RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#1 von ElTango , 15.02.2008 11:29

Hallo Zusammen

Ich bin gerade dabei und versuche plausible Vergleichsinfos (ausserhalb der Anleitungen der beiden Deocder) zu bekommen.

Ich baue gerade eine alte Märklin 3000 um.

Diese wird:
1. Eine Dauermagnet bekommen
2. Scheibenkollektormotor 3pol bleibt drin
3. Entweder Lokpilot 3.0 oder Uhlenbrock 75200 für Allstrom

Jetzt ist die Frage: Welcher von beiden Decodern hat in diesem Fall (also kein 5pol, kein Trommelkollektoranker, kein andere Decoder (Zimo, Märklin..) der bessere Decoder von beiden und wie würdet ihr die Werte der CV´s einstellen bzgl. Regeleigenschaften.

Vielleicht kann jemand aus Erfahrung ein paar Tipps geben.

Viele Grüße & Danke
Markus


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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#2 von Michael.Frey , 15.02.2008 13:04

Hallo Markus,

für den Lokpiloten brauchst Du in jedem Fall einen HAMO-Magneten. Magnet, Decoder und Drosseln gibts es zusammen im ESU Digitalset 52631 für ca. 27 Euro, Bezugsquelle per PN.

Der Uhlenbrock ist für Allstrom-Motoren, der geht gar nicht mit dem Magneten. Ich habe einige hundert Loks umgerüstet und mit bin mit den Uhlenbrock-Decodern nicht zufrieden.

Die Lok fährt mit dem ESU-Set um so vieles besser als mit anderen Lösungen das alles andere Geld- und Zeitverschwendung ist.

Grüße

Michael


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Außerdem Teppichbodenanlage 5m x 6m mit C-Gleis, Intellibox mit Iris.


 
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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#3 von Dominik B ( gelöscht ) , 15.02.2008 16:00

Naja, er hat ja geschrieben, dass er einen Dauermagneten einbauen will.

Somit ist schon der Uhlenschrott Decoder außen vor, da er nur Allstrommotore ansteuert. Aber der ist total Selbst ein DELTA Decoder im Digitalbetrieb lässt die Lok besser fahren als dieses Elektronikgelump.

Also wenn, dann mache es so, wie du es bereits gesagt hast: Hamo Magnet rein und einen ESU. Besser (oder auch nicht - mal hört man das, mal das - aber auf jeden fall nichts falsches) wäre ein HLA.


Dominik B

RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#4 von ElTango , 15.02.2008 16:17

Hi

Danke für eure Tipps. Man ist mittlerweile doch sehr verunsichert, da ich so viele Beiträge mit Alzheimer bei ESU Deocdern gelesen habe, Pufferungen reinbauen, Decoder tunen und weis der Geier was noch alles.

Ich selbst hab von dem allem noch nie groß was auf meiner Anlage gemerkt, aber vielleicht bin ich auch nicht der Schleichfahrtentester.

Viele Grüße
Markus


ElTango  
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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#5 von kaeselok , 15.02.2008 17:13

Hallo Markus,

ich nehme nur ESUs. Uhlenbrocks kommt mir nicht mehr ins Haus.
Alzheimer bezog sich glaube ich nur auf den LOPI 1.
Aktuelle LOPI 3 kennen das nicht.

Also nimm einen guten LOPI und vergiss nicht die CVs für den 3-Poler einzustellen

Gruß,

Kalle


 
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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#6 von Malen , 17.02.2008 17:33

Hallo Namensvetter!

Der Uhlenbrock-Decoder wäre dann der 76320.
Dieser decoder ist nicht so schlecht wie er hier gemacht wird. Fahre in allerdings nur mit "reinen" Gleichstrommotoren.

Allerdings ist auch der ESU Lokpilot v3.5 ein sehr guter Decoder.

Da hilt eigentlich nur kaufen und ausprobieren, denn jeder hat so seine eigenen Erwartungen an das Fahrverhalten.
Würde aber auch den einbau eine 5-poligen Motors empfehlen, die laufen einfach "runder".

Viel spass beim ausprobieren und Erfahrungen sammeln.


Mit freundlichen Grüßen
Marcus

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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#7 von Strom ( gelöscht ) , 17.02.2008 18:47

Hallo,
ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.
Der ESU ist ein sehr guter Dekoder...
Das größte Problem mit dem UB ist meiner Meinung nach die Programmierung mit einer CS!!! Das geht eigentlich gar nicht!!!!!!!

Auch die Fahreigenschaften lassen zu wünschen übrig...
ESU ist die beste Entscheidung...
Gruß
Olaf


Strom

RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#8 von Jens Wulf ( gelöscht ) , 17.02.2008 19:09

Moin Moin

sowohl der 75200 als auch der 76200 sollten auch mit Magneten gehen (nur was soll's dann noch mit diesen Spezialdekodern?)

So, bei mir immer mit der Spule, ohne Magnet (weil mit, brauch man ja diesen Dekoder ja eigentlich nicht, auch wenn es geht):
Mit dem 75200 hab ich eher so-so Erfahrungen gemacht (BR 260, S3/6), mit dem 76200 bisher eher gute, zuletzt in einer (ex Delta-) CFL 1800.

