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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#1 von Tosss ( gelöscht ) , 24.02.2008 20:35

Nun habe ich die HAMO 78 einigermaßen hinbekommen. Das Fahrverhalten ist aber kein Vergleich zu modernen Antrieben. Und wenn ich mir vorstelle, es wäre eine Lok mit Drehgestell-Antrieb gewesen, wäre ich wohl komplett durchgedreht.

Auch wenn in meinem anderen HAMO-Thread schon das eine oder andere Wort zu HAMO-Modellen gefallen ist, so möchte ich gerne nochmals gezielt die Zuverlässigkeit dieser Modelle erfragen.

Kann es denn sein, dass man mit allen HAMO-Modellen zu kämpfen hat, oder ist die Regel eine andere?

Gerne würde ich auch Metall-Modelle in meine 2L-Welt unterbringen. Wenn ich mir aber zukünftig bei jedem Modell derart ein Bein ausreißen müsste, wie bei der 78, dann verliere ich womöglich noch die Lust an diesem Hobby.

Habt Ihr auch gute Erfahrungen gemacht? Also nicht erst nach einem Motorumbau. Sondern mit dem Original-Motor. Vielleicht auch bei Drehgestell-Modellen?


Tosss

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#2 von Volker_MZ , 24.02.2008 20:58

Wer Wert auf gute Stromabnahme, brauchbare Langsamfahreigenschaften, und geräuscharmen Lauf legt, muss bei Hamo Loks mit kleineren oder größeren Umbaumaßnahmen rechnen. Dafür sind die Sachen aber üblicherweise nicht totzukriegen.

Gruß, Volker


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#3 von granit ( gelöscht ) , 24.02.2008 21:06

Hallo,

Zitat von Ekeloutsider
Wer Wert auf gute Stromabnahme, brauchbare Langsamfahreigenschaften, und geräuscharmen Lauf legt, muss bei Hamo Loks mit kleineren oder größeren Umbaumaßnahmen rechnen. Dafür sind die Sachen aber üblicherweise nicht totzukriegen.


Ist auch meine Erfahrung mit 2 HAMO-Drehgestellloks .

mit freundlichen Grüssen

Gian


granit

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#4 von Multi ( gelöscht ) , 25.02.2008 00:15

Hallo Hamo-Gestresste,

Zitat von Tosss
Habt Ihr auch gute Erfahrungen gemacht? Also nicht erst nach einem Motorumbau. Sondern mit dem Original-Motor. Vielleicht auch bei Drehgestell-Modellen?


Meine Erfahrung:
Bei Drehgestell-Loks helfen zwei Sachen: vor allem ein zusätzlicher Schleifer, wenn nur 1 Drehgestell Stromabnahme hat. Aber zweitens auch Elkos. Platz ist ja in der Regel reichlich vorhanden. Z.B. in einer alten Hamo V 160 habe ich - weil ich in alte Sorgenkinder nicht noch teure Dekoder einbauen will - einen alten, nicht lastgeregelten Kühn T-121 eingebaut und mit Elko 2700µ gepuffert. Und siehe da, trotz Stromabnahme nur an einem Drehgestell fährt die Lok völlig konstant, nur die Stirnlampen flackern öfters. Ähnlich begeistert bin ich von den gepufferten 152 (alt) und 191.9. Natürlich ist das Fahrgeräusch ein Hammer, passt aber zu diesen Schlachtschiffen ganz gut.

Grüsse Dietmar


Multi

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#5 von X-Man ( gelöscht ) , 25.02.2008 09:15

Hallo Hamoleute,

mit den Dampfern BR 44, 52,53, 01. 10 ,012 usw, gibt es keine Probs! auch die Geräuschkulisse ist minimal ,trotz oder auch mit 3 Pol Motor.!

Bei den Drehgestelloks ist eine zusätzliche Stromabnahme unabdingbar für einen sauberen Lauf.

Insgesamt bin ich mit den Hamo- Modellen sehr zufrieden! Ihre Robustheit ist ohne Zweifel.

