ich fahre generell unter Oberleitung. Zumindest "leider" für mich, hat Märklin hier für die Nietenzähler den Stromabnehmer vorbildlich korrekt schmal konstruiert. Blöd nur, dass er halt so nicht unter Draht fahrbar ist. Auch das beiliegende breitere Schleifstück ist sowohl optisch als auch betrieblich komplett für den A...
Hat hier zufällig jemand schon probiert, den Stromabnehmer SBB 939 von Sommerfeld nachzurüsten? Passt eventuell die Bohrung? Ich möchte nicht an einer brandneuen Lok Bohren oder Fräsen.
Mit der Firma Sommerfeld hatte ich einen sehr freundlichen Kontakt, leider konnte man mir nicht versprechen, dass der 939 ohne invasive Eingriffe am Gehäuse passt. Er wurde aber wohl jüngst von einigen Ae 3/6 Kunden geordert. Daher meine Hoffnung, dass vielleicht einer dieser "Kunden" auch hier bei Stummi unterwegs ist und hier bereits Erfahrung gesammelt hat!?
Das geht nicht einmal mit den original verbauten Stromabenhmern, also wird es beim Sommerfeldt STA auch nicht gehen. Schade drum, ich kann morgen mal nachsehen, ob der OL Betrieb mit der Roco Ae 3/6 I funktioniert, das Modell der Ae 3/6 I - Lok 10 700 kommt dieser Tage von meinem Vereinskollegen zurück zu mir.
Zitat von Elokfahrer160 im Beitrag #2 Märklin hat keinen Stromabnehmer elektr. angeschlossen.
Hi Rainer, sorry ich hätte wohl schreiben müssen, dass meine OL keinen Strom führt, sie dient nur dem optischen Eindruck, so wie manch einer nicht ohne Sound kann, so mag ich keine E-Lok ohne angelegten "STA" fahren sehen, jeder hat halt seine Modellbahner-Marotten... So sieht das übrigens mit dem aufgeklipsten breiten Schleifstück nach einer kurzen Fahrt aus, auch das Originalschleifstück kippt durch den Reibungswiderstand während der Fahrt einfach zur Seite. Sowas schaffen nicht einmal die teilweise noch filigraneren STA meiner Piko-E-Loks...
In diesem Fall würde sich aber für die Problemlösung m.E. doch auch eine Arretierung des Abnehmers mit geringem Abstand zur OL anbieten.
Ich finde E-Loks mit eingefahrenem Abnehmer oder gänzlich fehlender OL optisch auch "doof", aber ein Millimeter Abstand zur Fahrleitung fällt im Betrieb wirklich nicht auf und löst das hier angesprochene Problem.
Gruß Varg
Märklin HO und beim Hobby auch mal Fünfe gerade sein lassen. Vorsätzlicher Nicht-Nietenzähler.
Bei meiner Roco Ae 3/6 I fahre ich auch mit ausgefahrenem Stromabnehmer, ich habe unten das C Gleis und oben die Viessmann Oberleitung verbaut. Allerdings habe ich in den Radien R 2 und R 3 die " langen OL-Drähte " nicht verbaut, da dort die STA manchmal herausspringen. Ansonsten kann man die Roco Ae 3/6 I mit angelegten Pantos fahren - und mit meiner alten Fleischmann Ae 3/6 I geht das sowieso. Meine Roco Krokodile fahren mit ausgefahrenem STA, die knapp unter der OL mit einem Kunststoff Faden fixiert wurden.
Bleibt noch nachzutragen, dass für die Ae 3/6 I auch die Roco STA (MFO, SBB Altbau) einzeln nachzukaufen sind, die Teile Nr. 85590 mit 36,00 Euro - auch nicht gerade preiswert.
die habe ich auch schon ausprobiert, allerdings für die DRG-Pantographen. Ich finde den Überstand etwas gewöhnungsbedürftig, die Befestigung nicht ganz befriedigend und vor allem in Weichenstaßen kam es (bei mir) vor, daß sich der überstehende Teil in der Oberleitung verhakte... Zumal die "neueren" Pantographen insgesamt filigraner und labbeliger sind. Ich bin nun dazu übergegangen, die neuen Pantos rigiros gegen (breitere) Sommerfeldt-Exemplare zu tauschen, was nicht passt wird passend gemacht. Und bei der Gelegnheit sind die auch wieder stromleitend.
ich arretiere problematische Pantos mit Bindfaden so, dass ein Rausspringen vom Fahrdraht ausgeschlossen ist. Dann kannst Du auch den schmalen Originalpanto verwenden. Den Faden sieht man im Betrieb nicht wirklich und die Lücke zum Fahrdraht kann ich verschmerzen.
