Hallo, ich habe heute meine BR 111, 37316, von ihrem kläglichen mfx-Decoder und der abscheulichen Lokpfeife befreit. Als Ersatz hat sie einen Zimo MX64 erhalten, den ersten den ich verbaut habe. Und was soll ich sagen ich bin begeistert von den Fahreigenschaften. Diese unterscheiden sich wirklich nicht mehr von einer Lok mit einem Faulhabermotor. Wenn mich nicht alles täuscht ist sogar das Motorgeräusch leiser geworden. Alles was Thomas über diesen Decoder geschrieben hat kann ich nur bestätigen. Eins weiß ich schon mal ganz sicher, es wird noch mehrere Loks geben die einen Zimo MX64 als Decoder erhalten werden. Ich kann jedem, der nicht auf mfx steht, diesen Decoder nur empfehlen. Gruß Volker
Hallo Xiiberger und Jürgen, habe die Lok vorher im MM II Format betrieben, da ich aber bei Einführung von mfX und dem Studium aller damals erhältlichen Infos mich für DCC entschieden habe, bruchte die Lok einfach einen guten Decoder. ESU fällt bei mir übrigens nicht in die Kategorie "Gute Decoder". Habe bisher einfach keine guten Erfahrungen mit ESU gemacht. Halte es daher wie Thomas und betreibe eine ESU und mfX freie Anlage. Bin damit übrigens bestens zufrieden. Wenn ich die Probleme hinsichtlich mfX hier im Forum lese kann ich jedenfalls ordentlich schmunzeln. Das soll aber nicht heißen, dass ich dem jenigen der mit mfX fährt und zufrieden ist, den Spaß nicht gönne. Gruß Volker
es freut mich, wenn u.a. auch meine Erfahrungen bestaetigt werden. Das schoenste ist, dass der MX64 auch mit dem billigsten Motorumbau (DCM mit 3 Polen und Hamomagnet) Fahreigenschaften bietet, die an einen Faulhaber heranreichen.
ehrlich gesagt, ich verstehe das Phänomen MX64 nicht so ganz.
Überspitzt gesagt: Man nehme eine stinknormale Märklin Kaffeemühle, baue einen MX64 hinein und die Getriebe- und Motorprobleme lösen sich in Luft auf. Wie kann es sein, daß ein normaler 3 poler, der schon unter Analogbetrieb nicht kultiviert läuft, dann auf einmal besser laufen soll ?
Ich würde auch mal gerne einen Zimo ausprobieren, aber ich habe nur eine MS und bin nun mal auf MM2 angewiesen und Zimo hat es trotz anderslautender Ankündigungen nicht geschafft, einen Multiprotokolldecoder auf den Markt zu bringen.
Eigentlich schade, es ist doch nur ein zusätzliches Protokoll (ESU kann´s doch auch).
Gruß Udo Karl - Teppichbahner, analog und digital (MS2), C-Gleis, 49 Loks (überwiegend Märklin), 134 Wagen (überwiegend Blech, Märklin Serien 4000, 4100, 4600, 4700) -
das ist ebend die hohe Kunst der Regelungstechnik, die zur Zeit nur von einem Hersteller beherrscht wird - von der Firma Zimo. Diese Produkte stellen alles Andere weit in in den Schatten.
Probiere es halt mal aus. Pech wenn man zu den ewig treuen Märklin-Scheuklappenkunden sich gesellt, die alles Kaufen, egal ob gut oder schlecht - Hauptsache Mfx inside.
ich habe meine 37317, ebenfalls eine BR 111 (verkehrsrot) mit einem Lopi 3.0 und einem normalen HAMO-Stator sowie 3-poligem Rotor kultiviert.
Mit dem 5-pol. Motor (HLA) zittert die Lok bei niedrigen Geschwindigkeiten, vom Geräusch ganz zu schweigen. Mit dem Umbau schnurrt Sie wie ein Kätzchen.
Ich habe das als Anlass genommen den Unterschied zwischen den Motoren mal objektiv zu ermitteln. Ergebnis:
1. Beim LFCM ist das Ergebnis mit HAMO-Stator und altem Rotor in der Regel besser als mit dem Motor aus dem XX904-Set
2. Beim SFCM ist es grenzwertig, wer nicht den ganzen Tag ultra-langsam rangiert wird keinen Unterschied zum HLA aus dem XX903-Set feststellen. Dann ist aber sowieso zu überlegen, ob nicht ein Faulhaber oder wenigstens ein Lemo-Solar Umbau angebracht ist.