Der groesste Nachteil des 75200 gegenueber des 76200 ist das erstere kein DCC und auch keine DCC-Programmierung versteht, und damit die 28 und 128 FS nicht moeglich sind, so gut wie nicht programmierbar ist (ist ein Krampf, und mit dem IB Menue dauert es gefuehlt ewig und lesen ist schon gar nicht), und auch der Adressbereich sehr eingeschraenkt ist.
Bei einem 76200 der ein SUSI Soundmodul ansteuert (VT62 wuerde auch das fehlen, inkl. hoeherer Funktionen.
usw usw

Sprich, den 75200 wuerde ich gar nicht benutzen, wenn dann den 76200. Dann aber auch nur wenn die Orignalspule bleibt. Es sei denn der Preis stimmt


Jens Wulf

RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#9 von Oambegga Bockerl , 17.02.2008 21:13

...ich weiss ja nicht was ihr unter gut versteht, und bitte haltet mich nicht für einen Inquisitor (dachte auch mal so wie ihr, ehrlich!), aber an Zimo und Tran kommt ESU so schnell nicht ran, sorry. Und Uhlenbrock habe ich auch ein paar. Ich weiss nicht was an denen so sch.... sein soll?!?!?!?!


Grüsse Thomas,

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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#10 von Dominik B ( gelöscht ) , 17.02.2008 22:28

Zitat von Oambegga Bockerl
Und Uhlenbrock habe ich auch ein paar. Ich weiss nicht was an denen so sch.... sein soll?!?!?!?!



Dann fange ich mal an:
- fehlender Kurzschlussschutz
- kein Überlastungsschutz
- auf einmal geht nix mehr, erst wenn Strom kurz unterbrochen wurde
- Bauteile lösen sich von der Platine (wahrscheinlich wegen fehlendem Überlastungsschutz und dadurch zu großer Hitze)
- Kabel sind schlecht angelötet (hat sich schon mal gelöst und mit einem anderen Pin Freundschaft geschlossen und den Decoder gehimmelt)
- scheiß Service mit super unfreundlichen Idi...
- keine Garantie oder Kulanz (ich habe mal für eine Reparatur 80 % des Neupreises gezahlt, ESU verlangt für LoPis pauschal 40 % des Neupreises)

Langt das?


Dominik B

RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#11 von kaeselok , 18.02.2008 10:13

Zitat von Oambegga Bockerl
Und Uhlenbrock habe ich auch ein paar. Ich weiss nicht was an denen so sch.... sein soll?!?!?!?!



Die Langsamfahreigenschaften von Uhlenbrocks in Verbindung mit Märklins 5 pol-Motor (auch HLA genannt) sind "bescheiden". Das wurde hier schon häufig erwähnt. Aus diesem Grund habe ich die Dinger allesamt entsorgt.

Mag sein dass die Uhlendinger in anderen Loks und mit anderen Motoren durchaus brauchbare Ergebnisse abliefern. Ich beziehe mich auf Märklin und HLA. Und da sind die Dinger echt bescheiden.

Gruß,

Kalle


 
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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#12 von Rainer Lüssi , 18.02.2008 11:29

Hallo zusammen

Zitat von Dominik B

- Bauteile lösen sich von der Platine (wahrscheinlich wegen fehlendem Überlastungsschutz und dadurch zu großer Hitze)


Kann ich bestätigen. Hatte eine Mä Lok damit ausgerüstet, diese blieb plötzlich stehen. Auf dem Decoder hatte sich ein Bauteil selber abgelötet und dabei natürlich einen Kurzschluss verursacht. Decoder im Eimer.

Zitat von karldergrosse

Mag sein dass die Uhlendinger in anderen Loks und mit anderen Motoren durchaus brauchbare Ergebnisse abliefern.


Ja, mit Roco 5-Poler sind gute Fahreigenschaften erreichbar.

Gruss
Rainer


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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#13 von Oambegga Bockerl , 18.02.2008 12:20

Hm, also ich habe eine Dingler Ford-Werkslok mit Uhlenbrock Intellidrive Comfort, mehrere DGR 755 in verschiedenen älteren ROCO-Loks. In die Ford-Lok habe ich versuchsweise mal einen LOPI eingebaut mit dem Ergebnis dass die noch bescheidener lief als mit Uhlenbrock, da war auch nix mit CV-Einstellungen usw.. Nun werkelt dort ein Tran DCX74 - und siehe da die Krücke läuft auf einmal wie Butter. Allerdings muss ich auch sagen dass die Lok mechanisch mehr als problematisch ist (keine Schwungmasse, gefälschter Chinesen-Bühler usw.). Als ich noch Märklin-Loks hatte waren einige mit DGR 755 und HAMO-Bügel umgerüstet und die liefen auch nicht schlecht - natürlich darf man die mit heutigen Decodern nicht vergleichen


Grüsse Thomas,

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RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#14 von Gast , 18.02.2008 13:51

Hallo Thomas,

meine Dingler-OK-Loks haben den Kühn T145 erhalten. damit laufen die ganz gut. Den Uhlenbrock habe ich vertickt. bei mir war der 76320 eingebaut.

Wolfgang



RE: Vergleich Decoder LokPilot ESU 3.0 & Uhlenbrock 75200

#15 von Oambegga Bockerl , 18.02.2008 20:27

Hallo Wolfgang,

Kühn habe ich noch nicht probiert. Die Dingler-Lok ist aber auch ein Hardcore-Teil was die Mechanik angeht....! Wie gesagt: Mit dem DCX74 läuft die jeds wie Butter in der heissen Pfanne....

Ich bin halt genauso wie Thomas W. (MK) mittlerweile ein Zimo-Junkie, ebens o perfekt sind auch die Tran-Deocder (sofern der Software-Stand aktuell ist!). Werde mir die Tage wenn die IB in der Bucht verjubelt is auch die Tran-Zentrale holen........


Grüsse Thomas,

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