Wie läuft denn die REE-Lok auf Märklin R1? Die haben doch auch den kompletten Le Capitole in AC für knapp 1000€ in AC - ich trau mich nicht
LG
Hauke
Hallo Hauke,
R1 kann ich nichts sagen, mein kleinster Radius ist R3. Allerdings durchfährt die Lok die Standardweichen in der Abbiegung problemlos, die müsste ja R1 sein.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Zitat von Elokfahrer160 im Beitrag #402 Hersteller ist eine Firma RMA - von der habe ich bis dato noch nichts gehört, kennt diesen Wagenhersteller jemand von Euch ??
Was den Hersteller RMA betrifft, so ist es ein Hersteller, der viele unveröffentlichte Güter- und Personenwagen von Epoche I bis Epoche IV produziert hat. Diese Pullmann-Modelle sind meiner Meinung nach nicht sehr gut, wenn man sie mit den France Trains vergleicht, die zur gleichen Zeit hergestellt wurden (die Gravur ist dick), aber es ist der einzige der beiden, der die Pullmanns in der Flèche D'Or-Lackierung herausbrachte.
@ Ralf: Der Wabu-Truck ist ein schönes Fundstück, aber er ist genauso falsch wie der RMA, und die blau/cremefarbene Farbe ist wahrscheinlich eine Fantasie. Die Trucks gab es in folgenden Versionen: NORD/CIWL blau oder cremefarben und braun/SNCF und La Poste. Sie sind alle selten und sehr teuer...
Sie sind im Katalog von Is Models, aber sie werden erst 20...oder 21...herauskommen. RMA truck "flèche d'or"
Der Hersteller RMA produzierte in den Jahren 70-80 viele unveröffentlichte Modelle von Güter- und Personenwagen deckt die Epochen I bis IV ab. RMA Katalogcover
@Andréas Old school hat seinen Charme, aber der Vergleich mit der Modernität der 90er Jahre ist für Vollmetall schwierig, und ich spreche nicht vom neuesten REE-Modell
Hallo, hier noch 4 Pariser Vorortwagen der PLM in Epoche 3 Beschriftung von RMA. Es fehlt der Steuerwagen. Und eine passende Lok als Modell, eine 141 TC scheint zu passen, nehme ich an, gibt es aber nur als Kleinserie? Ich habe aber nur eine Jouef 141 TA.
In dieser Epoche 3 Beschriftung finden sich die Wagen m.E. seltener, von denen in Epoche 4 habe ich noch einige weitere, aber die sind zum basteln gedacht, schliesslich fanden sich einige dieser Wagen nach 1945 bei der DR…..
ich möchte heute den Umbau eines alten Jouef-Modells der Baureihe 141 R präsentieren. Das Modell mit der Artikelnummer 827300 und der Loknummer 141R 1264 im originalen Zustand habe ich weiter oben im Beitrag #31 bereits gezeigt. Wie alt das Modell ist, kann ich gar nicht genau nachvollziehen. Da bereits NEM-Schächte verbaut sind, tippe ich mal auf die 90er Jahre. Die Lok war recht einfach gestaltet ohne Laternen und Beleuchtung und nackter Pufferbohle vorne. Auch technisch als analoge DC-Lok mit Antrieb im Tender fanden sich lediglich zwei Kabel von den Kontaktfedern der Räder zu den Motorpolen.
Mittlerweile habe ich an der Lok einige Veränderungen vollzogen:
Den Tender habe ich mit einem ESU Lokpilot v5 und einem Pufferspeicher ausgestattet, außerdem führen nun zwei Kabel mit Mikrosteckern für die Spitzenbeleuchtung nach vorne zur Lok.
Die einst nackte unbeleuchtete Front wurde nun mit Laternen eines späteren Jouef-141R-Modells ausgestattet und mit Mikro-LEDs beleuchtet. Außerdem habe ich die Pufferbohle mit Messingteilen (Kupplungsattrappe, Bremsschlauch, Haltestangen) von amf87 ausgestattet. Hierzu mussten passende Löcher gebohrt werden. Hierbei ist der rote Lack etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei amf87 habe ich aber den (fast) passenden roten Lack gefunden. Zumindest ist P105 rouge vif 601 der Farbton auf den Dampflok-Pufferbohlen.
Im Führerhaus bzw. im Ölbrenner habe ich die Mikro-Steckdose für die Stecker aus dem Tender verbaut.
