RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#1 von conny ( gelöscht ) , 04.03.2008 17:37

Hallo!
Ich habe mir in der letzten Woche eine BR55 aus der Startpackung 29840 gekauft. An sich eine schöne Lok, aber der Motor (es ist ja immerhin eine Glockenanker) hört sich schon bei relativ langsamen Fahrten an wie ein Flugzeugtriebwerk. Nun weiß ich natürlich, dass diese Aussage ein wenig undifferenziert ist , aber der Motor hört isch wirklich wie ein alter Trommler mit Lagerschaden an, und würde eher zu einer hoch drehenden E-Lok passen!
Nun ist ist das mein erster Glockenanker, so dass mir in der Richtung die Erfahrungen fehlen. Erwartet hatte ich einen Klang vergleichbar mit einem Sinus...

Ist das normal???

Schon aml vielen Dank für die Antworten!


conny

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#2 von Balthasar ( gelöscht ) , 04.03.2008 18:00

Hallo Conny,

hör mal ob das wirklich der Motor ist.

Bei meiner hat mich auch ein quietschendes Geräusch gestört - es war der Schleifer!

Mathias


Balthasar

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#3 von Andy ( gelöscht ) , 04.03.2008 18:12

Hallo,
meine BR 38 (37030) war im Rückwärtsgang auch am heulen. Die BR55 kenne ich nun nicht, aber diese Glockenankermotor-Loks haben auch ein kleines Getriebe. Bei meiner BR 38 habe ich das Lokgehäuse abgenommen und dann sieht man ein Zahnrad, bei diesem habe ich rechts und links einen kleinen Tropfen Öl auf die Welle gegeben und schon lief die Lok einwandfrei.
Es müsste auch bei der Lok aus der 29840 eine Explosionszeichnung geben und eine Schmieranleitung, würde die Lok einfach einem Wartungsintervall unterziehen. Durch das liegen in den Packungen passiert es, dass das Öl in die Verpackung läuft und die Loks quasi trocken fahren. Bei den Glockenankermotoren kommen solche Geräusche meistens aus dem Getriebe oder wenn Laufachsen trocken sind.
Hoffe Dir etwas geholfen zu haben.
Viele liebe Grüße
Andy


Andy

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#4 von Loadstefdn , 04.03.2008 18:42

Hallo Conny,

ich kann bestätigen, dass diese Lok gew. sehr leise läuft. Somit ist Deine offenbar defekt.
Habe meine auch schon mal geöffnet, es war kein Getriebeöl, sondern Fett zur Schmierung drin. Vielleicht ist das Fett Deiner Lok bei der Herstellung nicht überall hin gekommen.
Die Wartung dieser Lok ist nicht mehr ganz so kinderleicht wie bei herkömmlichen Mä-Loks.
Falls Du davor Respekt hast, einfach Garantie nutzen...
rät Loadstefdn Uli


Wo Loadstefdn ist klappt nichts, aber er kann ja nicht überall sein

Die Kunst des Anlagenbaus besteht nicht darin, zu planen was man will,
sondern sie immer noch SO zu wollen, wenn sie mal halb fertig ist


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#5 von Peterle ( gelöscht ) , 04.03.2008 23:45

Zitat von conny
Hallo!
Ich habe mir in der letzten Woche eine BR55 aus der Startpackung 29840 gekauft. An sich eine schöne Lok, aber der Motor (es ist ja immerhin eine Glockenanker) hört sich schon bei relativ langsamen Fahrten an wie ein Flugzeugtriebwerk. Nun weiß ich natürlich, dass diese Aussage ein wenig undifferenziert ist , aber der Motor hört isch wirklich wie ein alter Trommler mit Lagerschaden an, und würde eher zu einer hoch drehenden E-Lok passen!
Nun ist ist das mein erster Glockenanker, so dass mir in der Richtung die Erfahrungen fehlen. Erwartet hatte ich einen Klang vergleichbar mit einem Sinus...

Ist das normal???

