RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#51 von Manuel K , 02.01.2025 22:56

Hallo zusammen,

danke für Euer Feedback

@Martin

ich hatte tatsächlich überlegt, jetzt bei der Umbaumaßnahme auf GFN Messingleise umzuschwenken. Ich tat es dann aber nicht, denn zum einen hatte ich von den Schienen hier noch einige liegen, die man verwenden kann und warum soll ich sie in der Ecke liegen lassen. Immerhin soll ja auch das Rollmaterial aus der Zeit darauf fahren. Das Standardgleissystem ist unproblematischer als das Messinggleis, zumindest was die Weichen angeht. Fast sämtliche Messinggleis Weichen, die ich habe, hat sich der Kunststoff zusammengezogen und sind funktionslos. Ich müsste erstmal jede Instand setzen und dann ist die Frage, wird sich der Kunststoff noch weiter zusammenziehen ? Wenn ich Messing Gleissystem verwenden würde, dann nur noch die aus den letzten Jahren mit ansteckbaren Antrieben. Es gibt aber auch noch einen Punkt, ich habe noch eine Bahn in Planung, auf der meine Messinggleis Verwendung finden wird.

@Erich
Das könnte schon gut sein. Ich denke aber damals gab es keine Bauhäuser bei denen der Zuschnitt kostenlos gewesen wäre. Wahrscheinlich hat man damals eher zu einem Schreiner gehen müssen und die Aktion wäre wahrscheinlich auch recht teuer geworden. Billig ist es auch heute nicht. Im Prinzip war es ja auch schon ein abgeschlossenen Projekt, der Umbauaufwand ist extrem hoch und kommt einem Neubau fast gleich.

@Andreas

Vielen Dank. Ich denke auch damals gab es schon Modellbauer, die sich etwas ernsthafter damit befasst haben und es gab auch damals schon sehr gut Modellbauer, die vor allem mit dem damalig vorhandenen, eher bescheidenen Ausstattungsmaterial trotzdem fantastische Landschaften und Modelleisenbahnen gebaut hatten. Gedanklich beame ich mich beim Bau der Anlage in den Zeitraum 1960 bis 1965 ( ich selbst bin aber auch erst 1972 geboren ), recherchiere welche Materialien und Techniken wurden damals verwendet, welche Modelle gab es in dem Zeitraum und so versuche ich eine Anlage, wie ich sie heute, mit heutigem Material zusammen bauen würde zusammen zu bauen. Ich mag den Charm der alten Sachen und ich finde es einfach faszinierend, was man mit einfachsten Mitteln trotzdem erreichen kann.


Mfg Manu


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Manuel K
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#52 von Y-Weiche , 04.01.2025 09:59

Hallo Manu,

Zitat von Manuel K im Beitrag #51
Ich denke auch damals gab es schon Modellbauer, die sich etwas ernsthafter damit befasst haben und es gab auch damals schon sehr gut Modellbauer, die vor allem mit dem damalig vorhandenen, eher bescheidenen Ausstattungsmaterial trotzdem fantastische Landschaften und Modelleisenbahnen gebaut hatten.


ich selbst bin Baujahr 1961 und war Anfang der 1970er auf Märklin Blechgleis unterwegs. Dann bekam ich Burkhardt Kiegelands famoses "Modelleisenbahn – Ein Hand und Spielbuch" in der Bertelsmann-Ausgabe (hatte mehr Bilder als die Erstauflage) in die Hand.

Ich glaube, das Buch und die dort vorgestellten Anlagen waren damals für viele, für die die MIBA noch zu speziell war, ein Urknall, der ihnen die Augen geöffnet hat, was mit dem damaligen Material alles möglich war... Und ich empfinde es heute noch als einen besonderen Sport, daraus mit einfachen Mitteln das Beste zu machen.

Hab weiterhin viel Spaß
Andreas


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#53 von Manuel K , 04.01.2025 16:56

@Andreas
Danke dafür. Viele Katalogbilder, die Faller Magazine und andere Hefter und Bücher, aus der damaligen Zeit zeigten bereits auch schon was man aus den einfachen Mittel zaubern konnte und es gab auch damals schon einige Modellbauer, die Ihr Handwerk verstanden.
Normalerweise baue ich ja auch eher nach modernen Standard und es durchaus eine Umstellung, wenn man dann mit alten Materialien und Techniken arbeitet. Auch mich reizt das ungemein und ich muss sagen es macht mir sogar mehr Spaß, wie mit modernen Materialien, welche eine Erfolgsgarantie schon fast gewährleisten. Damals gab es eben noch nicht so viel und wollte man etwas besonderes haben, dann war Basteln und Improvisieren angesagt und zwar mit dem Material, welches vorhanden war. Es ist erstaunlich und faszinierend zu gleich, was da so manch echter Modellbauer zu Stande gebracht hat.

In meinem Fall ist es so, ich habe ja auch noch einiges in meinen Bastelvorräten, man gerät oft in die Versuchen zu modernes Material, oder Bauteile verwenden zu wollen. Wenn ich mir nicht sicher bin, blättere ich in alten Katalogen, schaue, was gab es in dem Zeitraum schon und was nicht. Ich begrenze mir den Zeitraum von 1955 bis 1965. Bis zum Anfang der Kunststoff Aera.
Ein paar Dinge landen dann auf dem Wunschzettel und dann suche ich nach dem gewünschten. Das ist auch ein sehr schöner Reiz, wenn man lange nach etwas gesucht hat und dann findet und letztlich dann auch in der Hand halten kann. So geht es mir z.b. mit der Vollmer Oberleitung, die ich für die Bahn haben möchte. Ich weiß das wird nun eine lange Suche und rechne mal mit einem Jahr bis ich das benötigte Material zusammen habe. Vielleicht habe ich aber auch Glück und kann irgendwo günstig ein größeres Konvolut erwerben. Wer weiß

Update

Hallo zusammen,

so langsam wird es Zeit den Tunnel zu bauen. Leider hatte ich damals den Tunnel nicht für Oberleitungsbetrieb vorgesehen und auch nur die kleinen Tunnelportale, gedacht für Dampf- und Dieseltraktion von Faller eingebaut. Das hatte zur Folge das Elloks teils nicht mal mit abgelassenen Pantografen durch den Tunnel kamen, bzw. nur sehr knapp und manchmal an der Tunneloberseite hängen blieben. Ursprünglich war es auch gar nicht vorgesehen Elloks überhaupt fahren zu lassen. Inzwischen tummeln sich aber auch hier einige alte Schätzchen in meiner Sammlung die ebenso eine Berechtigung auf Auslauf haben. Aktuell habe ich noch keine passende Oberleitung ( ich möchte gerne die Vollmer ), aber ich werde mich die nächste Zeit auf die Suche machen und dann nach und nach die Bahn damit aufrüsten.

Am Beispiel meiner GFN E44 sieht man schon wie knapp es mit den alten Tunnelportalen zuging, hier kam es schon ab und zu mal vor, das die Pantographen hängen blieben. Um Schäden zu vermeiden, verzichtete ich darauf die Elloks fahren zu lassen.



Um wenigstens künftig, auch vorübergehend ohne weitere Oberleitung solche Loks fahren lassen zu können, habe ich meinen neuen Tunnel für Oberleitung vorgesehen. D.h. die großen Tunnelportale von Faller verwendet und im Tunnel wieder meine Lösung, die sich auch schon bei meiner großen Digitalbahn bewährt hat umgesetzt.