3. Beim DCM ist objektiv i.d.R. kein Unterschied festzustellen. Der grösste Unterschied ergibt sich in der Akkustik, d.h. wie hört sich ganze an. Dieser Einfluss ist bei der Beurteilung eines Umbaus nicht zu unterschätzen. Ist die Lok laut, hat man subjektiv ein weniger gutes Gefuehl bezüglich des Ergebnisses. Hier sind die 3-Pol Umbauten oft leiser - wegen des geringeren Rastmomentes. Das niedrigere Rastmoment ist auch der Grund dafür, das die Loks in niedrigen Fahrstufen nicht zittern.
Stromaufnahme, Mindest- und Höchstgeschwidigkeit sind innerhalb der Messtoleranzen nahezu identisch:
Gruesse
Michael
Märklin M-Gleis Anlage 24m², 150m Gleis, 85 Weichen, > 180 Rückmeldekontakte und Signalabschnitte, ECoS mit Win-Digipet ProX
Außerdem Teppichbodenanlage 5m x 6m mit C-Gleis, Intellibox mit Iris.
das ist ebend die hohe Kunst der Regelungstechnik, die zur Zeit nur von einem Hersteller beherrscht wird - von der Firma Zimo. Diese Produkte stellen alles Andere weit in in den Schatten.
Probiere es halt mal aus. Pech wenn man zu den ewig treuen Märklin-Scheuklappenkunden sich gesellt, die alles Kaufen, egal ob gut oder schlecht - Hauptsache Mfx inside.
Gruß
Johan
Hallo Johan,
warum immer diese Unterstellungen und Seitenhiebe von der DC-Fraktion? Nimm Dir ein Beispiel an der Toleranz der AC´ler.
Wer lesen kann, ist zudem im Vorteil. Dann hättest Du bemerkt, daß ich eine MS habe und deshalb den Zimo nicht verwenden kann, was ich trotzdem bedaure.
Gruß Udo Karl - Teppichbahner, analog und digital (MS2), C-Gleis, 49 Loks (überwiegend Märklin), 134 Wagen (überwiegend Blech, Märklin Serien 4000, 4100, 4600, 4700) -
ZitatMan nehme eine stinknormale Märklin Kaffeemühle, baue einen MX64 hinein und die Getriebe- und Motorprobleme lösen sich in Luft auf.
Haette mir das jemand vor zwei Jahren gesagt haette ich wohl lachend abgewunken und ihn fuer verrueckt erklaert.
Jetzt kann ich genau das jederzeit erleben. Ein MX64 macht aus der schlimmsten Maerklin-Kaffeemuehle einen Antrieb, der sich sehen lassen kann und i.d.R. glaubt man damit nicht, dass da eine Maerklinlol mit (mehr oder weniger) original Motor ueber die Strecke schnurrt.
Uebrigens, auch die V80 (Maerklin Hobby) zieht bei mir lautlos ihre Kreise, nachdem ich sie zimotisiert habe. Ich muss, weil ich sie nicht mehr kreischen hoere, immer schauen, ob sie stehengeblieben ist, aber wenn es Kontaktprobleme gibt, dann finden diese bei mir immer nur die Loks mit ESU-Decoder.
Hi miteinander, der neue Lopi V3.0 ist in der neuen Ausführung nicht zu verachten. Macht einmal einen Versuch und kauft euch einen, mit dem ist auch das Protokoll Problem gelöst -> Multi Kulti Ferenc
Hallo Ferenc, den hab ich schon mal gehabt. Das Verhalten des Decoders, besonders in der Bremsstrecke, führte zu einem sofortigen Verkauf. Aus dem Grund auch weiterhin keine Produkte von ESU!!!!!!!
Außerdem wieso Protokollproblem DCC ist einfach gut! Gruß Volker
Servus! Es gibt derzeit noch nur Testversionen - offenbar gibt es mit irgend einem Lieferanten Lieferschweirigkeiten ...
Der Sound ist dem des MX690 ebenbürtig - 22kHz 8Bit 1,1Watt an 8 Ohm und genug Speicher um auch umfangreiche Sampels darin abzulegen! Wobei es natürlich einzig auf den Lautsprecher ankommt ... an einem VISATON FRS8 (der grad einmal in eine 2095 von LGB passt) klingt der Sound ungleich besser (da kommen sogar Bässe rüber!), als mit einem Minilautsprecher (zb. 20x28mm von Conrad).