Schon aml vielen Dank für die Antworten!



Hallo Conny,

ich habe die 37540?, also das baugleiche Modell
Es ist aber die zweite. Bei der ersten kamen nach kurzer Zeit ungewöhnliche Geräusche ausdem Getriebe. Aus der ehemals extrem leisen Lok war eine etwas lautere geworden.
Ich hatte sie dann zu Märklin geschickt, war ja neu und ich hatte alle Belege. Sie kam dann zurück, mit etwas mehr Fett/Öl im Getriebe. Die Geräusche waren immer noch da
Ich schickte sie dann ein zweites Mal ein. Darauf wurde sie komplett getauscht.

Nun habe ich eine neue, wieder ganz leise, wie die erste zu Anfang
Sie läuft nun auch schon was länger ohne zu Mucken.

Na ja, vielleicht gibt es leichte Fertigungstoleranzen die die Geräusche verursachen? Offensichtlich konnte ich jedenfalls selber keinen Fehler erkennen.

Viele Grüße
Peter


Peterle

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#6 von Gast ( gelöscht ) , 05.03.2008 00:00

Hallo zusammen,

meine Trix 38 mit Faulhaber ...

Zitat
hört sich schon bei relativ langsamen Fahrten an wie ein Flugzeugtriebwerk. Nun weiß ich natürlich, dass diese Aussage ein wenig undifferenziert ist ,



Ich denke das der Motor im Metalkessel den Resonanzkörper findet, mit seiner hohen Drehzahl die hohen Töne zu erzeugen.

Davon abgesehen, läuft die Lok aber super. Für Tips zur Unterdrückung des Geräusches wäre auch ich sehr dankbar.

Viele Grüße
Frank

p.S. Oops, es ging um die 55. Die läuft als Trix-Länderbahn-Ausführung im Verein leiser, aber mit ähnlicher Charakteristik.


Gast

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#7 von mgleiser , 05.03.2008 09:39

Hallo

Die Motoren im Kessel sind bei der BR 38 (37030)und der BR55 aus der Startpackung nicht der Geräuschferursacher.
Man kann bei beiden Loks den oberen Teil mit integrieten Motor im Kessel leicht abnehmen und den im Kessel verbliebenen Motor getrennt vom Getriebe laufen lassen.
Und dabei schnurren die Motoren egal in welcher Drehzahl leise vor sich hin.
Das Heulen oder singen der Loks muss also irgentwo im Getriebe entstehen.
Ich habe alle Schmierstoffe durchbrobiert .Ohne Erfolg.
Mich würde auch interesieren ob jemand eine Lösung parrat hat.

Gruss Arne


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#8 von X-Man ( gelöscht ) , 05.03.2008 15:08

Hallo Conny,

sicher kann auch ein Glockenanker mal eine Macke haben, tippe aber eher auf das Getriebe.

In der Garantiezeit würde ich die Lok einschicken, alle meine Glockenankermodelle ( 11 Stück) inclusive der BR 55 laufen super leise!

Gruss Frank


X-Man

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#9 von conny ( gelöscht ) , 05.03.2008 23:52

Habt vielen Dank für die Antworten!
Schmieren der einschlägigen Getriebestellen habe ich schon probiert, leider aber ohne Erfolg.
Wenn ich jetzt so höre, dass bei meinem Vorredner 11 Loks mit diesem Motortyp leise vor sich hin schnurren, dann riecht es bei meiner Lok tatsächlich nach einem Lagerschaden (oder was auch immer...).
Na ja, die 55er schicke ich morgen auf jeden Fall zurück.

