ich wäre euch für Rat bei folgendem Problem dankbar: Ich betreibe meine Märklin C-Gleis-Anlage an einer Roco z21 (weiß). Als Rückmelder werden Digikejis-Optomodule über den R-Bus genutzt
Zum Programmieren von Loks habe ich mir mangels entsprechendem Anschluss an der z21 eine eigene Schaltung für ein Programmiergleis mit einem handelsüblichen Lichtschalter gebaut. Funktionsweise:
Schalter aus: Phase / Bahnstrom nur auf dem Programmiergleis, das per Mittelleiterisolierung von der restlichen Anlage getrennt ist
Schalter an: Phase / Bahnstrom auf der gesamten Anlage
Über den Neutral- / 0-Leiter sind Programmiergleis und die restliche Anlage nicht voneinander isoliert.
Jedoch tauchen beim Programmieren Probleme auf: - falsche Werte beim Auslesen von CVs - Fehler beim Beschreiben von CVs - heute erstmals: ungewollte Veränderung der CV 3 bei einer Lok auf dem eigentlichen stromfreien Hauptgleis
Liegt das möglicherweise an einem Fehler bei meiner Schaltung? Oder habt ihr sonst einen Hinweis zu möglichen Ursachen für mich?
Viele Grüße Daniel
Märklin C-Gleis mit z21 (weiß) / Digikejis Opto-Rückmeldern / RocRail
Hallo Daniel, ich will es nicht beschwören, aber möglicherweise ist "Wechselstromversorgung" hier das Problem. Du schreibst, der "Nulleiter" ist durchgängig auf die komplette Anlage und das Programmiergleis verbunden. Versuche mal, den "Nullleiter" von der Anlage zu trennen, wenn Du mit dem Programmiergleis arbeiten willst, vielleicht hilft das. Ein einfacher Ein-/Ausschalter würde dann Dein Problem lösen.
Gruß
Hardy
Märklin 3-Leiter im Aufbau, WIN 11 H25, Steuerung, Schalten LoDi Rektor, Rückmelden LS Digital, Itrain 5.1.18, Loks meist auf ESU LoPi & HLA umgerüstet,
Bei mir ist inzwischen die vierte Generation Eigenbauzentralen im Einsatz, bei allen wird im Programmiergleismodus das Haupgleis einpolig abgeschaltet ohne daß es je ein Problem wie es hier beschrieben wird gab. Dabei ist aber peinlich genau darauf zu achten daß es für den Strom keine Schleichwege gibt. Wenn am Programmiergleisausgang, egal ob intern per Relais oder extern per Schalter nur ein Stück Gleis ohne jeglichen Detektor o.ä. hängt muss es funktionieren. Einfach mal mit dem Multimeter bei stromloser z21 messen ob mit Schalter in Programmierstellung zwischen dem Mittelleiter von Haupt- und Programmiergleis auch wirklich keine Verbindung besteht. Alles unter 100 kOhm wäre verdächtig, dann hat der Schalter oder die Isolierung des Mittelleiters ein Problem. Rauchzeichen gibt es übrigens nur bei Zentralen die für Haupt- und Programmiergleis separate Leistungsstufen haben und deren Überlast/Kurzschlußschutz nix taugt. Klackt ein Relais oder wird ein Schalter umgelegt kann da nix passieren.
Hallo ! Beide Pole trennen , wurde schon gesagt . Mit einen 2 poligen Umschalter 1-0-2 den Schalter so anschliessen das entweder von der Anlage der Strom zu dem "Programiergleis ist . Oder von Centrale Programiergleisausgang an das Progrmiergleis kommt . Achte darauf das wärend dem Programieren und Test keine Verbindung durch zu kurzen Programiergleis zu Anlagengleise eine Verbindung ist . rund 70cm sollten reichen und links und rechts eine Barriere zum Anlagengleis geben . Brutal genügt eine dicke längere Schraube li+re . Das Programiergleis liefert weniger Leistung und könnte durch die Last der Anlage in der Centrale zu einen Defekt führen .
Nachtrag beide Gleise und Mittelpunktkontakte trennen . An einer Stelle ohne Rückmelder sonst einen 3 poligen Umschalter der den Rückmelder auch abschaltet . Dann sollte es sicher getrennt sein . Der Rückmelder wird nur einmal belegt und so das bei Anlage wieder eingeschaltet ist .
Vielen Dank für die vielen Antworten! Ich werde eure Ratschläge ausprobieren und bin sehr zuversichtlich, dass das Programmiergleis dann ordnungsgemäß funktioniert.
Märklin C-Gleis mit z21 (weiß) / Digikejis Opto-Rückmeldern / RocRail
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #4Bei mir ist inzwischen die vierte Generation Eigenbauzentralen im Einsatz, bei allen wird im Programmiergleismodus das Haupgleis einpolig abgeschaltet ohne daß es je ein Problem wie es hier beschrieben wird gab. Dabei ist aber peinlich genau darauf zu achten daß es für den Strom keine Schleichwege gibt. Wenn am Programmiergleisausgang, egal ob intern per Relais oder extern per Schalter nur ein Stück Gleis ohne jeglichen Detektor o.ä. hängt muss es funktionieren. Einfach mal mit dem Multimeter bei stromloser z21 messen ob mit Schalter in Programmierstellung zwischen dem Mittelleiter von Haupt- und Programmiergleis auch wirklich keine Verbindung besteht. Alles unter 100 kOhm wäre verdächtig, dann hat der Schalter oder die Isolierung des Mittelleiters ein Problem. Rauchzeichen gibt es übrigens nur bei Zentralen die für Haupt- und Programmiergleis separate Leistungsstufen haben und deren Überlast/Kurzschlußschutz nix taugt. Klackt ein Relais oder wird ein Schalter umgelegt kann da nix passieren.
Schön wenn es bei deinem Eigenbau funktioniert. Das sagt aber nichts über die z21 aus, die ich allerdings auch nicht kenne. Bei der CS2 gibt es für Hauptgleis und Programmiergleis jeweils braun und rot. Und so schließe ich es halt an und verbinde nichts! Verstehe nicht warum man es immer anders beraten und machen muss als vorgesehen.
Zitat von Beschwa im Beitrag #7Das sagt aber nichts über die z21 aus, die ich allerdings auch nicht kenne.
Die z21, also die weisse, hat keinen separaten Programmiergleisausgang. Die Leistungsstufe ist ganz klassisch als H-Brücke mit Fets aufgebaut. Hab schon zwei repariert.. Da bei einem separaten Programmiergleis nur Pflicht ist das wenn dort programmiert wird das Hauptgleis stromlos ist reicht eine einpolige Abschaltung aus. Grundschulsachkundebasics: In einem einpolig unterbrochener Stromkreis fließt kein Strom... Allerdings ist das stromlos auch wirklich sicherzustellen, eventuell wird ja hier über Rückmelder o.ä. eine Kriechstrecke erzeugt.