01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#1 von SAH , 12.07.2022 11:05

Moin zusammen,

eine Frage an die Experten: hat es zu Bundesbahnzeiten BR 01.10 Öl und Kohle in Vorspann gegeben oder waren beide Baureihen streng getrennt?

mit freundlichen Grüßen,
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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#2 von Jürgen Flörke , 12.07.2022 11:27

Hallo,

man müsste sich alte Bilder vom Bw Rheine ansehen. Wenn überhaupt könnte es dort gegeben haben. Insbesondere wurden Ölloks während der Ölkrise nach dem Yom Kippur Krieg nicht betrieben.

Um Schweröl bzw. Bunkeröl mit seinen teerartigen Eigenschaften überhaupt fließfähig zu bekommen, benötigt man eine Heizlok. Deshalb sind Öl-Loks bei Museumsvereinen sehr unbeliebt und werden meist auf Kohle umgestellt, wenn sich der Verein nur eine Dampflok leisten kann.

Wenn man nur kalte Loks hat, bekommt man eine Öl-Lok ohne Fremdheizung für das Schweröl gar nicht in Gang.

Bei Dampfturbinenschiffen mit Ölfeuerung ließ man daher nie alle Feuer der zahlreichen Kessel aus gehen, es sei denn, das Schiff war zur Verschrottung vorgesehen.

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#3 von sledge , 12.07.2022 12:03

Hallo Stephan - Alexander, werte Forenleser !

Ja, das gab es. Im Eisenbahn Journal Sonderausgabe II/92 Die Baureihe 01.10, Seite 63.
Bildunterschrift:
Eine 01.10 Öl und eine 01.10 Kohle befördern den E688 am 2. Mai 1967 aus dem Hauptbahnhof Münster.


Mit modellbahnerischen Grüssen
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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#4 von SAH , 14.07.2022 11:05

Moin Sledge,

vilen Dank für Deine Antwort!
Das bedeutet dann im Modell (welches gewisse Einschränkungen hat), dass eine Ölgefeuert 012 den Vorspann vor der kohlegefeuerten 011 macht, weil die erste Ausführung der 012 nicht ohne massiven Eingriff in die Konstruktion eine Frontkupplung erhalten kann. Modelle der 012 nach Produktionsjahr 1992 hingegen schon.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#5 von 03 188 , 15.07.2022 11:44

Hallöchen Zusammen.

Natürlich wurden beide auch bei bedarf zusammen eingestzt. Zumal der Ölumbau der 34 späterne Ölloks ja auch nicht an einem Tag von statten ging. Dadurch gab es dann auch z.b. in Osnabrück mischbetrieb.

"Um Schweröl bzw. Bunkeröl mit seinen teerartigen Eigenschaften überhaupt fließfähig zu bekommen, benötigt man eine Heizlok. Deshalb sind Öl-Loks bei Museumsvereinen sehr unbeliebt und werden meist auf Kohle umgestellt, wenn sich der Verein nur eine Dampflok leisten kann.

Wenn man nur kalte Loks hat, bekommt man eine Öl-Lok ohne Fremdheizung für das Schweröl gar nicht in Gang."

Das ist völliger quatsch. 01 1066, 41 018, 41 096, 41 271, 41 360 um die bekanntsten zu nennen waren jeweils in ihren Vereinen alleine und wurden bzw werden auch so weiter betrieben. die einzigen umbauten sind 01 1075 und momentan 41 241 & 50 0073 weil dort beide neue besitzer füe 1 Öllok nicht die infrastruktur errichten wollen. Desweiteren bekommt man eine Öllok auch sehr wohl ohne Fremddampfquelle ans fahren, am ende sogar schonender als mit fremddampf.

Gruß Alexander


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#6 von 44 196 , 15.07.2022 12:30

Moin Alexander,

dann erkläre uns Unwissenden doch bitte einmal, wie eine Öl-Lok ohne Fremddampf (um das Schweröl vorzuheizen) in Betrieb genommen werden kann.

Andreas


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#7 von Jürgen Flörke , 15.07.2022 12:49

Hallo,

lange bevor man bei wachsender Ölwirtschaft in D. ab 1955 auf die Idee kam, Bunkeröl C als Raffinerieabfall (konnte damals noch nicht weiter aufgespalten werden) auch für Dampfloks zu verwenden, gab es 50 Jahre davor reichhaltige Erfahrungen mit kombinierter Kohle/ Ölfeuerung auf Schiffen von Handels- und Kriegsmarine.

