Meine Bahnhöfe

#1 von mesc_69 , 26.10.2022 23:46

Ich möchte Euch meine Überlegungen zur Herleitung und Konzeption der Bahnhöfe auf meiner Anlage präsentieren. Ich möchte dabei nicht auf Gleissysteme, Stromsysteme und Technik eingehen.

Nach dem meine Modelleisenbahn einige Jahre in Kartons verpackt auf dem Dachboden verbracht hatte, hatte ich das Glück endlich über einen eigenen Raum für die Modelleisenbahn verfügen zu können.

Bevor ich mit der Planung anfing, hatte ich die Vorstellung, dass diese Dinge auf meiner Modelleisenbahn möglich sein sollen:

- Durchgangsstrecke mit hochwertigem Personen- und Güterverkehr
- Abzweigestrecke mit Wechsel von Elektro auf Dampf- und Dieseltraktion
- Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe
- Kopfbahnhof
- Lokwechsel bei Güterzügen
- Ringverkehr soll, wenn man mal keine Lust zum Rangieren hat, glaubwürdig möglich bleiben.

Züge auf der Hauptstrecke dürfen drei Meter lang sein, dass entspricht einer Lok und 8 – 9 Schnellzugwagen oder zwei Loks und 15-16 vierachsigen Güterwagen.
Auch auf der Abzweigestrecke sollen Güterzüge mit dieser Länge verkehren können.

Eine erste Idee war ein Kopfbahnhof in städtischem Umfeld mit einer Abstellgruppe und einem Bahnbetriebswerk im Vorfeld.
In einem Vorortsbahnhof sollten Güterzüge die Lok wechseln können und über eine Verbindungskurve auf die andere Strecke wechseln.

Mein Anlagenraum ist 10 x 3.5 m gross, mit der Türe in der Mitte einer langen Seite. im Raum musste auch Platz für einen Computertisch, eine Werkbank und einen Basteltisch bleiben.
Die Eisenbahn konnte somit in L-Form im Rest des Raums angeordnet werden. Trotz dieses grossen «L» hätte ich das Thema nicht mit allen gewünschten Funktionen oder nur mit einer Überladung der Fläche umsetzen können.
Es hätte gerade für den Kopfbahnhof mit zwei Zufahrtstrecken und einer Verbindungskurve (für den Ringverkehr) zwischen den Zufahrtstrecken gereicht.
Ich fand keine Lösung den Vorortsbahnhof glaubwürdig anzuordnen.

Schweren Herzens verwarf ich die Idee.

In einem nächsten Entwurf rückte ein Durchgangsbahnhof ins Zentrum meiner Überlegungen. In diesem Bahnhof, im Grenzraum zwischen Deutschland und der Schweiz gelegen, könnten Güterzüge deutsche gegen schweizerische Loks austauschen und umgekehrt,
Intercitys würden den Bahnhof ohne Halt durchfahren, Regional- und Eilzüge anhalten, beginnen oder enden. Irgendwie müsste dann noch eine Nebenstrecke integriert werden und ein Bahnbetriebswerk angefügt werden.

Inspirationen holte ich mir im Buch «Gleispläne für Modellbahnanlagen und Bahnhöfe» von Günter Fromm. Nebst einem dicken Teil mit Planungsgrundlagen für Eisenbahnen war für mich das Buch auch eine gute Quelle mit vielen auf Modelleisenbahnverhältnisse umgezeichneten Vorbildgleisplänen.

Ich habe mich schliesslich für die Umsetzung von zwei Gleisplänen entschieden, welche stärker oder weniger stark angepasst habe:

Wolkramshausen und Rennsteig

In Wolkramshausen gibt es eine historische Besonderheit: Zuerst wurde die heutige Nebenstrecke gebaut, die doppelspurige Hauptstrecke wurde erst später gebaut. So verzweigen sich Haupt- und Nebenstrecke in der Mitte des Bahnhofs, wobei die Hauptstrecke eine Kurve macht.
Beim Vorbild war früher im Keil zwischen den beiden Strecken die Ortsgüteranlage angeordnet, in meinem Fall ist dort der ideale Platz für ein Bahnbetriebswerk.