Die Pufferbohle des Tenders wurde bereits ab Werk mit Bohrungen für Anbauteile ausgestattet; die originalen Teile lagen mir aber nicht vor. Passende Teile habe ich von amf87, allerdings wird dadurch die Beweglichkeit der Kupplungsdeichsel beeinträchtigt. Deshalb verzichte ich darauf.
Last not least die Lok im Einsatz. Ich finde, sie kann sich trotz ihres Alters sehen lassen und hält mit meinen moderneren Modellen der 141R von Rivarossi und Jouef gut mit. Den Umbau auf AC habe ich mir verkniffen, obwohl das Unterbringen eines Schleifers am Tender wahrscheinlich möglich gewesen wäre. Auf Trix-C-Gleis fährt die Lok aber recht anständig.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Heute nur ein Wagen, den ich recht günstig bekommen habe. Ein VTU-2.-Klasse-Wagen im Corail-NT-Design von Roco der Epoche VI. Der läuft dann in meinem Corail-Plus-Zug mit, auch wenn der Neue mit Epoche-VI-Beschriftung nicht ganz passt.
Hier hinter einer BB 15000 im En-voyage-Design:
Hier der Vergleich Corail-NT (Roco, links) und Corail-Plus (LS models, rechts):
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Für die Herren VOLLON und BRUN war es sicher ein glücklicher Zufall, das Bahndienstfahrzeuge im Frankreich der Epoche III/IV groß die Buchstaben "VB" trugen, genauso wie die von ihnen hergestellten Modellbahnen. Bei der SNCF als Abkürzung für "Voies et Bâtiments" (Gleise und Gebäude).
In den letzten Jahren von VB versuchte man -wie anderswo auch- mit Farbgebungsvarianten zusätzlichen Umsatz zu generieren. Recht bekannt ist der Elektrifzierungs-Bauzug, der so umfangreich war wie die Leonhard Weiss-Versionen aus Göppingen.
Schon unter dem Mantel von TRIANG erschien um 1960 der Unkrautvernichtungszug "Train Désherbeur", bestehend aus einem gedeckten Güterwagen und einem Kesselwagen. Beide Modelle haben schon einen Kunststoffaufbau. In Frankreich wird diese Periode der VB- Modelle als "Série Industrielle" bezeichnet im Unterschied zu den eher kunsthandwerklichen Bastelmodellen der Jahre zuvor.
Ich gebe zu, besonders attraktiv wirkt das Pärchen nicht, dafür ist es heute umso seltener. "Papa, komm, wir spielen Unkrautvernichtung" ist auch nicht das, was Kinder sich normalerweise so wünschen. Im Fokus von VB stand aber ohnehin immer eher die erwachsene Kundschaft.
Und sie sind sogar echt, Fälschungen sind bei dieser Kombination fast so häufig wie bei schwedischen 452X-Kesselwagen von Märklin.
Moin , ich hätte da mal eine technische Frage an die Frankreich Experten. Gestern hatte ich noch mal meine REE B9c9x Wagen in der Hand, und wieder kam in mir eine Frage auf. Warum hatten diese SNCF Wagen eigentlich keine Schlussbeleuchtung wie die Corail Wagen?
...und jetzt komm´n Sie!
Bis neulich! Alex
BR 218: Da weiß man, was man hat!
Humor ist der Knopf, der verhindert, das einem der Kragen platzt! (Ringelnatz)
Ein Schlafwagen der TEN, eingestellt bei der SNCF, hat mich erreicht. Es ist ein sogenannter Typ P-Wagen, P nach dem Ingenieur Albert Pillepich, welcher nach dem amerikanischen Budd-Prinzip gebaut wurde und den INOX-Wagen ähnelte. Zunächst waren die Wagen bei der CIWL eingesetzt, später gingen sie in den Bestand der TEN über.
Mein Wagen ist bereits ein TEN-Wagen mit dem Revisionsjahr 1989. Eigentlich sollte der Wagen bereits mit 10 Dreibettabteilen ausgestattet sein, das Modell besitzt jedoch noch die alte Inneneinrichtung mit 20 Einbettabteilen, wie im Auslieferungszuststand. Da war Heris nicht so genau. Im Moment läuft der Wagen in meinem INOX-longues-Zug mit, wahrscheinlich vorbildwidrig, da die INOX longues in den 80ern sicherlich nicht mehr in internationalen Nachtzügen gelaufen sind. Vielleicht ist der Wagen aber der Grundstein für einen schönen internationalen Nachtzug aus den 80er Jahren.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Zitat von alex218 im Beitrag #412Moin , ich hätte da mal eine technische Frage an die Frankreich Experten. Gestern hatte ich noch mal meine REE B9c9x Wagen in der Hand, und wieder kam in mir eine Frage auf. Warum hatten diese SNCF Wagen eigentlich keine Schlussbeleuchtung wie die Corail Wagen?