Zuerst zerlegte ich ein Flexgleis und halbierte dann die Schwellen. Die halbierten Schwellen werden zum Befestigen der Tunneloberleitung, bestehen aus einem Schienenprofil benötigt. Um Markenrein zu bleiben, nahm ich hier natürlich ein altes Flexgleis von Fleischmann *lach



Im Tunnel selbst baute ich mir ein Trägersystem aus Holzleisten 30x10mm. Diese Träger haben eine Doppelfunktion, sie werden die Oberleitung halten und gleichzeitig sind sie die Basis, also Unterbau für weitere Landschaftsschichten aus Styrodur. Nachteil ist, bei solch großen Scheunentore kann man auch recht gut in den Tunnel reinschauen. Die Tunnelwände ( Faller Mauerpappe ) habe ich 7cm breit eingezogen, der restliche Tunnel wird / ist mattschwarz gestrichen, so das man eine schöne dunkle Röhre erhält. Schöner wäre es zwar wenn die Mauerverkleidung mindestens 15 bis 20 cm breit in den Tunnel reinragen würde, aber das würde in dem Fall die Eingriffsmöglichkeit zu stark einschränken. Die 7 cm und der innen mit mattschwarz aus lackierte Bereich reichen aber dennoch aus, um eine echte Tunnelröhre zu imitieren. Wichtig ist halt nur das der gesamte Tunnel wirklich abgedunkelt wird.



Die Tunneloberleitung bzw. das Schienenprofiel habe ich an den Knickpunkten am Schienenfuß eingeschnitten, so lässt sich das Messing besser biegen. Man hätte natürlich das Profil auch genau mittig über den Gleis anbringen können.



Das Profilende habe ich auf beiden Seiten leicht aufgebogen damit die Pantographen sicher eingefangen werden. Die Tunneloberleitung habe ich aus einem Stück gefertigt vorgefertigt und dann exakt positioniert und eingeklebt. Hat man später die Oberleitung im sichtbaren Bereich kann man diese in den Tunnel einführen und miteinander verlöten.



Da es jetzt erstmal eine ganze Weile dauern wird, bis ich meine Oberleitung für den sichtbaren Bereich zusammen gesammelt habe, sollte die Pantofänger so unsichtbar wie möglich bleiben. Sie stehen nur soweit aus dem Tunnel heraus, wie unbedingt notwendig. Weiterhin lackierte ich sie in einem Dunkelgrau, so fallen sie gar nicht groß auf.

Hier mal beide Seiten der Tunneleingänge





Befestigung unter den Trägerelemente im Tunnel



Befestigung am Tunnelportal



Nachdem das Thema dann erledigt war, kümmerte ich mich um die Anlagenverkleidung im Bereich des späteren Tunnels. Hier nahm ich einfach die Restbretter ( Multiplex 12 bzw. 15mm ) und befestigte diese mit Buchenholz Leisten ( Restekiste ) auf der Anlagenplatte



Alle Verkleidungsteile sind geschraubt. Die spätere Landschaftskontur wird dann ausgeschnitten, wenn ich den Landschaftsverlauf festgelegt habe. Als Beispiel habe ich einfach mal so eine rote Linie eingezeichnet.
Seitlich gibt es eine Wartungsklappe, groß genug um überall im Tunnel hinzukommen. Auf die Verkleidungsteile werden innen in mattschwarz aus lackiert. Die Klappe mit Magnetverschluss hätte man zwar nicht unbedingt gebraucht, aber es sieht auch blöde aus, wenn durch den Bereich Licht in den Tunnel kommt. Deswegen, baute ich die Klappe, ist ja auch kein großes Hexenwerk und es sieht auch einfach schöner aus.



Einblick in den Wartungsbereich. Auf dem Träger wird später die erste Schicht Styrodur, auch hier wird die Unterseite mattschwarz lackiert und dann erst aufgeklebt. Bei dem kleinen Ecktunnel verzichte ich auf die klassische Bauweise, und setzte auf Styrodur, zumal man nirgendwo die Bauweise mehr erkennen könnte. Wäre der Tunnel größer und man könnte hier auch den Unterbau erkennen, wäre das etwas anderes.



Die ersten zwei Schichten Styrodur habe ich bereits angefertigt. Leider muss ich jetzt erstmal ins Bauhaus, da mir das Material ausgegangen ist.



Zum Schluss noch ein Test Video


Mfg Manu


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#54 von Manuel K , 06.01.2025 19:28

Hallo zusammen,

weil mir heute Morgen die Form des Berges noch nicht gefiel, korrigierte ich selbiges heute morgen direkt. Wie man auf dem Bild schon erkennen kann, hatte ich das Ganze gestern Abend schon begrünt gehabt



Nachdem die korrigierten Bereiche wieder mit Braun grundiert war direkt weiter



Die einzelnen Grundstücke sind nun angelegt und z.T. umzäunt, auch wurden schon die ersten Figuren und Kleinteile ergänzt. Das Hotel / Cafe ist ein beliebter Ort der Wandersleute und nach links weg, kann man herrlich durch die Wälder und idyllische Landschaft wandern gehen.



Die Wandersleute hier kamen gerade von ihrer ausgiebigen Tour und wollen nun wohl einen leckeren Kuchen und Kaffee genießen, für das diese Cafe bekannt sein soll.



links neben dem Cafe ist noch ein kleiner Parkplatz für die Gäste des Hotels.



Otto fährt gerade seine Milchkannen zum Bauernhof auffüllen und bringt sie später zum Bahnhof herunter.



Direkt am Hotel / Cafe gabelt sich der kleine Weg und führt zu einem Wohnhaus und dem Bauernhof



Diese wunderschöne Anwesen liegt sehr idyllisch zwischen Waldesrand, mit herrlichen Blick über Bad Blankenstein



Das seltene Modell RS Spitaler Nr. 446 ist ein echtes Highlight auf meiner Bahn, dank Dirk v.T. [kuss2]



andere Perspektive



Ein paar passende Figuren und Tiere werden später dem Hof noch Leben einhauchen. Aktuell hab ich mal provisorisch einfach den Wiking Traktor mit Anhänger und das Pferdefuhrwerk da hin gestellt. Hier muss ich aber auch erst mal recherchieren, welche Figuren es damals schon gab. Holzfiguren passen leider nicht in meinen Geldbeutel, aber Figuren aus den 60iger wurden ja z.T. auch noch sehr lange produziert.



Die Zäune hatte ich noch im Sammelsorium und stammen von Faller



Rund um die Anhöhe und um die Tunnelportale, sowie in Hanglagen kam so einiges an Buschwerk ( Islandsmoos ) dazu, bin aber damit noch nicht fertig, leider ist mir das Material ausgegangen. Also Büsche und Bäume ist mein Vorrat nun komplett aufgebraucht, da muss ich mir erst wieder einiges besorgen.

Hintere Tunneleinfahrten





Vordere Tunneleinfahrten



Inzwischen ist auch der Rahmen, die Verkleidung mit Klappe in silbergrau gestrichen.