Bild entfernt (keine Rechte)

Im gespiegelten Gleisplan habe ich zusätzliche Bahnsteig- und Abstellgleise ergänzt sowie ein Bahnbetriebswerk angefügt. So ist ein Keilbahnhof mit fünf Bahnsteiggleisen entstanden.

Mit Ausnahme des Bahnbetriebswerks und der im Keil angeordneten Abstellgleise sind alle Gleise mit Oberleitung überspannt. Den Gleisen habe ich die folgenden Funktionen zugeordnet:

- Gleise 2 und 3 sind die Durchfahrtsgleise mit Streckengeschwindigkeit.
- Gleis 1 ist das Güterzugsüberholgleis in Fahrrichtung Rechts-Links. Bei Lokwechsel zirkuliert die ankommende Lok über den linken Bahnhofskopf und Gleise 16/17 – 4 in das hellblaue Abstellgleis oben rechts. Die abgehende Lok setzt sich ab dem hellblauen Abstellgleis links an den Zug.
- Gleis 4 ist das Überholgleis in Fahrrichtung Links-Rechts, bei Lokwechsel zirkuliert die ankommende Lok via den rechten Bahnhofskopf und Gleis 1 in das hellblaue Abstellgleis links. Die abgehende Lok setzt sich vom hellblauen Abstellgleis oben rechts an den Zug.
- Gleis 5 ist das Richtungslgeis nach der Nebenbahn. Gibt es einen Lokwechsel kann die E-Lok entweder in das hellgrüne Abstellgleis rechts oder via den grünen Bahnhofskopf und Gleise 6/7 – 16/17 in das hellgrüne Abstellgleis links zirkulieren. Eine Dampf- oder Diesellok setzt sich via Gleis e ab dem BW an den Zug.
- Gleis 6 ist ein Wendegleis für Züge ab der Nebenstrecke oder aus Richtung links von der Hauptstrecke. Triebwagen können im orangen Abstellgleis abgestellt werden, Wagengarnituren oder Verstärkungswagen im magentafarbenen Abstellgleis.
- Gleis 7 ist das Richtungsgleis von der Nebenstrecke, Güterzüge fahren vor bis Gleis 17. Bei Lokwechsel zirkuliert die Lok via den linken Bahnhofskopf, Gleis 16 und Gleis d (Dampflok) oder Gleis b (Diesellok) zum Lokschuppen. Die abgehende E-Lok kommt ab einem der hellgrünen Abstellgleise

Im Bahnbetriebswerk haben die Gleise die folgende Funktion:
a. Heizlok und Rohrausblasgestell
b. Dieseltanktstelle
c. Schlackewagen und Zufuhr Kohle
d. Entschlackung, Bekohlung und Besandung
e. Ausfahrgleis, fallweise auch Gleis b

In den grauen Gleisen sind Hilfszug und Bahndienstfahrzeuge abgestellt und das gelbe Gleis ist gerade kurz genug für eine V60.

Im Bahnhof kann und soll viel rangiert werden. Ich finde es schön, die verschiedenen Lokmodelle zu beobachten, wie sie sich an die Züge setzen oder davon trennen.
Auch sonst ist der Fahrdienstleiter vielfach gefordert, Gleis 16 hat mehrere Funktionen, handelt der Fahrdienstleiter nicht vorausschauend blockieren sich die Züge plötzlich gegenseitig.

So bleibt das Spielen interessant und kann auch stressig werden, insbesondere wenn der Computer nach dem Zufallsprinzip Züge aus dem Schattenbahnhof an die Oberfläche schickt.

Rennsteig habe ich als zweiten Bahnhof aus dem Buch von Günter Fromm übernommen. Wie das Vorbild ist der Bahnhof auch bei mir am höchsten Punkt des Gleisnetzes platziert.

Bild entfernt (keine Rechte)

Auf der blauen Nebenstrecke verkehrt ein Schienenbus im Pendelverkehr und eine V60 im Güterverkehr.
In meiner imaginären Welt liegt am Endpunkt der blauen Nebenstrecke ein Zulieferbetrieb der Automobilindustrie. Er erhält auf der per Bahn Blechrollen und sendet seine fertigen Produkte in geschlossenen Wagen in die Automobilwerke.

