Hallo, habe inzwischen zwei Loks mit 5-Pol-Motoren (E94 und BR 110). Und ich habe eine E44/ BR 144, die eine vierstellige Artikelnummer hat, aber so sanft läuft, als wäre sie ein 5-Poler. Kann man das an irgendetwas sehen, ohne die Bürsten zu entfernen und den Blick auf den Stator frei zu haben?
Und für das Nachrüsten gehen die 5-Poler ja weitgehend zur Neige, schade. Und Glockenankermot finden sich auch nicht so leicht für jede Lok.
Die Dreipoler laufen in sauberem Zustand nicht so viel schlechter als die Fünfpoler, vor allem wenn die Bürsten sauber in der gleichen Ebene wie die Achse des Motors liegen. Ein Austausch ist dann kaum ein Fortschritt, erst recht nicht bei einer Streckenlok. Ansonsten gilt: Fünfpoler schwarz, Dreipoler transparentes Plastik. Der Umbau auf Glockenankermotoren erzwingt fast schon ein anderes Fahrgerät, mit welligem Gleichstrom (Standard-Trafo) bzw. dem eher niederfrequent getaktetem Märklin-Elektronik-Trafo laufen die Glockenanker kaum besser als die Dreipoler. Die mögen reine Gleichspannung oder hochfrequente PWM (ab ~ 10 kHz) lieber.
Hi, vielen Dank. Andere Trafos hab ich im Auge, die Heißwolf-Trafos sind derzeit leider nicht zu bekommen, aber wenn es die wieder gibt, werde ich mir welche holen. Habe bisher 5 Standard-Trafos in braun. Komisch, dass Märklin mit den Glockenankermotoren nicht auch bessere Trafos angeboten hat. Meine 5-poler 94 und 110 laufen schon ziemlich gut, auch relativ langsam. Und die frisch gereinigten und geölten 3-Poler sind teils auch nicht schlecht, das stimmt. In ein paar Tagen bekomme ich die BR 85 mit 5-Pol-Motor und LED, bin mal gespannt, wie die fährt. Gruß
Ich nutze für Spur Z die spottbillig (< 2,-) u.a. bei Amazon zu beziehenden Minidrehzahlsteller für DC-Motoren mit einem 9V-Steckernetzteil und einem Schalter 2x um für den Fahrtrichtungswechsel. Die Glockenankermotoren laufen damit butterweich an, die Fünfpoler auch. Die Dreipoler brauchen zum Anlaufen etwas mehr Saft, lassen sich dann aber wieder deutlich zurücknehmen. Mit 6V geht es auch schon, damit bleibt die Höchstgeschwindigkeit im Rahmen.
Hi, danke. Habe mich schon umgesehen, ich frage da bestimmt noch mal genauer nach. Klingt aber sehr gut. Nach dem Motor in der 144 schaue ich morgen mal. Habe heute alle 15 alten el. Weichen durchgetestet, 12 sind noch funktionsfähig. Hätte ich nicht gedacht, nach 15 Jahren mit Spinnweben im Gartenhaus. Die Kreuzungsweiche hakt an einem Schenkel, aber ich denke, die kriege ich wieder hin.
Hallo, mich interessiert folgende Aussage aufgrund meiner Suche nach einem guten Fahr-Regler für die Märklin Z Glockenanker Motoren:
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #6Ich nutze für Spur Z die spottbillig (< 2,-) u.a. bei Amazon zu beziehenden Minidrehzahlsteller für DC-Motoren mit einem 9V-Steckernetzteil und einem Schalter 2x um für den Fahrtrichtungswechsel. Die Glockenankermotoren laufen damit butterweich an, die Fünfpoler auch. Die Dreipoler brauchen zum Anlaufen etwas mehr Saft, lassen sich dann aber wieder deutlich zurücknehmen. Mit 6V geht es auch schon, damit bleibt die Höchstgeschwindigkeit im Rahmen.
Hätte dazu jemand einen Link? Ich finde eigentlich nur Drehzahl-Steller, die mit PWM arbeiten. Aber mit PWM Reglern habe ich bezüglich der Märklin Z Glockenanker Motoren bisher nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht. (Schnelle Fahrt schon bei kleinster Regler-Stellung). Für mich funktioniert der 67011 von Märklin bisher am besten. Aber wenn jemand noch etwas besseres kennt, dann bin ich sehr interessiert! Herzlichen Dank!
Ja - das ist ja genau meine Erfahrung. Aber auch die mit hoher Frequenz funktionieren nicht für die neuen Z Loks. Wie gesagt: Kleinste Reglerstufe und die Loks rasen bereits. Deswegen frage ich nach einem Link zu dem oben genannten Drehzal-Steller, bei dem die Glockenankermotoren "butterweich" anfahren...
