Zitat von Minexfan im Beitrag #12
dass für den Betrachter eine massstäbliche Anlage sehr wahrscheinlich langweilig wäre.
Das finde ich nicht, wenn man eine Anlage von der Perspektive "mitten drin, statt nur dabei" konzipiert. Derselbe Blickwinkel einmal sitzend und einmal stehend:

Um so näher der Betrachter dem Boden kommt, um so spannender wird die Szenerie. Der Blickwinkel wird schmaler und die Tiefendimension verliert ihre Bezugspunkte. Dadurch entsteht auf gleicher Fläche der Eindruck von mehr Weite. Zudem wird man beim Betrachten weniger von äußeren Einflüssen abgelenkt.
Zitat
Erst die Verdichtung der Themen weckt häufig das Interesse des Betrachters.
Das ist ein Wettlauf, den man nicht gewinnen kann. Egal was man veranstaltet (mehr Züge, mehr fahrende Autos, mehr Lampen, mehr Aktionselemente, mehr...), alles wird sich mit der Zeit abnutzen - um so mehr, desto schneller.
Zitat von Minexfan im Beitrag #12
Ich sehe nur mit viel Respekt und Bewunderung was zum Beispiel im Miniaturwunderland geschaffen wurde. Die Anlagen dort sind für mich vom Vorbild her glaubhaft, ohne dass man dies mit einem Meterstab verifizieren kann.
Jetzt wird es spannend. Such dir im MiWuLa ein 5m langes Anlagenstück, was nicht besonders tief ist. Nun stellst du dich 10 Stunden davor. Danach wirst du feststellen, dass diese Anlage mitnichten von der Verdichtung lebt, sondern das pro Flächeeinheit eigentlich recht wenig los ist. Die subjektive Reizüberflutung entsteht einfach durch die Größe des MiWuLa.
Gruss, iwii