Moin, so ich habe meinem SNCF B10 von REE zwei Schlussscheiben gegönnt. Der Scheibenkorpus stammt von einem Zurüstsatz eines WLABsm 166 Schlafwagens von ACME. Diese Teile sind normalerweise als Ösen für den Wagenkasten gedacht, können aber erst ab R3 montiert werden, da sie über den DG liegen.
Die Rautentafeln habe ich mit Coral Draw konstruiert und auf Selbstklebefolie gedruckt. Befestigt wurden die Scheiben mit einem kleinen Stück eines Klebepads vom großen Nachtvogel mit dem kleinen u.
...und jetzt komm´n Sie!
Bis neulich! Alex
BR 218: Da weiß man, was man hat!
Humor ist der Knopf, der verhindert, das einem der Kragen platzt! (Ringelnatz)
heute noch eine Frage zu einem Detail: Meinem Anlagenthema passend bin noch etwas auf der Infosuche zu den französischen Militärzügen in der Pfalz, welche bis in die 1990er den Armeeangehörigen ein Wochenende in der Heimat ermöglichten.
In Neustadt/Wstr. wurden diese Züge bspw. Freitag Nachmittag aus Landau von 218 auf 181 (oft die 001, seltener 181.2 oder mal eine 184) umgespannt. Bisher war mir aus der Erinnerung eine Zugbildung mit SNCF Material mit grau-grünen Wagen und einzelne Corails geläufig (für die Offiziere?!). Ich dachte an die UIC X-Wagen, bis ich dieses Foto aus Landau mit USI Wagen gefunden habe:
Wer kennt sich mit der Geschichte des Wagenmaterials dieser Züge aus, und mag berichten?
Mindestens müssen die Wagen (bis zu den reinen Corail-Garnituren später) öffnungsfähige WC-Fenster gehabt haben. Denn als ich als Jugendlicher höchst illegal mal wieder auf dem Stellwerk Nw "mithalf", wehte bei Ausfahrt des Zuges aus dem letzten Wagen das Toilettenpapier in langen Fahnen heraus. Der Stellwerker kommentierte das nur mit "die wer'n schun merge, wonn se käns mer hän"...
dem Eintrag von PCvD schließe ich mich mal an. Aus meiner Jugendzeit erinnere ich mich noch an die Militärzüge (Heimfahrerzüge) auf der Donau(tal)bahn Sigmaringen - Tuttlingen Mitte/ Ende der 90er Jahre. Es sei mir gestattet, auch hier mal zwei Links zu den entsprechenden Bildern zu setzen:
In der Regel waren diese mit einer 218 bespannt und bestanden vorrangig aus Corail-Reisezugwagen. Wobei es ja gemäß den Fotos auch Ausnahmen gab. An die Profis: kennt jemand noch den genauen Laufweg (lt. der Bildbeschreibung Sigmaringen - Paris)? Wo wurden diese umgespannt?
Schön wie es weiter geht (War im Urlaub, eigentlich ganz ohne Frankreichbezug in Nordeuropa...)!
Zitat von Sa77 im Beitrag #429In der Regel waren diese mit einer 218 bespannt und bestanden vorrangig aus Corail-Reisezugwagen. Wobei es ja gemäß den Fotos auch Ausnahmen gab.
Dazu sei mir der Hinweis erlaubt, dass die Ausnahme auf dem Bild hinter der 218 ein USI Wagen ist. Diese gab es von LS Models und sind entweder nur schwer zu finden oder dann teuer - zudem sind es ältere Wagen von LSM, die gegenüber den heutigen dann auch eher etwas abfallen - jammern wohl auf hohem Niveau...
Doch R37 hat diese Wagen angekündet, ein Blick sind sie auf jeden Fall Wert - auch wenn sie bestimmt wieder hohe Beträge kosten (R37 stattet ihre Wagen schon immer mit Innenbeleuchtung ab Werk aus). Mit einem OCEM und zahlreichen UIC-Y kann ich eigentlich nur sehr Gutes von R37 berichten - die Wagen laufen jedenfalls sehr gut und sind etwas robuster als z.B. REE.
Die Heris USI hatte ich mal, habe sie in einem Anflug von geistiger Umnachtung aber leider verkauft 😩.
Mal eine Frage: für mich hieß « USI = voiture unifiée pour service intérieur » , dass die Wagen nicht ins Ausland fuhren. Gab es für diese Militärzüge eine Ausnahmeregel?
