Im Wiki wird bei Variante D erwähnt, dass es möglich ist, die LEDs gemeinsam mit 12 VDC zu versorgen: https://wiki.mobaledlib.de/anleitungen/b...erplatine_200de Fichtelbahn bietet auch einen WS2811-Treiber und einen Schaltplan an, der die Verbindung von LEDs mit 12 VDC, aber mit einem Widerstand zeigt (https://www.fichtelbahn.de/pdf/WS2811_3out_manual.pdf), was ich in dem Wiki-Schaltplan nicht sehe! Frage: Wenn man 2 oder 3 weiße LEDs in Reihe an einen Ausgang anschließen möchte, muss man dann einen Widerstand einbauen? wenn ja, welchen Wert? Vielen Dank im Voraus für Ihre Meinungen und Antworten.
Mit freundlichen Grüßen Yann H0/Tams MC2/BiDiBus/Selectrix SLX852/ECoS/TrainController 9/10 Gold/+SH Mobile http://www.digi-train.ch
Hallo, Widerstand muss immer dabei sein, und das für jede LED, angefangen von 1 k OHM aufwärts , kommt drauf an wie Hell sie Leuchten sollen ( bei Warm Weiß LED ) Bei Farbige LEDs sind die stärken auch Unterschiedlich.
In Reihe würde ich keine LED Schalten, besser einzel mit den dazu gehörigen Widerstand
bei den mir bekannten WS2811 Platinchen werden LEDs ohne Widerstand angelötet. Die Helligkeit einer LED wird meist in mcd angegeben, da gibt es riesige Unterschiede. Hab welche von 2 mcd bis 2000 mcd. Am besten verschiedene kaufen und ausprobieren.
werden Leds aus einer Konstantstromqelle betrieben, deren Stromhöhe der Nennstromaufnahme der Led in etwa entspricht, braucht es keinen Vorwiderstand. Jenachdem welche Spannung die Stronquelle liefert, können mehrere Leds in Reihe geschaltet werden. So funktionieren z.B. unsere LEAD-Glühlampen heute; der Nachteil der Reihenschaltung ist: gibt auch nur eine Led in der Reihe ihren Geist auf, bleiben auch alle anderen dunkel. Frage: welche ist kaputt?
ich würde mich da lieber auf das Datenblatt des WS2811 verlassen als auf die Anleitung von Fichtelbahn.
Hier der entsprechende Auszug:
Grund für den Widerstand bei der Reihenschaltung der roten LEDs ist die niedrige Durchlassspannung der roten. Hier hat der WS2811 viel zu vernichten, was ihn warm werden lässt. Er ist mit einer Maximaltemperatur von 85°C angegeben. Beim Betrieb von vier roten LEDs fällt auch das weg.
Als klassisches Beispiel für eine Reihenschaltung roter LEDs fallen mir Rücklichter von parkenden Autos ein. Da man hier in der Regel nur zwei braucht, kann man diese am WS2811 ja auch mit 5 Volt betreiben. Die zwei dazu passenden Scheinwerfer haben in Reihe die gleiche Durchlassspannung wie drei rote LEDs (3x1,6V zu 2x2,4V) und bräuchten demnach auch einen Widerstand.
Nun muss man aber auch den Anwendungsbereich berücksichtigen. Die beiden Scheinwerfer wird man mit weniger als 20% ihrer maximalen Helligkeit betreiben. Das PWM Signal ist also auch nur für 20% der Zeit aktiv. Unter diesen Bedingungen erreicht der WS2811 auch nicht seine Maximaltemperatur.
Soll heißen: Das Ganze muss man von Fall zu Fall individuell entscheiden. Und da Fichtelbahn das nicht alles mit einer Anleitung abdecken kann, gehen sie mit einem Widerstand je Reihenschaltung auf Nummer sicher.
Der Vollständigkeit halber möchte ich noch ergänzen, dass wir beim Einsatz einer Multi-Use-Platine, eines Single LED Connectors oder einer WS2811 Platine den WS2811 in der Regel wie folgt beschalten:
Der WS2811 selbst wird also auch beim Betrieb mit 12 Volt Reihenschaltungen an VDD mit 5 Volt betrieben. Das lässt dann auch eine individuelle Einspeisung je Kanal zu. So könnte man beispielsweise zwei rote LEDs an "R" mit 5 Volt und zwei weiße LEDs an "B" mit beispielsweise 9 Volt betreiben.
Dabei ist aber immer darauf zu achten, dass sich die Netzteile für 5 Volt und in dem Fall für 9 Volt die Masse teilen.