Auf der grünen Strecke verkehren Wendezüge und lokbespannte Personen- und Nahgüterzüge. Auch hier ermöglicht die Gleisanlage einen vielfältigen Rangierbetrieb.
Am Güterschuppen wird Stückgut in geschlossene Wagen, auf der Rampe Güter in offene Wagen und im Freiverlad Stammholz auf Rungenwagen verladen.
Das spannendste Manöver bleibt aber die Übergabe von Kurswagen zwischen der grünen und der blauen Strecke (das gab es auch beim Vorbild).

Mein dritter Bahnhof ist ohne konkretes Vorbild und kaum mehr als ein Kreuzungspunkt.

Bild entfernt (keine Rechte)

Da auch die Nebenstrecke von langen Güterzügen befahren wird, können diese hier kreuzen, auf der linken Bahnhofsseite verzweigt sich die Strecke in Richtung Bahnhof Rennsteig oder in Richtung Schattenbahnhof.
Kreuzen sich Personenzüge, muss der Fahrdienstleiter sicherstellen, dass der zuerst einfahrende Zug das dem Bahnhofsgebäude näher gelegene Gleis nutz. So kann verhindert werden, dass Reisende beim Überschreiten der Gleise gefährdet werden.
Für den bescheidenen Ortsgüterverkehr gibt es ein Freiverladegleis, hier wird meistens Zement «umgeblasen».

Für mich hat es sich bewährt, dass ich mir vor dem Bau der Anlage gründlich Gedanken gemacht habe, was mir wichtig ist und wie ich es auf meiner Modelleisenbahn erleben möchte.
Auf dieser Grundlage habe ich bei der konkreten Planung der Anlage jedem Gleis und jeder Weiche konkret Aufgaben zuordnen können. Dies war für mich einer der Schlüssel, dass mir das Spielen mit der Anlage auch nach Jahren noch immer Spass macht.

Wie seit Ihr das Thema angegangen?
Welche Funktion muss die Modelleisenbahn für Euch haben?
Wie habt Ihr Euch zu Euren Gleisplänen inspirieren lassen?


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RE: Meine Bahnhöfe

#2 von iwii , 27.10.2022 01:30

Zitat von mesc_69 im Beitrag #1
Ich möchte dabei nicht auf Gleissysteme, Stromsysteme und Technik eingehen.


Zumindest den geplanten Maßstab solltest du nennen, sonst bleibt es

Zitat von mesc_69 im Beitrag #1
Mein Anlagenraum ist 10 x 3.5 m gross, mit der Türe in der Mitte einer langen Seite. im Raum musste auch Platz für einen Computertisch, eine Werkbank und einen Basteltisch bleiben.


doch eher bei einer philosophischen Betrachtung.

Gruss, iwii



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RE: Meine Bahnhöfe

#3 von E 69 , 27.10.2022 08:58

Guten Morgen

also auf 10 m Länge passen keine 3 m langen
Züge.
Der Bahnsteig sollte deshalb 4 m lang sein .
Eine Nebenbahn mit kurzen Zügen dann in
könnten auch 3 kleine Bahnhöfe passen.

Aber trotzdem dem sollst du den Fragebogen ausfüllen.
Mfg
Wolfgang


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RE: Meine Bahnhöfe

#4 von Verlusti , 28.10.2022 01:22

Hi Wolfgang,

also ich bin mir sicher, die meisten die hier länger im Forum sind als ich, haben auch planerisch oft einiges mehr drauf. Aber die Aussage 3m Züge gehen nicht bei 10m Raumlänge + Ansätze (Anlage im U), die ist so nicht haltbar.