Gruss Frank


X-Man

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#6 von Bügeleisenmann , 25.02.2008 17:50

Zitat von Tosss

Auch wenn in meinem anderen HAMO-Thread schon das eine oder andere Wort zu HAMO-Modellen gefallen ist, so möchte ich gerne nochmals gezielt die Zuverlässigkeit dieser Modelle erfragen.



Also für mich sind HAMO-Modelle ein zuverlässiger Quell des Unmutes.


Zitat von Tosss

Kann es denn sein, dass man mit allen HAMO-Modellen zu kämpfen hat, oder ist die Regel eine andere?



Ich schrieb bereits an anderer Stelle, daß mir HAMO-Loks oft vorkommen, wie der Beweisversuch, daß sicherer Fahrbetrieb auf DC-Anlagen nicht funktioniert.


Zitat von Tosss

Gerne würde ich auch Metall-Modelle in meine 2L-Welt unterbringen. Wenn ich mir aber zukünftig bei jedem Modell derart ein Bein ausreißen müsste, wie bei der 78, dann verliere ich womöglich noch die Lust an diesem Hobby.



Ich hatte bislang nur eine begrenzte Anzahl von HAMO-Loks, z.B. E 91.9, V 160, P 8 (glaube ich), 150X, 03, E 03, E 94 und deren Stromabnahme war in der Regel grottenschlecht. Dazu kamen andere Mängel, im Grunde war nur ein Modell davon eingeschränkt fahrtauglich, die anderen unter realen Bedingungen nicht einsetzbar.

HAMO war nur solange interessant, wie es in Westdeutschland Nur M*, Trix, und GFN sowie die paar importierten DDR-Modelle gab. Da hat so mancher gejubelt und die HAMO-Loks überarbeitet.
Als Liliput und Roco loslegten und es die Modelle auch von diesen Anbietern gab, war die HAMO-Geschichte erledigt.

Zitat von Tosss

Habt Ihr auch gute Erfahrungen gemacht?



Nur eine, die alte 44 in der Ausführung als französische Beutelok hatte üppige VIER Stromabnahmepunkte in Tender. Nachdem ich der Lok auch noch zwei Schleifer verpaßte, war sie in den frühen 80ern eigentlich ein zugstarkes Gerät. Zwar nicht maßstäblich aber robust.

Andreas


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#7 von lokhenry , 26.02.2008 00:35

Zitat von Ekeloutsider
Wer Wert auf gute Stromabnahme, brauchbare Langsamfahreigenschaften, und geräuscharmen Lauf legt, muss bei Hamo Loks mit kleineren oder größeren Umbaumaßnahmen rechnen. Dafür sind die Sachen aber üblicherweise nicht totzukriegen.

Gruß, Volker



Hallo Volker, ich habe alle Mätrix und HAMO Loks, mit Ausnahme der FH Loks (BR 59 usw.)mit HLA ausgerüstet und bei den Drehgestell Loks wie V200 mit zusätzlichen Radkontakte ausgestattet und sehr wichtig von vier Haftreifen auf zwei zurückgebaut und es läuft sehr gut, habe als Decoder Lenz Silver, Zimo und Lopi 3 im Einsatz, damit fahren die Loks auch im Zeitlupen Tempo problemlos. Die meisten Loks habe ich mit MS Zusatzgewichte voll gestopft. Die Zugkraft ist immer noch mehr als genug und Deswegen habe ich überhaupt keine Probleme.


Gruß

Henry


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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#8 von X-Man ( gelöscht ) , 26.02.2008 09:44

Moin,

die Hamo-Loks sind einfach umgebaute AC Modelle und nicht wie bei Trix auf DC konzipiert!( Obwohl auch hier in DC so manche Lok eine zusätzlichen Masseschleifer benötigt!).
Aussser in AC braucht kein Mensch bei den Drehgestelloks 4 Haftreifen auf einen Drehgestell, so ist misserable Stromabnahme programmiert!

