Sicher war der damalige Stundenlohn und die daran hängende Kaufkraft vor 50 oder 60 Jahren anders. Aber du wirst heutzutage kein damaliges Massenmodell inflationsbereinigt plus Gewinn verkaufen können. Wie auch schon weiter vorher geschrieben wurde, es gibt was es gibt, mehr nicht. Phantasiepreise denken sich doch nur die aus die Gewinn erzielen wollen oder müssen. Es ist und bleibt gebrauchtes, und oft auch benutztes Spielzeug. Oft auch noch aus Massenproduktion. Wer da Mondpreise bezahlt ist am Ende selber schuld. Wie auch schon mehrfach nun geschrieben wurde: Aufkäufer sind Kalkulaturen die nur dann Kaufen wenn sich die Sache im Nachgang rechnet. Sentimentalitäten darf man da wirklich nicht erwarten. Leider denken viele sie haben die blaue Mauritius auf den Gleisen rollen (bzw in der Vitrine nur stehen damit ja nichts kaputt geht) und die Erben holt die bittere Realität ein wenn es soweit ist. Daher frage ich mich warum so viele vermeintliche Schätze hüten anstatt die Dinge Leben zu lassen. Ist ein abgebrochenen Trittbrett, eine unsaubere Werkslackierung, eine fehlende Niete denn wirklich die Aufregung wert? Genießt doch euer Hobby ehe es die Erben auflösen müssen und genau vor dem Dilema des Themenstarters stehen.
Nur so meine Gedanken zum strikten Epochenwahn und das darf nicht weil im Jahr Anno das die DB oder die DR eben auch nicht hatte. So wirklich entspannt kommt mir manch Moba- Genosse trotz entspannendem Hobby leider nicht rüber.