Die Gleiswüste, Traventall und viele andere Anlagen sind in ähnlichen Dimensionen. Es kommt halt drauf an, was man darstellen will. Problem ist hier wahrscheinlich nur die Menge der Wünsche, bzw auch der hier dargestellte Bahnhof Wolkramshausen. Mal doch einfach mal eine maßstäbliche Skizze von dem Ding. Da liegen Personengleise und Güterbereich hintereinander, ohne Weichenvorfeld usw. sind das schon 7m, weil die 3m Züge sollen ja nicht press im Gleis stehen. Da kommt dann nochmal das ganze Weichengedöhns und die Gegenbögen, das muss ja alles zusammen und auseinander. Meine bescheidene Erfahrung sagt mir, du brauchst bei einem Durchgangsbahnhof der halbwegs vernünftig aussehen soll, schon locker nochmal 1,5 bis 2 mal so viel Länge pro Seite, wie die eigentlichen Gleise lang sein sollen. Der von Dir ausgesuchte Bahnhof ist nicht zu unterschätzen, das ist ein ganz schön unhandliches Monster also ich schätze mal vorsichtig ~15m, bei Nutzung von 12Grad Weichen im Radius ~1500mm. Wie gesagt, ist nur ne Schätzung!. Aber da ich schon einiges versucht habe anhand von Google Sattelitenbildern zu zeichnen, wie zum Beispiel Gemünden, befürchte ich: Der Bahnhof ist ein wenig groß. Um so einen großen Keilbahnhof darzustellen brauch man zudem auch eine üppige Tiefe, die man eigentlich nur bauen kann, wenn man von allen Seiten rankommt.

Ich göhn Dir den von Herzen, weil der ist so von den Gleisen ganz schick, aber wenn er gut aussehen soll im Modell dann in dem Raum nur in einem kleineren Maßstab.

Also nur mal 2 Beispiele, aus meinem bescheidenen Chaos.

Der Fantasiebahnhof Knaupstett (Link zum Bild) kann 9 teilige ICE willkommen heißen und ca. 3,3m Güterzüge im Wartegleis aufnehmen. Er hat ne kleine Abstellung für 2 Regionalbahnzüge und 2 Lokabstellgleise für den Wechsel E-Lok auf Diesel im Güterverkehr. Viel mehr hat er aber nicht. Rollt man den Bahnhof komplett gerade aus sind es so um die 8-8,5m. Im Vergleich zu deinem Bahnhof ist das aber ein Spielzeug. (Link - So könnte er gestaltet aussehen)

Hier der Fantasiebahnhof Gosmünden (Link zum Bild) aus der Idee irgendwie die viergleisige Einfahrt nach Gemünden entfernt zu interpretieren. Ich find die Szene halt richtig geil, wie die Strecke da viergleisig auf den Arkaden/Viadukt am Main vorbei läuft, im Hintergrund der Ort, einfach eine absolut geile Szene. Da Gemünden aber viel zu groß ist, habe ich dann den zurückgebauten Bahnhof Goslar verunstaltet und missbraucht um was "handlicheres" zu haben für den Anschluss an die Szenze und es sollte wie Gemünden zurück von 4 gleisig auf 2 gleisig. Hier gilt das Gleiche und es gibt nichtmal ein BW oder ne Abstellung dabei, man ist schnell beim 2,5 - 3 fachen von der Länge, die man dann als Zug unterbringt. Der Bahnhof ist ausgerollt dann auch wieder 8,5m oder so und bietet auch wieder nur ~3m Güterzüge in den oberen Wartegleisen Platz. Das ist ziemlich übel, was man an Platz zusätzlich brauch und hier wurden immer nur Peco 12Grad 1524mm und ab und an die Bogenweiche verwendet. Bei besonders schlanken Weichen kannst du den Platzbedarf gleich nochmal mit 1,5-2 multiplizieren deutlich erhöhen. Nur falls es interessiert, so hätte es ausgestaltet aussehen können 4 gleisige Zufahrt am Fluss auf Viadukt und Bahnhof Gosmünden

Mein Rat wäre, such Dir lieber einen handlicheren Durchgangsbahnhof.