Hallo Alex,
Wie du in der Präsentationsmappe sehen kannst, die für den Hersteller R37 gemacht wurde, gab es nie welche auf SNCF UIC außer bei Reisezugwagen mit einem Gepäckraum und immer auf der Seite des Gepäckwagens :B5D/A7D
ich meine, das ist bei den INOX-longues-Wagen auch so, dass integrierte Schlussleuchten nur in den Wagen mit Gepäckabteil waren und dort auch nur auf der Seite des Gepäckabteils. Kann ich heute Abend aber mal nachschauen an meinen Modellen.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
Zitat von alex218 im Beitrag #412Moin , ich hätte da mal eine technische Frage an die Frankreich Experten. Gestern hatte ich noch mal meine REE B9c9x Wagen in der Hand, und wieder kam in mir eine Frage auf. Warum hatten diese SNCF Wagen eigentlich keine Schlussbeleuchtung wie die Corail Wagen?
Hallo Alex,
Wie du in der Präsentationsmappe sehen kannst, die für den Hersteller R37 gemacht wurde, gab es nie welche auf SNCF UIC außer bei Reisezugwagen mit einem Gepäckraum und immer auf der Seite des Gepäckwagens :B5D/A7D
Moin, danke für die Informationen. Heißt also, das ich an meinem B10 vom Viking- Expreß für die Fahrt durch Deutschland normale Schlussscheiben anbringen müsste. So wie an dem WL-Mu auf dem Foto unten.
an den INOX longues Wagen von Christian kann man die roten Schlussleuchten mit 2 kleinen Micro LED zum Leuchten bringen, ich verwende dazu die LED Innenbeleuchtungen von ESU 50708 und 50709, die einen Funktionsdecoder auf der Leiste haben, damit kann man die Wagen-Innenbeleuchtung und die roten Schlussleuchten separat ein-/ausschalten. Für alle älteren Gepäckwagen / Halbgepäckwagen ohne Schlussleuchten nehme ich die gelben Schlussleuchten von REE modeles, Typ XB 501:
Dort muss man aber die rote Micro LED selbst hineinfummeln. Ob es immer vorbildgerecht ist , habe ich nicht recherchiert, es gefällt einfach. Ist halt eine nette Feierabend-Bastelei.
an den INOX longues Wagen von Christian kann man die roten Schlussleuchten mit 2 kleinen Micro LED zum Leuchten bringen, ich verwende dazu die LED Innenbeleuchtungen von ESU 50708 und 50709, die einen Funktionsdecoder auf der Leiste haben, damit kann man die Wagen-Innenbeleuchtung und die roten Schlussleuchten separat ein-/ausschalten. Für alle älteren Gepäckwagen / Halbgepäckwagen ohne Schlussleuchten nehme ich die gelben Schlussleuchten von REE modeles, Typ XB 501:
Dort muss man aber die rote Micro LED selbst hineinfummeln. Ob es immer vorbildgerecht ist , habe ich nicht recherchiert, es gefällt einfach. Ist halt eine nette Feierabend-Bastelei.
SNCF Grüsse - Elokfahrer160 / Rainer
Moin Rainer, auch eine gute Lösung. Hab mal das www. durchsucht, aber leider sind diese Schlussleuchten derzeit nirgendwo zu bekommen. Also werde ich erst mal mit den "normalen" Schlussscheiben fahren.
...und jetzt komm´n Sie!
Bis neulich! Alex
BR 218: Da weiß man, was man hat!
Humor ist der Knopf, der verhindert, das einem der Kragen platzt! (Ringelnatz)
gern habe ich diesen Kommentar geschrieben. Deine Bilder verbreiten französische Stimmung, nicht nur durch Loks und Wagen, sondern auch durch die sorgfältige Auswahl der Autos, der Gebäude und der übrigen Dekoration. Das sonnige Licht tut ein Übriges, da fühlt man sich fast an der Côte d’Azur.
ein Güterwagen der SNCF Gbs , bereits mit Räder rp25 sowie Kadeekupplung
der einzige Nachteil dieser Wagen, sie sind für die Kadee Permanentkupplung zu leicht. Das heißt es müssen überall Edelstahlachsen eingebaut werden, damit sie sich beim entkuppeln nicht bewegen
_________________ viele Grüße aus dem Rheinland Bodo