Mein „Blauer Blitz“ von Piko (#52271 AC-Version) macht mir im Automatikbetrieb etwas Sorgen .
Ausgangslage: • Ich verwende die Steuerungssoftware „ModellStellWerk“ • Für Bremsen und Halten ist jeweils ein eigener Rückmelder eingebaut • Fahrzeuge sollen mit Erreichen des Haltmelders anhalten (=Fahrstufe "0") • Zentrale ist die „RedBox“ von Tams in Verbindung mit „CV-Navi“ als Regler • Bremsverzögerung (CV 4 = 1) • Ausschließlich DCC-Betrieb (CV 29 = 2)
Wenn die Automatik der PC-Steuerung ausgeschaltet ist (manueller Betrieb über PC/manueller Betrieb über Zentrale), verhält sich das Fahrzeug korrekt; d.h. es hält bei Erreichen der Fahrstufe „0“ mit der eingestellten Bremsverzögerung an.
Sobald der Zug im Automatikbetrieb gesteuert wird, hält er erst ca. 30 cm nach Überfahren des Haltmelders an.
Sonstige Änderungen an den maßgeblichen Parametern -u.a. CV 138 bis 147 („alternatives Bremsen“)- waren wirkungslos.
Bei allen anderen Fahrzeugen funktioniert die Steuerung (manuell und Automatik) fehlerfrei.
Da dies der erste und bisher einzige Piko SmartDecoder 4.1 ist, liegt der Verdacht nahe, dass er das Problem ist. Der Decoder hat den Firmware-Stand 3.5 (=CV 7), das ist nach meinem Kenntnisstand die letzte Version.
In einigen Beiträgen -auch in Nachbarforen- wurden Probleme mit diesem Decodertyp angesprochen, die aber teilweise durch Firmware-Update behoben werden konnten. Mit meinem Problem stehe ich bisher alleine da (irgendeiner muß ja den Anfang machen) .
Danke für den Link. Leider wird weder dort noch in den anderen Tutorials auf das Thema eingegangen.
Im Telefonat mit der Piko-Hotline am Dienstag empfahl mir Herr Richter, das "alternative Bremsen" über die CV 138ff auszuprobieren. Bisher leider ohne Erfolg.
Bei meiner weiteren Suche habe ich u.a. diesen Bericht gefunden, der meine Vermutung bestätigt, dass dieser Decodertyp mit Automatik-Betrieb über PC Schwierigkeiten hat. In meinem Falle werden die gesendeten Befehle zum Bremsen und Anhalten zu spät umgesetzt.
Offensichtlich habe ich mein Problem lösen können.
Im von mir verlinkten Beitrag aus dem Kleinbahnsammler-Forum hat der Beitragsersteller u.a. die CV 6 (=Mittengeschwindigkeit) erwähnt. Daraufhin habe ich spaßeshalber mal mit unterschiedlichen Werten in der CV 6 gespielt... Das Fahrzeug bremst und hält nun an an, sobald der entsprechende Rückmelder ausgelöst wird. Warum die CV 6 darauf Einfluß hat, ist mir ein Rätsel. Es ist mir aber auch ziemlich egal, solange es funktioniert. Evtl.taucht das Problem auch bei einem anderen Kollegen auf, daher hier meine maßgebenden CV-Werte: CV 2 = 2 CV 3 = 12 CV 4 = 1 CV 5 = 55 CV 6 = 6
Piko werde ich natürlich auch mal anschreiben, evtl. gibt es von dort auch eine Rückmeldung.
Hallo rundherum! Ich bin neu im Forum. Bisher kam ich mit den bei mir am häufigsten installierten Decodern, Appel NEM652 (m.E. baugleich mit Viessmann # 5245) ganz gut zurecht. Nach dem Einrichten der Blocksignale stört mich jedoch das abrupte Anhalten der Züge bei Rot. Meine Anlage ist: H0, Gleichstrom, 2 Schienen, Ecos 2, Loks meist von Roco und Piko sowie alte Fleischmänner. 3 verschiedene Marken an Bremsmodulen wurden ausprobiert – alle zeigen 1 V unterschiedliche Spannung im Trenngleis mit gleichen Ergebnissen. Appel-Decoder ignorieren das Bremsmodul bei Rot komplett. Die Fahrt setzt sich unverändert fort. Alle Plux-Decoder sowie die NEM652 von Lenz und Uhlenbrock reagieren aufs Bremsmodul wie gewünscht. Viele der hier im Forum angeführten Einstellungen habe ich ausprobiert. Es funktioniert einfach nicht. ‚Viessman‘ schrieb mir, dass deren Decoder (entgegen der Beschreibung) nicht(!) ABC-fähig seien. In der Beschreibung von Viessmann ist zu CV27 von "Gleichspannung" die Rede, bei der es funktionieren soll. Aber ich nehme an, dass es sich dabei um einen Druckfehler handelt und es Ungleichspannung heissen sollte. Von Appel ist niemand zu erreichen. Ein Versuch mit dem Decoder NEM652 von Decoderwerk war leider auch negativ. Obwohl man mir schrieb, dass der eigentlich ABC-fähig sei und funktionieren soll. Da es sich bei mir um .zig Decoder handelt, die überwiegend in älteren Loks (ohne DSS) verbaut sind, bin ich an einer Lösung doch sehr interessiert. Ob ich mir das antue, alle eingelöteten, „unfähigen“ Decoder auszutauschen? Das glaube ich eher nicht. Nun bleibt die Hoffnung auf das Forum mit seiner geballten Erfahrung auf eine positive Wendung meines Problems. Grüße aus Lappland Jörg