Grüße
Dirk


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RE: Meine Bahnhöfe

#5 von iwii , 28.10.2022 10:39

Zitat von Verlusti im Beitrag #4
Meine bescheidene Erfahrung sagt mir, du brauchst bei einem Durchgangsbahnhof der halbwegs vernünftig aussehen soll, schon locker nochmal 1,5 bis 2 mal so viel Länge pro Seite


Ich würde nach meinen Erfahrungen das Minimum (unabhängig vom Maßstab) auf 1/3 Nutzlänge, 1/3 Weichenstraßen, 1/3 Zufahrten beziffern wollen. Bei 3m Zuglänge macht das rund 9m notwendige Anlagenlänge. Je nach Gleissystem kann man sicher optimieren, aber "schön" ist dann sicher anders.

Zitat von Verlusti im Beitrag #4
Mein Rat wäre, such Dir lieber einen handlicheren Durchgangsbahnhof.


...oder halt abspecken. Ich habe den Bahnhof Gedern gebaut. Das ist letztlich der selbe Ansatz wie das gezeigte "Wolkramshausen", nur an einer eingleisigen Strecke mit einem übrig gebliebenen Endbahnhof - in TT auf 4,20m (aber letztlich auch nicht in voller Länge). Da wären selbst 10m in H0 nicht unbedingt üppig.

Gruss, iwii



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RE: Meine Bahnhöfe

#6 von Verlusti , 29.10.2022 00:13

Hi iwii,

da liegen wir ja nicht weit auseinander, zumindest wenn ich das verständlich in deutsch hier niedergeschrieben hätte. 1,5-2x Nutzlänge pro Seite, jo ist ein wenig viel... ich habe da in nächtlicher und geistiger Umnachtung das pro Seite hinter geschrieben, bzw überhaupt das irgendwie vergeigt... Wie ja mein Beispiel zeigt, werden aus ca. 3m Nutzlänge so 8,5m. Ich wollte eigentlich auch ausdrücken Nutzlänge ungefähr x3... Man sollte Abends in meinem Alter vielleicht mal anfangen früher ins Bett zu gehen, bin ja schleißlich keine 20 mehr Der Bahnhof deiner Anlage wäre in in H0 x 1,5 ja dann ca. 6,3m lang, aber vor allem auch breiter. Aber das ist ja nur einer deiner Bahnhöfe. Du hast ja vor allem echte Strecke dazwischen und nicht nur erwzungene irgendwo hingepackte Parade... und das könnte mit gesamten 10m eng werden. Aber vielleicht darf man den Raum ja vollumfänglich nutzen, wer weiß.

Ich hätte aber für den TO mal einen ersten Videotip für eine Anlage, wo für die Fläche recht viel los ist. Mittelstadt TV Anlage von Michael Löcken . Hier wird eine Anlage präsentiert mit 2 Bahnhöfen, allerdings im U. Es gibt zudem ein BW und was zum rangieren. Man muss ja nichts sklavisch nachbauen, aber als Inspiration hilft es vielleicht. Bevor ich aber das Bilderchaos in meinem Kopf mal durchgehen werde, wo ich vielleicht noch den einen oder anderen Link besteuern kann zu Planungen oder Videos, muss man erstmal mehr zum Raum wissen und ein paar Eckpunkte, daher am besten wie Wolfgang schon anmerkte den Fragebogen erstmal ausfüllen und Geduld haben, das mit dem planen wird eventuell dauern . Ich denke in einem Raum mit 10x3,5m geht schon was, ein bißchen schmal, aber schön lang.

Grüße
Dirk


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RE: Meine Bahnhöfe

#7 von Atlanta , 29.10.2022 08:07

Moin Kollege,

dein schematischer Plan in Beitrag 1 gefällt mir, bloß ist das BW dort falsch plaziert, auch wenn es den vorhandenen Raum am Besten ausnutzt.
Dampflok BWs wurden früher so geplant, daß sie dicht an den Abfahrgleisen lagen und für den Güter und Personenverkehr gleichermaßen leicht zu erreichen waren.
AWs hingegen durften auch etwas Abseits oder schwerer zugänglich sein, dort werden Loks und Wagen ja nur repariert.

Früher trennte man das Publikum zwischen Ankommendem Publikum und Abfahrendem Publikum und der Güterbereich war strikt getrennt und dem Personenverkehr gegenüberliegend.

