Zitat von Betulaceae im Beitrag #24Ist das alleine überhaupt zu schaffen in einem Leben?
Ja. Man braucht effektive Arbeitstechniken und Geld. Es macht bei so einem Projekt z.B. keinen Sinn, 10.000 Bäume selbst bauen zu wollen oder die Elektronik selbst zu löten. Zudem sollte man den Umgang mit CAD-Programmen, Lasercuttern usw. idealer Weise bereits beherrschen und nicht erst noch alles erlernen müssen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man 2m² Anlage pro Jahr neben Job und Familie relativ entspannt fertgstellen kann. Vermutlich geht viel mehr, wenn man konsequent durchzieht. Beispiele gibt es auch hier im Forum (z.B. michaelrose55).
Zitat von Betulaceae im Beitrag #24Ist das alleine überhaupt zu schaffen in einem Leben?
Moin zusammen,
ich denke, die entscheidende Frage ist doch, WILL man das überhaupt schaffen, oder hat man auch noch andere Lebensinhalte? Beruf? Familie? Andere Interessen?
Das Beispiel wirkt durch den familiären Mief der 1960er Jahre besonders krass, aber im Kern geht es ja nicht nur um diese antiquierte Weltsicht, sondern auch darum, wie das Hobby wortwörtlich alles andere im Leben fast "erschlagen" kann.
Und nein, ich will niemanden entmutigen, im Gegenteil, ich sauge ja jeden Anlagenbericht hier gerne auf..., aber dieser Satz in einem anderen Thread von Ben84573 lässt mich aufhorchen:
Zitat von Y-Weiche im Beitrag #27 Das Beispiel wirkt durch den familiären Mief der 1960er Jahre besonders krass, aber im Kern geht es ja nicht nur um diese antiquierte Weltsicht, sondern auch darum, wie das Hobby wortwörtlich alles andere im Leben fast "erschlagen" kann.
Nicht 1960er, die Doku ist aus dem Jahr 1979.
Aber ansonsten geht Ben84573 nicht auf Nachfragen ein. So wirklich wissen wir immer noch nicht, was er eigentlich vorhat.
Generell würde ich auch eher auf eine ausschnittsweise Darstellung der Strecke gehen. Mehrere hundert Meter Anlage wollen auch erst mal gebaut werden, und das Ganze irgendwie aufzuwickeln - auch als Multideckanlage - führt zu unmaßstäblichen Kurven... Immer übliche Wohnräume vorusgesetzt. Wirklich entscheidend finde ich aber, dass jede Strecke auch langweilige Teile hat. Warum sollte jemand die nachbauen wollen? schließlich ist der Aufwand genau so groß wie bei den interessanten Teilen. Also vorher selektieren und das bauen, was von Interesse ist. Nicht umsonst spricht man bei langweiligen Filmen von "unnötigen Längen"...
So funktioniert zum Beispiel die Schiefe Ebene von Brandl im DDM. Ich bin an sich ein Fan maßstabsgerechter Nachbildungen, aber da muss ich realistisch bleiben. Das geht ebn nicht für eine ganze Strecke, wenn kein Museum dahinter steht.
Mit freundlichem Gruß
Stefan
Elektrotraktion der Bundesbahn in Südwestdeutschland 2L analog und digital
@Frank 72 : was er vor hat hat er schon gesagt und auch das schon 5 m an Modellbanhanlage bei ihm sportlich sind was den Platz an geht. Alles in allem kann er da, wie auch viele hier im Forum, wohl eine individuelle Bahn bauen mit den Motiven nach xy Vorbild nachempfunden. Er wird als Neuling das Rad nicht neu erfinden und auch an seinen angedachten Vorbildern wird er entsprechend Abstriche machen müssen. So wie alle anderen auch. Oder er baut halt im Garten. Deshalb verstehe ich solche Threads auch nicht, zumindest wenn der Autor nie wieder was dazu schreibt.
Zitat von Zwiebel im Beitrag #30zumindest wenn der Autor nie wieder was dazu schreibt.
Hm vielleicht hat der TE erkannt, das seine Intention so nicht realisierbar ist. Der krampfhafte Versuch im Modell alles Maßstabsgerecht nach zu bauen lässt einen immer wieder an die realen Grenzen stoßen. Dabei hat man schon Schwierigkeiten, wenigstens die Modellbausätze (Gebäude) Maßstabsgetreu zu bekommen. Und ganz viele Personenwagen haben nur einen Maßstab von 1/100 aus nach vollziehbaren Gründen. Auch wenn einige Hersteller langsam umschwenken.