Hallo, ich finde die von Dir vorgeschlagene Anlage wunderschön. Auch die 3D Darstellung übrigens. Mit welchem Programm machst DU das? Ich habe mich auf eine 2-gleisige Strecke eingeschossen, wohlwissend, dass ich damit viel Platz zusätzlich brauche und noch weiter weg von Vorbildnähe komme. Die Anlagenform würde bei mir auch nicht passen leider. Aber danke für Deinen Kommentar. Viele Grüße, Jürgen
Zitat von 2ndreality im Beitrag #72Hallo Jürgen, die Auslegung einer Anlage ist doch immer eine persöhnliche Sache- da hat jeder andere Vorstellungen. Ich fand die Richtung wie in Beitrag #52 zu sehen, sehr ansprechend. Es freut mich, wenn ich dir mit meinen Ratschlag zum Wendel helfen konnte. Zu einer Modulgröße von 2400 x 1300mm kann ich allerdings nicht raten. Abgesehen von dem zu erwartenden Gewicht ist das Ausmaß wirklich sperrig. Bekämst du diese Segmente mit entsprechender Höhenentwicklung heile aus deinem Dachgeschoß nach unten? Bei normalen Raumhöhen kann man sie nicht über die Diagonale (hier über 2700mm!) aufstellen, und nicht alle Gänge sind wenigstens 1300mm breit. Mein Tip: teile die 4800mm in drei Module, Diagonalmaß maximal 2350mm. Das baut sich auch angenehmer.
Beste Grüße, Thomas
Lieber Thomas, vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis. Wie Du oben sehen kannst, habe ich ihn mir zu Herzen genommen, und nun sind 5 Segmente draus geworden.
Deine Anpassungen haben den Gleisplan nochmals verbessert und die ausführlichen Erläuterungen sind sehr informativ
In der Paradestrecke könntest du dir an zwei Stelle noch Optimierungen überlegen, siehe meine Ergänzung:
Bei der Ausfahrt rechts mit den Bogenweichen könnte man anstelle von 315 / 077 / 315 jeweils ein 530 einplanen (Böschung beschneiden) und der Aussenbogen würde mit 902.0 und 528.0 fast perfekt passen. Der Gleisbogen wäre nur wenig weiter oben als bisher und der Gleisverlauf wäre harmonischer. Die Parade müsste man natürlich noch etwas anpassen damit man links an die richtige Stelle kommt.
Und in der Mitte der Parade würde ich nach den auch von dir eingeplanten 517.9 + 417.9 keine 206 einsetzen, sondern die R4 + R5 gleich auf 23.6 Grad kürzen. Oder wie von mir eingezeichnen mit den Bogen beidseitig mit ungefähr halbierten 912 beginnen. Bewusst habe ich nicht 2x 6.05 Grad genommen, weil dort im Gleisbett eine Verstärkungskante liegt und zudem ein 905.7 immer wieder gebraucht werden könnte. Dazwischen natürlich auch 23.6 Grad Bogen. Ich habe nur 17.9 + 5.7 viel schneller zeichnen, weil diese in meinen Wintrack-Sondergleisen abrufbar sind.
Ich habe versucht, die Paradestrecke auf meine vorgeschlagenen 530er Bogen bei den Bogenweichen anzupassen und beim Rechtsbogen in der Mitte jeweils 406 und 506 verwendet. Das sieht dann etwa so aus:
[[File:Mike_96a.jpg|none|auto]]
Den letzten Bogen links aus deinem Plan habe ich belassen und dann von beiden Seiten her gegen die Mitte die Gleise geschlossen. In der waagrechten Gerade in der Mitte bleibt max. etwa 1mm Toleranz in der Länge und max. 1.5mm Versatz. Auf diese Länge sollte das kein Problem sein. Die Gleisbogenvariante mit aussenliegenden 415 + 515 passt etwas weniger gut, aus meiner Sicht also eher nicht. Sonst besser auch gerade Gleise entsprechend kürzen.