Würde mich auch sehr interessieren. Es gibt aber bessere GAM als die von M, die u.a. mit 12V betrieben werden können und auch ein besseres Drehmoment besitzen. Ebenso gibt es auch sogenannte Langsamläufer.
Ich habe erst vor kurzem wieder angefangen mit Z - nachdem ich vor einigen Jahren alles verkauft hatte Ich bin mit den aktuellen Märklin Motoren sehr zufrieden, weil ich mich damals mit den 3 Polern herumgeschlagen habe. Dagegen ist der aktuelle Stand wirklich sehr viel besser. Mag sein, dass es besseres gibt, aber ich werde nicht anfangen, die Loks auseinander zu rupfen und andere Motoren einzubauen. Also braucht es einen Regler, der diese Motoren gut ansteuert. (Ich werde analog bleiben - zumindest in absehbarrer Zeit.)
@8erberg: Woher bekomme ich "popoglatte Gleichspannung"? Habe da wenig Ahnung...
Kennt jemand eine dementsprechende Spannungsquelle in Kombi mit einem guten Poti ...? Der Heißwolf soll das können - aber ich brauche ja eigentlich alle anderen Möglichkeiten des Heißwolfes nicht (ich habe eine sehr überschaubare, kleine Anlage).
Zitat von planmacher im Beitrag #13 @8erberg: Woher bekomme ich "popoglatte Gleichspannung"? Habe da wenig Ahnung...
Aus einer Batterie, das wäre das einfachste. Auch eine gut gleichgerichtete Trafosspannung würde dem GAM schmecken. Bei PWM sind eigentlich die Spannungsspitzen das, was den GAM nicht gut tut, da dieser kein Rastmoment überwinden muss.
Zitat von DiRo im Beitrag #14Bei PWM sind eigentlich die Spannungsspitzen das, was den GAM nicht gut tut, da dieser kein Rastmoment überwinden muss.
PWM ist für Glockenankermotoren überhaupt kein Problem... solange die Frequenz ausreichend hoch ist. Ab 16kHz aufwärts, gerne auch 32kHz. Es sind auch keine Spannungsspitzen die den Motoren, insbesondere dem Kollektor und den Bürsten, schaden. Es sind die Stromspitzen aufgrund der niedrigen Induktivität der eisenlosen Spulen. Bei ausreichend hohen PWM-Frequenzen bleiben die aber im Rahmen, bei hoher Frequenz der PWM-Impulse sinkt der Strom in den Spulen nicht so weit ab das beim nächsten Impuls kritisch hohe Ströme fließen.
Mir geht es nicht um die Diskussion, ob PWM den GAMs schaden könnte. Es ist nur einfach so, daß ich verschiedene PWM Regler ausprobiert habe und keiner funktioniert zufriedenstellend mit den Märklin Z GAMs. Die Z GAM Loks scheinen ein sehr eigenes Verhalten an den Tag zu legen. Unter den von mir probierten Reglern war auch einer von Digimoba, bei dem die PWM Frequenz eingestellt werden kann. Auch dieser ließ die Märklin Z GAMs bereits bei kleinster Regelstufe rasen. Nach einem Kontakt mit Digimoba bekam ich sogar einen neu entwickelten Regler zur Probe. Auch dieser lieferte keine besseren Eigenschaften in Bezug auf die GAM Loks von Märklin Z. Wie gesagt - diese verhalten sich offensichtlich anders, als die anderer Spurweiten bzw. anderer Herstellern. Woran das liegt ist mir ein Rätsel.
Reine Gleichspannung scheint hier die beste Wahl. Wie gesagt komme ich mit dem 67011 Trafo von Märklin bisher am besten klar - aber "butterweich" würde ich das Anfahren der Loks dennoch nicht nennen... Deshalb meine Frage nach Erfahrungen mit anderen Reglern und märklin Z GAMs...
