Habe schon über Google hier im Forum gesucht, aber nichts passendes gefunden. Ich mache mir im Moment Gedanken über die Verwendung von Bremsmodulen. Die Loks sollen ja auch schön langsam zum stehen kommen
Und genau darum gehts. Wenn ich jetzt die Bremsverzögerung an einem Decoder eingestellt habe, muss die Lok dann immer mit der eingestellen Höchstgeschwindigkeit fahren um den vollen Bremsweg zu benötigen?
Hat folgenden Hintergrund: Wenn die Lok nun in Langsamfahrt in den Bahnhof einfährt und dann im Bremsabschnitt eben früher zum stehen kommt, ist nicht nur ein unschön großer Abstand zum Signal übrig sondern mit etwas Pech auch das letzte 1/5 eines Waggons noch zu nah an der Weiche (Kollision mit anderem, ausfahrenden Zug über die gleiche Weiche). Oder wenn nicht in Langsamfahrt, eine andere Geschwindigkeit ungleich der einstellten Höchstgeschwindigkeit.
Gruß
Stephan
PS: Welches Bremsmodul ist denn zu empfehlen? Bin außer auf die von Märklin noch auf Viessmann gestoßen. Kenne mich noch nicht so mit allen Herstellern aus.
zu 1: der übergangsbereich ist in der regel zwischen 70+90mm, muß mind. so kurz sein wie der längste schleifer.
2. der bremsbereich sollte mindestens so lang sein wie der längste zug auf der anlage bzw. zum beispiel mindestens die bahnsteiglänge. je länger die bremsstrecke, desto realistischer das bremsverhalten, jedoch immer bezogen auf die jeweilige geschwindigkeit des zuges. soll heißen, du kannst die bremsstrecke nur auf eine bestimmte geschwindigkeit einstellen, bzw. mußt dich dafür entscheiden
3. stopbereich ist nur zur sicherheit, damit kein zug doch mal über´s ziel hinaus schießt. generell sollten die loks immer innerhalb des brems- bereiches zum stehen kommen, denn wenn sie in den stopbereich (stromlos) gelangen, fahren sie nicht wieder (bei HP1/grün) langsam los, sondern düsen mit der eingestellten geschwindigkeit sofort wieder weiter.
somit ist also schon beim anlagenbau/bei der verkabelung darauf zu achten, mit welcher geschwindigkeit dort generell gefahren wird um den bremsbereich entsprechend zu gestalten. ein späterer wechsel ist bei einer festverbauten/stationären anlage somit nicht möglich.
wenn du dies möchtest, sprich die freiheit und flexibilität, dann musst du auf komplette PC-steuerung umsteigen und eine entsprechende soft- ware verwenden, bei welcher z.b. die loks vorher eingemessen werden und du dann über die software entsprechende langsamfahrstrecken, bremswege und stopbereiche virtuell einrichten kannst in diesem fall benötigst du dann auch keine tatsächlichen bremsmodule, sondern der PC bzw. die software übernimmt diese aufgabe. hierbei ist nur zu beachten, dass du von vornherein genügend kontakte (S88 / kontaktgleise) einbaust.
ich hoffe, diese erklärungen/info´s helfen dir weiter. wichtig ist halt nur, dass man im großen und ganzen vor dem anlagenbau sich gedanken macht und sich für eine lösung entscheidet.
solltest du immer noch alternativen suchen bezüglich der bremsmodule, so kann ich dir zumindest statt der märklin/viessmann module, die von IEK empfehlen. deutlich günstiger, sehr praktisch (weil gleichzeitiger anschluß von den günstigen märklin-hobby signalen möglich). gute infos findest du HIER
Also muss ich mir im Grunde vorher überlegen, welche Geschwindigkeit die Loks an der Stelle meistens haben werden und so den Bremsabschnitt vor dem Signal gestalten. Richtig? Gut, ist zwar etwas unflexibel, da gebe ich dir Recht, aber da ich erstmal auf die PC-Steuerung verzichten möchte (vielleicht auch nie), meine einzige Möglichkeit.
An IEK habe ich gar nicht gedacht, danke für den Hinweis! Dort hatte ich schon vor einigen Wochen einmal nach k83 Decodern Ausschau gehalten.
Noch eine ergänzende Frage: Gibt es eine Möglichkeit, eine "Langsamfahrt" ständig zu realisieren? Z.B. durch einen Signaldecoder für entsprechende Signale, die Langsamfahrt anzeigen?
