Hallo! Ich habe seit gestern von Trix die 24018 und die 23967. Das sind beide Torpedopfannenwagen, wohl die ersten, die es bei Trix gab. Ich habe die beiden gebraucht gekauft und ich vermute sehr stark, daß beide Wagen gestanden haben. bei der 23967 laufen die Achsen sehr "schwer" (ich weiß, daß die beiden Modell keine Leichtgewichte sind, aber in meinem Augen laufen sie "schwer") und bei der Trix 24018 meine ich jedes Mal, obwohl sie richtig aufgegleist ist, daß irgendein Radsatz über die Schweller läuft (sie läuft wie entgleist). Nun meine Frage: Hat jemand eine Wartungs- oder Bedienungsanleitung für beide oder einen der Wagen, die er mir ein scannen kann und per Mail oder PN zusenden kann, damit ich weiß, was für Radsätze verbaut sind und wo ich diese "ölen" kann, damit sie vielleicht leichter laufen. Würde ich über eine Antwort freuen.
Hallo Ralf, ich hatt eähnliches bei meinen älteren Wagen. Da haben auch die Radsätze auf den Schwellen geklackert. Grund waren zu hohe Spurkränze. Bei betreffenden Wagen habe ich dann die Radsätze ausgetauscht, danach war ruhe. Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe waren original 1,4mm und die Tauschsätze nur 1,2mm hoch. Es waren allerdings nur 2-achsige Wagen bei mir, was den finanziellen Aufwand im Rahmen hielt.
Falls keiner unterlagen hat dann kannst du die Räder eifach mit men Messschieber ausmessen und nach ersatz gucken. Habe ich auch so gemacht.
Edit: Hier habe ich meine Radsätze damals bezogen.
Mfg Sebastian
Märklin H0 mit C-Gleis Anlage auf 3 Ebenen ca. 3,5qm 6021 Zentrale mit 6035 Fahrregler
Hallo Ralf45549, bei einer Achszahl von 18 summieren sich halt die Rollwiderstände aller Achsen. Allerdings könnten auch einzelne Achsen besonders schlecht laufen. Hast Du mal den Wagen in eine Lokliege oder eine gepolsterte Art Rinne mit den Rädern nach oben gelegt? Dann einfach alle Achsen prüfen ob nur einige schlecht rollen. Vor Jahren habe ich mal eine Teststrecke (ca. 2,5 m Gleise) gebaut mit einer 2 cm Erhöhung an einem Ende und einige 2 Achswagen getestet. Da gab es eine enorme Variabilität (von 30 cm bis 2 m !). Ausbau und Putzen der Achsenden und die Achsaufnahmen mit Zahnstochern gereinigt ergab deutlich verbesserte Rolleigenschaften. Gruss regalbahner
Das Problem bei den ersten Torpedofannen waren die zu kleinen Ausschnitte, in den die Spurkränze von unten anliefen. Diese Ausschnitte wurden bei späteren Editionen vergrößert, sodass der Rollwiderstand merklich abnahm. Ich habe bei meinen Torpedopfannen alle Ausschnitte für die Spurkränze von unten geringfügig mit Dremel und kleinem Kugelfräser angeschliffen, natürlich so, dass es von oben nicht zu sehen ist, und habe den selben Effekt erzielt. Trotzdem ist es auch richtig, dass ein Fahrzeug mit solchem Gewicht (Metall-Pfanne!) und Radsatzinnenlagerung auf der Achse (wegen des hohen Gewichtes!) von sich aus einen höheren Rollwiderstand besitzt.
Ich lese hier so einiges, warum die Wagen schlecht laufen. Aber der Hauptgrund steht bei keinem ! Die Achsen haben keine Spitzenlagerung und daher kann man machen was man möchte, die werden so nie zufriedenstellend laufen. Ich habe bei meinem 23967 nur noch 8 Achsen verbaut und die Drehgestelle auf Spitzenlagerung umgebaut. So läuft er super. Alternativ würde auch ein Umbau auf Kugellager ein sehr gutes Ergebnis bringen. Es sind halt die Radsätze ohne Spitzenlagerung, welche mit den Achsen im Plastik drehen.