Hier kann man den Übergang zur Hintergrundtapete gut erkennen, es passt meiner Meinung nach perfekt.
Bei Gelegenheit jedoch werde ich die Hintergrundtapete gegen eine neue ersetzten, diese hier löst sich leider an einigen Stellen und ist auch sonst nicht mehr so schön anzuschauen. Auf der rechten Seite fehlt ja nun auch ein ganzes Stück, da die Bahn ja nun auch in der Länge um 25 cm gewachsen ist.



Mein Hügel ist nun ähnlich wie auf der Tapete zu sehen und fügt sich nach meiner Korrektur bestens ins Bild ein.




Hier mal ein Vergleich

vor dem Umbau



und jetzt nach dem Umbau




Bonus: ein paar nächtliche Impressionen, bei Vollmond
Alle Häuser sind natürlich auch beleuchtet.













Nun soll doch mal einer sagen, das man mit dem alten Material keine schöne Landschaften zaubern kann. Ich bin auch Eure Kommentare gespannt


Mfg Manu


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#55 von Mornsgrans , 06.01.2025 19:45

Manuel,
gerade die Vergleichsbilder "vorher"-"nachher" zeigen doch, dass jetzt die linke Anlagenecke jetzt wesentlich runder aussieht.

Das ist mein Lieblingsbild:

da stört nicht einmal die Vitrine mit den V100 sonderlich und wenn, dann erst auf den zweiten oder dritten Blick. Für den unbedarften Betrachter stehen eine Reihe V100 an einer Drehscheibe ...

Landschaftlich passt das Hintergrundmotiv wunderbar zum Anlagenaufbau - und das Gehöft mit dem Stroh-/Reetdach ist eine absolute Augenweide.

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich


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zuletzt bearbeitet 06.01.2025 | Top

RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#56 von racecard , 07.01.2025 00:40

Hallo Manuel,
habe soeben begeistert das Werden Deiner Nostalgieanlage - inklusive der Erweiterung verfolgt - einfach großartig was Du da erschaffen hast ! Gefällt mir außerordentlich gut - auch der handwerkliche Ansatz !
Allzeit gute Fahrt und viel Spaß !


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#57 von Manuel K , 10.01.2025 15:46

Hallo zusammen,

Update Teil I von II

ich kann nicht ganz ohne Stolz verkünden, meine größere Umbauphase ist abgeschlossen. In den letzten Tagen habe ich eine Baustelle nach der anderen abgearbeitet und die Anlagenlücken nach und nach geschlossen.

Die letzten beiden Baustellen, waren der Bahnübergangsbereich und der Bahnsteig.
Als Basis für den Bahnsteig nahm ich eine 60x10mm Kiefernholzleiste mit einer Länge 980mm Länge. Die hatte ich ziemlich am Anfang schon grob angepasst gehabt.



Während der Umbauphase kamen dann weitere Ideen, mangels passenden Holz, entwickelte ich Bahnsteigerweiterungen maßgenau und drucke diese aus. Natürlich hat PLA auf einer Retroanlage nichts verloren, aber es wird ja noch bearbeitet und letztlich sieht man davon nichts mehr, also warum nicht auch mal die moderne Technik benutzen, wenn man sie dann schon hat. Früher hätte man das eben auch aus passenden Holz selbst angefertigt. Vielleicht haben auch deshalb nur wenige Bahnsteigsmodelle überlebt.



Der Hausbahnsteig erweiterte ich mit den beiden schmalen Teilen. Vor dem Einbau, besandete ich die PLA Teile mit Chinchilla Sand und färbte die Teile in hellgrau.
Dann baute ich die Teile auf der zuvor vom alten Unterbau gereinigten Stellen ein.

Die Übergänge fertigte ich aus 1,5mm Abachi Funier passgenau an. Auf dem Bild waren sie nur locker eingelegt und noch nicht final gefärbt oder verklebt.



Die Schraubenlöcher verschmierte ich mit Fertigspachtel und tupfte die noch feuchte Stellen mit einem harten Borstenpinsel, um auch die Struktur etwas anzugleichen.



Während der Bahnsteig vor sich hin trocknete bemühte ich mich um meinen Bahnübergang, zudem komplettierte ich die Szene mit meinem Faller 121 Stellwerk und dessen Beleuchtung.



Noch fehlen mir 4 Peitschenlaternen ( je Bahnübergang 2 Stück ) von Vollmer oder Märklin, um den Bahnübergang vorschriftsmäßig auszuleuchten.



Vorne der Haufen Islandsmoos ist gar nicht befestigt, sondern diente mir einfach nur als Ablage für meine vorsortierten Islandsmoosstücke zum Verbauen. Trotzdem würde sich das Buschwerk gar nicht mal so schlecht da machen. Vielleicht lasse ich es gerade da und werde es befestigen.



Durch die Weichenantriebe wäre es auch sinnlos ein tolles, altes, sammlerwürdiges Modell zu suchen, um dann da die Ausschnitte für die Weichenantriebe einzuarbeiten.
Aus dem Grund beschloss ich, meinen alten bereits zerfledderten Kibri 0/53/3 bzw. später unter der Nummer 9533F Bahnsteig "München-Pasing" zu verwenden. Das Modell kam ca. 1960/61 auf dem Markt und passt somit exakt zu dem Zeitraum meiner Bahn. Vorsichtig zerlegte ich den alten Bahnsteig, reinigte alle Teile und kombinierte die Teile mit meiner zuvor angepassten, besandeten und in hellgrau gestrichenen Kiefernholzleiste. Den Bahnsteig fertigte ich vor dem Einbau an. Erst dann montierte ich ihn auf der Platte und ergänzte die Erweiterungsteile daran.



Nach und nach ergänzte ich nun den Bahnsteig mit Figuren und anderen Details. Aus Faller Zäunen entstanden dann auch die Sicherungen bei den Weichenantrieben.
Die Holzbohlen Übergänge sind inzwischen auch schon fertig und eingeklebt.
Übrigens, wer sich die Bilder nun genau angeschaut hat, dem wird auffallen, das der Bahnsteig gar keinen Treppenabgang hat. Damals war das noch nicht überall so selbstverständlich wie heut zu Tage. Es gab damals noch Bahnbeamte, welche die Reisenden lenkten. Der Beamte steht hier gerade an dem Überweg, um selbigen abzusichern. Man könnte, um die Szene zu vervollständigen noch Pfosten und Absperrketten ergänzen.



Ein paar Wiking E-Karren sollen später noch ergänzt werden. Irgendwo muss ich noch welche haben, muss aber erstmal in meiner Autosammlung schauen, wo sie sind.



Nachfolgend mal ein paar schöne Detailbilder, mit schönen alten Figuren diverser Hersteller, passend aus dem Zeitraum.

Passend dazu habe ich auch die Schienenfahrzeuge aus dem Zeitraum 1955 bis 1965 aufgegleist, welche nun endlich mal stilgerecht rollen dürfen.

Man schaut in alte Kataloge, sieht dort Bilder alter Anlagen und denkt sich, oh, das gefällt mir sehr, sowas möchte ich auch haben....
Insgesamt versuche ich, das die Anlage in jedem Detail zeitgerecht aufgebaut und ergänzt wird. Inzwischen ist es auch für mich einfacher, weiter zielgerecht passendes Zubehör dazu zusammen zu suchen. Es macht mir sehr großen Spaß zu recherchieren, was es damals noch so alles gab und was zu meiner Anlage passen könnte. Viele der Sachen sind schon echt schwierig aufzutreiben. Wenn man dann das gewünschte gefunden und erhalten hat, das ist schon echt schon was besonderes und es macht viel mehr Spaß.