Während des ersten Weltkrieges wurden wg. der englischen Seeblockade die Ölkessel der Kriegsschiffe meist nicht betrieben, da die kläglichen Ölbestände aus Lüneburger Heide und Rumänien für U -Boote und Flugzeuge gebraucht wurden.

ie Kohlekessel mussten hingegen 4 Kriegsjahre beständig unter Dampf gehalten werden, auch wenn das Schiff nur auf Reede lag, weil man die Schiffe von Tirpitz Marine sonst nur unter unsäglichen Mühen wieder einsatzfähig bekommen hätte. Für die Matrosen an den Kohlekesseln war dies ein sehr eintöniger, monotoner Dienst.

Erste Fälle von unerlaubter Abwesenheit von der Truppe (bzw. der Heizräume) gab es schon 1917 in Wilhelmshafen, als dann noch schlechtes Essen dazu kam, folgte die Kieler Matrosenmeuterei im November 1918, mit der "roten Fahne" auf "SMS Prinzregent Luitpold". Der Rest ist bekannt.

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#8 von Jürgen Flörke , 15.07.2022 15:10

Hallo,

das Öl im Schweröltender benötigt über Heizschlangen eine Temperatur von mindestens 80 bis höchstens 89 Grad. Man merkt dies auch, wenn man neben dem Öltender einer Schweröllok steht.
Wie eine 01.10 Öl diese Temperatur für den Öl-Tender selbst bereit stellen soll, wenn ihr eigenes Feuer anfänglich ganz aus ist, erschließt sich mir nicht.

In der Schweiz gibt es für den Tourismus Dampfloks mit leichtem Heizöl (quasi wie Sommerdiesel), dies ist immer fließfähig wie Diesel.

Schweröl ist noch zähflüssiger als Rohöl, den die leichten Bestandteile des Rohöl setzen sich in der Raffinerie noch oben ab, das Schwere wandert nach unten.

Die dt. Marine der Nachkriegszeit hat ihre früheren Dampfturbinenschiffe teilweise von Schweröl später auf leichtes Heizöl umgestellt (so wie Dampfloks in der Schweiz).
Inwieweit bei den "oberen" dabei die Erinnerung an die Matrosenmeuterei 1918 eine Rolle spielte, als Seeleute in 4 Jahren "Stumpfsinn" Schweröl durch Kohlefeuer stets fließfähig halten mussten oder weil das Angebot auf dem Ölmarkt nun einfach anders war, ist mir nicht bekannt.

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#9 von 44 196 , 15.07.2022 18:53

Hallo Jürgen,

da bin ich ganz bei Dir. Die Aussage von Alexander (03 188) Öl-Loks OHNE Fremddampf in Betrieb nehmen zu können (angeblich auch noch schonender?) kollidiert mit Allem, was ich bis heute über die Spezies ölgefeuerte Dampflokomotiven bei der DB und DR zu wissen glaubte. Mit aufgeregter Spannung warte ich nun ungeduldig auf die Auflösung dieses Mysteriums durch 03 188!

LG

Andreas


 
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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#10 von 03 188 , 16.07.2022 08:34

Hallöchen Zusammen.

Natürlich sollt ihr Aufklärung bekommen. Leider habe ich auf die Schnelle auch im Bilderarchiv der Eisenbahnstiftung kein Bild gefunden was die Feuerbüchse einer Öllok von innen Zeigt. Wegen Urheberrecht kann ich jetzt nur auf das Bild auf seite 150 oben im EK Buch der Baureihe 01.10 verweisen. Dort sieht man das die Ausmauerung der Feuerbüchse durch Gittersteine nach unten abgeschlossen wird. Da drunter liegt der ehem. Aschkasten mit den Luftklappen, diese Gittersteine bilden einen Rost auf dem man wunderbar ein Holzfeuer entzünden kann und die Lok wie eine Kohlelok anheizen kann. Klar das dauert deutlich länger als mit Fremddampf, ist aber auch deutlich schonender. Man unterhält das Feuer so lange bis der kessel genug druck hat das die Lok sich ihr Öl im Tender selber aufwärmen kann um die Brenner zu zünden.

Als beispiell, heute 16.07 soll in Mönchengladbach die Warmdruckprobe von 01 11104 stattfinden, und da ist weit und breit kein Fremddampferzeuger. Also dürft ihr jetzt 3 mal raten wie die unter Dampf kommt.


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#11 von Jürgen Flörke , 16.07.2022 09:42

Hallo,

erhitztes Schweröl wird für die Einspritzanlagen der Zweitaktdiesel der Containerschiffe mit ihrem enormem Hubraum außerhalb der 200 Meilen-Zone noch heute verwendet.

