Heute mal wieder ein Blick ins "Familienalbum" ....eine BR20 ,geblieben ist mir noch dieses Bild.Gebaut habe ich die Lok wie eine BR 62 nur nicht als Tender sondern als Schlepptenderlok in Messing,Führerhaus ist aus einen BR03 Bausatz um 1955 DDR, Antrieb ist in der Lok ,Räder und Gestänge sind von Piko23/50.Das Tender Gehäuse ist Zinkguß von einer 03/41 Fahrbach.
Ob es je eine BR20 gab entzieht sich meiner Erkenntnis....ich weis nur das im MEB um 1980 ein Bild drin war ....nur leider war es eine Aprilausgabe.
Die Lok habe ich leider geschlachtet,das Fahrwerk habe ich von 2C auf 2C2 für eine BR62 umgebaut ....den verbliebenen Rest dürfte ich wohl weggeschmissen haben
Sieht ein bisschen aus wie eine stark modernisierte P8, als solch war sie wohl auch mal angedacht.... Zur Baureihe 20 findet man ein wenig im Netz: z.B. hier und hier
Wenn ich mich richtig erinnere wurde vor einigen Jahrzehnten die DRG-BR 20 in einem April-Heft des MEB vorgestellt. Müßte Ende der 1980er Jahre gewesen sein.
Herzliche Grüße aus dem "Aw Bonn" am Rand der Bundesstadt Bonn Wolfgang _______________________________
Eine Baureihe 20 war wohl im Einheitslokomotiven-Programm im Stand von etwa 1930 als "2C h2 P20" als Ersatz für die P8 vorgesehen, wurde aber nicht gebaut. Ob ev. nach der Angliederung Österreichs und während des Krieges Fremdloks als BR20 eingereiht wurden, weis ich nicht.
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Zitat von JoWild im Beitrag #5Eine Baureihe 20 war wohl im Einheitslokomotiven-Programm im Stand von etwa 1930 als "2C h2 P20" als Ersatz für die P8 vorgesehen, wurde aber nicht gebaut.
Beim Neubau der Schnellfahrtrasse Würzburg - Kassel wurde im Bereich Eschwege ein verschlossener Tunnel der Kanonen-Bahn gefunden und geöffnet. Dortdrin befanden sich gut konservierte Lokomotiven, die dort 1945 vor den vorrückenden amerikanischen Truppen versteckt wurden. Unter den Maschinen soll auch eine BR 20 vom Bw Jena gewesen sein. Nach Durchsicht und Erfassung der Fundstücke wurde der Tunnel wieder verschlossen und stellt seitdem eine Art Zeitkapsel da.
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Zitat von JoWild im Beitrag #5Eine Baureihe 20 war wohl im Einheitslokomotiven-Programm im Stand von etwa 1930 als "2C h2 P20" als Ersatz für die P8 vorgesehen, wurde aber nicht gebaut. Ob ev. nach der Angliederung Österreichs und während des Krieges Fremdloks als BR20 eingereiht wurden, weis ich nicht.
Moin!
Kleiner Zusatz hier: 1926 noch als P35 geführt, ich habe keine späteren Quellen.
Zitat von blauer klaus im Beitrag #8Beim Neubau der Schnellfahrtrasse Würzburg - Kassel wurde im Bereich Eschwege ein verschlossener Tunnel der Kanonen-Bahn gefunden und geöffnet. Dortdrin befanden sich gut konservierte Lokomotiven, die dort 1945 vor den vorrückenden amerikanischen Truppen versteckt wurden. Unter den Maschinen soll auch eine BR 20 vom Bw Jena gewesen sein. Nach Durchsicht und Erfassung der Fundstücke wurde der Tunnel wieder verschlossen und stellt seitdem eine art Zeitkapsel da.
...und die nie gebaute 53 auch, oder? Quelle deiner Angabe?
VG Sascha
We're all stories in the end. Just make it a good one.
Ich frage mich nur was das für ein Bild im MEB war was ja eine BR20 zeigte? Übrigens mir ist noch eingefallen das ich meine BR20 beim fertig bauen auf einen BR50 Tender umgebaut habe der mit seine "Windfang" besser zu der Lok passte...leider habe ich davon keine Bilder mehr.
Ich würde ja gleich mal auf Suche gehen in den alten MEB Heften aber dann verfiel ich denn größten Aberglauben"Steht doch alles im Netz" absoluter Pustekuchen .... heute trauer ich den Heften nach...ich hatte alle und jetzt liegen sie im Papiercontainer.
vielleicht hast du Chancen eine DVD von MEB mit dem Archiv zu erwerben.
Ich zitiere mal von der Webseite:
Die Verlagsgruppe Bahn hat bereits die Jahrgänge 1952 bis 2016 der Zeitschrift „Modelleisenbahner“ als Digitales Archiv verlegt. Damit die Leser auch auf die letzten drei Jahrgänge nicht verzichten müssen, wurde eine weitere DVD aufgelegt. Sie beinhaltet die Folgejahrgänge 2016 bis 2018.
Was unterscheidet die BR 20 von der DRG - BR 23 und der DB BR 23? Also nicht technisch, sondern im Verwendungszweck? Alle drei waren als Ersatz für die P8 gedacht, die gefühlt alle überlebt hat...
vielleicht hast du Chancen eine DVD von MEB mit dem Archiv zu erwerben.
Ich zitiere mal von der Webseite:
Die Verlagsgruppe Bahn hat bereits die Jahrgänge 1952 bis 2016 der Zeitschrift „Modelleisenbahner“ als Digitales Archiv verlegt. Damit die Leser auch auf die letzten drei Jahrgänge nicht verzichten müssen, wurde eine weitere DVD aufgelegt. Sie beinhaltet die Folgejahrgänge 2016 bis 2018.