Ich hoffe die nachfolgenden Bilder können Euch den Spaß nach vollziehen lassen.


































Mfg Manu


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#58 von Manuel K , 10.01.2025 16:38

Hallo zusammen,

Update II von II

passende Straßenfahrzeuge war die ganze Zeit ein großes Thema. Bis dato hatte ich nur ganz wenige unverglaste Wiking Modelle, bzw. auch ein paar Groschenmodelle gehabt. Die Menge reichte nicht aus um die Bahn entsprechend damit zu bestücken. Als vorübergehenden Kompromiss setzte ich Modelle aus aktuellerer Produktion, welche zumindest vom Zeitraum zur Bahn passten. Den Charm unverglaster Wiking Modelle, oder Groschenautos können moderne Produkte einfach nicht wieder geben.

Die letzten paar Tage bekam ich aber endlich mal einige Straßenfahrzeuge, die nun auch aus dem passenden Produktionszeitraum von Wiking stammen. Die Autos aus aktueller Produktion wurden daher alle entfernt und gegen die authentisch, alten Fahrzeuge ersetzt.

Hier mal weitere Impressionen.























Mfg Manu


 
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#59 von Mornsgrans , 10.01.2025 16:56

Da werden echt Erinnerungen wach, Manuel.
Der liebevoll ausgestaltete Bahnhof lässt keine Wünsche offen. Mich hätte aber die Aussparung für den Weichenantrieb im Bahnsteig sehr gestört. Ich hätte da irgendwie versucht, den Weichenantrieb abzudecken, dass nur die Weichenlaterne sichtbar gewesen wäre. An den letzten beiden Waggons des Orient-Expresses sieht man ja, warum

Die Wiking-Autos waren ein kleiner Flashback in meine Kindertage als 8-jähriger. Das blaue Krupp Pritschengespann und der Unimog vor dem Langholzwagen fanden etwa um 1967 herum auf meine Anlage, nachdem sie etwa 10 Jahre lang bis 1966 auf der Märklinanlage meines Onkels standen. Nur war mein Unimog dunkelgrün.

Grüße aus Idar-Oberstein

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#60 von Manuel K , 12.01.2025 14:56

Hallo zusammen,

eigentlich schade, das es keinen mehr gibt, der mit mir ein wenig den Fleischmann Virus teilen mag. Nichts desto trotz habe ich sehr große Freude mit und an meiner Bahn.

Heute gibt es einfach mal nur ein paar Schnappschüsse unsortiert

Nachdem ich ja nun endlich auch eine schöne E40 besitze, kann ich auch den Zug wie in der Zugpackung 1338/4P, wie im Katalog 1960 zu sehen ist zusammenstellen. Der Zug besteht aus GFN 1338 E-Lok E40, 2 Wagen 1404, 1 Wagen 1405 und einem Wagen 1406 und wurde " Der Rheinländer " genannt. Für damals 82,50DM war die Packung nicht gerade die Günstigste.

Hier mal der passende Katalog Ausschnitt aus dem Fleischmann Katalog 1959/60



Mal auf freier Strecke erwischt



Irgendwie eine recht eigenartige Zusammenstellung, trotzdem sehr interessant anzusehen



Auf dem Außenkreis donnert gerade die BR41 mit Ihrem Güterzug durch



Aus der Perspektive einer Preiser Figur, naja fast, leider ist mein Handy zu groß, um noch tiefer zu kommen. Ja ich sehe es, mein Signal steht noch etwas windschief. Leider war da der Fuß ausgeleiert, die Schraube ( Plastiksockel - Klemmplatte ) hat da keinen ordentlichen Halt mehr.



Hier vom Bü aus gesehen



Die BR 41 fasziniert mich einfach immer wieder aufs Neue, der Gussbrocken ist echt eine gewaltige Fleischmann Maschine



Kein Wunder das bei 731Gramm Eigengewicht, der Fahrsound mehr als satt klingt



Neben den Gleisen geht es derzeit eher gemächlich zu, auch wenn der gute Mann sich da ein wenig mit den Holzstämmen abquält



Meine aktuelle Lieblingsszene



Der Schienenbus scheint entweder gerade abgestellt, oder Dienstbereit gemacht zu werden.



Nicht nur im Katalog 1959/60 begegnen sich die beiden Loks E10 und E40 immer wieder



auch auf meiner Bahn wiederholt sich das Schauspiel



Noch ein paar weitere Impressionen













Eigentlich habe ich die V200 und BR65 nur auf dem Abstellgleis hingestellt, aber irgendwie hat das Bild etwas


Mfg Manu


 
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#61 von Manuel K , 15.01.2025 14:06

Hallo zusammen,

im Moment geht es gleichzeitig an 3 Großbaustellen weiter!
Jeder der Baustellen hat längere Pause Phasen, so das ich abwechselnd daran arbeiten kann.

Baustelle 1: Umgestaltung der Ortschaft Bad Blankenstein

Eine ganze Weile überlege ich schon, wie ich mein altes Faller Postamt in der Ortschaft integrieren könnte. Gar nicht mal so einfach, das Gebäude an sich ist ja eigentlich nicht so groß, benötigt aber einen recht großen Hof, damit die Lkws auch an die Laderampe kommen. Kurzum, entschloss ich mich dazu, die gesamte Ortschaft zurück zu bauen und komplett neu zu planen.

Gesagt, getan, zuerst einmal die Häuschen abgeschraubt, um dann die Beleuchtung zu entfernen



Mit Wasser /Spülmittel Gemisch habe ich entsprechende Stellen aufgeweicht, 5 bis 10min einwirken lassen, damit sich der Weissleim löst. Mit einer Spachtel kann man nun die verbauten Teile leicht abheben und gleich sauber machen.



Nach dem Reinigen sah die Fläche dann schon schön sauber aus.



Für die Neugestaltung habe ich den Hügel gleich mehrfach geändert und immer wieder angepasst, bis es zu dem wurde, wie ich es mir künftig vorstelle.
Die Grundfläche ist die selbe wie auf dem Bild zuvor, jedoch habe ich links weiter ausgeschnitten und zwei Schichten des Styrodur teil weiter abgehoben. Ein großer Vorteil wenn man in 2cm Platten aufeinanderschichtet. Man kann damit Teile, oder gar ganze Landschaftszüge recht einfach von der Grundplatte lösen.



Alle Löcher der ehemaligen Beleuchtungskörper zugespachtelt, den Hügelansatz entsprechend um modelliert sieht das Ganze nun so aus. Hier kann man auch schön erkennen, wie weit sich der Hügel Ansatz zuvor gezogen hatte.

Wie man schon erkennen kann, wird hier ein Gebäude leicht erhöht stehen. Leider ist der obere Teil der Ortschaft zu hoch, um dort einen Weg runter in die Ortschaft zu ziehen. An der zweiten Schräge des Wegs nach oben kann man erkennen, das es zu steil für eine Straße werden würde, was dann auch nicht mehr real aussehen würde. Daher habe ich mich entschlossen den Weg nach ganz oben zu lassen. Die Verbindung ist gedacht irgendwo links außerhalb der Anlage und führt runter zur Straße die wieder über den Bahnübergang in die Ortschaft führt. Entsprechend hatte ich den Weg oben hinter dem Cafe/ Hotel auch angedeutet.



