habe gestern in meine Märklin Donnerbüchsen eine LED Innenbeleuchtung eingebaut. Der Decoder befindet sich im Gepäckwagen 4316 der schon einen Schleifer dran hatte. Die 3 weiteren Wagen mit Stromführenden Kupplungen von Viessmann versorgt. Die Beleuchtung lässt sich über F1 an der Mobile Station einschalten. Es funktioniert alles ohne Probleme, nur wenn ich durch die C-Gleis Bogenweichen fahre, geht die Mobile Station in Stop. Ich schließe daher auf einen Kurzschluss. Hatte jemand schon mal so ein Problem und wie kann ich abhilfe schaffen? Durch neuen Schleifer?
#2 von
Schwabenpfeil
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gelöscht
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, 03.02.2008 20:12
Hallo finki8681,
mit Deiner Frage bist Du mir zuvorgekommen.
Ich habe das Problem bei den Donnerbüchsen (ohne Innenbeleuchtung) mit den serienmäßigen Kupplungen, sowie bei dem Containerwagen Märklin Artikel Nr. 47705 festgestellt. Bei der Einfahrt vom Außenbogen in die Weiche gibt es eine kurze Stromunterbrechung, die einen Aussetzer bei der Lok verursacht. Mit den Donnerbüchsen passiert das mit relativ hoher Geschwindigkeit nicht mehr.
Um die Ursache herauszufinden, habe ich den Wagen 47705 auch alleine über die oben beschriebene Richtung vom Außenbogen her bewegt und dabei die Stromunterbrechung festgestellt (es wurde auch die Zusatzfunktion eines auf dem Gleis stehenden ICE II ausgelöst). Daraufhin habe ich den Wagen mit Schilderung des Problems beim Händler zurückgegeben.
Ich vermute, dass die Ursache in dem relativ langen Achsabstand der Wagen (ohne Drehgestelle) liegt. Er verursacht möglicherweise ein leichtes Verkanten an einem Punkt in der Bogenweiche vom Außenbogen her angefahren (nur in dieser Richtung), was einen Kurzschluss bewirken könnte.
Einen Containerwagen mit dem baugleichen Achsabstand wie der 47705 werde ich auf der Anlage nicht mehr nutzen, da mich das nervt. Stattdessen werde ich mir vergleichbares Rollmaterial nur noch mit Drehgestell zulegen.
Hier hat Märklin offenbar etwas falsch gemacht mit seinen Bogenweichen, bzw. den Wagen.
Gibt es weitere ähnliche Erfahrungen?
Welche Waggons kann man denn neben den Donnerbüchsen nach dem Vorbild der Höllentalbahn zur BR 85 verwenden?
da bin ich ja froh das ich nicht der einzigste mit dem Problem bin. Dachte schon das ich zu doof bin. Ich kann leider meine Donnerbüchsen nicht mehr zurückgeben. Da ich aber noch in der Planungsphase der Anlage stecke werde ich wohl gänzlich auf Bogenweichen verzichten.
Zum Thema Höllentalbahn: Es gab mal ein Wagenset von Märklin zu diesem Thema. Das wirst du sicherlich im Internet finden.
Hallo, ich habe dieses problem nach umrüstunen eines Schienenbusses 3016 mit HL-Antrieb in massiver Form gehabt, d.h. bei langsamen Überfahren der Bogenweiche blieb der Schienenbus auf der Bogenweiche stehen mit massiven Kurzschluss bis zum Abschalten meiner Zentrale. Genaueres beobachten erbrachte, das der Schleifer einen Kurzschluss mit der inneren Weichenzunge fabrizierte. Abhilfe schaffte das überlackieren der inneren Weichenzunge mit Klarlack, so das keine el. Verbindung mehr möglich zw. Mittelleiter und Weichenzunge.
mfg peter
Gruß Peter
Märklin C-Gleis, CU6021+80f, 3x6604 als Booster, 1MS zum Test, DDW mit 6604 zum programmieren der Decoder.
ich hatte neulich ein ähnliches Problem mit meiner alten 103. Hier war das Problem das ein Rad eine Verbindung zwischen Schiene und Puke hergestellt hatte. Glöst habe ich das Problem durch korrekte Einstellung des Radabstandes.
Bei Wagen werden häufig Räder eingesetzt, die fest auf der Achse sitzen, also nicht verschoben werden können. Also, der Radabstand sollte somit korrekt sein.
Gruß
Torsten _________________________________ Anlage: C-Gleis; Steuerungselektronik: Selbstbau MM, MM2, mfx & DCC; Steuerung: Handsteuerung (Eigenbau) und wireless Gamepad mittels PC über parallel/seriell Interface, selbstgeschriebenes Programm
hatte ich auch, das Problem mit alten Donnnerbüchsen aus Blech auf C-Gleis Bogenweichen. Hat sich beim langsamen von Hand drüberschieben herausgestellt, daß der Radabstand nicht richtig (zu gering) war und die Räder Pukoberührung hatten. Bei den alten Wagen kann man diesen wenigstens noch einstellen. Danach gings.