Ein Cremeschnittchen als Polizeiauto mit entsprechendem (Fenster-)Ausschnitt. Auf die Gefahr hin, wie ein Macho zu wirken: ich muss zugeben, bei diesen gedachten Worten gleich auf die Frauen der Szene geschaut und gegrinst zu haben. Was für eine passende wörtliche Verbindung. Hatte der 4CV den gleichen Spitznamen auch in Frankreich oder wird bei Franzosen diese Assoziation nicht geweckt?
Aufgewachsen an derVogelfluglinie haben wir auf den Skandinavien Express jeden Tag gewartet. Wegen dieses zweifach drin gekoppelten Waggons:
Wir nannten sie schlichtweg "die Modernen". Ohne zu wissen, woher sie stammten. So wirkten sie halt zwischen ozeanblau beigen oder gar grünen UIC oder den DSG Schlafwagen.
Ich schaue hier gerne rein und genieße die hier wunderbar inszenierten Eisenbahnschaustücke!
Bonjour Brumfda, wenn ich richtig informiert bin, steht bei wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_4CV , dass der Spitzname aus dem Saarland kommt. Allerdings: Meine Frau und ich waren Anfang der 2000er Jahre ein paar Jahre lang in einer Ferienwohnung im Urlaub in Plan-de-la-Tour im Hinterland von Sainte Maxime. Der Vermieter, ein älterer Herr aus Lothringen, hat den Spitznamen für den 4 CV selbst benutzt, er sprach sehr gut deutsch, und da habe ich den Spitznamen zum ersten Mal gehört. Ich denke, wenn der Spitzname in F bekannt war, dann nur im heutigen Grand Est und auch nur dei Menschen, die den Wagen noch "in echt" erlebt haben. Bonne Journée und mögen les Bleus heute gewinnen! Walter
In meiner frühen Jugend wurde ich von diesen "motte de beurre" (Spitzname in Frankreich aufgrund der gelben Farbe der Anfänge), 4L, méhari, fiat 500... gefahren. Mein Favorit war der Méhari, außer wenn es regnete, denn dann wurde das Auto zu einem Schwimmbad.... Ein Mehari wäre am Strand besser geeignet als ein 2CV, da er der Szene einen Hauch von Saint Tropez verleihen würde
Bei den USI-Waggons im internationalen Verkehr ist es seltsam, denn sie sind alle als 50 angegeben, also Inlandsverkehr, zweifellos eine Sonderregelung für diese Züge!
die USI-Wagen kenne ich noch aus Trier, wo ebenfalls französische Militärzüge fuhren. Als Kind konnte ich USI-, UIC- und DEV AO-Wagen, wenn sie grün-grau lackiert waren, anfangs nicht auseinanderhalten. Die USI-Wagen konnte man aber vor allem am niedrigen Lichtraumprofil erkennen. Als Wagen mit 50er Kennung waren sie ja eigentlich nur im Service intérieur eingesetzt ...
Aber war das nicht auch so mit der BB 67000? Eigentlich "durfte" sie wegen der Sicherheitseinrichtungen gar nicht nach Deutschland. Trotzdem kam sie mit TER bis hinter die Grenze in den Saarbrücker Hbf.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)
neben den internationalen Austauschregeln - bspw. für Reisezugwagen das RIC - konnten die damaligen Staatsbahnen auch immer bilaterale Zusammenarbeit für betrieblich-technische Konzepte vereinbaren. Bei Loks und Wagen verlangte das neben dem Thema Fahrzeugmaße noch die Voraussetzung, dass "fremde" Gleisschaltmittel (Gleisfreimeldung, Signal- oder Bahnübergangseinwirkung) sicher und idealerweise auch störungsfrei zu befahren waren. Für die USI-Wagen war dann höchstens noch die technische Kompatibilität mit den eingesetzten Triebfahrzeugen zu klären, beispielsweise bzgl. Energieversorgung aus der Zugsammelschiene, wenn nicht autark über eigene Generatoren und Batterie, oder ggf. eine Lok-Zug Sprechverbindung. Eine UIC-Bremse wird ja eh in den Wagen auch französischer Standard gewesen sein.
Für Loks waren im Grunde auch keine weiteren Schnittstellen relevant, solange bspw. für den Streckenteil im Grenzverkehr nicht beide Funksysteme zwingend bedient werden mussten, und die Zugsicherung auch nicht verpflichtend war. Zugsicherung in Deutschland war bis zum Unfall von Hordorf und der anschließenden Änderung der Eisenbahn-Bau- und -Betriebsordnung auch bis 100km/h noch nicht zwingend, bzw. für den Grenzverkehr war die lange gelebte, etwas freiere Ortspraxis erst dann in den neuen §3a der EBO für Abweichungen bei Grenzbetriebsstrecken öffentlich normiert worden. Das war viel später als zu Zeiten der französischen Militärzüge.