Hier hilft nur eins...nur 2 Haftreifen Gegenüberstehend umzubauen und einen zuätzlichen Schleifer anbringen! Dann gibt es absolut keine Probleme! Bei den Modellen zwischen 1992-95 mit Normradsätzen und brünierten Rädern, hat Märklin diese Bauweise sowieso geändert. Die schlechte Masseabnahme bei der E 91 ist aber immer noch ein Thema!

Sobald die Achsen einen Tropfen Oel bekommen, ist es vorbei mit einer guten Stromabnahme.
Auch hier sorgt ein zusätzlicher Schleifer für Störungsfreien Lauf.

Da Trix in den nächsten Jahren Modelltechnisch weg von Märklin will, könnte ich mir gut vorstellen, dass Hamo Modelle wieder kommen, allerdings ohne die beschriebenen Fehler!

Gruss Frank


X-Man

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#9 von Volker_MZ , 26.02.2008 10:47

Zitat von lokhenry


Hallo Volker, ich habe alle Mätrix und HAMO Loks, mit Ausnahme der FH Loks (BR 59 usw.)mit HLA ausgerüstet und bei den Drehgestell Loks wie V200 mit zusätzlichen Radkontakte ausgestattet und sehr wichtig von vier Haftreifen auf zwei zurückgebaut und es läuft sehr gut, habe als Decoder Lenz Silver, Zimo und Lopi 3 im Einsatz, damit fahren die Loks auch im Zeitlupen Tempo problemlos. Die meisten Loks habe ich mit MS Zusatzgewichte voll gestopft. Die Zugkraft ist immer noch mehr als genug und Deswegen habe ich überhaupt keine Probleme.


Gruß

Henry



"Ohne Umbauten" sieht für mich aber anders aus...

Der HLA ist manchmal eine Lösung, meine Hamo-V36 (die ich allerdings seit Erscheinen der überarbeiteten Hornby-Lima-V36 an meinen Sohn weitergereicht habe) hat mit HLA und ohne Haftreifen sehr gute Fahreigenschaften, und auch ohne Sounddecoder ein sehr diesellokmäßiges Geräusch. Bei der 86 brachten erst ein Umbau auf Faulhaber und Schneckenantrieb, sowie Zusatzschleifer an den Laufradsätzen, ein zufriedenstellendes Fahrverhalten. Auch die (selbstgezweileiterte) V 100 läuft erst vernünftig, seit ich die Zahl der Haftreifen auf einen reduziert, und einen Lemo-Solar-Glockenankermotor spendiert habe. Recht ordentlich läuft die Hamo-03, die ich gebraucht für meinen Sohn gekauft habe, wenn auch die Stromabnahme eher für "kindlichen" Fahrbetrieb taugt.

Gruß, Volker


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#10 von Tosss ( gelöscht ) , 26.02.2008 12:01

Der Hinweis mit der V36 ist sehr interessant.

Falls es gleiche Baureihen anderer Hersteller gibt, überlegt man sich schon, ob man nicht direkt ein paar Euro mehr ausgibt und einen anderen Hersteller wählt, oder ob man recht preiswert einen alten Hamo-Schinken erwirbt und dann den ganzen (nicht immer preiswerten) Aufwand betreibt.

Natürlich würde ich auch die Lima V36 vorziehen.
Bei einer V200 muss ich mir das aber schon genauer überlegen, da ich das Hamo-Modell oder die Trix genial finde und meine, dass Roco hier nicht gegen ankommt.

Welche Hamo-Modelle haben denn kein Gegenstück bei anderen Herstellern?


Tosss

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#11 von Volker_MZ , 26.02.2008 15:17

Wer eine 86 mit genieteten Wasserkästen haben möchte, kommt, wenn er nicht den Weinertbausatz nehmen möchte, nicht um das Märklin-(Hamo-)Modell herum. Eine V 100.20 gibt es ja jetzt von Roco, aber noch nicht lange, davor war man auf einen Märklin-Umbau angewiesen, denn das seltsame Fleischmann-Gerät war ja eher indiskutabel. Ähnlich war es bei der V 36. Es gab Hamo, Weinert, den fahruntauglichen Lima-Nachbau der Weinertlok, und die V36.4 von Lenz. Wer nun keine V36.4 wollte, für den war die Hamolok nicht uninteressant. Die württ. T5 gibt es zwar von Brawa, aber der Preis ist natürlich eine andere Liga als eine gebrauchte Hamolok, selbst wenn man ihr noch einen Fauli spendiert. Ganz ohne Konkurrenz ist dagegen die 85.