Baustelle 2: Oberleitung

Nach langem Überdenken, wie denn nun meine Oberleitung aussehen soll kam ich zu dem Entschluss.

Egal wie, die Oberleitung wird auf jeden Fall alleine, aus finanziellen Gründen ein längeres Projekt!
Ich werde die Oberleitung auch erst installieren, wenn ich alle Masten und die meisten Fahrdrähte komplett habe.

1. Märklin fällt aus, passt einfach nicht dazu
2. Vollmer fällt aus, zum einen würde es eine Ewigkeit dauern und in solchen Sachen habe ich leider etwas weniger Geduld, bis ich die benötigten Teile alle mal zusammen hätte, zum anderen kann ich im Vorfeld nicht mal genau bestimmen, was ich überhaupt alles benötige. Wenn dann etwas fehlt sucht man wieder Ewig und naja es ist und bleibt halt auch gebraucht. Ich denke mal die meisten Fahrdrähte, die man da so gebraucht bekommt werden schon krumm und schief sein, bzw. eventuell im schlechtesten Fall per Post so oder ähnlich ankommen. Wenn man ein Konvolut bekäme, was den größten Teil des benötigten Materials beinhaltet und sich zuvor anschauen könnte ( Privatkauf, oder Gebrauchtwarenhändler in der Nähe ), dann wäre es vielleicht etwas anderes.

Was aber dann ? Ich habe mich inzwischen bereits darum gekümmert und Masten konstruiert und in PLA zur Probe gedruckt. Prototypen druckte ich noch in Silber, die fertigen in Hellgrau, fast identisch die Farbe der Vollmer ( Originalmasten mit dem angeschraubten Blech unten )

Optisch sollen sie zwar Vollmer ähnlich aussehen, technisch aber so aufbaubar sein, wie die Viessmann Oberleitung. Mit dem System habe ich bereits beste Erfahrungen gemacht. Auch habe ich die Zange zum Biegen der Ösen, Handbuch und Lehren.

Nach mehreren Testversuchen habe ich für mich eine akzeptable Lösung gefunden.

Die 70 Einzelmasten und 20 Quertragwerkmasten sind soweit schon fertig und können so auch verwendet werden. Vorteil dabei: Sollte ich weitere benötigen kann ich mir jederzeit auch noch welche drucken und die Schraubfüsse kann ich mir anpassen.
Alleine damit spare ich schon einen sehr großen Teil des normalen Kaufpreises.

erste Bilder meiner eigenen Masten ( Serienreif )

Einzelmast mit Schwalbenschwanz, Gleisseitig mit Anschlag



Querträgermast mit Schwalbenschwanz, Gleisseitig Anschlag

Beide Fusstypen habe ich gleich in unterschiedlichen Höhen, so das ich die Masten für jede Situation anpassen kann.



Zu den Masten gibt es jeweils schraubbare Montagefüße mit Schwalbenschwanzführung, um den Mast einschieben zu können.

Auf dem Bild ist nur ein Prototyp eines meiner Masten, er hat eine andere Farbe und auch der Fuß ist nur zum Test des Schwalbenschwanz ausgeführt. Mein Serienfuß ( siehe Bilder oben ) für Einzelmast jedoch wird die Nase für den richtigen Abstand des Mastes zum Gleis, gleichzeitig bekomme ich ein den Retrolook der Vollmer Masten näher.

Auf dem Bild sieht man einen ungereinigten Prototypen mit Qualitätsfehler, hier ging es mir erstmal nur zum Test der Schwalbenschwanzführung



Die Ausleger, Zubehör für Quertragwerke und Fahrdrähte werde ich von Viessmann dazu kaufen. An meinem Mast habe ich Aussparung und kann damit den Mast genauso variabel, wie bei Viessmann aufbauen. Jede Form von Ausleger passt da dran, ebenso könnte ich das auch als Mittelmast aufbauen. Ansonsten kann ich mir jederzeit etwas passendes selbst konstruieren und fertigen.

Bei dem Test ging es mir um die Paßgenauigkeit der Viessmann Teile auf meinen Mast



Eigentlich würde ich gerne Ausleger und Fahrdrähte auch selbst erstellen, aber es happert an der Festigkeit.

0,6mm Draht hat Viessmann verwendet und wenn ich deren Teile benutze ist das schon mal ein festes Maß. Der Originaldraht scheint ein Federstahldraht mit einer Beschichtung zu sein. Die Verbindung ist wohl geschweißt.

Derzeit habe ich noch keine Quelle woher ich ein ähnliches Material besorgen könnte und selbst wenn ich es könnte happert es am Schweißen.
Eventuell könnte man auch einen verkupferten, oder vernickelten Federstahldraht nehmen. Die Frage ist nur, ob die Lötstelle dann auch noch stabil genug bleibt. Sommerfeldt Oberleitungen werden ja gelötet.
Den Ausleger und Fahrdraht habe ich soweit hinbekommen, jedoch nur aus 0,6mm Silberdraht und verlötet. Zu Testzwecken hab ich den heißen Draht einfach ins PLA eingeschmolzen und nicht weiter Detailiert dargestellt. Wenn das so funktionieren würde, dann hätte ich das weiter nach verfolgt. Leider ist der Draht aber nicht so steif, wie eben dieser Federstahldraht den Viessmann verwendet. Wie steif die Sommerfeld ist weiß ich nicht, da hab ich keine Erfahrungswerte. Könnte mir aber gut Vorstellen, weil sie soweit ich weiß eben fest verlötet, statt nur eingehängt wird, das sie wesentlich steifer sein wird. Die Lötstellen an meinem Testmuster an sich wären stabil genug.

Hier mal zwei Bilder meines Musteraufbau auf einem Musterbrettchen. Hier ging es mir erst mal darum die Stabilität zu Testen.

Sobald aber ein Pantorgraph unter dem Ausleger kommt, drückt er den Draht einfach hoch. Zwar ist der Silberdraht relativ starr und er kommt auch wieder in Ausgangsposition, aber er ist halt nicht so stabil wie Federstahldraht. Von daher für den Zweck nicht geeignet. Das selbe gilt auch für den Silberdraht, wenn man ihn als Fahrdraht verwenden würde.



Testweise Silberdraht verlötet. Wie man sieht bekäme man das recht sauber gelötet und auch gebogen. Aber der Draht selbst ist nicht steif genug für den Zweck.
Hier fehlt einfach der richtige Draht und die dazu passende Verbindungstechnik ( Schweißen bei Federstahl, oder Löten wenn Federstahl entsprechend beschichtet ).

Sollte ich hier eine Lösung finden, oder Ihr habt eine Idee, dann schreibt doch bitte mal.
Sollte das dann Praktikabel sein, dann kann ich mir erst Gedanken machen, Formlehre für Fahrdrähte und Ausleger in Stückzahl anzufertigen.