Heißt "super leise", dass sie so klingen wie ein C-Sinus, oder wie kenn ich mir das vorstellen?


conny

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#10 von mgleiser , 07.03.2008 13:45

Hallo

Ich musste mich zu dem Thema einfach noch mal melden.
Es kann doch nicht sein das ausgerechnet meine beiden mit Loks BR 38 2581 (37030) und BR55 aus der Startpackung mit Glockenanker im Kessel die mit grossen Abstand lautesten Lokomotiven sind.
Meine HLM Loks sind dagegen die reinsten Schnurrkätzchen.
Man kann ja wie ich schon erwähnt habe die Motoren sehr gut vom Getriebe getrennt laufen lassen.Dann sind sie auch sehr leise.
Aber auf dem Gleis werden beide Loks schon bei geringem Tempo zu wahren Sierenen.
Ich habe beide Loks schon eingeschickt.
Es hat aber bis auf einer dicken Fettpackung im Getriebe nichts gebracht.
Ich habe schon alle Schmierstoffe von A bis Z durch.
Hat den schon jemand das Problem gelöst?
Hab ich nur zweimal Pech gehabt?

Gruss Arne


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#11 von Peterle ( gelöscht ) , 07.03.2008 15:02

Hallo Arne,

wie schon weiter oben erwähnt, es war bei meiner dasselbe. Nach erstem Einschicken war die BR 55 regelrecht verölt. Da ich damit nicht zufrieden war, denn die lauten Geräusche waren immer noch da, habe ich sie ein weiteres mal eingeschickt.
Daraufhin bekam ich eine neue Lok, die wirklich leise ist.

VG
Peter


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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#12 von Christian B. , 07.03.2008 15:08

Hallo Arne!

Ich besitze 2x die BR38 und 2x die Baureihe 55.
Auch meine Loks verursachen ein relativ lautes Fahrgeräusch, wobei mich
die Art des Geräusches fast mehr stört, als die eigentliche Lautstärke.
Da eine Lok zusätzlich quietschte, habe ich sie eingeschickt. Das Quietschen wurde beseitigt und mir wurde mitgeteilt, daß das sonstige Fahrgeräusch normal ist.
Die Fahreigenschaften sind ansonsten sehr gut.

Mit freundlichem Gruß
Christian


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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#13 von mgleiser , 07.03.2008 17:04

Danke für die Ratschläge.

Ich werde wohl nicht dran vorbei kommen die Loks ein zweites mal einzuschicken.
Bin aber kein grosser Freund des einschickens da eine defekte BR85 einmal ziemlich schmudellich zurück kam.Kratzer am Schornstein fettverschmierte Fenster usw.

Gruss und Dank

Arne


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#14 von fuesssteller , 18.03.2008 22:56

habe die Br 38 die ist super leise
fast wie die beinahe 20 jahre halte C mit Fauli

die Br 55 habe ich noch nicht getestet
muss ich mal die Tage machen
hoffe da ist nichts dran ...wenn ich das hier so lese


Gruß Ralf

letztes Umbauprojekt

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ESU Decoder > warmweise LEDs + rote Schlusslichter


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#15 von conny ( gelöscht ) , 09.12.2008 20:29

Da will ich das Thema mal wieder aus der Versenkung holen. Vielleicht hat ja inzwischen jemand eine Idee oder Erfolg bei seiner eigenen Lok gehabt. Die 55er aus dem letzten Jahr habe ich zurückgegeben. Nun habe ich eine 37030 (38er), die auch ein wenig heult...

Wie gesagt, wäre ich für einen Tip dankbar!


conny

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#16 von Friedrich , 09.12.2008 23:38

Hallo conny,

ohne diese Variante genau zu kennen: meine P8 habe ich leiser bekommen, indem der Motor eine dünne (!) Pappunterlage bekam und die Zahnräder ein wenig (!) angeschliffen wurden. Dadurch wurde der Lauf runder und das Heulen gedämpft. Ich habe ihr dann noch Sound spendiert und damit geht es jetzt.
Eine weitere oft unterschätzte Ursache ist eine nicht optimale Ansteuerung durch den Decoder. Das können Spezis (nicht ich) einstellen. Einfach mal im versierten Fachhandel fragen. Mein Händler vor Ort macht das selbst.
Die aber letztlich eigentlich nur wirklich befriedigende Lösung: Motor raus und Faulhaber rein. Damit schleicht sogar meine BR10 unhörbar über die Gleise.