Ich habe nur eine einzige Z-Lok mit Glockenankermotor und die lässt sich sowohl mit einem Billig-PWM-Stellermodul (NE555-basiert) und 9V-Block als auch mit meiner "Luxusversion" auf Arduinobasis prima fahren. Wichtig ist nur das auch wirklich geringe Pulsbreiten geliefert werden und die Spannung insgesamt nicht zu hoch ist. 9V Betriebsspannung reichen auf jeden Fall, auch mit 6V ist man noch gut bedient. Die kleinste Pulsbreite die der Arduino liefert liegt bei 0,5%, damit fährt die Lok gerade an. Dabei liegt die Frequenz bei ca. 22 kHz. Die billigen NE555-Module fangen bei etwas über 2% an, das ist dann schon relativ flott aber immer noch langsamer als jeder Dreipoler schafft. Bei PWM muss man auch immer im Hinterkopf haben das die effektive Spannung nicht direkt dem Tastgrad entspricht, die berechnet sich zu Ueff=Umax * √Tastgrad. Bei 10% Tastgrad und 9V hat man also nicht 0,9V sondern schon 2,84Veff am Motor anliegen. Bei 1% Tastgrad sind es also schon knapp 0,3Veff, das reicht den Glockies locker aus. Meine Arduino-Version hat deshalb eine logarithmische Kennlinie, bei Poti in Mittelstellung beträgt der Tastgrad gerade mal 25%.
Danke für diesen detaillierten Blick in die PWM Technik - da hört mein technisches Verständnis dann aber doch auf :-) Ich habe aufgrund der Ausführungen von @Stahlblauberlin gestern doch noch mal den PWM-Regler von Digimoba herausgeholt und getestet. Und dabei festgestellt, dass sich die unterschiedlichen Bauarten der Märklin Z Loks auch deutlich in ihrem Fahrverhalten unterscheiden. Z.B.die 88386 (BR 139 ) und die 88579 (BR 150) - beide haben einen GAM - und als Beleuchtung eine (!) große LED auf jeder Seite. Diese beiden Loks lassen sich über den PWM Regler durchaus ansteuern, aber als "butterweich" würde ich es nicht bezeichnen. Starten tun sie auf Regler Stufe 12 und ich kann sie dann auf 11 oder 10 zurück drehen. Was auch auffällt: Die Lautstärke dieser Loks ist deutlich geringer als 3 oder 5 Poler aber deutlich lauter als z.B. die 88206 (BR220) oder die BR 212 aus dem Bauzug 81372. Die beiden zuletzt genannten Loks haben zur Beleuchtung einzehne, kleine LEDs für jedes Licht und fahren fast lautlos und noch mal viel sanfter / weicher. Bei diesen beiden Loks ist bereits die Reglerstufe 1 zu viel - da ziehen sie schon zügig los. Auch ein Test-Regler von Digimoba, bei dem man die maximal Spannung auf 9 V einstellen kann, hat daran nichts verändert. Mit diesen beiden Loks lassen sich auch analoge Brems-Strecken, die mit PWM arbeiten, nicht nutzen, weil die Loks nicht zum Stillstand kommen. Da ich tatsächlich ausschließlich GAM Loks besitze, scheint mir aufgrund dieser Unterschiede im Verhalten ein PWM Regler obsolet. Deshalb noch mal meine eigentliche Frage: Kann mir jemand eine gute, sauber gleichgerichtete Spannungsquelle(max 9 V ) nennen bzw. verlinken? Ich habe zu wenig Ahnung, um das anhand von Daten/Angaben aus der Fülle von Angeboten selbst heraus zu filtern. (Eine Batterie - wie weiter oben empfohlen - scheint mir für einen Anlagen-Betrieb auch keine Lösung :-) ) Ein gutes Poti bräuchte es dann natürlich auch noch. Wenn solch eine Kombi dann zu besseren Fahreigenschaften führt, als ein Standard Trafo, dann bastle ich mir gern ein Gehäuse dafür... Danke für jeden Hinweis!
Zitat von planmacher im Beitrag #18....... gestern doch noch mal den PWM-Regler von Digimoba herausgeholt und getestet. Und dabei festgestellt, dass sich die unterschiedlichen Bauarten der Märklin Z Loks auch deutlich in ihrem Fahrverhalten unterscheiden. Z.B.die 88386 (BR 139 ) und die 88579 (BR 150) - beide haben einen GAM - und als Beleuchtung eine (!) große LED auf jeder Seite. Diese beiden Loks lassen sich über den PWM Regler durchaus ansteuern, aber als "butterweich" würde ich es nicht bezeichnen. Starten tun sie auf
Ich hab von der 88386 und der 88579 jeweils 3 Stück und alle 3 Loks der 88579 fahren DEUTLICH später los als die 88386. Eine Glockenanker-Lok sollte mit dem neuen, weissen Märklin-Regler sich auf der ersten Fahrstufe des Reglers in Bewegung setzen. Bei der 88579 muss man den Regler weiter aufdrehen damit sie losfahren. mMn ist da ein Widerstand o.ä. verbaut damit sie eben nicht so lossprintet wie z.B eine 88545 (Br103)
Bei der 88579 muss man den Regler weiter aufdrehen damit sie losfahren. mMn ist da ein Widerstand o.ä. verbaut damit sie eben nicht so lossprintet wie z.B eine 88545 (Br103).