3. stopbereich ist nur zur sicherheit, damit kein zug doch mal über´s ziel hinaus schießt. generell sollten die loks immer innerhalb des brems- bereiches zum stehen kommen, denn wenn sie in den stopbereich (stromlos) gelangen, fahren sie nicht wieder (bei HP1/grün) langsam los, sondern düsen mit der eingestellten geschwindigkeit sofort wieder weiter.
gruß - guido
Hallo Guido Hallo Stephan
Dein letzter Absatz stimmt nicht. Ich habe jahrelang mit Bremsbausteinen meine Züge angehalten. Die Züge die in Abschnitt 3 einfahren, fahren mit der Geschwindigkeit an mit der sie eingefahren sind, das aber hauptsächlich bei mfx. Normale Decoder sind bei mir langsam wieder gestartet.
Stephan, schau dir meine Homepage mal an da steht viel über Bremsbausteine drin, auch wie man sie billig selber baut. Achso, du brauchst IE zum schauen.
werde mich gleich mal auf deiner Seite umsehen! Danke.
Nachdem ich gerade mit der Suche nach einem Modul für Langsamfahrt war, frage ich hier direkt nochmal nach.
Gibt es überhaupt die Möglichkeit mit einem Modul die Loks zur Langsamfahrt zu "überreden"? Wenn ich also ein mehrbegriffiges Lichtsignal habe, das auch Langsamfahrt anzeigen kann? Oder muss ich darauf verzichten, wenn ich nicht mit dem PC fahren möchte. Damit geht es bestimmt, könnt ich mir vorstellen.
Ob es solch ein Modul gibt weiß ich nicht, aber das was du dir so vorstellst kannst du besser alles mit PC Steurung machen. Hatte Guido glaube ich schon geschrieben. Genau wie du habe ich auch angefangen, und nun stell ich aus diesen Gründen kompl. auf PC um. Alles doppelte Arbeit.
Vielleicht sollte ich mir das nochmals überlegen, ob nicht doch PC.. Muss ich wohl nochmal in mich gehen und nachdenken.
Da mit der Software ja nun eine Menge realisierbar ist, bräuchte ich wohl nur noch Meldestrecken und S88. Die Software würde den Zug eben dann vor dem Signal zu stehen bringen..
Mit der Software kannst du alles realisieren, ausser das die Lok sich von alleine einfärbt. Ich bin noch beim umstellen, macht aber wahnsinnigen Spaß was da alles geht. Steht auch schon ein bisschen auf meinen Seiten.
Ist ein Nachbau von bogobit.... ohne Übergangbereich und ohne Stop Bereich. Funktioniert sehr gut. Zudem haben die neuen Lokpilot Decoder von ESU die Möglichkeit einer konstanten Bremsstrecke... (habe ich aber noch nicht getestet) soll heißen, das die Loks dann immer an der gleichen stelle stehen oder? (vielleicht hat das schonmal jemand probiert)
Wenn du dich für Bremsmodule entscheidest, kann ich dir die von bogobit empfehlen.
Nachdem ich gerade mit der Suche nach einem Modul für Langsamfahrt war, frage ich hier direkt nochmal nach.
Gibt es überhaupt die Möglichkeit mit einem Modul die Loks zur Langsamfahrt zu "überreden"? Wenn ich also ein mehrbegriffiges Lichtsignal habe, das auch Langsamfahrt anzeigen kann?
Hallo Stephan
Tams hat ein Langsamfahrmodul, was dem Decoder sagt FS 4
Die Langsamfahrstrecke steuert die Fahrstufe von Loks mit Motorola- Decodern in einem angeschlossenen Streckenabschnitt unabhängig von der an der Zentrale eingestellten Fahrstufe.
In einem an den DAB-2 angeschlossenen Streckenabschnitt fahren die Loks mit einer am Baustein vor-eingestellten Fahrstufe. Am Baustein wird eine von acht möglichen Fahrstufen fest eingestellt. Sobald die Lok in den kontrollierten Abschnitt hineinfährt, fährt sie mit der am Baustein eingestellten Fahrstufe weiter. Zitat Ende
Entweder ist die Einstellmöglichkeit neu oder ich habe etwas verwechselt.
Übergangsstrecken sind bei einigen Modulen notwendig, so z.B. beim Märklin-Modul, bei anderen dagegen nicht, da Fahr-und Bremsstrecke integral auf die Bremsstrecken-Spannung umgeschaltet werden, sobald ein stromaufnehmendes Fahrzeug in den Bremsbereich einfährt.
Übergangsstrecken sind bei einigen Modulen notwendig, so z.B. beim Märklin-Modul, bei anderen dagegen nicht, da Fahr-und Bremsstrecke integral auf die Bremsstrecken-Spannung umgeschaltet werden, sobald ein stromaufnehmendes Fahrzeug in den Bremsbereich einfährt.
