Auch wenn Carl Hilpert der Initiator von KLEINBAHN war musste er sich bald um ein anderes Produkt umsehen, denn die Gebrüder Klein verkauften nach anfänglichen Händler-Streitigkeiten (es ging wohl um die Provision/Handelsspanne für die Händler die wollte man auch "einstecken") bis zuletzt nur über eigene Läden.
Ganz anders Walter Bücherl mit seinem Modellbahnprodukt: Liliput war von Anfang an Händlerprodukt.
Zitat von Alfred61 im Beitrag #144Die Städter können sich jetzt endlich an einem Kiosk laben und dabei das Bahngeschehen verfolgen.
"Trinkbar" tss, tss,- hier in Frankfurt nennt man so eine Einrichtung hochtrabend "Trinkhalle". Die "Faller Tankstelle" erinnert mich an die ehm. Tankstelle am "Opel Rondell" in Frankfurt am Main. Vermutlich war die gläserne, runde Bauform "State of the art" in den 50igern. Mittlerweile verschwinden diese Perlen so nach und nach.
freut mich wenn ich Dich damit erfreuen kann. Material ist jetzt alles da. Jetzt kommt einmal die Elektrik an die Reihe und dann kommt der Landschaftsbau.
Ja, ich weiss, in Deutschland nennt man das Trinkhalle, bei uns sagt man eigentlich Standl dazu.
Diese Rundformen waren in den 50ern sehr beliebt. In Wien gab es ein legendäres Cafehaus am Cobenzl in Rundform.
Zitat von Alfred61 im Beitrag #153Diese Rundformen waren in den 50ern sehr beliebt. In Wien gab es ein legendäres Cafehaus am Cobenzl in Rundform.
Auch später wurde gern mal rund gebaut. "Etwas" weiter nördlich in Merseburg an der Saale steht die "Torte". So nennt der Volksmund das Planetarium am Gotthardteich. 1969 erbaut, um den Saal herum ist eine Gaststätte. Von außen dem Cobenzl nicht unähnlich, nur wohl deutlich größer mit einem Außendurchmesser von ca. 26 m, also etwa wie eine große Drehscheibe. Mal so als Idee für die Leute mit dem nötigen Platz auf der Anlage ...
Martin
PS: Darf gern in den Gebäudebau-Thread kopiert werden.
Gute 200 Strecke bei Vmax 60km/h finde ich mutig. Die Brauerei Liesing hatte ein eigenes Anschlussgleis. Hier auf der historischen KLEINBAHN-Anlage im Bezirksmuseum Liesing:
Bezug Liesinger Brauerei zu Bad Ischl gäbe es: Moritz Faber.
Zitat von maybreeze im Beitrag #156Hier auf der historischen KLEINBAHN-Anlage im Bezirksmuseum Liesing:
Ist die Anlage halbwegs originalgetreu, denn da steht ja nun ein Parkhaus? Oder nochmal anders gefragt: kann man Reste davon noch irgendwo erahnen, wenn man weiß, daß da Gleise waren oder ist das alles weg?
Zitat von maybreeze im Beitrag #156Bezug Liesinger Brauerei zu Bad Ischl gäbe es: [URL=https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Moritz_Faber_(Industrieller)]Moritz Faber[/UR
Zitat von Granada im Beitrag #157 Ist die Anlage halbwegs originalgetreu, denn da steht ja nun ein Parkhaus? Oder nochmal anders gefragt: kann man Reste davon noch irgendwo erahnen, wenn man weiß, daß da Gleise waren oder ist das alles weg?
Die Gleise der Anschlussbahn Liesinger Brauerei sind Geschichte, weil überbaut (Parkhaus) bzw. im Zuge der Neugestaltung des Liesinger Platzes herausgerissen und auch im ehemaligen Brauereigelände - heute Riverside - wurden die Gleise entfernt.
Das denkmalgeschütze Maschinenhaus wurde "entdenkmalgeschützt" , lediglich dass "Turmhaus" (= ehemaliges Restaurant) besteht zumindest äußerlich. Einige Erinnerungsstücke finden sich im Liesinger Bezirksmuseum.
Für Technikaffine: In der Liesinger Brauerei wurde mit Hilfe einer Linde-Eismaschine erstmals kristallines Kunsteis (Stangeneis) hergestellt, Voraussetzung für die Kühlung von Bier (wer erinnert sich noch an die riesigen "Eiskästen" (=Kühlschränke) in den Wirtshäusern, die vorerst mit Stangeneis gelühlt wurden - daher der Name "Eiskasten/Eisschrank")
Zitat von maybreeze im Beitrag #156Mit einer 2060 von Liesing bis nach Bad Ischl? Gute 200 Strecke bei Vmax 60km/h finde ich mutig.
Nuja, wenn Du heut mit nem LKW während der Stoßzeiten von Liesing nach Floridsdorf fährst brauchst auch drei Stunden... Und mit vorgekühltem Bier beladen dürfte sich die Temperatursteigerung der Ware doch in Grenzen halten.
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)
Das sind Kleinbahnweichen aus Holz, dritte Generation, produziert 1950-52 in Wien, eine normale Weiche, eine Parallelweiche. die Konstruktion der Weichen ist sehr speziell, nur eine Zunge die gleichzeitig das Herzstück ist.
Und hier noch Schienen der ersten Generation, aus 1947/48
die hatten schon das Hohlprofil mit Steckkontakt wie es dann die Modellgleise ab 1957 erst wieder hatten. Erkennbar sind diese Schienen an der grünen Böschung und am Stempel "Klein" noch ohne "Bahn" auf der Rückseite.
Zitat von Alfred61 im Beitrag #170Die sind aber Masstab 1:113, was mich nicht stört.
Mich genausowenig und jene Hardcorefanatiker die so gerne über Unmaßstäblichkeiten motzen, nehm ich überhaupt erst dann für voll wenn sie auf ihrer Anlage auch maßstäbliche Gleisradien vorweisen können...
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)