Und hier noch eine Variante für die Abstellgleise:
[[File:Mike_96b.jpg|none|auto]]
Wenn du statt den 206-Gegenbogen 7.5 Grad Bogen verwendest, dann wird die Schräglage vergrössert und die Gleise werden bis zur Paradestrecke etwas länger. 7.5 Grad bedingt aber eine kurze Gerade zwischen DKW und Weiche. Alternativ könnte man die Weiche im Bogenbereich auch um 2 Schwellen kürzen, dann ist die Zwischengerade unnötig. Wie das geht, habe ich hier beschreiben: Umbau von C-Gleis Weichen auf schlanken Gleisabstand. Die 22.15 Grad sind natürlich nicht fix, sie ergeben aber einen besseren Gleisabstand bei den Abstellgleisen als z.B. 22.5 Grad. Und 22.15 Grad mit gleichem Gegenbogen geben auch noch den schlanken Gleisabstand.
vielen Dank für Deine weiteren Vorschläge zur eleganteren Gestaltung meiner Paradestrecke. Ich denke, ich muss jetzt mal mit der Säge ein paar Probeschnitte machen, um zu sehen, wieviel ich meinem handwerklichen Geschick zutraue. Könntest Du die beiden Bilder im letzten Beitrag noch hochladen, die kamen nicht mit. Vielen Dank! Ach ja, hast du Erfahrung, welche Sägen sich besonders gut eignen für C-Gleis-Zuschnitte? Also was Präzision und möglichst dünne Schnitte angeht?
Mit besten Grüßen, Jürgen
PS Deinen Thread zu den "schlanken Normalweichen" habe ich mit Begeisterung gelesen. Danke für die viele Mühe, die du dir mit der Dokumentation gegeben hast! Kommt bestimmt bei mir auch mal zum Einsatz
Hier noch die fehlenden Bilder, zuerst die fertiggestellte Paradestrecke und dann die modifizierten Abstellgleise.
Bei den Abstellgleisen würde mit Gegenbogen von ca. 9 Grad das hintere Abstellgleis neben der Paradestrecke liegen. Die Zwischengerade muss dann aber länger werden als 32mm.
Ich kürze die Gleise mit einer Laubsäge mit Metallsägeblatt. Da kann man viel exakter arbeiten als mit einem Dremel oder einer Gleissäge. Wichtig ist, mit wenig Druck zu arbeiten, damit das Sägeblatt nicht reisst (bitte genügend Ersatzsägeblätter besorgen). Zum Probieren würde ich zuerst ein Abfallgleis nehmen, auch ein R1-Gleis ist ein guter Kandidat. Zum Kürzen von Gleisbogen habe ich mir die folgende Excel-Tabelle gemacht.
Das Erstellen von 15-Grad Bogen R4 oder R5 ist z.B. sehr einfach, weil man genau in der Mitte nach 20 bzw. 22 Schwellen sägen kann. Oder die 32 mm Zwischengerade wäre ein halbiertes 24064. Auch 17.9 Grad geht noch, dann sägt man knapp an der folgenden Schwelle. 15 Grad aus einem 330 sägen geht aber schlecht (18.5 Schwellen), da müsste man genau über dem Punktkontakt sägen. Etc. etc. Ich versuche noch das Excel als Datei anzuhängen, dann kannst du beliebige Winkel planen. Und je nach gewünschter gerades Gleislänge passen nicht alle Standardgleise gleich gut, da hilft die Tabelle auch.
Gruss Bernhard
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in der Menge an Text, die ich letztes Mal geschrieben hatte, sind vermutlich meine eigentlichen Fragen ganz untergegangen, daher möchte ich sie wiederholen und auch etwas präzisieren:
Es geht um die Anzahl, Länge und Position der Rückmeldeabschnitte im Schattenbahnhof und der Wendel siehe Bilder. Die Rückmeldeabschnitte sind mit unterschiedlichen Farben hervorgehoben.