Gruß, Volker


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#12 von Ferdi ( gelöscht ) , 26.02.2008 15:59

Hi!

Ich habe mir, aus Angst vor der Inkompatiblität zu Pilz/Tillig-Elite nie eine Hamo-Lok gekauft.

Ok, gab es ja auch nie eine Lok, die mich wirklich überzeugen konnte.

Gruß


Ferdi

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#13 von Tosss ( gelöscht ) , 26.02.2008 16:09

Selbst bei Roco Line gibt es noch Schwierigkeiten.

Und ob man Radkränze wirklich schmaler drehen kann, weiß ich nicht. Dazu müsste ja zunächst das Rad abgedreht werden und dann das ganze in eine Drehmaschine oder vielleicht auch nur in einen Bohrer und abschleifen. Ob das dann noch weichentauglich ist, weiß ich natürlich ebenfalls nicht. Ob das hier wohl mal jemand gemacht hat? Oder direkt Ersatzradsätze drauf machen, wenn die alten schonmal abgedreht sind. (kostet natürlich wieder)

Auch interessant ist, ob es Modelle gibt, die mit schmaleren Spurkränzen angeboten wurden. Vielleicht generell ab einem bestimmten Baujahr.


Tosss

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#14 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 26.02.2008 16:40

Zitat von Ekeloutsider
... meine Hamo-V36


Hallo Volker,

auch die V 36 muß ein Umbau sein,die gab es m.W. nicht als Hamolok. Ich warte ja immer noch auf die Neuauflage der Trix V 36 mit dem schönen Metallgehäuse ops:


Karlheinz Hornung

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#15 von Bügeleisenmann , 26.02.2008 18:57

Zitat von Tosss
Selbst bei Roco Line gibt es noch Schwierigkeiten.



Anders rum. Was auf RL rumpelt, kann auf Pilz Elite, gerades Schwellenband (Holz) noch laufen. Rumpelig geht es auf jedem Fall auf dem Stahlschwellenband zu. Das hat minimal höhere Kleineisen.


Zitat

Und ob man Radkränze wirklich schmaler drehen kann, weiß ich nicht.



Kann man. Die Märklin-Radsätze spanen wirklich gut.


Zitat

Dazu müsste ja zunächst das Rad abgedreht werden und dann das ganze in eine Drehmaschine oder vielleicht auch nur in einen Bohrer und abschleifen. Ob das dann noch weichentauglich ist, weiß ich natürlich ebenfalls nicht.



Ich habe mal abgeschliffen, der verringerte Spurkranz läuft über Elite normal.

Zitat

Ob das hier wohl mal jemand gemacht hat? Oder direkt Ersatzradsätze drauf machen, wenn die alten schonmal abgedreht sind. (kostet natürlich wieder)



http://www.rbd-breslau.de/71-tips/24-sch...579/eg_579.html

Zitat

Auch interessant ist, ob es Modelle gibt, die mit schmaleren Spurkränzen angeboten wurden. Vielleicht generell ab einem bestimmten Baujahr.



Die berüchtigte HAMO E 91.9 läuft auf Pilz Elite problemlos.

Andreas


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#16 von Tosss ( gelöscht ) , 26.02.2008 19:12

Die Seite mit der Umbaubeschreibung ist wirklich klasse.

Aber........"wat ne Malooche"

Obwohl, für ein wirklich schönes Stück würde ich das auch mal versuchen.