Innerhalb der 200 Meilen -Zone schaltet man den Zweitakt-Motor auf die Einspritzung von LPG (= verflüssigtes Erdgas) um, da den Reedern "Diesel" im globalen Wettbewerb um niedrige Frachtpreise zu teuer ist und Schweröl zu Geldbußen nach Umweltrecht des Hafenlandes führt. Außerhalb der 200 Meilenzone fehlt es dann an einer "Weltwasserpolizei".

Ich vermute, dass LPG in den Häfen auch als Wärmequelle genutzt wird, um das Schweröl durch Erhitzung stets fließfähig zu halten (theoretisch denkbar wäre noch stationäre Stromversorgung mit Heizstrom im Hafen).

Da die Öl-Bunker der 400m-Containerschiffe ungleich größer sind als der Schweröl-Tender einer 012, 042 oder 043, wird sich am Vorgehen der Hochseeschifffahrt, Schweröl am Besten gar nicht erst kalt werden zu lassen, seit 1914/18 wenig geändert haben. Auch den Geruch einer "Straßenteermaschine" wird es neben einem erhitzten Öl-Bunker noch geben.

Wer qualifiziert tauchen kann, kann in Scapa Flow (Schottland) unter Begleitung ortskundiger schottischer Tauchlehrer nach den 4 Schiffen der König-Klasse tauchen (alle anderen wurden von der schottischen Abwrackbranche verwertet).

Da ist noch echtes Schweröl von 1919 drin, was die Vorfahren heutiger Sporttaucher von 1914 bis 1918 durch schaufeln des Heimatbrennstoffs Kohle bei Tag und Nacht permanent fließfähig halten mussten, ohne dass sie es als knappen Rohstoff wirklich verbrauchen durften.

Wenn man das als Wehrpflichtiger in WW1 4 Jahre bei Tag und Nacht(!) in gleichförmig-monotoner Weise tut, denkt man wahrscheinlich auch: ".... der Kaiser muss weg, alle Macht den Räten..."

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#12 von SAH , 16.07.2022 10:38

Moin zusammen,

hier noch eine Übersicht von 01.10, die nicht auf einfache Weise Vorspann erhalten können:
3310.1 als 012 081-6
3610.1 als 012 066-7
3610.2 als 012 081-6

Diese Varianten wurden vor 1991 konstruiert. Deren vorderes Laufgestell ist mit einem T-förmigen Blech im Chassis gehalten; dieses Blech verhindert ein einfaches Anbringen einer Frontkupplung.
Alle nach 1992 angebotenen Modelle dieser Bauart haben ein Laufgestell, welches nicht mehr mit diesem Blech verbunden ist. Da kann eine Frontkupplung reversibel angebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#13 von Jürgen Flörke , 16.07.2022 12:02

Hallo 03 188,

man könnte sich über das Thema "Fremdheizquelle ganz unnötig " als Purist evtl. noch streiten, da die Kohle zum erhitzen des Schweröls ja nicht aus dem eigenen Tender der Museums-Öl-Lok stammt.

Bei der 10 001 mit ihrem kombinierten Tender war dies in der Anfangszeit noch anders.

Immerhin sind wir uns einig, dass Schweröl ohne Erhitzen auf 80 Grad nicht vernünftig verarbeitet werden kann. Je höher die Öltemperatur, desto heller wird anschließend der Rauch.

Übrigens habe ich mich vorhin bei der Abkürzung vertan, verflüssigtes Erdgas (z. B. bei Containerschiffen) ist LNG, wie wir nunmehr auch durch Herrn Habeck täglich erfahren. "LPG" ist Propan/Butan alias Autogas alias Campinggas alias Feuerzeuggas .

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#14 von Michael K , 16.07.2022 12:33

Zitat von SAH im Beitrag #12
/…/
Alle nach 1992 angebotenen Modelle dieser Bauart haben ein Laufgestell, welches nicht mehr mit diesem Blech verbunden ist. Da kann eine Frontkupplung reversibel angebracht werden.


Servus Stephan-Alexander,
hast du eine Anleitung wie die Frontkupplung am besten gebastelt wird?
Oder einen Link wo es gezeigt und beschrieben ist?


Viele Grüße
Michael


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#15 von SAH , 16.07.2022 13:50

Moin @Michael K.

ich bereite eine Anleitung vor, sobald die Prüfungsphase bei uns vorbei ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#16 von Jürgen Flörke , 16.07.2022 16:05

Hallo,

Fleischmann H0 "Pazifiks" in AC haben teilweise auch an der Front echte Kulissenführung.