Zitat von Thinkle im Beitrag #17Was unterscheidet die BR 20 von der DRG - BR 23 und der DB BR 23? Also nicht technisch, sondern im Verwendungszweck? Alle drei waren als Ersatz für die P8 gedacht, die gefühlt alle überlebt hat... ...
Die BR 20 sollte eine 2' C 2h P20 also mit 20 t Achslast werden Die DRG 23 war eine 1' C 1' 2h P18 also mit 18 t Achslast also für schwächer ausgebaute Strecken, denn der Streckenausbau auf 20 t kam nicht voran wegen der wirtschaftlichen Lage. Die DB- 23er hatte dann max 19 t Achslast trotz leichterem Schweißbau statt Niettechnik. Die P8 hatte auch nur 17,7 t max Achslast
Ich wünsche allen Freude an ihrer Modellbahn Joachim
Zitat von blauer klaus im Beitrag #18Hier ist der Original-Artikel aus MEB 4/1987 zum o.a.Thema...
Hallo,
ist dieser Bericht vielleicht vom 1.4.1987? Die dort erwähnte Lokomotivbaufirma Hagans baute die Lok 1928 eher nicht, denn die stellte in diesem Jahr den Bau ein.... In der MBIBA Speziel 65 "80 Jahre Einheitsloks" ist der Nachbau der 20 enthalten, in der "Vorgeschichte" dazu wurden zwei Loks Ende 1939 fertiggestellt. Ob das auch Anfang April war, steht dort nicht. Sie haben aber den Krieg überlebt und danach verlieren sich ihre Spuren. Und nein, sie stehen nicht in dem an anderer Stelle erwähnten Eisenbahntunnel. Oder doch?
Ich schau jetzt mal in meine Glaskugel und da sehe ich jetzt viele Eigenbauer die schon in ihren Kisten Teile zum Bau einer BR20 suchen ...ist aber auch ne feine Lok und mit wenigen Teilen(Lilliput62,Führerhaus BR01/03/ plus Einheitstender) auch für weniger begabte machbar.
Das Farbfoto war mir völlig unbekannt und das soll ein Fake sein? Glückwunsch! ich hätts geglaubt.
Zitat von Pittiplatsch im Beitrag #21Ich schau jetzt mal in meine Glaskugel und da sehe ich jetzt viele Eigenbauer, die schon in ihren Kisten Teile zum Bau einer BR20 suchen ...i
... das glaube ich auch.
Tino, die Euphorie wird sich aber legen. Die Krux: Man muß an einem "Lok-Heiligtum" sägen und feilen .... und ... was, wenn´s dann in die Hose geht ...? Nicht jeder ist ein Handwerker ... ich eingeschlossen ...
Herzliche Grüße aus dem "Aw Bonn" am Rand der Bundesstadt Bonn Wolfgang _______________________________
Ganz primitiv könnte man mit den Teilen eines Revell-Bausatzes der 01 (Kessel, Führerhaus, Tenderghäuse..) und dem Fahrwerk einer P8 (zig Hersteller..) schon was ziemlich vorbildähnliches schaffen..
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #23Ganz primitiv könnte man mit den Teilen eines Revell-Bausatzes der 01 (Kessel, Führerhaus, Tenderghäuse..) und dem Fahrwerk einer P8 (zig Hersteller..) schon was ziemlich vorbildähnliches schaffen..
Ich gebe zu, dass das auch mein erster Gedanke war. Eine 62 von Fleischmann in N zu zersäbeln ist reine Überwindungssache...Ich weiß nicht wie es in H0 ist mit Verfügbarkeit von Spendermodellen...
Die P8 und die 62 hatten laut einschlägigen Quellen beide je 1750mm Treibräder. Der markante Abstand zwischen der zweiten und dritten Achse ist mit 2850mm bei der 62 und 2700mm bei der P8 ähnlich... In N wäre das weniger als ein mm Unterschied... Da hat manch Großserienhersteller schon weiter daneben gegriffen... Aber: der Abstand zwischen Vorläufern und erster Treibachse ist mit 1950mm bei der 62 und 1570mm bei der P8 bestenfalls... ähm... Bei beiden vorhanden... Sagen wir mal so... In N wären das schon 3mm... In H0 könnt ihr euch das entsprechend ausrechnen...
Also abschrecken würde mich das jetzt nicht... Mein Bastelthread heißt aus gutem Grund "vorbildlos" aber wenn dann würde ich das als "Reko 38" oder einen DRG-initiieren Neubau auf Basis preußischer Erfahrung verkaufen... Teile liegen hier rum...aber in umgekehrt proportionalem Verhältnis zu verfügbaren Zeit
VG Sascha
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Zitat von d3lirium im Beitrag #24der Abstand zwischen Vorläufern und erster Treibachse ist mit 1950mm bei der 62 und 1570mm bei der P8 bestenfalls... ähm... Bei beiden vorhanden...
Das ist ein lösbares Problem, den Rahmen um die etwa 4,3 mm (H0) zu Strecken ist nicht die entscheidende Hürde.... Eher schon das Spenderfahrzeug an sich, im Gegensatz zur 62er gibt es keine Wasserkästen die den Antrieb wegtarnen können. In H0 bleibt da als tendenziell preiswertes Spenderfahrzeug auf den ersten Blick nur die FLM-P8 mit Tenderantrieb, eine alte Märklin-P8 mt Frontmotor oder eine alte von Liliput erfordern da mehr Hirnschmalz und Kreativität.