Tosss

RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#17 von Volker_MZ , 26.02.2008 21:00

Es geht auch einfacher, man legt die Lok,so wie sie ist, rücklings in eine Lokliege, klemmt irgendwo, wo es gerade passt und nicht stört, Strom an, und lässt die räder flott drehen. Dann nimmt man die Dremel mit einem kleinen Zylinderfräser und macht sich vorsichtig, aber ohne Scheu, daran die Spurkränze erst mal in der Höhe um einige Zehntel herunterzufräsen. Die Spurkränzspitze kann man dabei schon leicht "anrunden". Anschließend geht man nochmal mit einer Schlüsselfeile drüber, und die Rauhigkeit wegzubekommen, und eine schöne runde Spurkranzspitze zu erhalten. Bei Tante M* geht das, im Gegensatz zu Fleischmann, richtig gut allerdings sollte man darauf achten, dass sich das Rad mit der Isolierbuchse nicht zu sehr erwärmt, weil die Buchsen sonst weich werden, und das Rad hinterher garantiert einen Schlag hat und eiert. Wobei die Märklin-Isolierbuchsen häufig schon "serienmäßig" unrund sind...

Hinterher das gehäuse abnehmen, und die Späne aus den "Innereien" mit Pinsel und Druckluft (oder Waschbenzin) entfernen, und das Getriebe neu ölen. Ein paar "Restspäne" tun dem Getriebe nichts.

Gruß, Volker


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#18 von Bügeleisenmann , 27.02.2008 13:56

Zitat von Tosss
Die Seite mit der Umbaubeschreibung ist wirklich klasse.

Aber........"wat ne Malooche"



Ach komm, der ganze Umbau des Antriebes ist doch nur eine Feierabendbastelei. Gerade das Abdrehen der Räder ist mit einer Drehbank flott erledigt. Gut, nicht so flink wie bei Wagen, da kann man ruhig Radsätze vermurksen weil man zügig arbeitet, aber länger als 5 min brauche ich für den Radsatz bestimmt nicht.
Eben eine Frage des Könnens...

Übrigens habe ich in den letzten Wochen bestimmt 300 Radsätze auf RP25 abgedreht. Eine furchtbar eintönige Arbeit.

Andreas


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#19 von Uwe der Oegerjung , 27.02.2008 15:52

Zitat von Bügeleisenmann
......
Übrigens habe ich in den letzten Wochen bestimmt 300 Radsätze auf RP25 abgedreht. Eine furchtbar eintönige Arbeit.

Andreas



Moin Andreas

Das klingt ja nach Chaplin´s Moderne Zeiten

Mit leidige Grüße von Uwe dem Oegerjung


Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis.
Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC.
H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC
Schalten analog m. GBS.


 
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RE: Nochmal HAMO in Bezug auf Zuverlässigkeit

#20 von Bügeleisenmann , 27.02.2008 21:12

Zitat von Uwe der Oegerjung

Zitat von Bügeleisenmann
......
Übrigens habe ich in den letzten Wochen bestimmt 300 Radsätze auf RP25 abgedreht. Eine furchtbar eintönige Arbeit.



Das klingt ja nach Chaplin´s Moderne Zeiten




So schlimm ist das nun auch nicht. Ich ziehe nur die isolierte Seite ab und spann die Räder auf die Fohrmannsche Spanneinrichtung. Die "andere Seite" spanne ich mit der Achse ein, dann ist der Rundlauf am Ende deutlich besser. Da nur die Spurkränze bearbeitet werden muß ich schon genauer hinsehen.

Lästig finde ich auch das Abziehen und Aufpressen der Radscheiben mit der ewigen Messerei. Inzwischen bin ich aber (nach einem Jahr) durch meinen Wagenpark durch. 180 Güterwagen und rund 80 Reisezugwagen, davon viele Drei- und Mehrachser sind endlich umgestellt. Hätte ich die Radsätze alle kaufen wollen, wären rund 800 Euro fällig gewesen. Da haben sich die 550 Euro für die Drehbank schon bezahlt gemacht. Und von anderen Teilen, wie Puffern, Luftkessel, Lampen. Schwungmassen etc rede ich nicht...

Andreas


 
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