Sollte es nicht funktionieren, bleibt mir die Zwischenlösung Eigenbaumasten / Viessmann Ausleger und Fahrdrähte universal



Mal ein kurzer Preisvergleich:

Insgesamt benötige ich 10 Querfeldträger ( 4 Gleisig ) komplett

1 Querfeldträger komplett ( 5 Gleise ) kostet aktuell 71,95€ pro Stück fertig = 719,50€

1 Masten 150mm 19,50€, 2 werden benötigt, 2 eigene Masten unter1€
1Set Richtseile, Quertragwerkseile & Isolatoren 8,95€
3 Hänger 17,50€, 4 werden gebraucht ( ca. 5,83€/Stk.)= 23,33€
damit kostet mich ein Teileigenbau Querfeldträger ( 4 Gleise ) komplett ca. 33,28 € /je Stk. x 10 Stk.= 332,80€


Ich gehe jetzt mal von 70 benötigten Streckenmasten aus

10 er Set Streckenmast 69,95€ * 7 Sets = 489,65€

70 Masten Eigenbau unter 8 Euro
5 Stück Ausleger mittel 13,95€ x 14 Sets = 195,30€
damit kosten mich 70 Streckenmasten komplett 203,30€

Kosten Viessmann Querfeldträger komplett 719,50€ + Streckenmasten 489,65 € = 1209,15 €
Kosten Eigenleistung ( Masten in eigener Fertigung ) mit Viessmann Teilen 332,80€ + 203,30€ = 590 €

Ersparnis Gesamt 619,15 €


Bei den Preisen kein Wunder, das die wenigsten Modellbahner Oberleitungen montieren. Für die 619€ dürfte ich zumindest einen Großteil der Fahrleitungsdrähte bekommen. Grob geschätzt 1200 bis 1500€ nur für die Oberleitung für diese Bahn, ganz schön happig und nur auf lange Frist finanziell zu bewältigen. Mit ein bisschen Glück findet man aber die Teile auch gebraucht aber Original verpackt günstiger und kann so nochmal ein wenig sparen. Mal sehen was sich da ergibt. Durch den Bau meiner großen Anlage damals habe ich zumindest schon mal Teile um 15 der Streckenmasten fertig zu machen.

Ob eine Original Vollmer Oberleitung gebraucht letztlich günstiger wäre, also meine Zwischenlösung, wag ich fast zu bezweifeln. Auf jeden Fall finde ich ist das eine brauchbare, wenn trotzdem nicht gerade eine billige Lösung. Ich rechne nicht vor Ende 2025, bis die Strecke tatsächlich "elektrifiziert" wird.

3. Großbaustelle Vitrinenständer ( hat nur indirekt, etwas mit dem Projekt zu tun, aber da werden später die Fahrzeuge für diese Bahn drauf parken )

Wie so oft habe ich meist mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen, das erklärt vielleicht auch dem ein oder anderen, warum ich relativ viel in kurzer Zeit erschaffen kann.
Da mein PLA Drucker sowieso gerade am Laufen ( und endlich mal einigermaßen funktioniert ) ist, kommen wir zu meiner dritten Großbaustelle. Vor längerer Zeit hatte ich schon mal angefangen Vitrinenständer für meine Vitrinen anzufertigen. Zwei von insgesamt 5 benötigten Ständer sind damals fertig geworden. Damals bin ich wegen Materialmangel ( eine längere Zeit gab es bei Anycubic kein Highspeed PLA in den passenden Farben ) und Drucker Problemen nicht mit dem Projekt fertig geworden. Während der Black Friday Aktionen Ende letzten Jahres schlug ich dann beim passenden Material ( dieses Mal Creality Highspeed PLA , scheinbar ist das auch der selbe Zulieferer wie bei Anycubic, zumindest lässt es die selbe Herkunft Shenzhen, China vermuten) zu.

Die letzte Zeit kamen dann doch einige Fahrzeuge dazu, weshalb es in den Vitrinen schon wieder sehr eng zu geht, daher lasse ich nebenbei mal meine selbst konstruierten und modularen Vitrinenständer Teile drucken.
Die Vitrinen waren ursprünglich für andere Zwecke gedacht, die Gefache sind für Moba eigentlich ungünstig, da man die Höhe nicht wirklich ausnutzen kann. Mit meinen Ständerwerken jedoch lässt sich die Höhe nu auch ausnutzen und die Fahrzeuge werden ansprechend präsentiert. Die Vitrinenständer nutzen nur die Hälfte der Vitrinenbreite, somit kann man davor auch noch etwas schön präsentieren.

Aktuell im Druck sind damit mal die Gleisteile. Im Laufe des Tages werden die fertig sein, so das ich die Farbe des PLA auf Schwarz wechseln werde, um dann die benötigten Ständerwerke weiter zu drucken. Am Wochenende werde ich das dann montieren und einbauen können.

Gleisteile 200mm mit Wabenfüllung, um auch die schwersten Gußbrocken sicher dauerhaft tragen zu können. Druckzeit für 3 solcher Teile beträgt 9 Stunden.



So sieht das Ganze dann in meiner Vitrine montiert aus.


Mfg Manu


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#62 von Manuel K , 19.01.2025 09:13

Hallo zusammen,

Teil 1 von 2

zuerst noch eine kleine Bastelsache vorweg. Problem, in einer Steigung einfach einen fertigen Zaun anzubringen sieht meist durch schief stehende Pfosten Bescheiden aus. Eine andere Lösung musste her. Bauen wir ein Geländer eben selbst. Gerade solche Dinge wurde früher auch oft selbst gebaut.
Erst mal ein paar 0,5mm MS-Draht auf ca. 2cm ab gelängt.



Dann entsprechende Löcher ins Gelände gebohrt. Der MS Draht ist zu weich um durch die Gipsschicht durchzustechen. Nach Vorbohren kann man sie dann aber in die Löcher stecken, ohne zu verkleben. Im Styrodur darunter verankert sich der Draht recht gut, daher hab ich sie auch 2cm lang gemacht.



Aus weiterem Draht 0,5mm MS lötete ich dann das Geländer zusammen. Die Enden hab ich etwas abgerundet. Nach dem alle Pfosten erst mal verlötet waren, hab ich die zu groben Lötstellen ( ich hab hier nur mit meinem Akkulötkolben gearbeitet ), nochmals erhitzt und das überschüssige Material mit einer Saugpumpe entfernt und neu verlötet. Natürlich wäre es einfacher auf dem Basteltisch zu Löten, nur dann kann ich das Geländer aber nicht so genau anpassen.

Das Bild zeigt, die Lötstellen noch "unverputzt". Die Lötstellen am 1. und 3. Pfosten von Links sind ok, die anderen Pfosten wurden nochmals behandelt.

Die Mauerkrone fehlt nicht, sondern ist nur sehr stark bewachsen.



Kommen wir zur neu gestalteten Ortschaft und starten einen gemeinsamen Rundgang. Wir starten auf der rechten Seite.

Hier kam ein neues Haus hin und das Gelände dazu wurde umgestaltet.