Zitat von Varg im Beitrag #5[quote=Dölerich Hirnfiedler|p2580209] Ich finde E-Loks mit eingefahrenem Abnehmer oder gänzlich fehlender OL optisch auch "doof", aber ein Millimeter Abstand zur Fahrleitung fällt im Betrieb wirklich nicht auf und löst das hier angesprochene Problem.
Ich empfinde Stromabnehmer die nicht der Oberleitung folgen, als absolut unmöglich. Die Steuerung an Dampfloks trennt ja auch niemand von den Rädern weil es unkomplizierter ist.
Hier zeigt sogar der Hersteller selber, wie peinlich das aussieht. Für mich ist das ein Armutszeugnis.
Zitat von Dölerich Hirnfiedler im Beitrag #9 Ich empfinde Stromabnehmer die nicht der Oberleitung folgen, als absolut unmöglich. Die Steuerung an Dampfloks trennt ja auch niemand von den Rädern weil es unkomplizierter ist.
Hier zeigt sogar der Hersteller selber, wie peinlich das aussieht. Für mich ist das ein Armutszeugnis.
mfg
D.
Genau so ist es. Arretierte Stromabnehmer sind absolutes no go!!! -> Bei den lumpigen Plastik- (!!!) Stromabnehmern mancher Hersteller ist aber nichts anderes möglich. Ich kaufe solche Loks nur noch zum Schnäppchen-Schleuderpreis, da noch zusätzlich das Geld für vernünftige Sommerfeld Stromabnehmer fällig wird. Piko Loks kommen daher für mich häufig nicht mehr in Frage, da keine Montage mittels Standard-Schraube möglich ist.
Niemals ein selbstfahrender Tender mit geschobenem Plastik auf meiner Anlage!
Zitat von Varg im Beitrag #5[quote=Dölerich Hirnfiedler|p2580209] Ich finde E-Loks mit eingefahrenem Abnehmer oder gänzlich fehlender OL optisch auch "doof"
Ich empfinde Stromabnehmer die nicht der Oberleitung folgen, als absolut unmöglich. ......... Hier zeigt sogar der Hersteller selber, wie peinlich das aussieht. Für mich ist das ein Armutszeugnis.
Du hast Recht, zumal als Werbevideo eines Herstellers ist etwas, was der einzelne Modellbahner vielleicht noch toleriert, wirklich ein Armutszeugnis.
Die Fixierung mit Abstand zur OL ist immer nur ein mäßiger Kompromiß dann, wenn die OL nicht funktionstüchtig verlegt ist. Hier im Video ist es aufgrund des deutlich sichtbaren Abstands dazuhin noch ein schlechter Kompromiß.
Aber letztlich fördern die Hersteller diese Entwicklung durch ihre eigene Modellpolitik, denn bei fehlender Umstellung auf echten OL-Betrieb stellt sich doch vielen Leuten die Sinnfrage hinsichtlich exakter Ausführung der OL.
Ich fahre ausschließlich E-Loks mit echtem OL Betrieb, möchte auf das realitätsgerechte "Spiel" der Panthographen bis hin zum gelegentlichen Funken nicht verzichten, was aber im Ergebnis für mich bedeutet, daß ich leider von allen neueren und noch kommenden Märklin E-Lokomotiven ausgeschlossen bin.
Gruß Varg
Märklin HO und beim Hobby auch mal Fünfe gerade sein lassen. Vorsätzlicher Nicht-Nietenzähler.
Märklin liefert also extra ein Schleifstück mit, damit die STA unter Oberleitung betrieben werden können, d.h. zumindest originalgetreu anliegen. Dieses Schleifstück ist dann dummerweise so konstruiert, dass es nicht parallel schleift, sondern unschön abkippt. Ist das immer so oder ein Problem nur dieses Modells?
