Moin in die Runde, ich habe mir den Glaskasten gegönnt, bin aber in keiner Weise mit dem Laufverhalten zufrieden. Manchmal bleibt er einfach stehen, Fahrgeräusch ist sehr laut. Der Schleifer und auch die Räder sehen aber gut aus, es sind keine Verschmtzungen zu sehen. Ich vermute, dass der Decoder nicht in Ordnung und zeitgemäß ist.
Deshalb möchte ich einen ESU Lokpilot5 einbauen, möglicherweise auch einen ESU Lokpilot Micro. Welchen Decoder würdet ihr empfehlen, hat evtl. schon jemand einen ESU-Decoder in diese Lok eingebaut.
Mir ist bekannt, dass es auch andere Decoderhersteller gibt, möchte aber zusätzlich zu Märklin nur ESU-Decoder nehmen, da ich durchweg gute Erfahrungen gemacht habe. Hier insbesonders mit der Märklin BR 86, die jetzt zu meinen Loks dazugehört, die ausgezeichnete Fahreigenschaften durch den ESU-Lokpiloten hat.
Für Hinweise wäre ich dankbar, hier insbesondere auch Ratschläge zu dem Microdecoder.
Der Märklin-Gaskasten ist baugleich dem Trix-Glaskasten dien ich im Bestand habe, nur mit Schleifer. Meiner litt frisch erworben an übler Motormisshandlung, mal wieder in Öl ersäuft und verdreckt. Auf dem Testgleis beim Händler führten die Restlaufeigenschaften zu einem Verkaufspreis von 30,- in ansonsten gutem Zustand. Nach gründlicher Motorreinigung (Bürsten raus, Motor mit Reinigungsbenzin ausgewaschen, Kollektornuten mit Zahnstocher freigekratzt, Bürsten mit Lötkolben entölt...) läuft er ruhig und relativ weich, trotz Zweileiter-Zweischienensystem ziemlich zuverlässig. Bevor du über einen anderen Decoder nachdenkst erstmal Motor und Getriebe prüfen und ggf. instand setzen. Für miese Laufeigenschaften ist in den allerseltensten Fällen der Decoder verantwortlich, schon gar nicht die ab Werk verbauten.
Hallo Der Glaskasten ist ein schönes Modell,aber nicht ohne. Erstmal ist er ja ein Leichtgewicht.Dadurch bedingt bringt er wenig Gewicht auf die Schiene und der Masse Kontakt kann da schonmal verloren gehen. Gerade bei verschmutzten Gleisen kommt das öfter vor.Des weiteren sorgt der große Schleifer dafür das beim überfahren erhöhter Punktkontakte z.b im Weichenbereich ebenfalls der Kontakt verloren geht.Auch die Radschleifer haben auf dem Spurkranz nur eine geringe Auflagefläche, was ich auch nicht für ideal halte. Da das Modell auf einer Achse einen Haftreifen hat,hast du also nur drei Räder über die ein Massekontakt besteht. Einen Esu Microdecoder kannst du einbauen .Es kann aber sein das du das Gewicht im inneren etwas nacharbeiten musst damit der Decoder Platz hat. Selbst habe ich auch den Glaskasten,habe aber auf einen Umbau bis jetzt verzichtet. Ok die Fahreigenschaften werden bestimmt besser,aber das Grundproblem der Stromabnahme bleibt.Ob in die Lok noch ein Energiespeicher passt kann ich dir nicht sagen.Ein Forumskollege hat solche Umbauten schon gemacht,vielleicht meldet er sich auf dein Anliegen.
Gruß Ferdi
Die Gedanken sind frei,die Kunst ist es sie zu modellieren
Ich bin auch Besitzer eines solchen Glaskasterls. Den hab ich mit einem Umbausatz von sb-Modellbau auf Glockenanker umgerüstet (der org. Motor muß jetzt staubsaugen im Dapol). Zusätzlich die Birnchen gegen LEDs getauscht. Als Decoder werkelt ein Zimo mx600 direkt verdrahtet mit 470microF Pufferspeicher in dem Lökchen. So macht es Spaß den zu fahren, kurze Kontaktstörungen sind kein Thema. Die Kombination Pufferelko und Schwungmasse/leichtgängiger, sparsamer Motor macht einiges aus.
Das einzig ärgerliche an dem doch schon ältern Modell ist die Bruchempfindlichkeit einiger Kunststoffteile (Geländer).
Alexander, nur noch lesend. nix mehr in der Signatur
Das einzig ärgerliche an dem doch schon ältern Modell ist die Bruchempfindlichkeit einiger Kunststoffteile (Geländer).
Deswegen habe ich mir mal die Teile als Ersatzteile gekauft, wenn Ausbessern (Kleben + Lackieren) nichts mehr hilft. Noch ein Tip zur Zugkraftsteigerung: Im Führerhaus ist auch nach Dekodereinbau noch Platz für Blei, hat bei mir die Zugkraft um einen Trix-Lokalbahnwagen erhöht (2,3% - Märklin Mischradius zwischen 36 und 43 cm (Flexgleis....)
erst einmal meinen Dank für die weiterführenden Ratschläge. Ich werde mir den Glaskasten vornehmen/auseinandernehmen und eine Grundreinigung durchführen, danach wird entschieden, ob die Lok einen anderen Decoder mit evtl.noch einzubauenden Pufferspeicher bekommt, das wäre ja mit ESU-Komponenten durchaus machbar. Ob es Sinn macht, noch in einen SB-Antrieb zu investieren, werde ich mir nach der Grundreinigung überlegen.
Viele Grüße aus dem schönen Schleswig_Holstein Peter
ich wollte in meinen Glaskasten ursprünglich auch einen LokPilot einbauen. Der passt aber nicht rein - jedenfalls nicht ohne Fräsarbeiten. Deshalb ist es bei mir jetzt ein Kühn N025 geworden; ein LoPi Mikro wird wohl auch passen.
Gruß Rainer
Ich formulier's mal anders (wegen des Besserwissers in #9 ): Ich hatte bereits einen LoPi extra für diese Lok gekauft. Ich habe ihn nicht unterbringen können - und musste daher den Kühn nachkaufen.
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, war es noch nicht das Ende ..
ich wollte in meinen Glaskasten ursprünglich auch einen LokPilot einbauen. Der passt aber nicht rein - jedenfalls nicht ohne Fräsarbeiten. Deshalb ist es bei mir jetzt ein Kühn N025 geworden; ein LoPi Mikro wird wohl auch passen.
Hallo, ich habe noch einen Glaskasten Katalog-Nr. 3387. Der hatte nur einen elektronichen Umschalter. Den habe ich durch einen damals (ca. 2013) noch erhältlichen Tams LD-G-30 ersetzt. Ich habe mit dem praktisch keine Kontaktprobleme. Der Schleifer sollte aber so justiert sein, dass er nicht mehr als 1,5 ... 2 mm über die Spurkränze ragt, damit er auf Weichen die Räder nicht zu stark entlastet. Man sollte daran denken, dass der Märklin-Glaskasten aus einer Zeit stammt, wo Metallgleis nicht mehr das Maß der Dinge war, auch wenn er bei mir darauf problemlos läuft.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Bei mir werkelt ein Kühn - aktuell würde ich einen D+H OEM von Modellbahn-Union nehmen. Habe den schon mehrfach in H0 und N-Maschinen verbaut (letztere im Freundeskreis....)