Nothalt-Strecken sind dabei fakultativ.
Gruss, Manfred
hallo manfred,
bei welchem der drei (märklin, viessmann oder IEK) von mir genannten module wird denn kein übergangsbereich benötigt?
Übergangsstrecken sind bei einigen Modulen notwendig, so z.B. beim Märklin-Modul, bei anderen dagegen nicht, da Fahr-und Bremsstrecke integral auf die Bremsstrecken-Spannung umgeschaltet werden, sobald ein stromaufnehmendes Fahrzeug in den Bremsbereich einfährt.
Nothalt-Strecken sind dabei fakultativ.
Gruss, Manfred
hallo manfred,
bei welchem der drei (märklin, viessmann oder IEK) von mir genannten module wird denn kein übergangsbereich benötigt?
gruß - guido
Hallo Bei allen drei brauchst du einen Übergangsabschnitt,ausser bei der Bogobit-Schaltung
Auch das Viessmann-Bremsmodul braucht keine Übergangsstrecke. Notwendig ist aber, dass sich der gesamte Zug im Fahrbereich befindet, also kein Schleifer im vorherigen Block, bevor das führende stromaufnehmende Fahrzeug in die Bremsstrecke einfährt.
ZitatUnd genau darum gehts. Wenn ich jetzt die Bremsverzögerung an einem Decoder eingestellt habe, muss die Lok dann immer mit der eingestellen Höchstgeschwindigkeit fahren um den vollen Bremsweg zu benötigen?
Hat folgenden Hintergrund: Wenn die Lok nun in Langsamfahrt in den Bahnhof einfährt und dann im Bremsabschnitt eben früher zum stehen kommt, ist nicht nur ein unschön großer Abstand zum Signal übrig sondern mit etwas Pech auch das letzte 1/5 eines Waggons noch zu nah an der Weiche (Kollision mit anderem, ausfahrenden Zug über die gleiche Weiche). Oder wenn nicht in Langsamfahrt, eine andere Geschwindigkeit ungleich der einstellten Höchstgeschwindigkeit.
Mit Lenz Gold-Decodern und den weiteren Lenz-Komponenten BM2 und/oder BM3 kann ohne Computer signalstellungsabhängig Langsamfahrt erzeugt werden, wenn nötig kann das feauture für geschwindigkeitsunabhängigen Bremsweg zugeschaltet werden.
(Mit Mitteleitersystemen nicht richtungsabhängig, DCC-Betrieb Voraussetzung, Booster mit guter +/- -Symmetrie)
Auch das Viessmann-Bremsmodul braucht keine Übergangsstrecke. Notwendig ist aber, dass sich der gesamte Zug im Fahrbereich befindet, also kein Schleifer im vorherigen Block, bevor das führende stromaufnehmende Fahrzeug in die Bremsstrecke einfährt.
Gruss, Manfred
hallo manfred,
in meinen augen leider eine falsche interpretation deinerseits. es heißt nur nicht "übergangsbereich" sondern fahrbereich. in der von dir verlinkten bedienungsanleitung steht dies genauso beschrieben und in der zeichnung bzw. abbildung sind dort ebenfalls alle drei bereiche aufgeführt.
das einzige, was viessmann schreibt ist, dass theoretisch auf den stop-bereich verzichtet werden kann, aber auch nur, wenn 100% gewährleistet ist, dass alle züge innerhalb des bremsbereiches uach tatsächlich zum stehen kommen.
einer von uns beiden versteht hier etwas falsch, eigentlich bin ich von der richtigkeit meiner aussage überzeugt, aber vielleicht kann ja ein dritter, einmal seinen senf dazu geben, manchmal sieht man ja den wald vor lauter bäumen nicht und vielleicht habe ich ja doch etwas total mißverstanden oder habe ein brett vorm kopf, welches mal abgenommen werden müsste.
nein, im ernst, könnte mal bitte ein dritter für klarheit sorgen???
sonst verwirren wir den stephan (thread-eröffner) ja mehr, als dass wir ihm helfen.
Auch das Viessmann-Bremsmodul braucht keine Übergangsstrecke. Notwendig ist aber, dass sich der gesamte Zug im Fahrbereich befindet, also kein Schleifer im vorherigen Block, bevor das führende stromaufnehmende Fahrzeug in die Bremsstrecke einfährt.