Bei deinem Trennungsbahnhof müßte das BW weiter links im Plan liegen, der Hgbf = Hauptgüterbahnhof müßte ggfs. ausgelagert werden.
Du benörigst jedenfalls noch Abstellgruppen für Reisezugwagen.


LG Ingo

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RE: Meine Bahnhöfe

#8 von iwii , 29.10.2022 10:16

Zitat von Hobbyprog im Beitrag Umfrage: Digital und die vielen Datenprotokolle.
einen Booster braucht man nur, falls die Leistung der Zentrale für den Fahrbetrieb nicht ausreicht

Die Anbindung des BW ist vielleicht nicht optimal, aber die Position ist nicht unüblich. Garmisch-Partenkirchen oder auch Schwarzenberg wären Beispiele.

Zitat von Atlanta im Beitrag #7
Du benörigst jedenfalls noch Abstellgruppen für Reisezugwagen.

Hm, ich finde im Betriebskonzept jetzt nichts, wonach man die brauchen würde.

Gruss, iwii



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RE: Meine Bahnhöfe

#9 von DGU , 29.10.2022 11:12

Zitat von Atlanta im Beitrag #7
Du benörigst jedenfalls noch Abstellgruppen für Reisezugwagen.

Zitat von iwii im Beitrag #8
Hm, ich finde im Betriebskonzept jetzt nichts, wonach man die brauchen würde.

Da es sich um einen Trennungsbahnhof handelt unterstelle ich, dass hier Züge beginnen und enden.
Sonst hätte der TE kein Abstellgleis für Personenwagen oberhalb des BW's vorgesehen.

Gruß
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RE: Meine Bahnhöfe

#10 von iwii , 29.10.2022 11:25

Zitat von DGU im Beitrag #9
Da es sich um einen Trennungsbahnhof handelt unterstelle ich


Ich warte da lieber auf weitere Ausführungen des TO.

Gruss, iwii



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RE: Meine Bahnhöfe

#11 von DGU , 29.10.2022 11:41

Zitat von iwii im Beitrag #10
Zitat von DGU im Beitrag #9
Da es sich um einen Trennungsbahnhof handelt unterstelle ich

Ich warte da lieber auf weitere Ausführungen des TO.

Eigentlich spricht der schematische Gleispaln für sich - Abstellung Personenwagen (oval eingerahmt)

Bild entfernt (keine Rechte)

Gruß
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RE: Meine Bahnhöfe

#12 von iwii , 29.10.2022 11:47

Das würde ich einfach mal der Nebenbahn zuordnen, wo vielleicht ein Zugpaar ab dort pendelt. Vermutlich kann man auf das Gleis auch ganz verzichten, es gibt ja drei Bahnsteigsgleise für die Nebenbahn. Wie bereits geschrieben, sollte bei der Raumgröße eher Abspecken statt Draufsatteln der Weg sein (wenn ich von H0 ausgehe).

Gruss, iwii



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RE: Meine Bahnhöfe

#13 von Verlusti , 30.10.2022 05:59

Moin,

also die Anordnung des BW im Keil sieht doch gut aus. Einer der ganz großen Kultbahnhöfe in Deutschland war/ist auch so: Altenbeken. Ist aber auch ein Monstrum, aber kürzer.


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RE: Meine Bahnhöfe

#14 von Horsthausen , 30.10.2022 13:09

Moin, BW Anordnung finde ich gut, siehe auch Bingen (früher Bingerbrück jetzt HBf).
Bei Durchfahrtsgleis 3 in der Umsetzung möglichst keine Weichen die auf Abzweig befahren werden, Du schreibst ja Streckenhächstgeschwindigkeit.
Viel Spaß beim Bau!
Mit freundlichen Grüßen Horst


 
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RE: Meine Bahnhöfe

#15 von Verlusti , 30.10.2022 15:51

@ TO,

ich habe das Ding mal gezeichnet. PUH, also wenn das wirklich muss, dann müsste der Banhof am Ende fast auf eine Zunge. Im Bild Wolkramshausen2D ist unten eine rote Fläche, die wäre im Grunde kaum/garnicht zu erreichen. Keilbahnhöfe sind super schick, das erste was ich gezeichnet hatte war von R.Knippers Wichlingshausen. Der ist aber etwas handlicher, bis auf das Breitenproblem in H0.