Wenn man eine Märklin 3310/3610 da als Vorspann einsetzen würde, hätte man weniger Bastelarbeit.
Wobei man eine Symoba-Kulisse an der 01.10 Kohle von Märklin durchaus mal versuchen kann.

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#17 von Badaboba , 16.07.2022 17:31

Zitat von SAH im Beitrag #12

Alle nach 1992 angebotenen Modelle dieser Bauart haben ein Laufgestell, welches nicht mehr mit diesem Blech verbunden ist. Da kann eine Frontkupplung reversibel angebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen,
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Hallo Stephan-Alexander,

da bin ich auf Deinen Umbauvorschlag gespannt!


 
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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#18 von K. Malinowski , 17.07.2022 11:51

Moin!

Nachdem wir hier nun alles ab Leipzig/Einenleipzig wissen; nun noch kurz meine sehr einfache Lösung zum Vorspann:
Man klebe einen Normschacht unter die 01.10:



Funktioniert allerdings erst ab R2, aber dafür sogar in Klöbensiel...:



Gruß Kurt



 
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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#19 von Jürgen Flörke , 17.07.2022 13:52

Hallo,

zunächst Danke für das Foto!

Brauchst Du den Bügel der Normal-Bügelkupplung überhaupt unbedingt? Wenn man Deine Idee mit dem angeklebten Normschacht einfach mit Standardhaken ohne Bügel (oder ausgehängtem Bügel einer Relex-K) umsetzt, wäre es optisch noch etwas dezenter. Eine 3060 (als Beispiel) hat vorne auch nur einen starren verschraubten Haken ohne Bügel.

Für eine Symoba-Kulisse reicht nach dem Foto der Platz nicht. Es gibt aber noch zwei verschiedene Symoba-Kleinteile mit NEM-Schacht, die man ganz ohne Kulisse dahin kleben könnte, evtl. sogar an das Vorlaufgestell in dessen vorderen Bereich vor der ersten Vorlaufachse. Wäre aber erst einmal wieder "try and error", ob das dann zu Entgleisungen führt (?)

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#20 von Jürgen Flörke , 17.07.2022 14:11

Hallo,

Symoba 107 (NEM-Schacht) kann man auf zwei unterschiedlich gedrehte Weise auf die Symoba-Kulisse stecken.

Hier allerdings müsste man es bei der 3310 ohne Kulisse kleben, wie auf dem Foto. Welche Seite nach oben gedreht werden muss, hängt von der Kupplungshöhe ab. Evtl. geht als Klebefläche auch der kurze vordere Bereich des Vorlaufgestells.

Gruß


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#21 von 03 188 , 18.07.2022 11:48

Hallöchen Zusammen


Unter Dampf. ohne Fremddampf angeheizt und erfreulich dicht. Aber wie man unschwer erkennen kann noch nicht selber zu bewegungen fähig. Hier ging es um eine Probe der Brenner und Hilfsbetriebe.

Gruß Alexander


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#22 von Railwolf , 19.07.2022 11:39

Hallo Alexander,

Zitat von 03 188 im Beitrag #21
wie man unschwer erkennen kann

stimmt sicherlich - wenn man denn weiß, woran.
Ich weiß es nicht und würde mich freuen, wenn du das noch erklären könntest. Danke!


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#23 von lojo , 19.07.2022 11:46

Hallo Wolf,
die Treibstange und die Kuppelstangen fehlen. Eigentlich die ganze Steuerung.


Freundliche Grüße
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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#24 von 03 188 , 20.07.2022 12:19

Hallo Wolf

Wie LoJo schon sagte fehlen noch alle Stangen. Daneben sind noch nicht alle bremsteile montiert und andere Kleinigkeiten. Aber die Ausführende Fachfirma ist im Endspurt und ich denke in den nächste 4-6 wochen wird das soweit was werden das man die ersten gehversuche mit eigener Kraft machen kann.

Gruß Alexander


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RE: 01.10 Öl und Kohle im Vorspann?

#25 von Railwolf , 20.07.2022 15:31

Hallo Alexander @03 188 und @lojo ,

ok, wenn man weiß, wonach man sucht, dann erkennt man den Kurbelbolzen ohne Stange - wäre die Lok von der Seite aufgenommen worden, hätte mich dieses "Detail" auch direkt in die Nase gebissen.

Die Bremsanlage kann ich in dieser Perspektive aber nun wirklich nicht inspizieren - und am Vorlaufgestell sind die Bremsklötze und -stangen ja angebracht.

Nichts für ungut!


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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