Gruss, Manfred
hallo manfred,
in meinen augen leider eine falsche interpretation deinerseits. es heißt nur nicht "übergangsbereich" sondern fahrbereich. in der von dir verlinkten bedienungsanleitung steht dies genauso beschrieben und in der zeichnung bzw. abbildung sind dort ebenfalls alle drei bereiche aufgeführt.
das einzige, was viessmann schreibt ist, dass theoretisch auf den stop-bereich verzichtet werden kann, aber auch nur, wenn 100% gewährleistet ist, dass alle züge innerhalb des bremsbereiches uach tatsächlich zum stehen kommen.
einer von uns beiden versteht hier etwas falsch, eigentlich bin ich von der richtigkeit meiner aussage überzeugt, aber vielleicht kann ja ein dritter, einmal seinen senf dazu geben, manchmal sieht man ja den wald vor lauter bäumen nicht und vielleicht habe ich ja doch etwas total mißverstanden oder habe ein brett vorm kopf, welches mal abgenommen werden müsste.
nein, im ernst, könnte mal bitte ein dritter für klarheit sorgen???
sonst verwirren wir den stephan (thread-eröffner) ja mehr, als dass wir ihm helfen.
dank im voraus - guido
Hallo nochmal Es bleibt dabei,auch das Viessmannmodul braucht einen Übergangsbereich.Viessmann bezeichnet ihn mit F.Anhand der Skizze sind doch die Trennstellen mit Pfeilen eingezeichnet. F=Übergang,B=Brems,S=Stop
Mir schwirrt mittlerweile sowieso schon der Kopf von den vielen verschiedenen Möglichkeiten mit den verschiedenen Arten der Steuerung. Im Moment wälze ich die komplette Bedienungsanleitung von WinDigpet Pro X, um mich mal mit dem Funktionsumfang einer Software zur Steuerung vertraut zu machen und um zu sehen, ob ich damit nicht besser fahre..
Aber irgendwie tendiere ich auch immer wieder zum "normalen" digitalen Fahren mit 6021, oder CS.. oder oder
ZitatHallo nochmal Es bleibt dabei,auch das Viessmannmodul braucht einen Übergangsbereich.Viessmann bezeichnet ihn mit F.Anhand der Skizze sind doch die Trennstellen mit Pfeilen eingezeichnet. F=Übergang,B=Brems,S=Stop
Das Viessmann-Modul schaltet zwischen Fahr (Digital)-und Bremsspannung (Negativ =) um. Es handelt sich dabei nicht einfach nur um eine terminologische Differenz. Die Technik ist anders. Lesen, bis der Groschen fällt.
ZitatHallo nochmal Es bleibt dabei,auch das Viessmannmodul braucht einen Übergangsbereich.Viessmann bezeichnet ihn mit F.Anhand der Skizze sind doch die Trennstellen mit Pfeilen eingezeichnet. F=Übergang,B=Brems,S=Stop
Das Viessmann-Modul schaltet zwischen Fahr (Digital)-und Bremsspannung (Negativ =) um. Es handelt sich dabei nicht einfach nur um eine terminologische Differenz. Die Technik ist anders. Lesen, bis der Groschen fällt.
Gruss, Manfred
hallo,
ein anfänger stellt uns eine frage, damit er die problematik verstehen und begreifen kann um so eine lösung für sich zu finden.
bist du wirklich der meinung, dass solche äusserungen für ihn hilfreich sind? hier ging es um eine möglichst einfache und hilfreiche darstellung - nicht um die veröffentlichung angereicherter und fachlich ausgeklügelter selbstdarstellung des eigenen wissens.
dieser art ist nicht hilfreich, sondern einfach nur arrogant und extrem unfreundlich - einfach mal in den spiegel schauen - vielleicht fällt dann ja auch der groschen in der schweiz.
Besteht aus drei Bereichen: Fahrabschnitt - Bremsabschnitt - Stoppabschnitt. Man kann aber genau wie bei der Märklin Bremsstrecke auf den Stoppabschnitt (= völlig Spannungslos) verzichten. Dies kann aber "durchrutschende" Züge erzeugen!!
Angesteuert wird über den Fahrstrom-Gleisanschlußschalter des Signals. Digitalspannung am Modul = freie Fahrt, keine Digitalspannung am Modul = Bremsmodul aktiv.
Der Teil ist u.a. ähnlich einem Besetztmelder aufgebaut.
Fährt jetzt ein Zug in den Fahrabschnitt (=erster Teil) ein, kann er weiterfahren, bis er den Bremsabschnitt (= zweiter Teil) erreicht. Die eingebaute Gleisüberwachung erkennt den Zug jetzt und schaltet den Fahrabschnitt und gleichzeitig auch den Bremsabschnitt auf Gleichstrom um und veranlasst den Lokdecoder dadurch, vorbildgerecht bis zum Stillstand abzubremsen.
Unterschied gegenüber dem Märklin Bremsmodul: Der Fahrabschnitt (=erster Teil) muß so lange sein wie der längste Zug.