Da das aber nicht wirklich preisgünstig ist: Probefahren und Probehören. Da kann die Lok noch so schön sein, wenn sie meinen Ohren nicht gefällt, laß ich sie stehen, statt mich später zu ärgern. Das gilt für mich gerade bei Loks mit dem hier so heißgeliebten HLA. Da hat halt jeder seine eigene „Schmerzgrenze“. Und manchmal hilft ja auch ein Blick über den Tellerrand. Die Fleischmann BR38 sagt mir eigentlich mehr zu und lässt sich auch leicht umbauen (bzw. mit Wannentender gibt es sie schon ab Werk in AC und die wird gerade für 140,- € rausgehauen. Da dürfte sich sogar manche Nachbesserung nicht rechnen).

Alles Gute,
Friedrich


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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#17 von joshoperator ( gelöscht ) , 10.12.2008 00:57

Hallo,
das Thema hatten wir schon oft und die Lösung ist auch schon mehrmals genannt worden.
Das Ganze ist sicher kein großes Problem, kein Grund fürs Einschicken, kein Fertigungsproblem, Getriebeproblem oder sonst irgend etwas in der Richtung.
es hat schlichtweg mit der Resonanz des Metalkessels zu tun. Metalle schwingen sehr hoch und wenn man den Kessel nicht vom Motor isoliert dann heults eben gerne mal bei der 55 und der 38.

Ihr müsst den Motor ausbauen, ringsum mit Lokfett oder Vaseline einstreichen, dann einen Propfen Fett vor den Motor geben und den Motor so eingeschmiert wieder in den Kessel schieben.
Wer will kann auch noch das Getriebe ordentlich fetten.
Ihr werdet sicher staunen wie leise die Dinger auf einmal sind.

Mit freundlichen Grüßen
Julian


joshoperator

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#18 von bjb , 10.12.2008 10:17

Hallo Julian,

was für ein Fett nimmst Du dafür her?

Ungefettete Grüße


BJB

Unser Stammtisch: MUCIS
Korruptiländ - Märklin H0 Anlage: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=85449
von dort geht es auch weiter nach "Hundling" und in "Mein kompaktes BW im Gleisdreieck"
Meine C-Gleis Gleispläne findet Ihr unter: Gleispläne und dort dann unter Plansammlungen C-Gleis


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#19 von Holstein ( gelöscht ) , 10.12.2008 12:57

Hallo BJB,
ich habe da VASELINE gelesen, das hilft auch bei Türscharnieren und Babyhintern.
Gruß
Holger


Holstein

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#20 von joshoperator ( gelöscht ) , 10.12.2008 14:12

Hallo,
ja ich habe tatsächlich Vaseline genommen. Dafür gabs auch einiges an Schelte aaaaaber es funktioniert .
Wer das nicht will nehme wie gesagt Lokfett.
mfg
Julian


joshoperator

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#21 von mgleiser , 10.12.2008 20:23

Zitat von joshoperator

Ihr müsst den Motor ausbauen, ringsum mit Lokfett oder Vaseline einstreichen, dann einen Propfen Fett vor den Motor geben und den Motor so eingeschmiert wieder in den Kessel schieben.
Wer will kann auch noch das Getriebe ordentlich fetten.
Ihr werdet sicher staunen wie leise die Dinger auf einmal sind.


Hallo

Bei meiner BR 38(37030)hat die Methode auch funktioniert.
Aus meiner Sirene wurde zwar keine lautlose SDS Lok.Aber der hochfrequende Heulton ist verschwunden und das Antriebsgeräusch erinnert nun an das tiefe Brummen der Bühlermotoren von meinen Fleischmännern.

Gruss Arne


 
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RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#22 von joshoperator ( gelöscht ) , 10.12.2008 20:35

Hallo Arne,

ja so ist es!!