Die klassische 217 Faller Tankstelle war zwar sehr schön, aber ich wollte die noch etwas ältere haben, da die vom Stil her einfach besser zu dem Rest passt. Die Tankstelle ist jedoch kein Original Faller Modell, sondern ein von mir rekonstruiertes eigenes Modell nach Original Bilder. Ursprünglich sollte ich nur mal eben die Zapfsäulen als Ersatzteile konstruieren. Wie ich fertig war, hatte ich die gesamte Tanke konstruiert. Wäre zu schade wenn mein Gebäude dann irgendwo im Schrank steht. Hier passte es Bestens hin. Etwas Sorge hatte ich dann aber doch, denn bei der Faller 217 gibt es ja doch sehr viele nette Details zu sehen und diese Tankstelle ist eigentlich ein plumper Klotz dagegen.



Für mich ist das Modell jetzt jedoch Highlight Nr.2 ( Nr. 1 ist nach wie vor die Scheune )

Aber seht selbst, ich finde sie passt sich sogar sehr stimmig in die Gesamtszene ein und wirkt weder langweilig noch plump. Ein paar Figuren fehlen hier noch , um die Szene abzurunden. Ein Wiking Abschleppwagen wäre auch nicht schlecht.





Ob ich die Säule die auf dem Kipper liegt vorne auf die kleine Insel der Tankstelle, als Werbung setzten werde weiß ich noch nicht, was meint Ihr ?



Die Kamera ein wenig weiter nach links geschwenkt kommen wir gleich zu meinem Highlight Nr. 3



zuerst aber noch ein Blick hinter die Tankstelle.

Die Straße zum Freiladegleis ist nun durchgängig. Somit haben die Lkw Fahrer bessere Zufahrten, denn stellenweise geht es da schon recht eng.



Hier mal von der anderen Seite gesehen. Die ganze Szene wirkt dadurch wesentlich freizügiger.



Auf der linken Seite der Bahnhofstrasse habe ich nichts verändert. Auf der rechten Seite direkt gegenüber befindet sich nun das Faller Postamt, dessen Platz bedarf ich am Anfang gewaltig unterschätzt hatte und der Grund war, warum ich gleich die gesamten Mittelteil der Ortschaft abriss. Egal wie ich es drehte es wollte sich in den alten Ortskern einfach nicht einfügen lassen. Das Problem ist einfach die Rampe auf der Rückseite.

Das Postamt, mein Highlight Nr. 3 wollte ich aber unbedingt eingebaut haben, alleine schon um das zu ländliche wirkende Dorf, etwas mehr auf Kleinstadt oder Vorstadt, passend zur jetzigen Größe der Bahnhofsanlage anzupassen. Die Schwierigkeit jedoch ist, das alte Stadtgebäude bzw. auch größere Gebäude unerschwinglich und zumeist selten sind. Zudem hatte ich keine weiteren passenden Gebäude und nahm das was ich zur Verfügung hatte. Der Platz ist ja nun auch nicht so üppig und überladen möchte ich es auch nicht. Es soll doch schon ein ordentliches Gesamtbild abgeben.



und weil ich sowieso auf der Rückseite bin, gibt es auch gleich mal Bilder der Rückseite des liebevoll gestalteten Bahnhofsgebäude.
Einzig die Bordsteinkante vorne und die Befestigungsschrauben sollte ich mal in passendem Grau kaschieren.



Hier sieht man schön, warum der Umbau der Ortschaft notwendig wurde. Den Platzbedarf des Postamts, vor allem wegen dem benötigten Hinterhof und die Tankstelle brauchen recht viel Platz, wenn man sie einigermaßen realistisch verbaut haben möchte.



Das Faller Gebäude war vollständig, einzig das Vordach der Haltestelle fehlte. Ich rekonstruierte es in 3D nach Originalbilder. Ansonsten habe ich das Gebäude und Grünzeug bloß farblich aufgefrischt.



Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gibt es sogar noch einen kleinen Platz für weitere Postfahrzeuge



Auch der von Faller werksmäßig angebrachte Wegweiser macht nun Sinn.



Ein paar passende Figuren runden das Bild hier bereits ab.





Der hintere Bahnübergang, sowie die Zufahrt zum Lokschuppen blieb, die eigentliche Straßenlage davor in Richtung Bahnhofsstraße verlegt ich ein paar cm weiter nach links, um etwas mehr Platz für das Postamt mit samt Hinterhof zu haben.



hier mal der gesamte mittlere Bereich in der Übersicht



weiter geht es gleich im Teil 2 von 2


Mfg Manu


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#63 von Manuel K , 19.01.2025 09:14

Teil 2 von 2

Kommen wir nun zu dem linken Teil des Ortskern.
Durch die um ein paar cm nach links verlegte Straße hatte ich natürlich noch weniger Platz für weitere Gebäude. Dennoch sollte der Bereich noch einigermaßen großzügig wirken.

Die Bodenplatten der beiden RS Spitaler Gebäude säuberte ich von Klebe und Sägemehl Resten so gut es ging und frischte die Bodenplatten farblich wieder auf. Die beiden Gebäude ordnete ich so an, das die Bodenplatten gleichzeitig einen Bordstein darstellen.

Vor dem Geschäft und Rathaus wurde ein kleiner Parkplatz angelegt.





Noch ein Blick dieses mal vom Anlagenrand in die Bahnhofsstraße geschaut. Vorne auf der Ecke befindet sich ein weiteres Faller Gebäude



und schon kommen wir zu einem weiteren Highlight, sowie ich finde. Die VauPe Kapelle ist einfach nur ein richtig schönes Modell.

Auf den Baubilder sah man ja schon, das ich den Berg gleich mehrfach umgearbeitet hatte. Das war notwendig, um die schöne Kapelle etwas erhöht einbauen zu können. Das Geländer am Anfang des Berichts sieht man dann hier fertig



leicht geänderter Blickwinkel, um die Szene und die Wirkung der Hintergrundtapete besser zu genießen.
Für den Bereich fehlen mir leider noch Figuren und weitere kleine Ausstattungsdetails. Das wird aber noch kommen, sofern ich was passendes finde. Das hat aber Zeit und kann in aller Ruhe passieren. Wer weiß was ich auf den nächsten Börsen oder sonst wo noch ergattern kann.



Das ist aktuell eins meiner Lieblingsbilder.



Und hier wieder ein Highlight. VauPe hatte sich da damals was wirklich schönes einfallen lassen. Aber seht selbst...



etwas tieferer Standpunkt, zwischen den Gebäuden durchgeschaut



Hier mal auf den Hügel herauf geschaut, um zu sehen, wie es mit dem Rest des Hügels harmoniert



Der Weg zur Kapelle, mit Eigenbau Geländer aus Messing



Den gesamten Bereich vom Tunnel, um den Bahnübergang bis hin zum Stellwerk habe ich mit Islandsmoos weiter begrünt. Der Bereich sieht nun nicht mehr so karg aus.



Auch im Hang kam hier und da noch ein wenig Grünzeug dazu



noch ein paar schöne Bilder









und eine letzte Gesamtansicht


Mfg Manu


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#64 von Mornsgrans , 19.01.2025 14:22

Manuel,
nach dem Umbau sieht die Anlage gefälliger aus. Relativ "voll", aber nicht überladen.

Das Postamt passt auch von seiner Größe her super ins Bild. Man vergisst oft, dass Postämter schon sehr alt sind und früher neben Pferdestallungen auch Übernachtungsmöglichkeiten boten. Darum waren diese Postgebäude in Dörfern meist die größten Gebäude, gefolgt von Gasthöfen mit Fremdenzimmern.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg änderte sich das Ortsbild schnell und sehr stark, wobei viele alte Postämter der Abrissbirne zum Opfer fielen.