Einen elek. Widerstand zum späteren Anfahren ist mMn nicht verbaut, ich denke eher, das dort ein mechanischer Widerstand in Form von mehr Reibung im Getriebe vorhanden ist.
Habe gerade eine Lok im Umbau, die ohne Motor wirklich sehr leichtgängig läuft. Baue ich die Zwischenwelle und GAM ein, pfeift die Lok sehr unangenehm. Der Motor alleine läuft lautlos. Ich habe sie dann lange auf den Testkreis geschickt, der Motor wurde nicht warm, aber das Getriebe immer leiser. Jetzt läuft sie wie gewünscht.
wenn eine Miniatur mit Motor erst bei höheren Spannungen losfährt können folgende Probleme unabhängig voneinander vorliegen (das muss man jeweils austesten): Schwacher Motor (z.B. durch Magnetschwächung), größere Belastung durch das Getriebe (Sauberkeit und Schmierzustand), Größerer elektr. Widerstand (schlechte Kontakte), Defekter Motor (z.B. eine Läuferspule mit abgerissenem Kabel, im Betrieb sehr unruhiger Lauf), Elektr. Kontaktprobleme auf den Schienen (wenn alle Loks auf einem Abschnitt herumzicken, diesen Abschnitt überprüfen!).
... bei nicht gut laufenden Modellen gibt es einen einfachen Trick, der oft weiterhilft - hab ich selber bei Fleischmann N-Modellen ausprobiert ... das ganze Getriebe komplett reinigen, es darf kein Öl oder Fett mehr drin sein. Dann einfache weisse Zahnpasta reinfüllen ,eine Weile laufen lassen, wieder komplett reinigen, schmieren, fertig ...
Welches Material haben N-Getriebe? Im Z mag das bei den Stahlzahnrädern funktionieren, aber es wird zusehens immer mehr Kunststoff eingesetzt. Ist das dann damit auch möglich?
die Fleischmann N-Getriebe hatten Schnecken und Zahnräder aus Kunststoff, die Ritzel auf den Treibradsätzen waren teilweise auch aus Messing. Die - extrem kleinen - Schleifkörper in der Zahnpasta egalisieren Grate und andere unebenen Stellen in den Zahnrädern, das geht bei beiden Materialien ...
Bei Z ist immer noch Metall in den Getrieben verbaut. Aber sowohl bei den Motoren als auch den Getrieben gibt es halt Toleranzen. Eine gewisse Einlaufzeit, so 15-20 min. je Richtung bei mittlerem Tempo, danach hat man den Zustand ab dem man urteilen kann. Ganz einfache Messemöglichkeit, bei gleichen!! Motoren, für die Leichtgängigkeit von Getrieben ist die Stromaufnahme bei definierter Spannung bei solo auf geradem, ebenen Gleis. Bei Z wären 4V ein sinnvoller Wert. Mögliche Ursache für Schwergängigkeit kann übrigens auch sein das das Spiel Schnecke-Schneckenrad zu klein ist. Meine "Schöne Würtembergerin" litt genau daran. Trotz Fünfpoler war die mit Dreipoler bestückte S 3/6 deutlich geschmeidiger unterwegs. Ohne Motor war die Lok super leichtgängig, auch der Motor solo ab etwa 0,5V am drehen. Da aufgrund der Bauweise nicht anders möglich mussten fünf Minuten je Richtung mit Polierpaste im Getriebe mit anschließendem SR24-Bad reichen. Ein Hauch Öl und jetzt setzt sie sich bei unter einem V in Bewegung. Als preiswerten reinen Gleichspannungsregler kann man übrigens solche: https://amzn.eu/d/9XjNPGD Module gut verwenden. Der LM317 liefert gut geregelte reine Gleichspannung, ist kurzschluß- und übertemperaturgeschützt und schon richtig gut abgehangen. Allerdings ist die kleinste Spannung 1,25V, zwei Dioden 1N4001 in Reihe am Ausgang lösen das Problem. Als Netzteil reicht ein 12V/0,5A DC-Steckernetzteil bzw. 9V/0,5A AC. Das ergibt ca 0-7,5V bzw. 0-7,8V am Gleis. Unbedingt eine Polyfuse mit 150-250 mA max. einbauen, sonst schmort bei Z ganz schnell mal was. Kann auch weniger sein, keine mir bekannte Z-Lokomotive knackt die 100mA-Marke.