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RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#1 von mmx4001 ( gelöscht ) , 02.02.2008 12:47

Hallo Miteinander

Ich komme eigentlich aus dem Wechselstrom bereich, möchte nun aber, da ich nur noch sehr wenig an meiner Anlage weiterbauen kann (Anlage steht im Elternhaus, und ich wohne weiter weg, wegen der Arbeit), mal ein wenig anfangen Module zu bauen.
Da ich eine Mischung aus RhB und SBB Betrieb gestallten möchte, bräuchte ich auch 3-Schienen Geleise, welche ja im Wechselstrom nur schwer umzusetzen sind. So kam ich zu Entschluss, alles in 2-L Gleichstrom zu planen.

Und nun, meine eigentliche Frage, was würdet Ihr für Gleise empfehlen für den Modulbau??
Also, Hersteller, welches Gleisprogramm...

Aber bitte versteht das nicht falsch, ich möchte nur einen kleinen Ruck in die richtige Richtung, und nicht eine "Schlammschlacht" wo wieder alle Hersteller zerissen werden, da sie vieleicht keine Weiche haben die genau allen wünschen entspricht, oder Ähnliches, wie wir es ja leider immer öfters erleben müssen.

Vieleicht hat jemand ja auch ähnliches in Planung, dann könnte mir ja vieleicht auch jemand ein par sonstige nützliche Tipps zum Thema geben...
Also, ich freue mich über rege Tipps und Antworten.

Grüsse aus dem Bahnland Schweiz,

Ciril


mmx4001

RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#2 von rayman , 02.02.2008 19:37

Hallo Ciril!
In Bezug auf die Gleise kannst Du auf das Tillig Gleissystem(Tillig Elite Code 83) zurückgreifen. Hier werden neben normalen H0 Gleisen auch Drei- Schienen- Gleise in den Kombinationen HO/H0e bzw. H0/H0m angeboten.


Grüße Ray.
Mein Diorama: Hillbilly Junction


 
rayman
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Steuerung Lenz


RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#3 von mmx4001 ( gelöscht ) , 02.02.2008 19:45

Oke, super Danke rayman.
Dann mal schauen ob ich irgendwo noch mein altes Gleisplanungsprogram finde, dann kanns ja mal losgehn mit der kleinen Planung

Vorgesehen ist nun mal zum Anfang, ein kleiner Streckenabschnitt, und für später dann, so etwas in der Art wie in Ems (Schweiz) mit einem Industrieanschluss, der von der SBB und der RhB bedient wird
-->Stallinger Sägewerk

Fahrzeuge werde ich die von meiner jetzigen Anlage nehmen, muss mir nur 1 oder 2 schöne 2-Leiter Loks anschaffen, aber da gibts reichlich auswahl
Aber erst kommt nun mal die Planung.
Wünsche noch einen schönen Abend und noch viel Spass mit einem der schönsten Hobby's

Grüsse, Ciril

edit: der Link sollte nun kfunktionieren ops:


mmx4001

RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#4 von mmx4001 ( gelöscht ) , 03.02.2008 12:36

Nun hab ich doch nochmal ne frage...
Gibt's irgendwo im netz, eine kleine Übersicht der Tillig Elite Gleise?
Also auch wo man in etwa sehen würde, welches der Gegenbogen zu welcher Weiche ist, u.s.w. ist ja recht umfangreich das Tillig Elite GLeisangebot...

Grüsse, Ciril


mmx4001

RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#5 von lokifan ( gelöscht ) , 03.02.2008 15:15

Hallo ciril,

Tillig hat ja nicht alle Dreischienenweichen, und auch nur relativ enge Radien. Jede benötigte Weiche und auch grössere Radien gibts bei

Weichen-Walter

Auch die Geometrie der schlanken Tillig-H0-Weichen (Ich weiss, das Bild zeigt eine nach Roco-Geometrie...)



lokifan

RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#6 von echoo , 04.02.2008 09:28