Zu deiner Frage wie wir das hier im Forum machen. Der meines Erachtens kreativste Planer hier im Forum macht sich gerade ein wenig rar, hat viel zu tun. Da würde mich auch interessieren, wie er das so macht... Wie man meiner Meinung sowas angehen sollte, naja so den Plan habe ich nicht davon, aber ich denke ich kann behaupten es gibt kein Patentrezept. Der eine schaut sich einfach Gleispläne in Heften oder zum Beispiel hier im Forum an, der nächste will sein Heimatbahnhof bauen usw... Die ersten meiner Pläne orientierten sich nur an Gleisplanheften waren viel zu voll, im Grunde total planlos einfach irgenwas zusammengewürfelt. Ich habe dann Videos von Trainspottern für mich entdeckt. Am liebsten sind mir dort ganze Streckenportraits. Die Trainspotter liefern die Szenen, wo ich dann 2-3 Szenen versucht habe zu kombinieren, oder ein Thema herausgepickt habe. So sind dann irgendwann bessere Pläne entstanden. Da ich dann allerdings enttäuscht war, wie wenig in H0 in meinen Keller geht, wenn man einer Szene vernünftig Platz gibt (Zementwerk 3,5m+), begann ich mich für Multideck zu interessieren.

Dein Bahnhof ist wirklich cool, aber mir fehlt momentan neben einem Raumplan auch die Fantasie, wie der vernünftig in den Raum passt, so dass man überall rankommt. So hier noch zum Abschluss ein Bild in 3D Wolkamshausen3D, links sieht man den Wartungsgang, der das Problem aber eben auch nicht vollständig löst. Wenn dein Raumplan dann da ist, sollte mann erstmal versuchen nur per grober Skizze überhaupt erstmal die Positionen der Betriebsstellen festzulegen, vor allem mit dem Hintergrund eine Spielidee oder eben ein Betriebskonzept zu entwickeln...

Zum Thema Weichen auf Abzweig befahren... Man muss das für sich entscheiden, sklavisch Vorbildorientiert oder die Weichen für sich so nutzen, dass man zum Beispiel sehr elegant ohne abknickende Reisewagen in einen Bahnhof fahren kann. Ich nehm Variante2, zumal ich letzens einen Gleiswechsel in einer Kurve entdeckt habe in einem Video, der dem Ganzen teils auch widerspricht. Klar die Weichen haben einen entsprechenden Radius und ich denke hier darf man keine 140 fahren in dem Abschnitt, aber kriechen tut da auch nix YoutubeChannel Bahnhof Güsten bei Zeitstempel 12:39 sieht man eindeutig im linken Gleis eine Weiche, wo auf dem abzweigenden Gleis der Strecke gefolgt wird und das gerade rüber geht für den Gleiswechsel.

Grüße
Dirk


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RE: Meine Bahnhöfe

#16 von iwii , 30.10.2022 17:41

Irgendwie scheint der TO kein Interesse an dem Thread zu haben. Schade.

Gruss, iwii



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RE: Meine Bahnhöfe

#17 von kartusche , 30.10.2022 18:18

Wie im anderen Thread…

Ich denke es geht nicht um etwas, das in Planung ist, sondern eher um die Vorstellung eines schon gebauten Projektes und wie und warum der Plan dazu entstand. Es werden vom TO ja auch keine Fragen zur vorgestellten Planung gestellt, sondern nur allgemeine.


Gruss, Ralf
—————————
RE: Personenwagen im Bau: Meine Eigenbauten nach Vorbild der DR


 
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RE: Meine Bahnhöfe

#18 von iwii , 30.10.2022 21:58

Zitat von kartusche im Beitrag #17
Ich denke es geht nicht um etwas, das in Planung ist, sondern eher um die Vorstellung eines schon gebauten Projektes


Dann warte ich mal voller Ungeduld auf die Bilder aus der Praxis. Der aufgebaute Spannungsbogen erzeugt doch eine recht hohe Erwartungshaltung.

Gruss, iwii



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