#7 von
Schwabenpfeil
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gelöscht
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, 14.02.2008 20:58
kann mir jemand erklären, was das bedeutet? Puko (Punktkontakt?), wo entsteht der?
ZitatZum Thema Höllentalbahn: Es gab mal ein Wagenset von Märklin zu diesem Thema.
Ist damit das vierachsige Wagenset: Langenschwalbacher, oder das "Württembergische Eisenbahn" gemeint, oder das 2-achsige Höllenbahnset 42353? Gehen die anderen stilistisch gesehen auch?
#10 von
Schwabenpfeil
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gelöscht
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, 15.02.2008 18:29
danke, die sind opptisch den Donnerbüchsen ziemlich ähnlich.
Schau mal, das hat weiter oben schon jemand getan:
ZitatAbhilfe schaffte das überlackieren der inneren Weichenzunge mit Klarlack, so das keine el. Verbindung mehr möglich zw. Mittelleiter und Weichenzunge.
Bei meinen Donnerbüchsen kann man anscheinend keinen Achsabstand an den Rädern einstellen. Sie sind aber vom Zuglaufschild her wohl auch passend zur Höllentalbahn.
vielleicht hat mir ja jemand ein bild welchen Abschnitt er genau lackiert hat. Und welcher Lack man dafür am besten nimmt. Der sollte ja schon dauerhaft sein. Vorallem im Schattenbahnhof wo man nicht so gut hinkommt.
Hallo, ich habe die innere Weichenzunge mit Klarlack vom Auto (metaliklackierung) lackiert, kann aber über die haltbarkeit über längere Betriebsdauer noch nichts sagen.
mfg peter
Gruß Peter
Märklin C-Gleis, CU6021+80f, 3x6604 als Booster, 1MS zum Test, DDW mit 6604 zum programmieren der Decoder.
möglicherweise touchieren die Radkräze bei langem Achsstand den Mittelleiter, da die Radsätze eigentlich Schräg auf der Schiene stehen. Ist ein bekanntes Problem auch bei K-Weichen. Man hat das versucht zu kösen, indem werkseitig die in Frage kommenden Pukos an der Schienenseite leicht abgeschrägt sind. Eben versucht. Deshalb nur noch schlanke Weichen, aber dafür andere Probleme (man sträubt sich bei M* eben noch gegen Weichenzungenpolariserung zwecks besserer Kontaktsicherheit an Radsätzen und Schleifer).
3L ist also nicht kontaktsicherer 2L, ist ein Märchen, gerade wegen den starren Schleifern
bei mir spielt sich der Kurzschluss eher ind dem rot gekennzeichneten Bereich ab. Kann ich Masse Probleme bekommen wenn ich beide Bereiche mit Klarlack isoliere?
Gruß Matthias
Angefügte Bilder:
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Zitat von Strodlhatte ich auch, das Problem mit alten Donnnerbüchsen aus Blech auf C-Gleis Bogenweichen. Hat sich beim langsamen von Hand drüberschieben herausgestellt, daß der Radabstand nicht richtig (zu gering) war und die Räder Pukoberührung hatten. Bei den alten Wagen kann man diesen wenigstens noch einstellen. Danach gings.
Ich hatte vor wenigen Tagen das gleiche Problem mit alten 4040 Blechwagen. Als ich beim drüberschieben die Funken an den Rädern gesehen habe, habe ich gleich an diesen Thread gedacht - und tatsächlich war auch bei mir an einer Achse der Radabstand viel zu klein...
Alleine wäre ich nie auf die Idee gekommen, daß das daran liegen könnte - und schon gar nicht darauf, zu versuchen, die Räder auf der Achse zu verschieben
Darum möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen zu bedanken, die zu dieser tollen Wissenbasis hier beitragen
habe gerade den Thread entdeckt und das gleiche Problem mit dem Gepäckwagen 4316 von Märklin. Da ich aber nicht mehr an die Weichen rankomme um diese vernüftig mit Lack zu isolieren, gibt es eine andere Lösung ? Habe den Schleifer gebogen ging zwar besser aber immer noch nicht zufriedenstellend.
Hallo Leuts , ich habe selbigs Problem mit meiner V80 (aus Zugpackung Landwirtschaft) . Dazu muss ich sagen das ich die z21 von Roco/Fleischmann verwende , die regelrecht anfällig für Kurzschlüsse ist. Auf einer Lokbörse habe ichr kürzlich die Br23 Märklin 3005 erstanden. Ich bin heute mit dem Decoder und HLM einbau fertig geworden. Alles läuft Prma , bis auf meine 3 Bogenweichen