Die Fahreigenschaft sind eben einfach ZIMO
Ich fürchte nur, dass dieser Decoder vom Platzverbrauch her nicht unbedingt in alle H0-Loks passen wird, um dann noch einen LS unterzubringen - da wird man schon manchmal etwas "trixen" müssen.
#20 von
Christian A.
(
gelöscht
)
, 14.03.2008 11:14
Hallo,
Zitat von ozoffiHallo!
ZitatEigentlich schade, es ist doch nur ein zusätzliches Protokoll (ESU kann´s doch auch).
Das "nur" ist leider geschützt ... und kann nicht einfach so von jedem implementiert werden.
ESU hat tatsächlich ESU-Decoder, die DCC, MFX und MOTORLA können?
Udo hat vom Motorola-Protokoll geschrieben. Und es ist tatsächlich nicht zu verstehen, warum eine Firma wie Zimo, die gute Decoder baut, es nicht schafft, Decoder mit Motorola-Protokoll zu entwickeln. Dann könnten sie möglicherweise auch Kunden gewinnen, die eine nicht DCC-fähige Zentrale wie die CS oder MS oder CU verwenden.
ZitatUnd es ist tatsächlich nicht zu verstehen, warum eine Firma wie Zimo, die gute Decoder baut, es nicht schafft, Decoder mit Motorola-Protokoll zu entwickeln.
Ich verstehe es durchaus. Warum soll eine Firma, die gute Decoder baut, eben diese mit einem veraltetem Protokoll strapazieren?
Wer eine nur MM-Zentrale benutzt wird frueher oder spaeter (spaetestens wenn sie putt ist) umsteigen auf:
- MM/mfx, dann spielt Zimo eh keine Rolle - MM/DCC, dann kann er ja die richtig guten Decoder verwenden
Ich wuerde an Zimo's Stelle auch keine Zeit und Geld in die Erweiterung um das MM-Protokoll investieren.
der ZIMO ist natürlich ein Super-Decoder, abhänging vom Modell vielleicht sogar etwas besser als der Lokpilot.
Aber für Märklin-Bahner ist ein Modell eben weniger wert, wenn es nicht im Motorola-Format und im AC-Analog Modus betrieben werden kann. Ich bin mir bewußt das dies paradox ist, aber ich habe mich beim Wiedereinstieg ins Hobby eben für Märklin entschieden, ob ich es heute wieder tun würde weiß ich nicht.
Der Gleichstrom-Markt tickt völlig anders. Am letzten Sonntag wurde z.B. auf der Börse in Darmstadt der verschneite Trix-Schienenbus mit Sound für 149,- Euro verkauft, die Trix-Mikado für 110,- Euro. Die drei Schienenbusse waren leider weg bevor ich ich mich zum Kauf zwecks Decoderausbau entschliessen konnte . Der verschneite Märklin Schienenbus fand übrigens für 299,- seine Käufer.
Wir Märklinisten sind Spielbahner , tun dies auch manchmal mit anderen Märklinisten und dann brauchen wir ab- und zu als kleinsten gemeinsamen Nenner AC-analog und Motorola. Vor diesem Hintergrund ist die Protokoll-Diskussion nicht zielführend.
Es ging doch um den ZIMO, den ich gerne einsetzen würde - aber nur mit Motorola und AC-analog. Die Geschäfte von ZIMO gehen wohl so gut, daß man jenseits von DCC kein großes Geschäft sieht. Diese betriebswirtschaftliche Entscheidung des Herstellers muss man akzeptieren. Würden wir mit einem 10.000 er Auftrag winken, käme sicher auch ZIMO ins grübeln.
Grüße
Michael
Märklin M-Gleis Anlage 24m², 150m Gleis, 85 Weichen, > 180 Rückmeldekontakte und Signalabschnitte, ECoS mit Win-Digipet ProX
Außerdem Teppichbodenanlage 5m x 6m mit C-Gleis, Intellibox mit Iris.
#24 von
Christian A.
(
gelöscht
)
, 14.03.2008 12:12
Hallo,
und ich muss Michael Frey beipflichten. Der finanzielle Aufwand, um das Motorola-Protokoll in Decoder zu integrieren, dürfte relativ gering ausfallen, da Zimo, meines Wissens (korrigiert mich, falls ich daneben liege), bereits einen Decoder mit Motorolaformat anbietet/anbot.
An der, meiner Meinung nach wesentlich aufwendigeren, Regelung und dem Funktionsmapping usw. braucht ja nichts geändert werden.