Zum Farbcode: A) auf freier Strecke (also in der Wendel und in der Sbf-Umfahrung) bedeuten - grün = Einfahrmelder - orange = Bremsmelder - rot = Haltemelder B) in den Abstellgleisen im Sbf gilt diese Codierung nicht, da dienen die Farben nur zur Unterscheidung der Meldeabschnitte. In den langen Abstellgleisen (>400cm) möchte ich 2 lange oder auch 3-4 kurze Züge abstellen können. Und das kurze Stumpfgleis am Ende der kurzen Abstellgleise soll ein Umsetzen der Lok für Pendelzüge ermöglichen. C) blau und lila sind Weichenstraßen markiert, die jeweils zu einem Meldeblock zusammengefasst wurden
Maximale Zuglänge auf der Anlage ist 180cm. Die Blockstrecken habe ich daher auf minimal 190cm festgelegt
Meine Fragen: - ist die Anzahl der Abschnitte in den langen Abstellgleisen übertrieben und würde es auch mit weniger (also auch kostengünstiger) gehen? Da es sich um einen sequenziellen Sbf handelt, sollen dort 2 lange Züge (max. 180cm) oder auch 3-4 kurze Züge (50...120cm) halten. Windigipet bietet ja die Möglichkeit, hier flexibel anzuhalten, reichen da vielleicht sogar 3 Blöcke pro SBf Gleis? - funktioniert das so mit den blauen/lila Rückmeldeabschnitten für die Weichenstrassen oder hab ich einen Denkfehler und die Züge blockieren sich unnötig durch das Zusammenfassen der Weichenfelder zu Rückmeldeabschnitten? - dort, wo die Züge aus der Wendel in den Einfahrtsbereich des Sbf kommen, liegen 2 Halteabschnitte sehr dicht hintereinander. Kann das zu einer Blockade im System führen, weil der Zug auf 2 Halteabschnitten gleichzeitig steht? - eine Besonderheit: das Gleis SbG1 ganz "oben" möchte ich auch zum Einmessen der Lokomotiven mit WinDigiPet nutzen. Bei Windigipet gibt es Längenvorgaben für eine "normale" Einmessstrecke und für eine verkürzte Einmessstrecke für die langsamen Geschwindigkeiten. Daher rühren die Anmerkungen im Bild am oberen Plattenrand. Dankt ihr, das funktioniert so mit der Einmessstrecke oder sollte ich sie anderswo einbauen (allerdings gibt es außer im SBf keine ausreichend langen Strecken ohne Steigungen!) - kann man ein Programmiergleis in die Windigipet-Steuerung über Meldeabschnitte einbeziehen? Sobald ich es als reines Programmiergleis nutze, würde ich es per Relais von der normalen Digitalstromversorgung auf die Programmierschnittstelle umschalten. - habt Ihr andere Anmerkungen und Kritik ?
Über Eure Rückmeldungen zu meinen Rückmeldern würde ich mich freuen, mit vielen Grüßen Jürgen
ich bin derzeit dabei, die vielen Rückmelder im SBf zu verdrahten (siehe meinen Beitrag zum Rohbau von Schippedrauf). Dabei bin ich gerade noch rechtzeitig auf einige Artikel gestoßen, aus denen mir klar wurde, dass die Planung der S88-Bus-Stränge abgestimmt sein muss auf die Stromkreise für den Fahrstrom.
Daher will ich Euch heute meine Idee vorstellen, wie ich die Anlage in Stromkreise trennen möchte, und freue mich über Eure Anmerkungen und Korrekturen.
Ich möchte 3-4 separate Fahrstromkreise anlegen:
1. Schattenbahnhof und unterer Teil der Wendel bis direkt vor dem Weichen-/Kreuzungsbereich 2. Oberer Teil der Wendel ab und inklusive des Weichen-/Kreuzungsbereichs, plus Paradestrecke und Hbf 3. Alle Nebenstrecken 4. (optional) BW
Der BW-Kreis kann ggfs. auch mit Kreis 3 oder 2 kombiniert werden, ich möchte mir aber in der Planung der Isolierungen und der Rückmelde-Busse die Möglichkeit nicht verbauen, das BW separat zu versorgen.
Das sähe dann also so aus:
Die Gleise im Schattenbahnhof plane ich nicht abschaltbar zu machen, weswegen im Kreis 1 auch ohne fahrende Züge ein recht hoher Ruhebedarf an Strom vorliegen dürfte. Habt Ihr Erfahrungen, was man so pro ESU LoPi 5 oder Märklin msd3 im Ruhezustand veranschlagen muss? Komponenten der Steuerung: Zentrale CS3; als Booster möchte ich TAMS B-3 einsetzen (3 oder 4 Stück, haben allerdings nur 2,5A), als Rückmeldemodule habe ich den Link S88 kombiniert mit TAMS S88-6 bereits im Einsatz. Den Booster der CS3 plane ich für die Schaltartikel zu verwenden (Viessmann Weichenantriebe und -Decoder 4568, und für die mit Servos umgebauten alten Märklin-Signale den ESU Switchpilot).
Meine Fragen: - Was haltet Ihr von dieser Aufteilung generell? - Habt Ihr Anmerkungen zu den geplanten Boostern? - Wäre es eventuell sinnvoller, das Gleis 1 des Hbf (ganz oben im Bild) auch dem Stromkreis 3 zuzuordnen, weil dort hauptsächlich die Nebenbahnen verkehren werden und seltener Züge von der zweigleisigen Hauptstrecke? - Ergibt ein getrennter Stromkreis für das BW Sinn, auch wenn dort maximal nur 2 Züge fahren werden, oder kann ich das mit den Nebenstrecken kombinieren, wo schätzungsweise meist auch nicht mehr als 2 Züge gleichzeitig fahren?