Damit hatten also noch SNCF und Dt. Bundesbahn die Militärverkehre mit relativ wenigen Anforderungen und Zwängen miteinander abstimmen und vereinbaren können. Dann mit der jungen DB AG und dem absehbaren Ende der "Besatzungen" hatte man von diesen Konzepten einfach noch solange weiter Gebrauch gemacht und auch machen können.
Von den Neustadter Stellwerkern weiß ich aber auch, dass diese Verkehre und ihre pünktliche Durchführung sehr hohe Priorität hatten, um die operativen Interessen der Grande Nation nicht zu behindern. Da blieb dann alles Andere im Zweifel für stehen...
ist zwar keine Lok, aber doch ein typischer Vertreter seiner Zeit der Simca Aronde
auch der stammt von Norev und wird wie bei mir üblich etwas gealtert. Da er nur bis 1964 gebaut wurde und meine Anlage in den 70er angesiedelt ist dürfte er nicht mehr so fabrikneu aussehen
_________________ viele Grüße aus dem Rheinland Bodo
französische Automodelle mag ich neben den Bahnen auch sehr. Daher habe ich mir einen französischen Autotransportzug mit 10 Makette-Wagen und vielen Automodellen zusammengestellt. Nicht alles ganz zeitgerecht und nicht immer passend zur Beschriftung aber nach meinem Geschmack. Gezogen wird das neben einer 141R von Jouef, aber jetzt auch gerne von der CC65000 von Mistral-Model.
die Wagen sind wirklich genial, wenn auch ein wenig kippelig. Makette hat dazu aber eine neue Serie angekündigt, z.B. bei Menzels Lokschuppen als Vorbestellung zu finden.
Heute stelle ich einmal meine CC 7100 von REE in der Access-Version für AC mit Sound vor, die mir Olivier @nilkram verkauft hat. Die Lok ist sehr hochwertig verarbeitet mit vielen Metallteilen und läuft dank des Canon-Motors sehr leise. Hier einmal ein paar Eindrücke:
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Welche Funktion hinter dem schaltbaren blinkenden Spitzensignal beim Vorbild steckt, weiß ich nicht. Vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen? Zumindest habe ich nie eine französische Lok mit diesem Spitzensignal gesehen.
Diese Lok ist mein erstes Fahrzeug von REE und ich muss sagen, dass ich wirklich beeindruckt bin von der Verarbeitungsqualität und den Laufeigenschaften. Wird sicher nicht mein letztes Fahrzeug von REE gewesen sein.
Hallo, meinst du die beiden vordern Lampen die abwechselend blinken? dass is ein Notsignal, bei langsamer Fahrt oder Stilstand, fragt Fahrten auf Sicht, zb bei Personen oder Tiere im Gleiss, Unfälle.
Hallo Bodo! ... eine Dauphine... das erste Auto meiner Eltern! Kann mich noch dunkel an unsere Italienreisen erinnern fast 900km eine Strecke. Ab Kufstein nur Landstraße Mitte der 60er! Heute kaum vorstellbar 🤣👍 Gruß Uwe
Es gab auch eine Sportversion ... der R12 Gordini mit atemberaubenden Daten: 1565ccm, 113PS und sagenhaften 185Km/h Spitze
das Modell stammt von UV Modells ... sehr gut gemacht und sie haben sogar wie damals üblich an den einseitigen Aussenspiegel gedacht auf Stossstangen wurde aus Gewichtsgründen verzichtet
_________________ viele Grüße aus dem Rheinland Bodo
Zitat von Ronaldchen im Beitrag #446 Hallo, meinst du die beiden vordern Lampen die abwechselend blinken? dass is ein Notsignal, bei langsamer Fahrt oder Stilstand, fragt Fahrten auf Sicht, zb bei Personen oder Tiere im Gleiss, Unfälle.
Ronaldchen
Hallo, genau die meine ich. Okay, gut zu wissen! Wahrscheinlich ähnlich wie bei der SBB, nur dort wird ein rotes Dreilicht-Spitzensignal eingeschaltet.
Viele Grüße Christian
Schwerpunkt DB und SNCF Deutsch-französischer Grenzverkehr Epoche IV und V (1976-2006)