trennstellen also 2 Trennstellen vor dem Prüfabschnitt vor der Weichenspitze und nach jeweils beiden Richtungen innerhalb der Kehrschleife hinter der Weiche.
Es gibt auch KSM, welche über ein drittes Sensorgleis verfügen müssen, dieses liegt dann Außerhalb der der Kehrschleife vor der Weiche und der Abschnitt zwischen den Sensorgleisen vor und hinter den Weichen muß ebenfalls länger sein, als dein längster Zug.
Bei dieser Konstellation sind aber zwei Sensorgleise parallel verbunden und zwar ein Sensorgleis innerhalb und außerhalb der Kehrschleife.
Die beiden Gleisabschnitte zwischen den Sensorgleisen werden über das KSM mit Fahrspannung versorgt, somit benötigt das KSM noch zusätzlich einen Spannungsabgriff vor dem ersten Sensorgleis, vor der Weiche.
Mache dir es nicht zu kompliziert, in dem du weitere Gleise in die Kehrschleifen einmünden läßt, denn diese Abschnitte müssen dann ebenfalls elektrisch getrennt werden und zwar beidseitig.
Wichtig aber ist auch die Beschaffenheit der Weiche in der Kehrschleife, deren Herzstück muß von allen vier Seiten elektrisch aufgetrennt sein, auch dürfen die beiden Weichenzungen nicht über die Stellschwelle miteinander elektrisch verbunden sein, sonst kann es beim Überfahren der Weiche paßieren, daß eine ,,feindlich gepolte" Weichenzunge, einen Kurzschluß auslösen könnte. Sinn und Zweck dieser Weichenbeschaltung ist es, während des Umstellprozesses der Weiche, ein ,,potential freies" Herzstück zu haben.
Eine Anmerkung zu Ingos Erklärung zur Weiche . Auch wenn die Weiche polrisiert ist MUß DIE WEICHE DEN RICHTIGEN FAHRWEG HABEN . Die Weiche darf nicht aufgeschnitten werden . Mal abwarten ob sich was zum Guten geändert hat .
Du scheinst das Problem zu verstehen und lösen zu können, aber ich kann deinen Ausführungen nicht folgen, ich kapiere es nicht. Ich habe den vereinfachten Gleisplan noch einmal auf Letztstand bezüglich der Verkabelung gebracht und mit der Bitte mir anzuzeichnen wo die weiteren Trennstellen hinkommen sollen. Gleis 1 oder 2 und dann wo? Wo muss die Anschlussschiene hin? Die Weichen in den Schleifen dürfen keinerlei Einfluss haben, sie sind für die nicht dargestellten Ausweichgleise des Nebenbhf. und des Schattenbhf. und die münden jeweils noch in der Kehrschleife ins Hauptgleis zurück.
Meine letzte Idee und Tip dann gehen mir Vorschläge aus . Sind die Anschlüße , 1 , 3 von der gleichen Schienenseite ? So ist es lt . Anschlußschema , könnte damit zusammenhängen . Möglich das es bei der funtionierden KS " eher zufällig " so verdrahtet wurde .
Aus der BDA von Roco Tipp: Ist die Kurzschusserkennung aktiviert (LED „Sensor only“ leuchtet nicht), dann wird zusätz- lich die interne Kurzschlusserkennung verwendet. Wenn sie aber mehrere Kehrschleifen gleich- zeitig nutzen möchten, müssen sie die Kurschlusserkennung deaktivieren (LED „Sensor only“ leuchtet weiß). Umgeschaltet wird jeweils mit einem 3 Sekunden langen Druck auf den Taster . Wünsch dir Erfolg .
Zitat von Novize im Beitrag #21Ich habe den vereinfachten Gleisplan noch einmal auf Letztstand bezüglich der Verkabelung gebracht und mit der Bitte mir anzuzeichnen wo die weiteren Trennstellen hinkommen sollen.
in Deinem gezeichneten Gleisplan scheint mir alles stimmig und richtig verkabelt.
Zur besseren Übersicht würde ich es allerdings etwas anders zeichnen. Außerhalb der umpolarisierbaren Kehrschleifenteilabschnitte, würde ich alle Gleise grau zeichnen, aber mit - an der Anschlussschiene (Gleis 2 am südlichen Anlagenrand) roter (P) südlicher Schiene und blauer (N) nördlicher Schiene. Nur die zwei - per Kehrschleifen-Modul umpolarisierbaren Gleisteilabschnitte - würde ich mit zwei unterschiedlichen Schraffur-Mustern herausheben. Dort würde ich die Schienen selber grau lassen, da sie ja - je nach Stellung des Kehrschleifen-Moduls - abwechselnd N (blau) oder P (rot) sein können. Die Isolierungen würde ich statt pro Gleis, pro Schiene markieren.
An keiner Stelle des Gleisplans dürften rot gezeichnete Schienen und blau gezeichnete Schienen direkt (ohne Isolierung) aneinandergrenzen. Ein besonderes Augenmerk beim Überprüfen gilt dann natürlich noch den Weichen, insbesondere, falls sie polarisierbar sind.
Natürlich kannst Du N und P auch die von Dir verwendeten abweichenden Farben zuordnen. Die häufigste Fehlerursache ist halt ein Verkabelungsfehler. Ich kann mir z.B. kaum vorstellen, dass Du die gesamte Anlage - außerhalb der umpolarisierbaren Gleisteilabschnitte - über den einen Anschluss an Gleis 2 zuverlässig versorgen kannst.
MfG
vik
im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix
Hallo ! Möchte auf diese Gleisführung hinweisen . Diese mündet von einer KS in die andere Kehrschleife . Möchte bemerken ich erkennt es schlecht ob es tatsächlich so ist . Ob hier ein Konflikt ist ? BW 1 blau zu BW 2 blau .
Hallo Vic So sollte man es machen, ich kann es aber mit meinen PC-Kenntnissen nicht. Das Gleisprogramm AnyRail 6 schraffiert mir die ganze KS wenn ich sie angezeigt haben will. Die einzelnen Schienenstränge kann man nicht anklicken, nur das Gleis. Da ich die Stromversorgung der einzelnen Abschnitte mit Roco Anschlusslaschen mache und deren Kabelfarben alle gelb und blau sind, bin ich dabei geblieben.
Hallo Anton Das Nebengleis zweigt bei der BW links oben ab und mündet in der BW links unten wieder ins Hauptgleis, das passt schon.
Weil ich über das Gleisprogramm AnyRail 6 geschrieben habe, ist mir folgendes aufgefallen. Wenn man sich die KS extra anzeigen lässt, kann es sein dass es mir manchmal auch eine weitere Variante anzeigt oder umspringt, dann gibt es plötzlich nur eine lange KS, siehe beide Möglichkeiten: Die Situation wie in Bild 2 ist auch mit der anderen KS möglich, ich kann sie aber derzeit nicht darstellen. Ändert sich die KS Situation je nach Weichenstellung? Diesen Spurwechsel will ich aber beibehalten damit ich im Bhf. auch von rechts alle Gütergleise erreichen kann und dann wieder zurück wechseln kann. Bei meinen Testfahrten habe ich noch keinen Spurwechsel gemacht, werde das mal versuchen, ob der Fehler sich dann anders zeigt. Nun habe ich mir noch die Bogenweichen angesehen. Die KS links besitzt beim Spurwechsel 2 Roco BW R2/3 polarisiert und die KS rechts ist mit 2 BW R3/4 ausgestattet, die keine Polarisierung haben. Vielleicht ist das ein Ansatz, bin dahinter.