Märklin liefert also extra ein Schleifstück mit, damit die STA unter Oberleitung betrieben werden können, d.h. zumindest originalgetreu anliegen. Dieses Schleifstück ist dann dummerweise so konstruiert, dass es nicht parallel schleift, sondern unschön abkippt. Ist das immer so oder ein Problem nur dieses Modells?
Gruß Guido
Das betrifft die Ce 6/8 I (Köfferli), Be 4/6 und nun die Ae 3/6 I - die Stromabnehmer sind nichts halbes und nichts ganzes: Zu breit gebaut, aber schnmale Wippe -> es kann niemand was damit anfangen, weder ein Vitrinenbahner noch ein Betriebsbahner. Die Lösung mit dem breiten Aufsteckteil ist Quatsch, wie im Ausgangspost beschrieben. Hier sollte dringend zu bewährten Sommerfeld-Stromabnehmer zurückgekehrt werden anstatt so einen Müll zu verbauen. Vermutlich zeigen diese Stromabnehmer, dasss diese Lomodelle nicht in Europa gebaut wurden... und im übrigen durch unverschämt hohe Preise auffallen, was bei der Ae 3/6 auch dank der Doppelentwicklung von Roco gründlich in die Hose gegangen ist, wie man an den zahlreichen Sonderangeboten sieht.
Niemals ein selbstfahrender Tender mit geschobenem Plastik auf meiner Anlage!
vielen Dank für die vielen guten Rückmeldung :-) ...ich löse jetzt das Problem nun dadurch, dass die Lok nach Rücksprache an den Händler zurückgeht. Schweren Herzens, weil eine sehr schöne Lok, aber ich will an einer so filigranen brandneuen Lok einfach nicht herumbohren oder gar fräsen, nur weil der STA für die Vitrine konzipiert wurde. Ich verstehe Märklin ein Stück weit, jeder drischt auf sie ein: den Vitrinenbahnern kann es nicht hauchfein genug sein, den Betriebsbahnern geht Robustheit vor vorbildtreue, man kann es halt nicht allen Recht machen.
Übrigens laufen meine Piko-E-Loks mit ihren filigranen STA ohne Probleme unter meiner alten Märklin-OL, Dank breitem Schleifstück. Aber OK, da ist auch keine SBB-Lok dabei. Als Alternative liebäugle ich nun mit der neuen Re 4/4 I (39423) - die hat wenigstens ein breites Schleifstück.
schade, dass du deine Ae 3/6 I nun zurückgeben wirst. Wenn dir mal eine alte Fleischmann Ae 3/6 I über den Weg laufen sollte, die fährt prima unter der Märklin/Viessmann Oberleitung. Allerdings mit einem etwas grob geschnitzten Stromabnehmer, der aber von Sommerfeldt stammt.
Dass es bei Märklin auch anders geht, zeigen die Märklin Krokodile der SBB, die haben ab den digitalen Modellen Be 6/8 III alle noch den Stromabnehmer E 259 530 oben auf dem Dach. Selbst das zuletzt aufgelegte Märklin Krokodil - die historische 14 253 aus Erstfeld - hat noch immer diese STA auf dem Dach, die letzte Auflage des Krokodils war von 2022 (Märklin, 39595) https://www.maerklin.de/de/produkte/details/article/39595
Genau so ist es. Arretierte Stromabnehmer sind absolutes no go!!! -> Bei den lumpigen Plastik- (!!!) Stromabnehmern mancher Hersteller ist aber nichts anderes möglich. Ich kaufe solche Loks nur noch zum Schnäppchen-Schleuderpreis, da noch zusätzlich das Geld für vernünftige Sommerfeld Stromabnehmer fällig wird. Piko Loks kommen daher für mich häufig nicht mehr in Frage, da keine Montage mittels Standard-Schraube möglich ist.
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Ich fahre mit Strom aus der Oberleitung, und hatte zuvor bei vielen Piko Loks deren Stromabnehmer durch Roco's ersetzt. Weil bei den Piko's die Unterschere meist aus Kunststoff waren bzw. sind. Aber meine Piko 194 fährt nun mit einige Kontaktverbessernden Modifikationen mit Original Piko Stromabnehmern nun schon eine weile auf meiner Anlage, geht doch.