Gruß
Julian


joshoperator

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#23 von conny ( gelöscht ) , 11.12.2008 02:03

Kinners, dafür KNUUUUTSCHE ich euch mal ganz herzlich!!!!!

Wenn man der Lok bei fahren gut "zuhört", meint man tatsächliche, das Geräusch würde eher aus dem Bereich des Motors, als aus dem Bereich der Antriebswellen kommen. Auf Grund der Tatsache, dass das Geräsuch aber weg ist, wenn man die Lok ganz leicht anschiebt (mit der gefahrenen Geschwindigkeit!), habe ich vermutet, dass die lose in den Lagern sitzende Antriebswelle bei Belastung vielleicht durch die Schnecke in ihre Endanschläge gleitet, und dort rötert. Dass aber der Motor die Schwingung auf den Kessel überträgt, habe ich bei dem sirenenartigen Geräusch nicht vermutet. Man lernt nie aus!
Aber warum wird dann immer wieder berichtet, dass der (eingebaute) Motor bei abgenommenem Fahrgestell extrem leise läuft??

Wenn nun aber der Motor leich mit einem dicken Fett "isoliert" wird, besteht dann nicht die Gefahr, dass bei erwärmtem Motor das Fett dünnflüssiger wird und an Stellen läuft, an denen es einen Kurzen verursacht??????

Füllt das Fett kleine Hohlräume, die sonst Resonanzkammern bilden würden, oder stellt es eine Art Trennwand zum Kessel dar? Bei letzterem müsste sich das Fett doch an Kontaktstellen verdrängen und so wieder Schwingungen übertragen, oder???


conny

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#24 von conny ( gelöscht ) , 11.12.2008 06:13

So...!
4 Stunden und EINIGE Schweißtropfen später (von wegen, mal eben den Motor ausbauen... ) habe ich den Motor nun nicht mit einer Fettschicht umhüllt und hinterstopft, sondern habe - weil Angst vor Kurzschluss - den Motor mit einer Lage Papier umwickelt, und dann wieder - recht eng sitzend - in die Röhre geschoben. Eine hochfrequente Schwingung dürfte Papier nicht übertragen...

Zumindest kann ich nun sagen: DAS bringt´s nicht, auch wenn sie jetz ein WENIG ruhiger läuft

Zu der Resonanzkörper-theorie habe ich aber auch noch mal ´ne Frage: Wenn die Röhre hier als Resonazkörper fungiert, warum ändert sich dann die Schwingung nicht, wenn ich die Röhre bei der Fahrt mit einigen Fingern umgrabbele, also die Schwingung durch die Masseträgheit der Finger dämpfe??????
Und wie gesagt: Wenn ich die Lok GANZ LEICHT anschiebe, also quasi mit der ihr eigenen Geschwindigkeit schiebe, ist das Geräusch weg (Kontaktstelle Führerstand oben)???????

Andererseits hat es ja wohl bei euch funktioniert!?
Ohne Kurzschluss??? :


conny

RE: Motorgeräusch der BR55 aus 29840

#25 von joshoperator ( gelöscht ) , 11.12.2008 14:18

Hallo Conny,
das hört sich bei dir fast so an als ob da mehr im Argen liegt als nur die Resonanz vom Motor.
Ich habe für den Motorausbau keine 30 Miinuten gebraucht und einen Kurzschluss habe ich auch keinen fabriziert (und das ohne Papier).
Wenn du dem Flammpunkt oder Schmelzpunkt der Substanz deiner Wahl nicht traust nimm einfach Teflonfett.
Das hält einiges mehr aus und brennt überhaupt nicht.
Wie gesagt ich glaube bei dir ist ein bißchen mehr im argen als nur die Resonanz, bei mir war das heulende Geräusch damit beseitigt.
Und lass das Papier mal weg das brauchst du echt nicht. Das Fett dient als Isolierung gegen den Kessel und bei mir funzt es wie gesagt wunderbar denn meine 55 heult kein bißchen mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Julian


joshoperator

   


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