Wie immer : Platzmangel ! Deshalb wurde die Anlage als Kopfbahnhof ausgeführt. Die Steigung ist für die Züge nicht zu groß, trotzdem bemerkt man jetzt, daß die Loks mit der Zeit weniger Haftung haben. Eine Lok hab ich jetzt mit Haftreifen versehen, gibt s noch andere Lösungen ?
Die Anlage ist am besten zu sehen in einem kleinen Film :
Regelmäßig die Schienen und Räder reinigen und entfetten. Haftreifen nutzen sich zudem ab bzw. verlieren über die Zeit ihre Elastizität. Ein Tausch gehört zur normalen Wartung. Die Intervalle können sich aber extrem unterscheiden. Sofern möglich, kann man kritsche Loks mit zusätzlichen Gewichten versehen. Das verbessert die Zugkraft.
Ok. Danke ! Trotz immer wieder durchgeführter Reinigung wird das nicht besser. Ich hab Mal irgendwo von einem Lack gelesen, hat da schon jemand Erfahrung bei Spur Z?
Danke ! Stellt sich also noch die Frage: Gibt's einen guten (brauchbaren) Putzwagen für Spur Z . Was ich bisher gekauft habe überzeugt überhaupt nicht. So wird von Hand gereinigt, ist im Unterbau aber sehr mühsam, da die Platzverhältnisse dort doch sehr eingeschränkt sind.
Der Reinigungswagen 86501 von Märklin ist eigentlich nicht schlecht.
Wenn Dir die Form nicht gefällt, kannst Du ja bei M. Jörger anfragen, ob er Dir auch einen anderen baut. https://www.system-joerger.de/
Alternativ können die Reinigungsfilze von Noch angepasst werden (https://www.noch.de/reinigungszwerge/60158/). In der Breite beschneiden und eine Aufhängung an den Wagen basteln.
Danke. Habe den Märklinwagen auch mal gehabt, Weichen waren bei mir allerdings nicht immer gut durchzufahren, was halt im Untergrund natürlich schlecht ist.
1. Räder (alle, auch die der Waggons) sauber und fettfrei halten. Dabei auch auf Fussel etc. an den Radlagern prüfen. Reinigen mit Fusselfreiem Tuch und Reinigungsbenzin. 2. Gleise ebenfalls sauber und fettfrei halten, ebenfalls Reinigungsbenzin und fusselfreies Tuch. Dabei immer einen sauberen Zipfel verwenden sonst verteilt man den Dreck nur 3. Beim Nachölen von Lokomotiven sehr sparsam sein, das Öl kriecht schnell bis auf die Räder. Grundsätzlich ist dies auch nur sehr selten nötig, so alle 20 Fahrstunden (wirklich Fahrzeit und nicht Standzeit) 4. Steigungen jenseits von 2-2,5% sind bei Spur Z Gift für lange Züge, erst recht in engen Kurven. 5. Haftreifen: die eh magere Stromaufnahme leidet so richtig, der Abrieb lässt alles ohne Haftreifen erst recht rutschen und bildet "Haftreifen" auf den Rädern ohne, auch und gerade denen der Waggons. Damit läuft es noch schlechter.
Bei mir schafft eine originale s3/6 mit Dreipoler fünf bis sechs Vierachser im 220er Radius auf 2%, wie beschrieben gereinigt, problemlos. Das schafft auch eine 86er, ebenfalls mit Dreipoler. Nach ein paar Stunden geht das nicht mehr, insbesondere die dann sichtbar verdreckten Räder der Waggons bremsen so stark das nur noch 3-4 Waggons so gezogen werden können. Drehgestelloks ziehen unter ansonsten gleichen Bedingungen wesentlich mehr, erstaunlicherweise auch die kleinen Dreiachser wie V60 und BR89.
Ja es ist erstaunlich dass die kleinen Loks mit Drehgestellen so gut fahren und kräftig ziehen, kann ich nur beipflichten. Keinerlei Haftungsprobleme und keine Kontaktprobleme. Auch nach längerem Betrieb so gut wie am Anfang. Im Gegensatz dazu die BR64, hält und rutscht bei mir an bald jeder Weiche. Zieht wie man so schön sagt keine Wurst vom Teller. Was ist da anders? Kann doch wohl nicht am Schmutz liegen, woran dann ?
Die 64 ist recht leicht, wiegt kaum mehr als die 89er. Das ist aber nicht das Hauptproblem: Die Vor-und Nachlaufachsen neigen zu auf den Achsen rutschenden Rädern. Mit verstellter Spur haken die ganz schnell mal, besonders an den Weichen. Ist die Spur zu weit geworden Bremsen die auch in Kurven kräftig. Chronisches Problem aller Z-Lokomotiven mit Vor- und/oder Nachlaufachsen. Dauerhaft nur zu lösen in dem man die Räder dauerhaft mit z.B. einem Hauch Epoxy auf den Achsen fixiert. Epoxy lässt einem genug Zeit die Spur sauber zu justieren, einmal ausgehärtet löst es sich nie wieder. Dazu kommt bei Loks mit kurzer Stromabnahmebasis das ohne polarisiertes Herzstück das Fahren keinen Spaß macht. Ich hab deswegen nur Rokuhan-Gleis im Einsatz, das bei Z extrem kritische Schottern kann man sich dann auch sparen und die Antriebe sind unsichtbar. Auf den Weichen kommen auch die Zwerge wie die 89er oder V60 in den meisten Fällen sauber mit moderater Geschwindigkeit durch, auf Märklin-Weichen bleiben sie zuverlässig stehen. Nur Auffahren kann man die Weichen nicht, das gibt einen Kurzen wie bei jeder polarisierten Weiche.
......BR64, hält und rutscht bei mir an bald jeder Weiche.....
Dann wird diese Lok wohl beim Abbiegen aufsetzen. Bei Märklingleisen zur Probe vorsichtig !! aufs Gleisherz tippen und erneut überfahren. Manchmal hilft auch eine optische Kontrolle der Weiche. Ich habe den Eindruck, bei neueren Märklinmodellen ist die „Bodenfreiheit“ aufgrund besserer Detailierung geringer geworden. Abhilfe habe ich bei der BR 64 ( erschienen 2021 ) durch polieren Von Lokboden und Weiche versucht. Dennoch wird manchmal getippt. Vielleicht werde ich demnächst Mal wieder polieren.
Danke für die Nachricht. Aber außer Fehlkonstruktion fällt mir da nichts mehr ein. Märklin hat was Qualität betrifft gewaltig nachgelassen. Kann doch nicht sein daß der Kunde das Modell erst herrichten muss daß es einwandfrei läuft.
Hallo, hab jetzt die Lok BR64 wieder zurückgesandt. Ist für mich einfach nicht brauchbar. Ich hab einen Arduino gesteuerten Ablauf und der muß ohne wenn und aber laufen.
Dann die BR89 aus meiner ehemaligen Startpackung wieder eingesetzt. Hab ihr vor einiger Zeit einen Wagen mit zusätzlichem Stromabnehmer verpasst und jetzt noch die Lagerung etwas verändert, so daß ich immer alle 3 Achsen aufliegen habe, geht gut. Jetzt läuft der vollautomatische Bahnhofsbetrieb ( ca 15 Minuten pro Zyklus) wenigstens wieder ohne Probleme. Ne weitere Dampflok von Märklin werd ich wohl nicht mehr kaufen.