Der Weg zur Kapelle lädt zum Spaziergang ein und das Geländer war in dieser Art früher üblich. Heute müssen fünffach gesicherte Rückhaltesystem installiert sein, damit ein Vollkasko-Schutz besteht...

Grüße aus Idar-Oberstein

Erich


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#65 von Manuel K , 22.01.2025 13:04

Hallo zusammen,

Spaßeshalber habe ich mal ein Bild auf alt getrimmt. Einmal habe ich ein Filter die Kratzer alter Bilder darstellt und dann einen weiteren Filter für den Rand des Bildes draufgelegt. Die Farben habe ich mit einem Agfa Farbfilter nachbearbeitet, ansonsten habe ich nichts an dem Bild verändert.

Hier das Ergebnis


Mfg Manu


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#66 von andi12345 , 22.01.2025 14:37

Hallo Manuel, was für eine tolle Anlage, in die könnte ich mich verlieben :). Viele Grüße Andreas


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#67 von racecard , 23.01.2025 10:21

Hallo Manuel,
große Klasse ! was Du da geschaffen hast - Fleischmann Nostalgik in reinster Form sozusagen....! hatte gerade einen alten Fleischmannkatalog in der Hand - dem steht Dein Foto in nichts nach.....ich möchte sagen...eine wohltuende Abwechslung zu modernsten 3D Fertigungstechniken und Nietenzählerei....
Einfach "Modelleisenbahn" aus Vieler junger Tage und mit wohl noch mehr schöner Erinnerung verbunden....

Meine 2 Cent...ich setz mich wieder brav ins Auditorium und genieße.....

Uli aka racecard


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#68 von KHF , 25.01.2025 17:12

Hallo,

DANKE! Wie viele nostalgische Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend
kamen beim Betrachten auf. Damals war ich fast der Einzige, der eine
Fleischmann-Bahn hatte, der Rest war bei - na, ihr wisst schon bei wem.
Wie viele Dinge habe ich wiedererkannt.

KHF


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#69 von Wusel , 27.01.2025 17:11

Hallo.

Die Anlage ist der Hammer. Das Gesamtbild ist top, sie ist zwar voll aber wirkt trozdem nicht überladen.
Toll wie die Anlage wächst. Bin gespannt wie es weitergeht.


Liebe Grüße
Wusel.


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#70 von Manuel K , 28.01.2025 02:22

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder ein kleines Filmchen für Euch gemacht. Bitte auf Höchste Auflösung umstellen.


Mfg Manu


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#71 von Manuel K , 02.02.2025 20:08

Hallo zusammen,

Leider ist es mir nicht mehr möglich den Bericht in diesem Forum weiter fort zu führen. Ich habe mich dazu entschlossen, der aktuellen Bildergrößen für Foren, zwecks besserer Darstellung zu folgen. Die derzeitige und veraltete Bilderbegrenzung in diesem Forum, lässt die neue aktuelle Norm leider nicht zu. Die meisten einschlägigen Foren haben die Bildergröße auf den nun aktuelle Norm bereits umgestellt und ich habe mich dem auch angepasst und all meine Bilder in 1024 bzw. 1280 Pixel skaliert. Wie ja bekannt ist, nimmt die Bearbeitung der Bilder immer Zeit in Anspruch und ich möchte nicht jedes Bild Forengerecht und dann noch mal "Stummigerecht" Skalieren und hochladen. Sorry, aber der Aufwand der doppelten Bearbeitung und das unnötige doppelte Speichern ( ist auch unnötig verbrauchte Speicherkapazität ) eines jeden Bildes, sowie für dieses Forum den ganzen Post nur wegen unterschiedlicher Bildergröße umzuarbeiten ist mir einfach zu viel.

Vielleicht, bitte dieses als wohlgemeinten Vorschlag anzusehen, kann sich die Leitung mal dazu durchringen, die Pixel auf ein inzwischen durchaus übliches Maß von 1024, bzw. auf 1280 Pixel ( hoch und quer zulassen ist notwendig) zu erhöhen.

Bis dahin werde ich das Berichten in diesem Forum vorübergehend einstellen und weiter in den einschlägigen Foren mit der aktuellen Bilder Norm weiterberichten.


Mfg Manu


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#72 von maybreeze , 04.02.2025 18:40

Servus Manu!

schade - aber ich versteh Dich, weil auch mich die "kleinlichen" Bildgrößenbeschränkungen für uns Bild-Beitragsersteller (und die machen ja ein Forum aus) nerven. Vor allem dann, wenn die Größenbeschränkungen nicht "quadratisch" sind und damit Hochformatbilder eine gesonderte Behandlung benötigen. Und auch die atypischen Größenbeschränkungen auf 1200x1000 z.B., die so gar nichts mit der (binären) Bildgrößenpraxis zu tun haben, zeigen von wenig Verständnis.

Aber vielleicht erbarmt sich die Moderation, auf dieses Thema doch einmal einzugehen und zumindest 1280x1280 als gängiges Größenformat zu definieren. Da ist schon viel geholfen.


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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#73 von Freetrack , 04.02.2025 21:37

Hallo,

ich habe zum Thema maximale Bildauflösung anlässlich der aktuellen Thematik in diesem Thread einen neuen eröffnet:

Bildauflösung in Modellbahn-Foren

VG Freetrack


 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#74 von Murrrphy , 05.02.2025 10:30

Zitat von maybreeze im Beitrag #72
Servus Manu!

schade - aber ich versteh Dich, weil auch mich die "kleinlichen" Bildgrößenbeschränkungen für uns Bild-Beitragsersteller (und die machen ja ein Forum aus) nerven. Vor allem dann, wenn die Größenbeschränkungen nicht "quadratisch" sind und damit Hochformatbilder eine gesonderte Behandlung benötigen. Und auch die atypischen Größenbeschränkungen auf 1200x1000 z.B., die so gar nichts mit der (binären) Bildgrößenpraxis zu tun haben, zeigen von wenig Verständnis.

Aber vielleicht erbarmt sich die Moderation, auf dieses Thema doch einmal einzugehen und zumindest 1280x1280 als gängiges Größenformat zu definieren. Da ist schon viel geholfen.

Die Limitierung auf 1024 Pixel gilt ausschließlich nur für Signaturen, im Beiträgen sind wir seit dem Forenumzug von dem Limit längst weg und es ist auch im FAQ nicht mehr dokumentiert (wenn es doch noch irgendwo dokumentiert sein sollte, ist es falsch und wir bitten um entsprechende Meldung). Die Info, nur 1024px in Beiträgen verwenden zu können, kommt nicht von uns und ist bei uns technisch so auch nicht umgesetzt. Da muss sich aktuell von uns niemand erbarmen 😉


Viele Grüße
Achim



 
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RE: Manuel K: Fleischmann Nostalgieanlage im Stil der 60iger Jahre ( Hohlprofilschienen mit Pappschwellen )

#75 von maybreeze , 05.02.2025 10:33

Danke für die klärende Antwort, Achim!

Jetzt hätte ich mal auf die Schnelle die aktuelle Beschränkung nicht gefunden: Wo liegt die aktuell? Ich bekomm' immer wieder mal bei Hochformatbildern Fehlermeldungen.


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