@mmx4001

Bei der Gleisplanung mit Tillig-Elite erübrigt sich eigentlich eine Frage nach dem passenden Gegenbogen. Eine wie vielleicht gewohnt herkömmlichen Gleisplanung, wo man Fertigelemente aneinander reiht, ist bei Tillig-Elite kaum sinnvoll.
Zum einen gibt es (nach meiner Kenntnis) nur die Weichen, Kreuzungen, Flexgleise und die Sonderkonstruktionen Schmalspur als fertige Elemente.
Alles andere ist als Schwellenband und Schienenprofil verfügbar und bietet somit die Möglichkeit (andererseit ist es ein Muss), selbst die benötigten Gleiselemente und Formen zu bauen.
Es ist so möglich, abseits einer vorgegebenen Gleisgeometrie recht frei unter Beachtung einiger modellbahntypischen Einschränkungen Gleisfiguren zu entwerfen und zu bauen.
Als theoretischer Einstieg und praktisches Planungsprogramm bietet sich hier das "s21"-Programm an.
Für die Fertigelemente und die Schwellenbänder gibt es natürlich Geometrievorgaben. Bei Interesse PN mit Mail-Addi an mich.

Gruß
echoo


H0/H0e - DR Epoche III / Epoche V/VI


echoo  
echoo
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Registriert am: 13.06.2007


RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#7 von mmx4001 ( gelöscht ) , 05.02.2008 11:44

Hab gestern Abend noch ein wenig an meinem CAD Programm getüftelt...
Und das ist dabei rausgekommen:

Als erstes Mal eine Brücke, welche ich mal so als versuch aus echtem Zement Giessen möchte, mal schauen wie das wird. Am Wochenende werde ich mal die Schalung machen und vieleicht auch schon "betonieren". Werde dann die fotos von dem ganzen hier reinstellen. Hoffe das wird was

Und als zweiteres habe ich ein wenig an meinen Modulplänen gebastelt, die sind aber noch nicht ganz so wie ich möchte, stelle die dann auch noch ein, wenn sie so weit sind...

Hier noch der Plan für die Brücke:



Edit: Die 3 Stäbe lasse ich aus der Brücke laufen, damit ich später falls was aus der Brücke wird, ich sie so befestigen kann.


mmx4001

RE: Erste Verusche im Modul- und Brückenbau

#8 von mmx4001 ( gelöscht ) , 11.02.2008 19:36

Hallo zusammen!

So, ich hab meine erste Brücke aus echtem Beton gegossen, und Morgen Abend wird sie ausgeschahlt.
Unter anderem habe ich den Plan ein wenig geändert, und zwar auf Masse für die Spur N. Da ich ja neuerdings Spur N Module Plane, aber das steht ja schon oben

Auf den Bildern sieht man, die ausgegossenen Schalung und den "Werkplan"
Die Schalung habe ich aus Holzresten aus der Bastelkiste erstellt und danach wie man sieht noch an der Seite mit einer Schraubzwinge festgemacht.
Die Fugen hab ich noch zusätzlich von Aussen mit Heissleim verfugt.
Und noch vor dem "Betonieren habe ich die ganze Schalung ein wenig mit Fett eingerieben, damit das Brückenstück sich leicht ausschalen lässt.

Im Unteren Bereich der Brücke habe ich noch zur zusätzlich Aufnahme von evtl. auftretenden Zug oder Schwindkräften ein Fliegengitterrest eingebettet.
Das Mischverhältniss von Wasser und Zement sollte in etwa sein:

Wasser [L] / Zement [Kg] = ca. 0.45

Und auch ganz wichtig falls ihr es auch mal versuchen wollt:

Zement / Beton ist nicht gleich Gips! Das Heisst, immer Handschuhe anziehen, denn der Frischbeton greift die Haut an!

So, nun noch viel Spass mit der MoBa und noch einen Schönen Abend.

Grüsse, Ciril

Hier noch die Fotos:





P.s. Fals sich jemand fragt, was das für eine Sprache ist, auf der Zeitung im Hintergrund, das ist Romanisch, Spricht man Heute fast nur noch in Graubünden und in einem kleinen Teil von Norditalien


mmx4001

   


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